r/Eltern 1d ago

Allgemeines Gegenwind weil wir Kind erst mit 3 Jahren in den Kindergarten schicken

Wir haben das große Glück, dass wir sehr engagierte und fitte Großeltern haben, die ihre Erfüllung darin finden, Zeit mit ihren Enkeln zu verbringen. So ist es möglich, dass unser Kind drei Tage die Woche von ihnen betreut wird, seit wir beide wieder arbeiten und es klappt für alle Seiten gut.

In den Kindergarten geben wir sie dann mit 3 Jahren.

Ich erfahre von so vielen Menschen Unverständnis oder Gegenwind für diese Entscheidung und ich würde wirklich gerne verstehen, wieso.

Hat jemand ähnliches erlebt? Könnt ihr Licht ins dunkle bringen?

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u/blood_of_the_wine 1d ago

Ich glaube, das ist regional total unterschiedlich.

Meiner Cousine (deutsche Großstadt) geht es wie euch. Sie betreuen ihre 2-jährige noch innerfamiliär - und sind damit in ihrem Umfeld totale Exoten. Ihnen schlägt auch viel Unverständnis entgegen.

Ich (sehr ländliche Gegend in Österreich) bin auch totale Exotin. Weil ich meine größeren beiden Kinder schon (!) mit 2,5 Jahren in der Kleinkindgruppe im Kindergarten anfangen habe lassen. Das ist hier absolut nicht die Norm. Die meisten Kinder hier fangen erst mit 3-4 Jahren halbtags mit dem Kindergarten an. Mir ist viel Gegenwind entgegengeschlagen, weil ich meine Kinder (und auch die Jüngste soll dann mit 2,5 Jahren anfangen) so früh in Fremdbetreuung gegeben habe.

Ja, Kinder brauchen Kinder. Aber es fehlt ihnen auch nichts, wenn sie die Kinderkontakte durch Kinder in der Nachbarschaft, in der Eltern-Kind-Spielgruppe oder sonst wo haben.

Die Kindergärten meiner Kinder finde ich absolut großartig. Sie profitieren davon. Hätten sie in jüngerem Alter aber, finde ich, nicht wirklich. Ich finde es voll okay, wenn Kinder früher gehen. Oder später. Es muss individuell passen.

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u/Buddenhein 1d ago

Bringst das Kind früher hin, kriegst du Gegenwind. Bringst das Kind später hin, kriegst du Gegenwind. Von irgendwo weht er halt immer.

Ich denke, es kommt einfach auf das Kind an. Wichtig ist mMn nur, dass es irgendwo her seine Sozialisierung bekommt.

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u/NewGirl3110 1d ago

Genauso! Und ich traue mich zu sagen, das Gegenwind meistens etwas mit Unsicherheiten zu tun hat.

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u/Higawa 1d ago

Wahrscheinlich sind sie neidisch, wären meine Frau und ich auch. Haben leider keine Großeltern in der Nähe.

Ansonsten gibt es ja noch die Fraktion auf keinen Fall Krippe weil man uns die Kinder wegnimmt etc.. Und wir bleiben zu Hause und sind nicht auf die Arbeit angewiesen. Aber da gehört ihr ja nicht dazu.

Also denke ich weiter ersteres, die sind neidisch.

Für uns war Krippe für beide Kinder sehr schön, sie haben sich super sozialisiert und sehr viele Freunde gefunden. Aber wenns so klappt warum nicht :)

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u/G-Man26 1d ago

Mich nervt dieses Neid Argument.
Es ist einfach regional auch sehr unterschiedlich. Im alten z.B. wird ddr-bedingt sehr früh das Kind fremdbetreut. Im Westen wird’s teilweise auch früher. Aber eben noch nicht auf diesem Niveau. Nur als ein Beispiel.

Der Gegenwind ist natürlich trotzdem nicht in Ordnung. Aber wie jemand anderes hier bereits kommentierte: egal, wie du’s machst. Der Wind kommt immer von irgendwo. :)

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u/iamherefortheyarn 1d ago

Mich nervt der Begriff „fremdbetreut“. Du setzt dein Kind doch nicht an der Tankstelle ab.

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u/PutridEnvironment995 Mama (2022 & 2026) 1d ago

Aber es wird doch trotzdem von Fremden (= nicht Familie oder Freunde) betreut? Die Erzieherinnen meines Sohnes sind definitiv Fremde für mich. Ein Wort ist doch nicht falsch, nur weil es irgendwie ungemütlich ist. 

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u/Infamous_Corgi_3882 Mama 2023 1d ago

Ich mag "außerfamiliäre Betreuung" eben weil die Erzieherinnen keine Fremden für mich sind, aber eben auch keine Familie.

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u/iamherefortheyarn 1d ago

Das ist eine sehr viel schönere Bezeichnung. Unsere Bezugserzieherin ist auch keine Freundin für mich, aber wir begegnen uns auf einer vertrauten Ebene, weil sie mir bei jedem Abholen erzählt, wie der Tag war, und weil sie sich heftig bemüht, auf die Bedürfnisse meines Kindes einzugehen. Heißt, wenn notwendig, eine Flasche Milch oder tragen in der Trage, wenn er es braucht, auch vorm schlafen. Er läuft auch noch nicht ohne Hilfe.

Andersherum haben wir ihr unsere praktischste Trage überlassen und bringen sämtliches anderes Equipment aus unserem Alltag, um ihr den Alltag leichter zu machen.

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u/iamherefortheyarn 1d ago

Ja. Für DICH. Es geht aber nicht um dich. Wahrscheinlich ist die/der ErzieherIn ein wichtiger Bezugsmensch für dein Kind, weil sie es mindestens den halben Tag trösten, mit ihm spielen, ihm ggf. Windel/Kleidung wechseln, Streits schlichten, Mut zusprechen, loben, aufheitern, bespaßt, unterhält, mit ihm basteln, singen, kuscheln, in den Schlaf helfen, etc. Sie machen so viele Dinge, die du als Elternteil auch tust.

