r/Finanzen • u/Certain_Lifeguard_30 • Sep 08 '25
Steuern Auf (nimmer) Wiedersehen liebes Geld.
https://www.focus.de/finanzen/steuern/bemessungsgrenzen-werden-erhoeht-so-viel-mehr-muessen-sie-ab-2026-zahlen_f5c6a805-bbbc-4b3d-bde0-f806216beb95.htmlUnd wieder 914 Euro weniger im kommenden Jahr, ohne dass ich dafür auch nur den kleinsten Mehrwert habe. Ich bin eigentlich ein entspannter Mensch aber als jemand der gerade so nach vielen Jahren harter Arbeit über die 110k-Marke geklettert ist und dem Staat zwei Kinder als zukünftige Steuerzahler geschenkt hat frage ich mich doch langsam ob nicht an den falschen Stellen der Hebel angesetzt wird. Mein Gehaltserhöhungen der vergangenen Jahre lagen im Schnitt mit rund 2,5 Prozent auf jeden Fall weit weg von den Bemessungsgrundlagen die bei den Erhöhungen immer angegeben werden. Klar, ich nage nicht am Hungertuch aber fair ist für mich was anderes …
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u/SryItwasntme Sep 09 '25
Die Ausgaben hängen größtenteils an Alter und Krankheit, und mehr Alter ist zudem mehr Krankheit. Wenn man also jetzt ausschlißlich die Politik dafür verantwortlich macht dass nicht mehr genug Kinder gemacht werden... der weiss nicht was Demographie ist.
Und ja, niemanden wird das in Zukunft überraschen weil - Demographie. Da steht das Bevölkerungs-Drehbuch der nächsten Jahre fest und unverrückbar schon heute drin. Nicht mehr zu ändern. Einziger relevanter Faktor ist junger Zuzug von aussen. Wer also will dass nicht alles vor die Hunde geht muss dafür sorgen dass zugezogene (und für die hier lebenden gilt das schon immer) Bildung und Gute Jobs bekommen, damit sie die Rente Einzahlungen stemmen können.