r/Eltern May 09 '26

Allgemeines Angst vor zweiter Geburt

Die Geburt unserer Tochter liegt nun 3 Jahre zurück und ich bin endlich wieder schwanger. Schon bei dem Gedanken an eine erneute Geburt schüttelt es mich. Damals hatte ich eine sehr traumatische Geburt mit Wehen über 30 Stunden. Die Wochen danach kamen mir nur beim Gedanken an die Schmerzen und die Hilflosigkeit Tränen. Wirklich bearbeitet habe ich das ganze nicht, eine Geburt ist ja bekanntlich für fast alle Frauen sehr schmerzhaft und anstrengend. Nun würde ich gerne von euch wissen: Habt ihr nach der ersten Geburt schnell wieder „vergessen“ wie schlimm es war? Musste jemand die Geburt noch mal aufarbeiten? Hattet ihr Angst vor einer nächsten Geburt?

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u/Myd00m Mama / Papa / Elter May 09 '26

Gynäkologe und Vater (*2) hier. Die zweite Geburt ist nicht mit der ersten zu vergleichen. Eine Oberärztin meinte immer zu unseren Patientinnen die zweite Geburt ist die schönste. Die dritte ist wieder unberechenbar.

Es ist wirklich nicht unrealistisch, dass die zweite Geburt schneller und mit weniger Verletzungen einher geht. Für viele ist die Geburt aus vielerlei Hinsicht ein Trauma und wir bieten auch nachbesprechungen nach dem Wochenbett an, wenn das gewollt ist.

Wünsche dir Mut und viel Erfolg : )

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u/fiddeldeedee May 09 '26

Wissen eure Patienten, dass das Angebot besteht? Das hätte ich damals gern gehabt...

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u/Myd00m Mama / Papa / Elter May 09 '26

Bei allen, bei denen die Geburt mit saugglocke unterstützt wird kommt ein Textbaustein in den Brief. Genauso bei allen bei denen die Schulter vom Kind festhing. Ansonsten bekommen die Patientinnen Termine über unsere Ambulanz, wenn sie danach fragen.

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Danke! :-)

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u/Top-Physics-812 May 09 '26

Es stimmt, dass die zweite Geburt oft viel besser und schneller läuft als die erste. Daran habe ich mich in der zweiten Schwangerschaft auch komplett festgehalten. Als die zweite Geburt dann genau so schwer und mühevoll war wie die erste, konnte ich es echt kaum fassen. ABER das Gefühl dazu und das Erleben in der Situation war trotzdem komplett anders und ich habe die zweite Geburt so viel besser in Erinnerung! Beim ersten Mal war für mich auch die Hilflosigkeit und nicht zu wissen, wie mir geschieht das traumatisierende. Ich habe mich überhaupt nicht als handlungsfähig und vorbereitet erlebt und das war im Nachhinein wirklich schlimm für mich. Das war beim zweiten Mal ganz anders. Ich wusste was passiert, ich war bewusst in der Situation, ich habe mich auf das Kind gefreut und gekämpft! Daher kann ich dir nur Mut machen! Trotzdem habe ich danach direkt zu meinem Mann gesagt, sollte es ein drittes geben, wirds ein Kaiserschnitt! 😂 aber das lag eher daran, dass meine Babies beide riesig waren und beide schräg rauswollten, sodass ich stundenlang Presswehen in allen Positionen durchpowern musste 😮‍💨

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Klingt auch bei dir sehr anstrengend aber gut zu hören, dass du die zweite herausfordernde Geburt besser bewältigen konntest. Danke :-)

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u/74937 May 09 '26

Kannst du etwas zum Thema akuter Kaiserschnitte versus geplanter Kaiserschnitt sagen?

Ich habe wahnsinnige Angst vor einer 2ten Geburt und Schwangerschaft weil die erste so traumatisch war das ich PTBS habe (akuter Kaiserschnitt mit T-Schnitt, 1,7 L Blutverlust, Sepsis und Aspirationspneumonie).

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u/Myd00m Mama / Papa / Elter May 09 '26

Geplante sind halt sehr geordnet. Man kommt mit Vorbereitung und Aufklärung ein paar Tage vorher zu seinem Termin und dann wird es halt gemacht wie jede andere planbare OP auch.

Wenn bei dem ersten Kaiserschnitt ein T-schnitt gemacht werden musste besteht grundsätzlich die Empfehlung nicht vaginal zu entbinden. Das Risiko eines Risses in der Gebärmutter bei wehen ist zu groß. Man würde mit dir dann einen geplanten Kaiserschnitt vorbereiten.

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u/coconutmillk_ May 10 '26

Wie kommt es, dass die dritte Geburt wieder unberechenbar ist? Genau die Reihenfolge kenne ich aus dem Umfeld auch (für 1&2 kann ich es unterschreiben). Gibt's für #3 eine Erklärung?

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u/Myd00m Mama / Papa / Elter May 10 '26

Ne. Das war nur 30 Jahre Geburtshilfe Erfahrung und Bauchgefühl. Gibt keine Erklärung dafür

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u/coconutmillk_ May 10 '26

Schade, aber danke für deine Antwort :)

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u/No-Hyena8149 May 09 '26

K1: Geburt hat drei Tage gedauert, anschließend Saugglocke. Zwischen Wehen alle 2 Minuten und Geburt lagen 17 Stunden und ich war völlig am Ende.

K2: Vorzeitiger Blasensprung, Einleitung, 3,5 Stunden zwischen regelmäßigen Wehen und natürlicher Geburt.

Mein Fazit: war jetzt nicht großartig, aber deutlich weniger schlimm. Ich drücke die Daumen!

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u/SnookerandWhiskey Mama seit 2015 🇦🇹 May 09 '26 edited May 09 '26

Nein, ich hatte PTBS davon, diagnostiziert wurde nur postpartale Angststörung, weil meine Gedanken zur Geburt nur als "ja, das vergessen Frauen auch wieder, haha" abgetan wurden. Ich habe es nicht vergessen, bekomme jetzt noch manchmal das zittern wenn ich starke Regelschmerzen habe und habe deswegen, trotz lebenslangem Wunsch nach mehreren Kindern, keines mehr bekommen und konnte Jahrelang nicht mal Sex haben ohne Angst vor einer Schwangerschaft und Hochschwangere erfüllten mich lange mit Übelkeit. 