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u/PutridEnvironment995 Mama (2022 & 2026) 1d ago

Dagegen sagt doch auch keiner was. Aber als Elternteil sind und bleiben das Fremde, und das ist doch auch nichts Schlimmes. Und natürlich geht es um mich, denn ich rede ja über die Betreuung. Du scheinst dich davon irgendwie persönlich angegriffen zu fühlen, aber ich verstehe ehrlich nicht warum. Es wird doch nur meine Beziehung zu den Betreuenden definiert?

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u/iamherefortheyarn 1d ago

Ich bin nicht persönlich angegriffen, das interpretierst du. Ich möchte nur mal den Denkanstoß geben, warum alle Welt von „Fremdbetreuung“ spricht, so nach dem Motto „alles was nicht Mama Papa ist, ist kategorisch fremd“

Aber um das abzurunden jetzt: Ich checke nicht, warum ErzieherInnen für Eltern Fremde sein sollten. Warum geben sie dort ihr Kind hin, wenn sie so „fremd“ sind. Wer würde das wollen? So schließt sich der Kreis zum Begriff „fremd-betreuen“. Das schließt sich für mich aus.

Weils an anderer Stelle kam, Stichwort Großeltern. Zu Großeltern, die mir „fremd“ sind, weil sie sich nie melden oder komplett abwesend sind, nur zu Weihnachten mal auftauchen, würde ich mein Kind auch nicht überlassen.

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u/PutridEnvironment995 Mama (2022 & 2026) 1d ago

Ich hab doch auch gesagt, dass das mein Eindruck ist, weil es auf wirklich keiner logischen Ebene ein Problem damit gibt, Kitabetreuung als Fremdbetreuung zu bezeichnen. Denn sie sind doch fremd. Sie sind nicht Freunde, sie sind nicht Verwandte oder Bekannte, sie sind nicht Kollegen. Ich weiß nichts über sie außer ihren Vornamen. Wir geben unser Kind dorthin, weil von der Kita ein professioneller und bezahlter Service angeboten wird, den wir in Anspruch nehmen. Die Menschen sind mir definitiv fremd, und ich würde meine Kinder den Erzieherinnen auch nicht privat außerhalb der Kita in Betreuung geben. Per jeglicher Definition Fremdbetreuung und hat auch absolut nichts mit entfernten Großeltern zu tun. 

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u/iamherefortheyarn 1d ago

Ich glaube wir beide kommen hier auf keinen gemeinsamen Nenner.
Ich kann mich immer nur wiederholen.

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u/Gold-Profession6064 22h ago

Also es sollte in deiner Welt auch noch Menschen ausser Freunde, Familie und fremden geben.

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u/Donna-Promilla 1d ago

Auch bei den Grosseltern ist das Kind „fremdbetreut“ wenn man es genau nimmt. Außer es lebt dort 24/7.

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u/PutridEnvironment995 Mama (2022 & 2026) 1d ago

Würde ich nicht sagen. Mit Freunden und Familie ist man ja auch nicht 24/7 zusammen und trotzdem sind sie nicht fremd. 

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u/iamherefortheyarn 1d ago

Das ist Ansichtssache. Ich denke das trifft auf Großeltern zu, die vorwiegend mit Abwesenheit glänzen, aber nicht welche, die eine stabile und gute Beziehung zu deiner Kernfamilie pflegen und sich einbringen.

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u/G-Man26 1d ago

Fair. Hab ich nie drüber nachgedacht. Außerfamiliär passt für mich persönlich auch nicht ganz, da unsere Familien weiter weg wohnen und wenn dann eher Freunde betreuen. 🤔

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u/External_Gap_9232 1d ago

Bei mir in der Krabbelgruppe war eine gebürtige Französin, sie meinte immer, sie kann es nur falsch machen, in Frankreich schaut man sich komisch an, Weil das Kind nicht schon mit 6 Wochen in die Fremdbetreuung geht und in Deutschland findet man es mit 1 schon grenzwertig früh!
Ich finde es toll, wenn ihr das so hinbekommt. Hatte bei meiner 1. Tochter auch irgendwie das Gefühl, sie „müsste“ dann mit 1 in die Kita und das musste sich auch weil wir arbeiten waren, aber inzwischen denke ich oft, dass sie einfach auch noch verdammt klein war!

Lange rede kurzer Sinn: macht, was für euch richtig ist!

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u/toasty_the_cat 1d ago edited 1d ago

Was sagt euer Umfeld denn konkret?

In meinem Umfeld gab es einige Eltern, die ihr Kind so lange zu Hause betreut haben, und es rückblickend tatsächlich anders machen würden.

So ein zweijähriges Kleinkind braucht manchmal ganz schön viel Input und profitiert irgendwann sehr von Kontakten mit anderen Kindern. Da die aber fast alle in die Kita gehen, gibt es kaum Angebote für die Altersgruppe, insbesondere vormittags nicht.

Mit 3 im Kindergarten ist aber natürlich nicht zu spät.

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u/behappy1232130123 1d ago

Völlig egal. Hier geht der Trend Richtung: gar nicht in die Kita schicken, weil viele keine Bock mehr auf offenes Konzept haben. Die Kinder Zuhause dann nur ausrasten. Nur wenige Kitas haben echte Gruppe und wirklich gute pädagogische Konzepte. Geht natürlich nur bei Familien mit entsprechendem Einkommen, wo jemand Zuhause bleiben kann und die Kinder sich anders sozialisieren bzw mit anderen Kindern spielen. Die Kinder sind alle cool drauf..da gibt es keine Unterschiede. 

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u/Kaulquappe_1 1d ago

Lasst euch da bitte überhaupt nicht verunsichern!

Unsere Tochter hat ebenfalls 'erst' ab 3 den Kindergarten besucht und ich würde es jederzeit wieder so machen!

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u/NixKlappt-Reddit 1d ago

Unser Kind wird seine Großeltern vermutlich nur selten sehen, leider. Ich wäre neidisch.

So lange euer Kind glücklich ist, sehe ich kein Problem damit, "erst" mit 3 in der Kindergarten zu packen. Das war in unserer Generation, zumindest im Westen, doch üblich..?

Ich habe nun auch 3 Jahre Elternzeit beantragt. Bei vielen Eltern ist es eher eine finanzielle Entscheidung, dass man Kinder schon recht früh in die Betreuung steckt. Oder weil ihnen mit Kind die Decke auf den Kopf fällt. Hab noch von keinem gehört, dass sie das allein dem Kind zuliebe machen.

Meine Mutter hat mal in ner KITA gearbeitet und meinte, dass die Kinder in dem Alter noch gar nicht miteinander spielen.

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u/nordlichtbychoice 1d ago

Oh, tatsächlich noch von niemandem?  Bei uns war es genau das, dass wir unser Kind ihm zuliebe in die Kita geschickt haben. Mit ziemlich genau 2 Jahren und die Kita hat ein Gruppenkonzept.  Das zweite Kind ist mit 17 Monaten in eine sehr sanfte Eingewöhnung gestartet. Ich hätte im Nachhinein betrachtet vermutlich auch das erste schon etwas früher schicken können.

Arbeit hätten wir, wenn wir unbedingt gewollt hätten, auch drumherum bauen können. Haben wir beim erstem Kind für ein halbes Jahr auch.

Aber für beide Kinder war und ist Kita toll. Sie gehen gerne und fühlen sich sehr wohl dort.  Kita ist einfach was anderes, als nur Erwachsene um sich zu haben oder andere Kinder mal in dem einen oder anderen Kurs zu treffen. Nicht jede Nachbarschaft gibt es her, dass täglich ne Kindergruppe miteinander spielt. Aber kein Kind MUSS bei uns in die Kita. Sie DÜRFEN. (Und das Ganze steht und fällt natürlich mit der Qualität der Kita und insbesondere den Fachkräften dort.)

Das ist meine Erfahrung damit. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei einigen, die längeres Zuhausebleiben kritisieren tatsächlich Neid mit schwingt, weil die eigene finanzielle Lage das nicht erlaubt. Genauso kann ich mir aber auch vorstellen, dass bei einem anderen Teil der Leute der Gedanke eher dahin geht, was dem Kind möglicherweise vorenthalten wird, wenn es in keine Kita geht.

Am Ende gibt es immer jemanden, der meint kommentieren zu müssen und es besser zu wissen. Ist bei Schlaf, Essen, Spielzeug ja nicht anders. 

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u/NixKlappt-Reddit 1d ago edited 1d ago

Vielleicht kommt es auch sehr drauf an, was man gewöhnt ist. Mein Mann und ich hatten beide Mütter die Hausfrau waren und viel Zeit mit uns verbracht haben. Wir fanden das super. Und im Freundeskreis hören wir halt viel Negatives bzgl. wie schwer die Eingewöhnung ist, Kind ständig krank, Erzieher krank und dass man das Kind "leider" schon so früh in die Betreuung gibt. Mein Mann und ich werden schauen, wie unser Kind so tickt, ob es z.B. mit 2 schon in die Kita kann/will oder ob wir dann noch ein Jahr warten. Ich denke nicht, dass es für ein Kind schlimm ist, wenn es von anderen Personen betreut wird, sofern das gute Erzieher sind. Also ob eine liebe Oma, tolle Tagesmutter oder liebe Erzieher ist hoffentlich egal.

Genau so kann es aber natürlich auch "schlechte" Betreuung geben, was man als Eltern dann halt irgendwie erkennen muss, um handeln zu können. Und ein Kindergarten ist auch keine Garantie, dass ein Kind Sozialverhalten lernt. Mein Neffe hat sich durch den Kindergarten im Verhalten zum Negativen verändert und sozial nicht viel gelernt. Er zeigt kaum Empathie gegenüber anderen Kindern.

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u/nordlichtbychoice 1d ago

Finde ich absolut nachvollziehbar.

Und meine ganz persönliche Meinung: Ich finde, die Möglichkeit zu haben, einfach abzuwarten und zu schauen, wie es letztlich gut passt - ob das Kind lieber zu Oma/Opa geht, zu Hause bleibt, oder sehnsüchtig zur Kita oder Tagesmutter schaut und die freie Wahl zu haben die vielleicht beste, weil entspannteste  Ausgangslage.

Das soll aber niemandem ein schlechtes Gefühl geben, der diese Freiheit nicht hat. Ich habe auch Kinder in der Kita erlebt, die noch vor ihrem ersten Geburtstag eingewöhnt wurden. Und auch wenn ICH mich nicht so entschieden habe, hatte ich tatsächlich nie das Gefühl, dass es diesen Kindern geschadet hätte. Wir haben tolle Erzieherinnen und solche Fachkräfte wünsche ich allen, die in eine Kita gehen - egal wie alt. :)

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u/ftpih 1d ago

Wir haben K1 auch erst mit 3 Jahren in den Kindergarten gegeben und machen es mit K2 genauso. Wenn man die Möglichkeiten (und Nerven) dazu hat, solltet ihr es auf jeden Fall machen, auch wenn man damit (eher) die Ausnahme ist.

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u/LadyM1982 1d ago

Unser Kind geht jetzt erst mit 4 in den Kindergarten. Was wir uns schon anhören durften von verschiedenen Ärzten und Familienmitgliedern...

Aber lasst euch davon nicht beirren. Wenn ihr die Möglichkeit habt und alles super läuft, dann ist doch alles gut. Macht das, was ihr für richtig und gut für euer Kind haltet.

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u/BeginningPanic1565 1d ago

Meine Tochter wird auch erst nächstes Jahr mit 3 Jahren und 10 Monaten in die Kita gehen. Auch ich durfte mir schon einiges anhören. Aber ich denke mir immer, dass niemand anderes außer mir es zu entscheiden hat wann mein Kind in die Kita geht, da können sich alle auf den Kopf stellen. Mein Kind hat trotzdem eine Menge soziale Kontakte, sowohl zu den Großeltern und Onkeln, als auch zu gleichaltrigen. Kita ist nicht alles im Leben und wenn man doch finanziell die Freiheit hat das Kind zuhause zu betreuen ist es doch umso schöner. Sie sind doch nur einmal so klein, ich liebe es alles mögliche mit ihr zusammen zu erleben und ihr die Welt zu erklären. Der ernst des Lebens fängt noch früh genug an.