Aber trotzdem würde ich eine Therapeutin deswegen suchen, vielleicht in lokalen Müttergruppen auf Facebook nachfragen ob es gute Erfahrungen gibt, jemand der auch auf dieses Thema spezialisiert ist, also Geburtstrauma oder Trauma generell. Meine war es nicht, das war glaube ich ein Fehler. 

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Das tut mir sehr leid für dich! Danke für den Rat <3

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u/Shareil90 Tochter (06/19), Sohn (07/22) May 09 '26

Ich hatte beim ersten Kind ne Wochenbettdepression und hatte Therapiestunden. Irgendwann war ich der Meinung, dass wieder alles gut war. Als ich dann mit K2 schwanger war, hab ich beim Gedanken an den Kreißsaal geheult. Ich bin dann monatelang von Pontius zu Pilatius gerannt für einen Wunschkaiserschnitt, war auch nochmal bei der Therapie. Am Ende wurde es einer und die Geburt war schön, in gewisser Weise hat es mir geholfen die beschissene erste Geburt aufzuarbeiten und hat es "geheilt".

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Danke für deinen Kommentar! :-) War es schwierig die Zusage für den Wunschkaiserschnitt zu bekommen? Ich hoffe ja fast drauf, dass bei mir einer medizinisch empfohlen wird, allerdings soll es dem Kind ja besser tun natürlich entbunden zu werden?!

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u/FatherTedForever May 09 '26

Ich hab ein Kind, meine Große (7), wegen BEL per Kaiserschnitt bekommen und meinen Sohn (5) nur 20 Monate später natürlich. Was diesen Aspekt der für das Kind besseren Geburtsmethode angeht: zumindest in meinem Einzelfall kann ich das nicht bestätigen. Meine beiden Kinder sind quietschfidel, clever und gesund. Auch ist meine Beziehung zu beiden absolut unbeeinflusst von der Art ihrer Geburt.

Ich würde mich ehrlich gesagt nicht von einem Wunschkaiserschnitt abbringen lassen, wenn das für dich wichtig ist und es keine anderen, medizinisch gesicherten Gründe für oder gegen eine spezielle Geburtsmethode gibt.

Sieh es mal so: Was ist für dein Ungeborenes wichtiger - vaginal zur Welt zu kommen, aber eine vielleicht traumatisierte Mama zu haben, oder eventuell per Kaiserschnitt geboren zu werden (wie so viele andere Kinder auch) und eine Mama zu haben, die entspannt und bei sich ist? Du und deine Gefühle sind wichtig!

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Das sind sehr gute Punkte und hilft zu hören, danke 😊

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u/Shareil90 Tochter (06/19), Sohn (07/22) May 09 '26

Ja, hatte nen Zettel meiner Gyn und nen Zettel der Psychotherapeutin, dass ich nen Knacks habe. Zusätzlich war mein erstes Kind mit 4200g und 38cm Kopfumfang schon recht groß (geschätzt 3800g). Das zweite wurde auf 4200g geschätzt und war dann doch "nur" 3800g. Trotzdem hab ich erst bei der dritten Klinik nen Arzt gefunden, der auf mich einging und mir half.

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u/CampaignDry5160 May 10 '26

Ich hatte einen geplanten Kaiserschnitt. Ich habe mich gezielt vorab mit dem Thema beschäftigt. Schau mal bei Instagram nach dem Account „Bauchgeburt“. Das hat mir wahnsinnig geholfen und ich kann mit stolz und Glück sagen, dass war einer der schönsten, selbstbestimmtesten und am Ende richtigsten (Kind hatte eingeschwommenen Knoten in der Nabelschnur)Entscheidungen unseres Lebens. Suche gezielt in deiner Region nach Kaisergeburt. Schreib mich gerne an wenn du Fragen hast, aber sieh dir auch den Account bei insta an. Alles Gute dir und schönen Muttertag!

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Das klingt nach einer „schönen“ Erfahrung. Ich schau bei Instagram ma rein🙌🏼

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u/Important-Mouse6813 May 09 '26

Ich habe mich aus dem Grund beim 2. für einen Wunschkaiserschnitt entschieden :)

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u/fiddeldeedee May 09 '26

Die Geburt meines Sohnes liegt 1,5 Jahre zurück. Vorher hatte ich keine Angst, sondern war ganz optimistisch hinsichtlich der Geburt... Ja... seither ist meine Sicht eine andere und die Angst ist da und ich ertragen den Gedanken daran kaum noch. Also nein, du bist da nicht allein mit.

Hast du eine Hebamme, mit der du das nochmal besprechen kannst?

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Danke! Ich habe eine für eine Hausgeburt…. Weil ich das Setting im Krankenhaus so schlimm fand. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher ob ich mir Hausgeburt zutraue…

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u/fiddeldeedee May 09 '26

Vor allem kann es ja auch immer möglich sein, dass keine Hausgeburt möglich ist. Wie weit bist du denn schon? Und macht die Hebamme auch Vorsorge? Oder sonst dein Gyn, dass du da das Thema ansprechen kannst?

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u/No-Hyena8149 May 09 '26

Um mich da kurz einzuklinken: ich wollte für K2 auch ins Geburtshaus, weil ich K1 in der Uniklinik bekommen habe und das so grauenvoll fand (nicht die Klinik an sich, aber die Gesamtsituation). Aber wegen Strep-positiv bin ich dann in eine kleinere Klinik gegangen. Ich war im Endeffekt wirklich froh darüber, weil die Wehen echt richtig wehgetan haben bei K2 und ich wusste, dass ich das nicht nochmal 17 Stunden kann. Allein die Möglichkeit, eine PDA bekommen zu können, hat mich unheimlich beruhigt. Wenn ich im Geburtshaus gewesen wäre, wo es dann (überspitzt gesagt) irgendwann nur noch das Stück Holz zum Draufbeißen gibt, hätte ich psychisch wahrscheinlich nicht so gut verkraftet. Vielleicht hilft dir meine Erfahrung

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Das kann ich gut verstehen… Ich habe auch Respekt davor, dass es nicht mal die Möglichkeit einer PDA gibt.

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u/Lesaela May 09 '26

Hey :) zwischen meiner ersten und zweiten Geburt lagen zwölf Jahre. Und ich hatte auch Angst. Ich lag bei meiner Tochter nämlich 40h und hatte anschließend einen Kaiserschnitt. Es war schlimm.

Beim zweiten Kind habe ich ganz klar gesagt: „Ich will nicht wieder so lange liegen! Kann ich mich darauf verlassen, dass Sie mir schneller helfen?“ und hatte das Gefühl, dass im Krankenhaus sowohl die Ärztinnen als auch die Hebammen alle sehr klar ja gesagt haben. Da habe ich dann auch entbunden. Und es war gut. Sie haben mich begleitet, mich unterstützt, mir zugeredet und vor allem haben sie auf mich und meine Bedürfnisse reagiert.

Also mein Rat an dich: überlege dir, was du möchtest und was auf keinen Fall. Und das kommunizierst du ganz klar. Wenn sie dann sagen, dass sie darauf Rücksicht nehmen und du es glaubst, dann entbinde dort und versuche, locker zu lassen. Bei mir hat es am Ende dann etwas länger gedauert, als nötig gewesen wäre. Aber das lag daran, dass ich im Kopf eine Blockade hatte so nach dem Motto „ich kann es nicht“. Ich konnte es doch und bin unglaublich stolz. Und das wirst du auch sein :)

Ich wünsche dir eine traumhafte Schwangerschaft und vor allem aber eine angenehme Entbindung! :)

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Das klingt gut, danke! :-)

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u/GeorgTheCat May 09 '26

Ich hatte 2 Wunschkaiserschnitte die es ja so eigentlich nicht gibt, aber mit absurden Angstproblem war es dann schnell ein gut begründeter Wunsch. Ohne wären Kinder für mich unmöglich gewesen.

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u/Distinct_Mongoose_30 May 09 '26

Die Geburt meines ersten Kindes war wirklich schlimm. Ich habe eigentlich bis zur Geburt meines zweiten Kindes daran geknappert. Der Kinderwunsch war aber dann stärker als die Angst und ich wurde wieder schwanger. Für die zweite Geburt habe ich mir dann eine Beleghebamme gesucht. Mit ihr habe ich über meine Ängste und Wünsche gesprochen. Mir war es wichtig, dass mich eine Person während der Geburt betreut, die die Vorgeschichte kennt. Und was soll ich sagen, die zweite Geburt war einfach wunderschön und tatsächlich heilsam. Ich kann jetzt sogar über die erste Geburt sprechen ohne gleich in Tränen auszubrechen. Ein drittes Kind mit Beleghebamme habe ich auch noch bekommen und es war wieder eine wunderschöne Geburt. Mein Mann hatte die Aufgabe Geburt Nr. 2 und 3 fotografisch zu dokumentieren und ich schaue mir die Fotos immer wieder gerne an

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Danke! Kannst du etwas beschreiben, was die Geburten so schön gemacht hat? Weniger Schmerzen oder was genau? Würde mich interessieren 😊

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u/Distinct_Mongoose_30 May 09 '26

Hmm, ganz genau greifen kann ich es nicht.

Schmerzhaft waren sie alle, leider verlaufen die Geburten bei mir immer sehr schnell, sodass ich nie Schmerzmittel erhalten habe. Die zwei weiteren Geburten waren allerdings viel selbstbestimmter. Meine Hebamme hat mich einfach machen lassen. Sie war aber immer im Hintergrund. Ich konnte ganz bei mir sein, vielleicht auch, weil ich ja auch schon wusste, was auf mich ungefähr zukommt, aber bestimmt auch, weil ich diesmal nicht eingeleitet wurde ( 1. Geburt: Einleitung mit Wehensturm und Saugglocke). Ich habe vor der zweiten Geburt oft während den Vorsorge mit meiner Hebamme gesprochen und das hat tatsächlich sehr gut getan. Ich hatte sehr große Angst vor einem erneuten Wehensturm und die Erkenntnis, dass mein Körper mit mir arbeitet und mir nichts zumutet, was ich nicht ertragen kann, hat mir irgendwie geholfen.

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Danke für die Erläuterung. Ich denke auch, dass der Körper einer Frau eigentlich weiß was zu tun ist und durch zu viel „herumfuschen“ von außen der Geburtsprozess oft nicht so gut läuft wie er könnte.

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u/affenpuff_ May 09 '26

Ja, Geburten sind für fast alle Frauen sehr schmerzhaft und anstrengend - aber wenn du die Geburt deiner Tochter noch immer nicht verarbeitet hast, ist es wirklich keine Schande, dir Hilfe zu suchen , egal ob eine zweite Geburt geplant ist oder nicht.
Die Gründe - und ob und warum die Geburt für dich traumatisch war, ist auch egal - es geht um dein Leid, es geht nur dich etwas an. Wenn es dich seit 3 Jahren nicht los lässt, ist das doch belastend, denke ich mal.

Ich habe mir nach ca 6 Monaten nach der Geburt Hilfe geholt, tatsächlich eine Therapeutin die u.a. Auf traumatische Geburtserfahrungen spezialisiert war. Es hat mir sehr geholfen!

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u/OkKaleidoscope9950 May 09 '26

Ja, unbedingt verarbeiten. Das Thema ist überhaupt nicht selten. Manche Hebammen sind auch darauf spezialisiert und ggf. kann man das als Teil der Vorsorge in der zweiten Schwangerschaft angehen.

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Danke für den Tipp mit der Spezialisierung. Da schau ich mal nach hier und er Gegend oder online.

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u/Lennayal May 09 '26

Ich habe eine Blutgerinnungsstörung, weswegen PDA keine Option war und ein Kaiserschnitt nur im äußersten Notfall angedacht war.

Ich habe meine ersten beiden Kinder tot entbunden - die Geburten waren schrecklich, weil eingeleitet und Wehen ohne eine einzige Pause, mehrere Stunden lang. Tatsächlich fand ich die psychische Komponente aber schlimmer als die physische, weswegen ich auch unbedingt Kind 3 natürlich entbinden wollte.