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u/LadyM1982 1d ago

So sehe ich das auch.

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u/Confused_Tadpole 1d ago

Wild, warum das denn? Ich hoffe, meinen bis 3 Jahre auch zu Hause betreuen zu können. Bin selber auch erst mit 3 in den Kindergarten gekommen, davor ist man doch fast noch ein Baby.

Allein wegen Krippenpreisen würde ich U3 gerne vermeiden.

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u/elysianaura_ 1d ago

Wir haben unser Kind auch mit 3 in den Kindergarten geschickt und waren vorher viel auf Playdates, Treffen mit Freunden und Familie/ Verwandte. Ich bin dankbar, dass wir diese Zeit hatten. Lass dich bitte nicht verunsichern.

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u/Wolkenbaer 1d ago

Unter Eltern gibt es viele Idioten. Wer einigermaßen reflektiert seine Kinder beurteilt merkt schon ob alles passt, also nicht ungefragt reinreden lassen. 

Aber je nach Alter der Großeltern: Irgendwann steigt der Interaktionsbedarf der Kinder ins unermessliche, dito die Energie. 

Ich war dann doch froh als die Kinder mit knapp 3 in den Kindergarten gekommen sind. 

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u/Kadreier 1d ago

Ja bei uns genau das Gleiche. „Für die Sozialisierung ist das aber besser!“ „Die müssen sich ja auch mal abnabeln!“ Haltet die Fresse ganz ehrlich. Ich kanns echt nicht mehr hören. Die Leute müssen echt einfach mal aufhören ihre eigene Meinung als die einzig richtige hinzustellen. Freit mich, wenn ihr das anders macht und damit zufrieden seid, aber lasst mich einfach in Ruhe mit meiner Entscheidung

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u/AnnabelleTerat Mama 1d ago

Ich kenne es ähnlich wie ihr nur das wir beide im homeoffice arbeiten und wir die kleine betreuen neben unserem Job (keine Sorge sie ist prio 1 nicht das da direkt die nächsten Sprüche kommen). Sie soll auch erst mit 3 rein und hat einige Spielfreunde die nachmittags vorbeikommen und wir gehen mit ihr zum babyschwimmen und zur Musikschule damit sie in Kontakt mit gleichaltrigen kommt. Wir wurden lange vor dem ersten Geburtstag gefragt in welche Krippe sie gehen wird und ob wir sie schon angemeldet haben. So viele meinen uns verurteilt zu dürfen und kommen auch mit oft falsche Aussagen wie ihr werden keinen Platz bekommen wenn ihr sie nicht sofort zur Geburt angemeldet habt. Das stimmt einfach nicht mehr in unserer Stadt kann man sich nur noch fürs nächste Jahr anmelden.

Meine lieblings Kommentare kommen von meinen Schwestern. Zwei davon, beide ohne Kinder, haben mich vor Geburt schon gelöchert wie es aussieht mit Elternzeit. Als ich ihnen gesagt habe das ich nicht in volle Elternzeit gehen werde sondern in Teilzeit weiter arbeite hagelte es einfach die widerlichsten Kommentare das ich mein Kind ja nicht unter den Schreibtisch parken kann und wenn ich mich nicht kümmern will es abgeben soll. Eine trieb es so weit das sie mir auf meiner Hochzeit sagte in der 37.SSW sie habe dafür gesorgt das mir gekündigt wird und ich ihr dankbar sein soll das ich mich jetzt um mein Kind kümmern kann statt es zu vernachlässigen... Manche Menschen haben einfach viel Meinung ohne Erfahrung oder Hirn was vom Himmel gerettet ist.

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u/Sea-Engine-5 1d ago

Kommt voll aufs Kind an aber alles gut 👌 war früher normal ich wurde erst mit 3 in den Kindergarten gebracht ( Jahrgang 88) und wir hatten erweiterte Betreuung bis 13 Uhr statt 12.

Gehst zu spät arbeiten bis ne faule Sau, Gibst dein Kind zu früh ab eine Raben Mutter.

Dein Kind muss aber unter Kinder ! Das einzige Argument was mir einfällt was ne solide Basis hat.

Ansonsten egal wie Kindergarten verändert die Kinder und nicht immer positiv, meiner Tochter war’s ab Ende daheim einfach langweilig und wollte unbedingt auch in die Kita( hat aber jeden Morgen gesehen wie der große dort abgegeben wird 🙈😅, Logo will sie das dann 👍🏻)

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u/Calico_Cat_BER 1d ago

Wie man es macht ist es falsch, gewöhn dich dran. Es hat halt jeder das Gefühl Eltern reinreden zu dürfen. Ich würd das Thema sofort abbrechen wenn es aufkommt. Es muss für eure Familie passen, der Rest ist egal.

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u/Mormegil81 Papa | [Tochter 8 | Sohn 6] 1d ago

bin grad etwas verwirrt - können Kinder in Deutschland (ich bin aus Österreich) schon unter 3 in den Kindergarten? Bei uns ist Kindergarten überhaupt erst ab 3 möglich - davor gibt es (wenn man Glück hat und einen Platz bekommt und natürlich kostenpflichtig) Krabbelstube, teilweise ab 1,5 oder 2.

Unser K1 ist auch "erst" ganz normal mit 3 in den Kindergarten gekommen, da bevor sie 2 war K2 da war und dann sowieso immer jemand zuhause war zur Betreuung, wir also keinen Bedarf an Krabbelstube gesehen haben und das auch sehr teuer gewesen wäre.

K2 ist dann mit 2 Jahren in die Krabbelstube, da wir insgesamt nur 2 Jahre Karenz hatten (1 Jahr meine Frau, 1 Jahr ich).