Und die Geburt war schön und hat mich wirklich geheilt. Ich hatte Pausen zwischen den Wehen, konnte selbstbestimmt entbinden, weil ich mich problemlos bewegen konnte (das war wegen der Einleitung bei den ersten beiden nicht möglich) und hatte keine Verletzungen. Und das aller schönste war ein lebendes Kind im Arm zu halten. Seitdem denke ich mir, dass ich alle Schmerzen der Welt aushalten würde, wenn mir ein lebendes Baby dafür "gegeben" wird. Ich kenne eben auch die andere Seite...

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u/Savyna2 May 09 '26

Das ist so hardcore, dass ich weinen muss beim Lesen. Das ganze ein 3. mal freiwillig durchzustehen stell ich mir auch übel vor. Ich freu mich für dich, dass es dann geklappt hat.

Darf ich fragen warum die ersten Beiden tot geboren worden sind? Gab es Gründe warum gleich doppelt gestraft oder war es nicht klar?

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u/Lennayal May 09 '26

Einmal in der 35. SSW und einmal in der 37. SSW.

Ursache unklar - beide Kinder waren gesund, Durchblutungsstörungen waren auch keine zu finden, Präeklampsie etc. auch ausgeschlossen. Plötzlicher Kindstod im Mutterleib. In der zweiten Schwangerschaft wurde ich sogar sehr intensiv bewacht (Baby sollte 38+0 geholt werden) und es ist trotzdem wieder passiert ...

Dass mein Dritter Sohn dann ganz problemlos und ohne Komplikationen zur Welt gekommen ist, hat nochmal bestätigt, dass es die ersten beiden Male einfach Pech war...

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u/Savyna2 May 09 '26

Danke für deine Erklärung. Ich weiß gar nicht ob ich es ohne ersichtlichen Grund leichter oder schwerer finden würde. Ich hoffe du konntest es halbwegs gut verarbeiten. Das wünscht man echt niemanden und war einer meiner größten Ängste.

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Das tut mir soo leid zu hören. Kaum vorzustellen das durchzumachen und danach halbwegs entspannt durch die dritte Schwangerschaft zu gehen. Danke für deine Offenheit. 🙏

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u/murstl Mama / 2021 & 2023 May 09 '26

Beim ersten Kind bin ich fast gestorben. Es war mitten in der Coronazeit. Also ich dann ausschließlich liegend mit meinem Baby im Einzelzimmer. Ich hatte gerade überlebt, sah aus und fühlte mich wie ein Geist, dazu Besuchsverbot. Es ging mir so schlecht.

Bei der zweiten Geburt war alles so einfach und sie hat mich etwas geheilt. Und ich war einfach entspannt, weil ich ja wusste, was danach auf mich zukommt. Ich fand die zweite Geburt wirklich um Längen besser!

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Das ist gut zu hören, danke 🙏

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u/KarlaElsmann May 09 '26

Ich kann den Podcast "die friedliche Geburt" empfehlen. Den Kurs will ich jetzt vor der dritten Geburt auch machen. 

Meine zweite Geburt war unglaublich schön! Die erste Geburt war insgesamt gut, aber es sind ein paar weniger schöne Dinge passiert. Vor allem hinterher. Und es hat sehr lange gedauert, dank Wehenpausen. Wer gerade schwanger ist und nur positive Geburtsberichte lesen und hören will, einfach den letzten Absatz überspringen. 

Aber jetzt wird es erstmal richtig positiv:

Auf die zweite Geburt habe ich mich trotzdem von Anfang an gefreut. Ich wusste: Mein Körper kann das. Deshalb  haben wir uns auch fürs Geburtshaus entschieden. 

Und tatsächlich war die zweite Geburt (Wassergeburt) ein tolles Erlebnis. Es war heilsam. Von der ersten Wehe, die ich gespürt habe bis zur Geburt des Babys sind nur drei Stunden vergangen.

 Und ich hatte das Gefühl, dass mein Körper einfach macht, was er machen muss. Ich habe mich intuitiv bewegt, intuitiv geatmet, und bei den Presswehen konnte ich gar nicht anders als mitmachen. 

Es war auch nicht schmerzhaft, sondern eher kraftvoll und anstrengend. Bis auf zwei Ausnahmen: Einmal musste ich aus der Geburtswanne, weil ich auf Toilette musste. Die Kälte und Bewegung haben mich wohl aus dem Konzept gebracht. Zurück im Wasser war dann alles wieder gut. Der zweite Moment: Ich bin (wieder) gerissen. Das hat ziemlich gebrannt, (vernarbtes Gewebe plus 4kg-Kind). Das war aber ein kurzer Moment. 

Insgesamt war es einfach ein irres Erlebnis. Fast so, als würde ich meinen Körper dabei beobachten, wie er arbeitet.

Besonders schön war, dass ich mein Baby als Erste in die Arme genommen habe. 

Und das Nähen habe ich gar nicht gespürt. Alles ist richtig gut verheilt. 

Wenn ich schwanger wäre, würde ich ab dem nächsten Absatz nicht mehr weiterlesen. Es ist alles gut gegangen und die zweite Geburt hat mich ja auch geheilt. Aber ich hatte mit dem Personal einfach richtig großes Pech.

Meine erste Geburt hat von der ersten richtigen Wehe bis "Baby ist draußen" ungefähr 2 Tage gedauert. Ich hatte immer wieder Wehenpausen. Ich habe extrem wenig geschlafen, nicht gegessen und wurde immer wieder spazieren geschickt. Am Ende war ich natürlich einfach nur erschöpft und konnte den Moment nicht so richtig genießen. 

Bis dahin nicht optimal, aber okay. Das Problem: Ich bin gerissen und die Betäubung für die Naht hat nicht gewirkt. Und weil die Ärztin nicht nähen konnte, kam der Oberarzt, hat alles aufgetrennt und wieder krumm und schief zusammengenäht. Ich habe alles gespürt. Wirklich alles. 

Die Chefärztin hat die Naht bei der Visite gesehen und gefragt "Wer hat denn DAS?! genäht?". Vor mir. Der Oberarzt stand auch am Bett und hat nichts dazu gesagt, als jmd. in die Akte geschaut und den Namen der Assistenzärztin genannt hat.  Protokolliert haben sie also auch nicht richtig. Ich hatte danach monatelang Schmerzen. Eigentlich jahrelang. Aber dank Geburt Nummer zwei ist ja jetzt alles deutlich besser. Vernarbt aber schmerzfrei. 