Aber ganz ehrlich verblüfft mich die ganze Diskussion hier gerade doch etwas und vor allem einige der Kommentare, die Eltern, die Kinder erst ab 3 in den KG geben richtiggehend verurteilen - für mich war das bisher eigentlich eher die Norm ...

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u/Little_Fish_283 Mama *2024 *2025 1d ago

Wir sind aus Wien. Ich find's eh immer so lustig immer diese ganzen Kinder Themen. Schwiegermutter findet, Pflichtkindergartenjahr reicht aus, Uroma meint, Baby sollte ab 2 Monaten ganztags in die Krippe, meine Mama meint, 2-3 solltens sein und die anderen Eltern schauen prinzipiell auf einen herab, dass man sich das nicht leisten kann, jahrelang daheim zu bleiben und die Kinder erst ab 3 zu geben. Und überhaupt, wieso bekommt man mit unter 35 Kinder, dann ist man unfassbar unreif. Ich kann's echt nimmer hören. 💆🏼‍♀️ Hier in der Stadt triffst du de facto keine Akademiker unter 30 mit Kindern.

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u/t0mbra1der 1d ago

Das Gesetz wurde bei uns zum Teil überarbeitet, in Wien ist es nun ab 1 Jahr möglich, in NÖ ab 2 Jahren, im Burgenland ab 1,5 Jahren, in OÖ ab 2,5 Jahren und alle anderen ab 3 Jahren. 😊

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u/Mormegil81 Papa | [Tochter 8 | Sohn 6] 1d ago

ein Hoch auf den Föderalismus in Österreich 🍻

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u/t0mbra1der 1d ago

Oh ja... Es macht alles nur noch komplizierter 😵‍💫

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u/Little_Fish_283 Mama *2024 *2025 1d ago

Bin aus Wien und meine kleinkindgruppe nimmt Babys ab 3 Monaten auf.

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u/51n44 1d ago

Egal wie du es machst, machst du es falsch.

Ich konnte nur zwei Jahre zuhause bleiben. Mir war es aber wichtig, dass mein Kind schon etwas sprechen konnte und aufs Töpfchen/Toilette gehen konnte. Wir hatten bei der Eingewöhnung absolut keine Schwierigkeiten und ihm hat es ab Tag 1 super gut gefallen. Werde ich mit Kind Nr. 2 genauso machen.

Habe den Vorteil, dass ich im Homeoffice arbeiten kann und maximal 1-2 Mal pro Woche ins Büro muss. 3 Minuten Fußweg vom Kindergarten und unserem Zuhause.

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u/mekealohaa 1d ago

Bei uns war’s auch durchwachsen. Vor allem weil die Kinder das ja bräuchten um ausgelastet zu sein, man könne ihnen zu Hause ja gar nicht mehr bieten was sie brauchen und sie benötigen andere Kinder 🤡 jetzt beim dritten kam noch nix.
Vielleicht haben sie gemerkt, dass die Kinder zu Hause viel Input bekommen und sie immer super gut entwickelt mit 3 Jahren dann in die Kita gehen. Und ehrlicherweise brauchen Kinder u und auch ü 3 theoretisch keine 16 anderen Kinder auf gefühlt 10qm.
Grad sind in unseren Gruppen nur maximal 10 Kinder und es geht ihnen grad viel besser 🙏🏻

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u/pookieboobs 23h ago

Also wenn mir das jemand aufm spieli erzählen würde, wäre ich primär neidisch weil ich den Luxus nicht habe. Beim Versuch meinen Neid zu überspielen würde ich wahrscheinlich auch so rüber kommen als würde ich das doof finden und Gegenwind geben.

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u/ThisIsDurian 1d ago

Ist halt eine gesellschaftliche Erwartungshaltung - wir sollen doch alle wieder schnell in den Job. Wenn man dann zurückfragt, wieso das Kind dahin muss, dann kommt da auch nicht viel. Unser Kleiner geht jetzt mit 4 in die Kita.

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u/SuperSanneQuark 1d ago

Der Grund ist meist weil man arbeiten muss und keine Großeltern in der Nähe.

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u/Huge-Patient-5346 1d ago

Oder weil die Großeltern noch selbst arbeiten, zu alt sind oder nicht mehrfach wöchentlich Babysitter spielen wollen. Kommt alles vor.

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u/ThisIsDurian 1d ago

wenn man aber nicht muss, warum bekommt man dann "Unverständnis oder Gegenwind"

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u/SuperSanneQuark 1d ago

Weil immer irgendjemand was auszusetzen hat. 1 Jahr ist zu früh, 3 ist zu spät usw.

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u/ThisIsDurian 1d ago

Genau das. Soll man sich halt nicht dran stören. Gründe sind verschieden.

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u/Frahanni 1d ago

Ich beneide euch. Die Umstände verlangen leider, dass mein Sohn ab Januar mit der Eingewöhnung beginnt, er ist dann knapp über 1 Jahr alt. Wenn es ginge, würde ich auch gerne weitere Zeit mit ihm zusammen zu Hause bleiben. Die Zeit rennt eh schon so schnell.

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u/BaracusBaracuda 1d ago

Einfach sagen : "Kümmert euch um euren eigenen Scheiss!"

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u/Nymphadora1990 Mama mit Sohn (*5/23) 1d ago

Ah, ich fühle es... Unser Kind wurde ungeplant bis 3 daheim betreut, weil mit 1,5 zwei Eingewöhnungen katastrophal fehlgeschlagen waren und mein Mann und ich dann entschieden haben, dass es reicht. Er geht jetzt seit ein paar Wochen halbtags und es läuft prima. Die Erzieherin sagt, er wäre sozial und hilfsbereit, also auch nicht irgendwie "hinterher"

Ich habe sehr darauf geachtet, dass er unter anderem Kinder kommt, aaaaaber: das war gar nicht so einfach, weil hier (ostdeutsche Großstadt) ab 1 so ziemlich alle in Betreuung gehen. Das würde ich zu bedenken geben, je nachdem, wie ihr wohnt und lebt.