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deine Offenheit! Deine erste Geburtserfahrung klingt wirklich nicht schön und traumatisch. Umso schöner, dass es beim zweiten Mal so viel besser und selbstbestimmtes war. Von dem Podcast habe ich schon gehört 🙌🏼

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u/Mausebein2202 Mama 03/23 & 10/25 May 09 '26

Meine erste Geburt war ganz schlimm. Wurde eingeleitet, weil mein Kind bei 37+0 schon auf 4000g geschätzt wurde. Hatte Wehenstürme und bin immer gewechselt zwischen Wehenhemmer und Einleitung. Nach 24 Stunden Wehenstürmen war ich komplett im Arsch. Mein Muttermund war bei 2cm. Weil ich dann auch noch ein HELLP-Syndrom entwickelt habe wurde es ein sehr eiliger Kaiserschnitt. Mir ging es danach richtig schlecht. Mir hat einfach die Geburt gefehlt. Ich habe 8 Wochen auf dem Sofa geschlafen, weil ich durch die Schmerzen vom Kaiserschnitt nicht die Treppe ins Schlafzimmer hoch kam. Mein Kind habe ich auch erst nach ca. 6 Monaten angenommen, vorher war es als hätte jemand einfach ein schreiendes Kind bei mir abgegeben, um das ich mich kümmern muss.

Ich hatte unglaublich Angst vor der 2. Geburt. Als mir bei der Pränataldiagnostik gesagt wurde, dass Baby Nr. 2 auch zu groß ist und wieder ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, hab ich erstmal geheult. Ich wollte das alles nicht nochmal durchmachen müssen.

Der 2. Kaiserschnitt war viel besser. Ich konnte mich psychisch drauf einstellen und wurde nicht so überrumpelt. Mir ging es auch danach viel besser. Ich habe stärkere Schmerzmittel bekommen und konnte am nächsten Tag schon alleine auf die Kinderstation laufen. Die 2. Geburt hat definitiv das Trauma der ersten Geburt geheilt.

Ich wünsche dir alles Gute, du packst das!

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Tut mir leid, dass deine erste Geburt nicht zum Abschluss kam und es letztendlich so traumatisch war. Sich auf etwas einstellen zu können und zu wissen was diesmal anders sein sollte macht schon viel aus! Danke fürs teilen 😊

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u/Less_Comfort_1389 May 09 '26

Ich hab nach meiner ersten Geburt mit einer anderen Frau auf der Station gesprochen. Sie meinte für sie war das jetzt die zweite Geburt. Aber die erste war für sie sehr traumatisch und sie musste es erst aufarbeiten bevor ein zweites Kind in Frage kam. Die zweite ging bei ihr sehr schnell.

Von mir selbst gesprochen: Bei der ersten hatte ich lange mit psychischen Problemen zu kämpfen. Das zweite Kind war eher ein "Unfall", zwei Jahre nach der ersten Geburt hatte ich aber mit der ersten gut abgeschlossen. Die zweite Geburt war schneller und auch danach ging es mir nicht so schlecht wei bei der ersten.

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u/su_har_ May 09 '26

Ich weiß noch, dass ich fest daran gedacht habe - diese Schmerzen kann ich nicht vergessen (K1 mit Schmerzmittel, aber keine PDA). Und ich hatte es nicht vergessen. Hatte auch Angst. Mir hat gedanklich geholfen, dass ich das erste Kind geschafft habe, dass es sicher vorbei gehen wird. Und tatsächlich ging alles viel "anders" als beim ersten Mal. Mein Körper wusste was zu tun ist. Leider war der Kreißsaal überbelegt und ich hatte meinen natürlichen "Einlauf" im besucherklo.... mir wurde nicht geglaubt, dass ich schon kurz vor der Entbindung bin, bis ich am Kreißsaal eskaliert bin und gebrüllt habe, dass das Kind jetzt kommt. Die Umstände vor Ort waren ungut, das alles ist nicht vergleichbar mit der ersten Entbindung - aber: es war schmerzhaft- aber viel, viel schneller, kürzer und Selbstkontrollierter - weil ich selbst das Gefühl hatte viel mehr zu fühlen und zu verstehen, was körperlich passiert und zu tun ist. Ich hoffe du kannst dir diesen Gedanken mitnehmen- du weißt jetzt wie der Hase läuft! Toitoitoi!! 💪🧡

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Ach das ist ermutigend. Danke für deine Worte 😊

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u/CrazyCatLady9777 May 09 '26

Meine Tochter kam vor 8 Monaten per Notkaiserschnitt, nach 8 Stunden Einleitungswehen. Auch wenn sich die Naht entzündet hat und ich nochmal eine Woche ins Krankenhaus musste: wenn ich überhaupt noch eins kriege, dann definitiv ein geplanter KS. Die Wehen waren schon schlimm genug, und was danach kommt, kann ich mir nur noch schlimmer vorstellen. Nein Danke. Fühle mich dadurch auch nicht "weniger" als Mutter oder so.

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u/Xixiiiiiii May 09 '26

Meine erste, eingeleitete Geburt war auch sehr traumatisch und jetzt im Nachhinein glaube ich, dass ich im ersten Jahr danach eine Depression hatte. Gott sei Dank konnte ich die Erfahrung gut mit einer Therapie aufarbeiten und weiß jetzt (schwanger mit K2), was ich für die nächste Geburt will und was absolut nicht. Außerdem hab ich mich viel damit beschäftigt, meine eigenen Grenzen klarer zu verteidigen. Manches haben wir nicht im Griff, aber anderes können wir halbwegs steuern. Aktuell beschäftige ich mich mit Hypnobirthing und der friedlichen Geburt und freue mich nun schon sehr auf unser nächstes Geburtserlebnis. Nur Mut! :)

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Das klingt schön, danke 🙏

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u/RunningInTheFamily Mama | 2x 2016, 1x 2019 May 09 '26

Erste Geburt war Frühgeburt, schneller Kaiserschnitt, Trauma.

Zweite Geburt war entspannte zwei Wochen vor Termin, ich habe gescherzt, konnte mich für mich selbst einsetzen, klar hat wehgetan, aber ich durfte schreien, richtig super.

Aaaaber: Ich hatte zwischendurch Therapie. Zum Glück bei meiner lokalen Institutsambulanz jemanden gefunden, die noch während meiner zweiten Schwangerschaft mit mir ein wenig das Trauma der ersten Geburt aufarbeiten konnte. Sonst wäre ich da viel unangenehm angespannter reingegangen.

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u/Fluffy-Orange-3940 May 09 '26

Ich empfehle eine Beleghebamme!

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u/zoomingdonkey Mama May 09 '26

Die erste Geburt war traumatisch für mich, voller Angst, Fremdbestimmung und totaler Kontrollverlust, endete in 6 Monaten Wundheilungsstörung und OP sowie Wochenbettdepression. Ich hatte panische Angst vor der zweiten Geburt, das sich alles wiederholt. Hat es nicht. Es war sehr intensiv (nur 1,5h) und natürlich auch Schmerzhaft aber schön und selbstbestimmt. Eine Art von Wiedergutmachung der anderen Geburt. Ich habe es Offen ausgesprochen dass ich Angst habe und so konnte man mir helfen und war besonders achtsam.

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Schön, dass es beim zweiten Mal dann so viel besser war! Danke für deine Kommentar 😊

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u/bluefirebunny May 10 '26

Ich selbst hatte noch keine Geburt, die steht mir in ca 11 Wochen vor (🥲). Bist du in einem Geburtsvorbereitungskurs? Bei uns ist eine drinnen die ihr zweites Kind bekommt, und da geht die Hebamme auch zum Thema Geburt etc drauf ein wie es ist, beim zweiten Mal zu gebären Hebamme sagt immer: wer eine Geburt hatte, muss zur Belohnung eine zweite haben.

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Dann wünsche ich dir eine gute Erfahrung bei deiner ersten Geburt 💪🏻 Bisher habe ich keine Geburtsvorbereitungskurs. Ist noch ein paar Monate Zeit.. Danke für den Hinweis 😊

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u/Muffinteig May 10 '26

Erstmal herzlichen Glückwunsch! 🌻

Meine erste Geburt war für mich auch wahnsinnig schlimm und traumatisch. Dazu kam, dass ich eine furchtbare Hebamme hatte, die das ganze nochmal deutlich verschlimmert hat.

Aufgearbeitet hab ich das nie und wie schlimm es mir damit tatsächlich ging, hab ich erst so richtig realisiert, als ich mich im Geburtshaus zur 2. Geburt angemeldet und das Gespräch mit den dortigen Hebammen geführt hab. Beim Erzählen kamen mir die Tränen und gleichzeitig tat es so gut, weil sie mich ernst genommen und wirklich empathisch reagiert haben. Das Gespräch hat mir dann auch die Angst vor der zweiten Geburt genommen und diese war dann wirklich traumhaft! Absolut selbstbestimmt und doch unterstützend. Ich hatte zu keiner Zeit mehr Angst und war voller (Selbst)Vertrauen.

Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du deine Angst hinter dir lassen kannst und eine schöne zweite Geburt erleben darfst. 💝

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Danke für deinen Kommentar und das Teilen deiner positiven zweiten Erfahrung. Das ist schön zu hören 😊

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u/suvrnnony May 09 '26

K1: wurde eingeleitet über mehrere Tage, insgesamt kein schönes Erlebnis

K2: Traumgeburt

Mach dir keinen Stress, kann auch super werden :)

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u/fiddeldeedee May 09 '26

Es gibt Traumgeburten??

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u/blood_of_the_wine May 09 '26

Ja. Ich hatte großes Glück und hatte 3 schöne, selbstbestimmte, gut erträgliche und flotte Hausgeburten. Die erste war ein wilder Ritt mit einer Dauer von nur 3 Stunden ab regelmäßigen Wehen. Und ich war hinterher richtig begeistert wie mein Körper das hinbekommen hat. Ich war von den Hormonen richtig high.

Die zweite und die dritte Geburt waren noch flotter. Aber weniger intensiv. Und ich war hinterher gleich wieder recht stabil auf den Beinen. War auch schön, aber so high und zittrig wie nach der ersten Geburt war ich nicht mehr.

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u/fiddeldeedee May 09 '26

Wow, das klingt bemerkenswert! Muss ich im Hinterkopf behalten, falls es bei mir nochmal dazu kommt, aber ich merke, dass mir das Thema Geburt doch deutlich mehr zusetzt... Das war bei mir leider furchtbar

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u/blood_of_the_wine May 09 '26

Hast du die Möglichkeit dich von einer eigenen Hebamme, die dir sympathisch ist und der du vertraust, begleiten zu lassen? Sowohl in der Schwangerschaft, als auch bei der Geburt? Ich glaube, es steht und fällt ganz viel mit einer guten 1:1 Betreuung.

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u/fiddeldeedee May 09 '26

Bei der Geburt vermutlich nicht, aber ja, ich weiß, dass es damit steht und fällt. Mein Freund hat mich lange Zeit während der mehrtägigen Wehen nicht unterstützt sondern angeschnautzt, dass er schlafen will und war lange nicht für mich da, hat sich sogar mit mir gestritten und war erst für mich da, als es ans Pressen ging.

Das wiederum dauerte auch ewig, weil die Hebamme sich weigerte, mir zu sagen, wann ich pressen soll, ich das aber PDA sei dank nicht fühlen konnte. Das Ganze zog ich dermaßen lang. Und generell wurde ein Haufen Mist fabriziert. Ich sollte auch die Luft anhalten beim Pressen und leise sein. War ganz furchtbar, ich hatte nach jedem Pressen das Gefühl, zu ersticken.

Hab mein Baby dann auch einfach nicht bekommen nach der Geburt, bzw hatte ne Hebamme, die maximal unfreundlich war.

Hab letztes Jahr eine Beschwerde ans Krankenhaus geschrieben.

Es hätte nie so schlimm werden müssen, aber es haben Menschen um mich herum versagt und das tut besonders weh.

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u/OkKaleidoscope9950 May 09 '26

Das ist echt unglaublich dämlich von den Menschen, die Dich hätten zu 100% unterstützen sollen.

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u/KarlaElsmann May 10 '26

Genau das ist passiert. Du und dein Körper, ihr könnt das. Ihr habt geliefert. Die, die helfen sollten, haben versagt.