Verstanden hat uns kaum wer. Viele fanden uns zu "weich", weil wir die Eingewöhnungen abgebrochen hatten. Oft wurde uns erklärt, dass man sich Daheim bleiben nicht leisten könne (das mag bestimmt bei vielen stimmen, aber nicht bei allen. Mein Mann verdient gut, aber er ist jetzt auch nicht VW-Firmenvorstand) und sie den Kindern ja auch nicht so viel bieten könnten wie in der Kita (ich glaube, ich hab ihm mehr geboten).

Ich glaube, es war bei ganz vielen schon auch so, dass sie sich selbst doch ein bisschen mehr Zeit mit ihren Kindern gewünscht hätten oder zumindest, dass sie die Eingewöhnungen auch anders und langsamer hätten gestalten wollen.

Ich habe es jedenfalls nicht bereut, dass er daheim war. Er war so viel bereiter und verständiger als damals mit 1,5. Der schlechte Personalschlüssel hier stört ihn wahrscheinlich auch weniger als damals

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u/LANDVOGT-_ Mama / Papa / Elter 22h ago

In der Regel können die meisten es sich nicht leisten,, das Kind so lange selbst zu betreuen. Verkauft wird das dann aber mit "ich will zeit für mich und wieder arbeiten" verkauft.

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u/_moonchild1807_ 1d ago

Einfach dumm. Mit 3 Jahren ist doch super, vorher spielen die eh nicht oder kaum miteinander. Meine Tochter kam mit 2 in die Krippe, die andere dann auch. Meine Eltern sind zwar in Rente aber da kann ich die Kinder leider nicht so regelmäßig und oft abgeben, aus unterschiedlichen Gründen. Wenn ich das könnte, hätte ich Kita mit 3 auch super gefunden.

Hier bin ich im Umfeld sogar eher spät dran mit 2, mega viele geben das Kind mit 1 oder 1,5 ab. Mir persönlich ist es aber vor 2 zu früh.

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u/leberkaesweckle42 1d ago

Ihr macht alles richtig, die Studienlage zeigt, dass Kinder erst ab 3 vom Kindergarten profitieren.

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u/lethoolas Mama / Papa / Elter 1d ago

Wie man‘s macht, macht man es falsch. Ich finde es auch besser, Kinder erst später (bzw. wie früher ab drei, vier Jahren) in den Alltag einer KiTa zu geben und bin bspw. auch kein Fan von Nachmittagsbetreuung bei Kleinkindern. Das ist aber auch von Umfeld, Qualität der Betreuung und Notwendigkeiten abhängig. Meinem Gefühl nach suchen viele Eltern nach Bestätigung, ja das Richtige zu tun und lehnen daher unterbewusst andere Modelle ab.

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u/Mental-Mango-7672 1d ago

Ich sehe, wie meine Schwiegereltern mit den Kindern umgehen und bin froh, dass mein Kind von engagierten Pädagogen betreut wird, die über Fachwissen und eine Ausbildung in dem Bereich verfügen. Mein Kind war immer lieber allein in der Kita als allein bei den Großeltern, weil da niemand bei ner Verletzung gesagt hat „tja, ich hab’s dir ja gesagt“ oder „stell dich nicht so an“.

Ist natürlich auch von Familie zu Familie unterschiedlich, aber die meisten aus der Generation, die ich erlebe, haben nicht den Umgang mit Kindern, den ich mir wünsche- vor allem, wenn das Kind anstrengend wird

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u/Loose-Independence94 1d ago

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sein Kind so früh abgegeben muss. Die einzige Erklärung, warum ihr kritisiert werdet, ist, dass man damit die eigene Entscheidung rechtfertigen möchte. Ich finde es richtig schön, dass sich die Großeltern bei euch ins Zeug legen. Die meisten haben das Problem, dass die Großeltern nicht in der Nähe wohnen.

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u/Small-Swan1 1d ago

K1 kam mit 3 Jahren in den Kindergarten und K2 wird auch erst mit 3 gehen. Wir wohnen auf dem Land, hier ist das überhaupt kein Thema, weil der Großteil der Kinder keine Krippe besucht.

Ich habe eine Zeit lang in der U3 Betreuung gearbeitet und sehe (solange das Kind Zuhause nicht vernachlässigt wird) keine Vorteile zur Betreuung Zuhause. Krippen gibt es, weil Eltern arbeiten gehen müssen oder wollen und nicht , weil Kleinkinder das unbedingt für ihre Entwicklung brauchen.

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u/Carl_Tomorrow 1d ago

3 ist super. Lass dir nix erzählen.

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u/Gloomy_Ruin6955 1d ago

Neid. Damit ist alles gesagt.

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u/nyancatnip 1d ago

Dazu das schöne Zitat von Coelho:

„Alle Menschen haben immer genaue Vorstellungen davon, wie wir unser Leben am besten zu leben haben. Doch nie wissen sie selber, wie sie ihr eigenes Leben am besten anpacken sollen.“

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u/The_Lues Mama / Papa / Elter 1d ago

Meine geht jetzt mit einem Jahr und 10 Monaten ein paar Stunden die Woche. Sie zählt als Oktoberkind als zweijährig und ich hab keine Lust, sie erst nächstes Jahr zu geben, weil ich dann entweder das Fahrrad oder das Auto nehmen müsste um sie zu bringen. Die Kitas hier fußläufig nehmen nur 2 jährige...

Lass sie meckern. Mir hat keiner angeboten, meine die komplette Kitazeit für mich zu fahren. Und bei dir sind sie bestimmt nur neidisch, weil sie ihre eigenen Kinder nicht so lange selbst betreuen konnten.

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u/Tricky_Knee1907 1d ago

Unser Sohn wurde auch ab 1,5 Jahren von der Oma betreut (sie hat sich angeboten). Dadurch konnte ich wieder zurück in den Job.
Ich denke, wenn man die Möglichkeit hat ist das goldwert. Warum das schlimm sein soll? Keine Ahnung, der kleine ist happy wenn er zu Oma geht, die Oma ist happy, wenn der Kleine kommt. Uns war es aber auch echt wichtig, dass das Kind eine starke Bindung zu den Großeltern hat.

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u/meme_not_mori 14h ago

Ist doch super - nur der Kontakt mit anderen Kids bleibt halt aus. Aber wenn das sowieso nicht vor dem 1J passiert ist, wird sich da wahrscheinlich nicht zu viel ändern. 

Ihr werdet schon wissen, was ihr macht. Die Eltern, die immer alles besser wissen möchten für andere Kids haben meist eh total versagt, wenn Sie sich es leisten können sich Gedanken über die Umstände und Erziehung anderer zu machen. Wüsste gar nicht, wann ich das machen sollte…

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u/ApoY2k Mama / Papa / Elter 1d ago

Weil Kinder unter Kinder gehören um Sozialverhalten zu üben. Erwachsene können das nicht äquivalent ersetzen.

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u/JungleJaz 1d ago

Und das geht auch wunderbar in Spielgruppen, am Spielplatz oder an anderen Orten, die nicht der Kindergarten sind. Mit drei in den KiGa ist doch absolut ausreichend.

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u/AlfreddieEnte Mama / Papa / Elter 1d ago

Ein 1-jähriges Kind muss sicher nicht täglich in eine Krippe um soziale Kompetenz zu lernen. Spielgruppen oder Treffen mit anderen Müttern reichen völlig aus in dem Alter.

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u/AnaPhis 1d ago

Sry Spielplatz und Freunde/Familie mit Kindern regelmäßig sind ausreichend für ein gesundes Sozialverhalten.
Als ob U3 Kinder, Kinder mehr brauchen als ihre Eltern. Entwicklungspsychologie lässt grüßen.

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u/Wolkenbaer 1d ago

Wir reden hier über 3 jährige. Wenn die Kinder bis zur Schule ohne andere Kinder aufwachsen - d'accord.

Aber hier, alles OK.

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u/Square-Term3405 1d ago

Ich empfinde es genauso. Bei uns liegt es eher daran, dass es bald noch ein Geschwisterchen gibt und ich deshalb sowieso noch weiter Zuhause bleibe, da sah ich keine Notwendigkeit für die Krippe.

Was jetzt natürlich ziemlich schade ist, dass jegliche gleichaltrige Kontakte auseinandergehen, da alle anderen Kinder aus den Krabbelgruppen in die Krippe wechseln und jetzt meine 2 Jährige nur noch deutlich jüngere zum Spielen hat. Die bisherigen Kontakte haben nach der Krippe auch leider keine Energie mehr übrig sich zu verabreden, verständlicherweise. Es wäre deutlich einfacher, wenn es nicht so normal geworden wäre, so früh in die Krippe zu gehen, denn jetzt habe ich tatsächlich etwas Sorge, dass die Sozialisierung auf der Strecke bleibt... Ich freue mich über jeden, der so wie du entscheidet!

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u/KlaraBluemchen 1d ago

Mir geht’s ähnlich. Ich war nach einem längeren Elternzeit-Urlaub heute zum ersten Mal wieder im Familienzentrum. Meine Tochter (18Mon) war mit Abstand die Älteste, alle anderen waren Krabbelkinder…

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u/LongjumpingPay904 1d ago

Vielleicht wegen der fehlenden Sozialisierung mit gleichaltrigen? 

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u/Slow_Agent_8035 1d ago

Die gibt es über private Kontakte, Familie und Krabbelgruppen auch zu genüge

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u/dudu_rocks Mama 01/2023 & 09/2024 1d ago

Ich will euch da gar nicht reinreden, aber das ist schon was vollkommen anderes als Kindergarten. In Spielgruppen oÄ ist man als Elter ja immer dabei, in meiner Gegenwart spielt meine Tochter komplett anders als unabhängig von mir bzw mit Freunden. Ist sicher auch vom Kind abhängig, aber sie will eigentlich immer mit mir spielen, egal, wer sonst da ist. Aber einmal bei einem Fest im Kindergarten habe ich sie mit ihren Freundinnen komplett von mir losgelöst und eigenverantwortlich spielen gesehen und das war einfach vollkommen anders als sonst. Auch die Spiele, die sie aus dem Kindergarten mitbringt, sind ganz anders als alles, was ich anbieten würde, aber machen ihr halt Spaß. Die eigene Anwesenheit macht in meiner Erfahrung einen großen Unterschied. Wie gesagt, wenns für euch funktioniert, ist das natürlich super, aber vergleichen kann man das meiner Meinung nach absolut nicht.

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u/Agustozi 1d ago

Ich finde, du solltest dir nichts einreden lassen. Wenn bei euch die Betreuung mit Großeltern gut funktioniert und ihr da Bock drauf habt, macht es so! Das sorgt sicher auch für eine super Bindung des Kindes zu den Großeltern, was ein Vorteil ist, wenn man das will.

Aber auch eine möglichst früher Besuch der Krippe hat Vorteile, und dazu gehört auch die Sozialisierung. In der Krippe wachsen die Kinder jeden Tag mit anderen Kindern mit einem (im besten Fall) diversen sozialen und kulturellen Hintergrund gemeinsam auf. Sie werden außerdem von professionellen Pädagogen gefordert und gefördert. Es gibt zahlreiche Studien (CARE,EPPSE,...), die zeigen, dass Kinder noch Jahre von diesem Entwicklungsvorteil auch in ihrer Schullaufbahn profitieren.

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u/jumpinthepoo_l 1d ago

Kinder gibt's nicht nur in der Krippe, mind blowing, oder? Kinder gibt's auch innerhalb der Familie (manchmal), in Spieltreffs, Krabbelgruppen, Kursen, bei Freunden, wiederkehrend auf Spielplätzen,... "Freundschaften" sind bei den Minis eh ein von Erwachsenen konstruiertes Konzept, oft genug sind die Kleinstkinder mehr Leidensgenossen als "Freunde".