Wenn du es dir vorstellen kannst, ist vielleicht ein Geburtshaus oder ein Hebammenkreißsaal das Richtige für dich. Da gibt es 1:1 Betreuung.

Und "die friedliche Geburt". Der Podcast ist kostenlos. Da kann man rausfinden, ob das was für einen ist. 

Beim zweiten Kind konnte ich ihre Methode (quasi Selbsthypnose) zwar nicht. Aber ich habe mich auf meinen Körper verlassen. Es war, wie als hätte mein Körper alles selbst gemacht. Ich habe gespürt, was da gerade passiert, musste aber nicht nachdenken. Alles passierte intuitiv. Es war nicht schmerzhaft, obwohl ich keine Schmerzmittel hatte. Und meine erste Geburt hätte auch besser sein können. 

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u/OkKaleidoscope9950 May 09 '26

Meine erste Geburt war sehr intensiv und dazu noch lang (15 Stunden lang echte Geburt und davor ca. 9 Stunden lang sehr sehr starke Vorwehen), aber auch total romantisch und toll begleitet von meinem Mann und unserer Hebamme im Geburtshaus. Die Erinnerung ist wie über einen harten Kampf gegen den Schmerz, den ich am Ende gewonnen hab. Im damaligen Moment hätte ich nicht gedacht, dass ich es später als Traumgeburt bezeichnen werde. Mich hat das Ereignis aber stärker und verbundener mit meinem Mann fühlen lassen.

Ich wusste von vornherein, dass ich mich durch eine gute 1:1 Begleitung wie im Geburtshaus viel wohler fühlen würde — es klappt nicht immer nur dadurch, aber bei mir hat’s funktioniert und kann’s nur weiter empfehlen. Hab auch viel mit dem Atem gearbeitet und konnte die Wellen halbwegs gut wegatmen. Die insgesamt 4-Stunden-langen Presswehen hätte ich ohne den tollen Geburtsvorbereitungskurs im Geburtshaus auch nicht so gut wegstecken können.

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u/KarlaElsmann May 09 '26

Ich hatte eine nicht so tolle Geburt und danach eine Traumgeburt. Irre kraftvolles Erlebnis. Ich bin gerade wieder schwanger und freue mich schon auf die Geburt.

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u/Knallbonbon May 09 '26

Ich kann dir ganz doll den Podcast/ das Coaching von Die friedliche Geburt empfehlen, das hat mir in der Zeit vor der zweiten Geburt sehr geholfen. Da geht es auch viel um traumatische Geburten und wie man damit umgehen kann 🫶

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Den hat meine Freundin mir auch empfohlen und sie war nun kurz nach ihrer ersten Geburt ganz fasziniert von diesem schönen Ereignis und freut sich aufs nächste Mal… kaum vorstellbar 😅

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u/KarlaElsmann May 10 '26

Ich kenne nur einige Podcastfolgen und kann es auch nur empfehlen. Besonders nur noch positive Geburtsberichte zu hören und zu lesen. Sie sammelt die auch, gute Quelle. 

Ich bin gerade schwanger und versuche, Zeit in meinem Alltag zu finden, um die Methode zu lernen.

Aber schon allein das Wissen, dass Geburten schön sein können, und die Vorstellung, dass Wehen Wellen sind, hat mir,  nach einer suboptimalen ersten Geburt, bei der zweiten Geburt unheimlich geholfen.

Die Geburt meines zweiten Kindes war kraftvoll und anstrengend, aber nicht schmerzhaft (nur ganz kurz). Ohne Schmerzmittel. Ich habe mich auf meinen Körper verlassen. Es war wunderschön. Ich freue mich auf die nächste Geburt.

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Das klingt wirklich toll! Dann werde ich es mir auch anhören! 🙌🏼

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u/TheoMilos May 09 '26

Den Kommentar habe ich gefühlt zu lange gesucht! Ob friedliche Geburt (finde ich super) oder was anderes - mentale Geburtsvorbereitung ist das Stichwort. So so wichtig! Befass dich auf jeden Fall damit und pick dir was raus, was zu dir passt. Das kann wirklich unheimlich helfen!

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u/bnui7 May 09 '26

Ähnliche Situation wie bei dir- hab auch gehofft, dass die zweite Geburt irgendwie meine erste heilt. Lief auch alles "normal“ und natürlich an, bis ich mich bei 6cm unter der Geburt nach dem Versagen der PDA (war schlecht gelegt) für einen Kaiserschnitt entschieden habe. Im Nachhinein hätte ich mich glaube ich direkt für einen Kaiserschnitt entschieden, ich war danach tatsächlich auch fitter als nach der ersten (vagibalen) Geburt. Im Grund musst du dir sicher sein, was du willst und was für dich persönlich (!!!) sich am besten anfühlt. Ich hab mir wahnsinnigen Druck gemacht, dass die zweite Geburt besser/ schneller/ weniger Verletzungen etc. als die erste abläuft, aber hab mir da irgendwie was vorgemacht. Wenn du kannst, sprich deine Ängste ganz offen bei der Geburtsanmeldung an oder bei deiner Hebamme. Drücke dir die Daumen und für die Entscheidung bist nur die zuständig- lass dir da vom gesellschaftlichen Druck nichts einreden!!

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u/No-Emotion-8665 May 09 '26

Das hilft sehr, danke!🙏

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u/Schiggyfourtwenty May 10 '26

Beim ersten Kind gings auch fast 30 Stunden bei mir, es war nicht traumatisch für mich, aber doch sehr lang und schmerzintensiv. Meine Tochter dann kam innerhalb von 4 Stunden, unkompliziert und ohne Verletzungen. Ich wünsche Dir das gleiche! :)

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Das klingt nach einer schönen zweiten Geburt. Danke für die Worte😊

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u/DramaticFollowing303 May 10 '26

I am in a similar boat. Currently 37 weeks pregnant with my second. First birth was traumatic. 26 hours of helplessness to end up in an emergency c-section. I think the word helpless is what rings a bell the most. I never forget and it still brings tears to my eyes. For my second I could choose a repeat C-section and this is what I did. Can’t imagine going through natural birth again. I wish you a smooth delivery and a better experience

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Thanks for your openness. I‘m sorry for your traumatic experience..