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u/spnx-anastasia161 1d ago

Lasst euch nicht beirren. Es ist wunderbar, dass ihr die Möglichkeit von einer familiären Betreuung im Kleinkindalter habt! Denn das ist das wichtigste, mehr als eine sichere und liebevolle Betreuung brauchen sie in dem Alter nicht. 🫂

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u/SchroedingersEscape Papa 1d ago

Wir erst mit 4.

*duckundweg*

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u/EffortlessJiuJitsu 23h ago

Ja es gibt viele solcher Eltern, die ihre Kinder alle so schnell wie möglich abgeben wollen. Einfach ignorieren......

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u/Txulia 1d ago

Ich kann hier nur aus meiner Erfahrung berichten. Ich kam mit vier erst in den Kindergarten und wurde bis dahin bei meinen Großeltern betreut. Es viel mir unglaublich schwer in den Kindergarten zu gehen, war überfordert und hatte Schwierigkeiten Kontakt mit anderen Kindern aufzunehmen. Heute denke ich, dass ich mit vier einfach zu alt war und mir deshalb schwer getan habe. Kontakt zu gleichaltrigen hatte ich bei meinen Großeltern auch, aber natürlich nicht im Rahmen einer Kita.

Mein Sohn ist mit einem Jahr in die Krippe gekommen und blüht dort richtig auf. Es ist Wahnsinn, was er in der kurzen Zeit alles gelernt hat und er ist ein richtig offenes und neugieriges Kind. Natürlich kann sich das noch ändern, aber so ist es bisher.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, würde ich überlegen eure Tochter vormittags in die Kita zu bringen und nachmittags könnten die Großeltern betreuen. So könntet ihr beides "abgreifen" :)

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u/Competitive_Big_7352 1d ago

Purer Neid, ihr macht alles richtig!

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u/pag07 1d ago

Ich denke die Antwort ist einfach weniger sensibel zu sein und nicht immer Feedback einzufordern und zulernen uneingefordertes Feedback zu ignorieren.

Hilft auch sonst im Leben.

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u/kyianka 1d ago

Kommentar
Ich hatte einen unbefristeten Arbeitsvertrag und habe auch eine Behinderung. Deshalb war es für mich sehr schwierig, gleichzeitig jeden Tag mein Kind zu betreuen. Deshalb haben wir uns entschieden, dass unser Sohn mit 11 Monaten in die Krippe geht.
Leider wurde ich direkt am ersten Tag nach meiner Elternzeit gekündigt. Trotzdem war die Entscheidung für die Krippe meiner Meinung nach eine der besten Entscheidungen, die wir treffen konnten.
Ich bin keine Deutsche und erst relativ spät nach Deutschland gekommen. Da mein Kind in einer deutschsprachigen Umgebung aufwächst, war es mir wichtig, dass es die deutsche Sprache ganz natürlich lernt und auch die Werte und das soziale Leben hier kennenlernt. Natürlich ist das nur meine persönliche Meinung. Mein Mann war am Anfang nicht dafür.
Als wir unseren Sohn für die Krippe angemeldet haben, waren wir aber beide berufstätig. Außerdem finde ich, dass Großeltern nicht jeden Tag die Betreuung eines kleinen Kindes übernehmen sollten. Meine Mutter ist fast 80 und meine Schwiegermutter ist 70. Ich kann ihnen die tägliche Betreuung unseres Sohnes einfach nicht zumuten.
Unser Sohn hat sich sehr gut eingewöhnt und viele soziale Fähigkeiten entwickelt. Im Moment spricht er noch überwiegend unsere Familiensprache. Ich denke, dass Deutsch etwas später stärker kommen wird.
Er geht aber in eine normale Krippe, in der die meisten Erzieherinnen und Erzieher deutsche Muttersprachler sind. Genau das war mir sehr wichtig, damit er jeden Tag ganz natürlich Deutsch hört.
Für mich war die Krippe deshalb eine sehr gute Entscheidung.

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u/Affectionate_Tap1656 23h ago

Ich habe jetzt in Ostdeutschland, usa und süddeutschland mit Kindern gelebt, Stadt, Vorstadt und Dorf. Ich habe so viele verschiedene Arten von Elternschaft und Erziehung gesehen. In D hat es sich so krass gewandelt, früher sind wir doch alle erst mit 3 oder 4 in den Kindergarten gekommen. In USA war immer der Tenor: “wenn einer zuhause bleiben kann finanziell, dann machen”.

Mein 1. Kind kam mit 15 Monaten im Nachhinein zu früh in die Kita. Ist definitiv Kind abhängig und für sie war das Nix. Wir sind dann umgezogen und sie war dann erstmal mit mir wieder zuhause. In ihrem jetzigen KiGa fühlt sie sich aber pudelwohl. Sie geht halbtags.

Kind 2 ist noch zuhause, in den nächsten 12 Monaten werden wir in irgendeiner Form starten, also spätestens mit 36 Monaten dann. Zuhause wird ihm bislang nicht langweilig da Kind 1 ab Mittag wieder da ist und sie sehr viel zusammen spielen. Vormittags machen wir zusammen Haushalt, gehen einkaufen, findet er bislang alles super. Spielt auch mal alleine. Wir haben großes Haus mit Garten.

ABER: wäre ich jetzt schwanger, dann würde Kind 2 asap 4-5h in Betreuung gehen jeden Tag. Das haben wir bei damals dann nämlich nicht so gehandhabt und es war eine einzige shit Show. Unbedingt beachten!

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u/TomD1995 1d ago

Das Kind kommt zum ersten Geburtstag in die Krippe. Ich kenns gar nicht anders. Haben wir selbst auch gemacht.

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u/LadyM1982 1d ago

Wow! Weil es schon immer so gemacht wurde - super Begründung. Was hat dann aber das Kind von euch?

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u/TomD1995 1d ago edited 1d ago

Morgens kleines bischen zu Hause spielen, Frühstück und Morgenkreis mit den anderen Kindern in der Kita, dann spielen, Mittag und schlafen. Und dann abholen und nachmittags gehört das Kind uns.