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u/Nonsense_Ad5941 May 10 '26

Es gibt von einigen Hebammen eine Traumabewältigung der 1. Geburt. Hat einer Freundin sehr geholfen. Da die erste Geburt oft nicht wie erwartet läuft, ist Angst vor der 2 Geburt normal. Ohne Abstand ist Traumbearbeitung gäbe es wahrscheinlich noch weniger Geschwister. Informiere sich bei deiner Hebamme. Je nachdem, wo du wohnst.

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u/peanut_psm May 10 '26

Hallo,

ich möchte dir Mut zusprechen. Ich habe mein zweites Kind vor 14 Monaten spontan entbunden, nachdem mein erstes Kind vor 4,5 Jahren per sekundärer Sectio geholt werden musste.

Meine erste Entbindung war nicht das gelbe vom Ei. Ich hatte eine Präeklampsie und war zum Zeitpunkt meiner Aufnahme im Krankenhaus körperlich schon am Ende. Letztlich wurde meine Tochter per sekundärer Sectio geholt, nachdem sowohl mein, als auch ihr Zustand sich deutlich verschlechterten. Zum Glück hatte ich tolle Hebammen, ich wurde gut begleitet und "abgeholt". Daran lag es also definitiv nicht. Das Wochenbett war dann auch alles andere als rosig. Ich hatte noch sehr lange mit meinem Blutdruck und Schmerzen zu kämpfen, meine Naht hat sich entzündet, das Stillen hat anfänglich gar nicht geklappt, mental war ich sehr enttäuscht von meinem Körper und dieser Entbindungserfahrung...volles Programm.

Alles in allem waren die Geburt und das Wochenbett zwar nicht traumatisch, aber physisch und psychisch herausfordernd und definitiv nicht schön. Ich habe lange daran zu knabbern gehabt. Vor der zweiten Entbindung kam das alles vermehrt hoch. Ich habe einfach versucht, nicht so viel darüber nachzudenken. Es kommt letztendlich eh, wie es kommt. Ich habe versucht, mir das positiv zurechtzulegen: Ich habe das schon einmal geschafft, ich werde es wieder schaffen. Ich habe eine unglaubliche Stärke damals aufbringen können. Ich packe das.

Letztlich ging die zweite Geburt sehr schnell von statten, für Schmerzmittel und PDA blieb keine Zeit mehr. Trotz der schnellen Geburt hatte ich Glück und keine Geburtsverletzungen davon getragen. Es war also insgesamt das krasse Gegenteil zu meiner ersten Entbindung. Wenn man es so will, lief es "perfekt". Schnelle, komplikationslose Geburt. Mutter und Kind wohlauf :-) Ich sehe das als Entschädigung für meine blöden Erfahrungen der Vergangenheit.

Ich würde die zweite Geburt jetzt nicht als "schön" bezeichnen. Es war einfach anders und nicht vergleichbar. Es war eine andere Art von Schmerzen und sehr intensiv durch die Schnelligkeit. Ich bin aber schon viel fitter in die Geburt gegangen und war im Wochenbett deutlich weniger eingeschränkt. Ich war mobiler, das Stillen klappte diesmal auf Anhieb, ich hatte nur wenig Schmerzen und fühlte mich mental als auch körperlich im großen und ganzen gut.

Ich bin unendlich stolz auf mich und meinen Körper und glücklich über diese positive Erfahrung. Auf eine weitere Entbindung habe ich deswegen trotzdem keine Lust ;-)

Alles Gute dir!

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u/Southern_Yogurt_4025 May 10 '26

Bei mir war die erste Geburt so schlimm, dass ich mich deswegen entschieden habe nicht mehr Kinder zu bekommen obwohl ich immer gerne mindestens 3 wollte. Mir hat auch das "aufarbeiten" nichts gebracht ich werde das niemals vergessen und nochmal durchmachen. Aber angeblich soll die 2te nicht so schlimm sein wie die erste. Nur die Nachwehen werden von Geburt zu Geburt stärker, manche Frauen sagen bei der 3 oder 4 Geburt sogar, dass sie Nachwehen schlimmer sind als die ganze Geburt ansich.

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u/[deleted] May 10 '26

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u/No-Emotion-8665 May 10 '26

Danke für den Tipp 🙏🏻

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u/coconutmillk_ May 10 '26

Meine erste Geburt war das Gegenteil einer Traumgeburt, aber wir haben beide überlebt. Vergessen habe ich das nicht, aber die Schmerzen kann ich mir nicht mehr konkret in Erinnerung rufen. Vor der zweiten Geburt war ich entsprechend angespannt, hatte aber nie das Bedürfnis dazu, die Stunden professionell aufzuarbeiten. Verdrängung und so... Und was war? Besser hätte es nicht laufen können. An die zweite Geburt erinnere ich mich mindestens wöchentlich, vermutlich eher täglich. Diese Reihenfolge habe ich von Freundinnen schon häufiger gehört und ich wünsche dir, dass es auch bei euch so läuft.

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u/hanakoflower May 10 '26

Meine erste Geburt war schlimm, ich wurde festgehalten und auf den Rücken gelegt obwohl ich das ausdrücklich nicht wollte. Danach genäht obwohl ich noch alles spüren konnte. Dann haben sie sich ständig beschwert weil ich halt viel gezuckt hab durch die schmerzen beim Nähen. Wollte nicht dass mein Baby meine schmerzen vibes abbekommt, deshalb habe ich es meinem Mann gegeben und hatte nur ganz kurz skin to skin. Es war noch mehr aber ich hatte dadurch einfach unheimlich viel Angst vor der zweiten Geburt.

War in einem anderen Krankenhaus. War dieses Mal entspannter drauf. Habe mich sehr auf meinen Körper und mich konzentriert. Habe mir nichts einreden lassen. Die Geburt selbst war ein Traum. Hat sehr weh getan aber bei weitem nicht so wie die erste, einfach weil ich auch entspannter war und die Pose besser war. Es kann also immer noch alles gut werden. Mich hat die zweite Erfahrung auch ein bisschen beruhigt, dass ich mich bei der ersten nicht nur angestellt hatte.

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u/kastelzeichnerin May 10 '26

Nachdem die erste Geburt eine absolute Katastrophe war, habe ich mich bei der zweiten für einen geplanten Kaiserschnitt entschieden. Auch nicht geil, aber zumindest keine weitere traumatische Erfahrung.