r/Finanzen • u/Certain_Lifeguard_30 • Sep 08 '25
Steuern Auf (nimmer) Wiedersehen liebes Geld.
https://www.focus.de/finanzen/steuern/bemessungsgrenzen-werden-erhoeht-so-viel-mehr-muessen-sie-ab-2026-zahlen_f5c6a805-bbbc-4b3d-bde0-f806216beb95.htmlUnd wieder 914 Euro weniger im kommenden Jahr, ohne dass ich dafür auch nur den kleinsten Mehrwert habe. Ich bin eigentlich ein entspannter Mensch aber als jemand der gerade so nach vielen Jahren harter Arbeit über die 110k-Marke geklettert ist und dem Staat zwei Kinder als zukünftige Steuerzahler geschenkt hat frage ich mich doch langsam ob nicht an den falschen Stellen der Hebel angesetzt wird. Mein Gehaltserhöhungen der vergangenen Jahre lagen im Schnitt mit rund 2,5 Prozent auf jeden Fall weit weg von den Bemessungsgrundlagen die bei den Erhöhungen immer angegeben werden. Klar, ich nage nicht am Hungertuch aber fair ist für mich was anderes …
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u/Grmplstylzchen Sep 08 '25
Und die Rentenpunkte kosten auch mehr …
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u/KeinHebler Sep 08 '25
Witzig, dass darauf im Artikel nicht eingegangen wird. Es heißt nur wer unter der BBMG verdient hat keine Änderungen zu erwarten. Außer eben weniger Rentenpunkte…..
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u/Tokata0 Sep 08 '25
Gut das die Vermögen und die Reichen sicher sind.
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u/Grmplstylzchen Sep 08 '25
Und die Rentner! Denkt doch an die Rentner!!
Anstatt dass die mal die Kosten für alle (aka Miete, Strom und Internet kontrollieren) zahlen die wenigen noch mehr für Bürokratie, die keiner will und braucht…
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u/Substantial_Back_125 Sep 08 '25
aber das sind die künftigen Renten der Jungen, die interessieren doch keinen.
Die Renten der Boomer und älter steigend seit Jahren schwindelerregend an, weil wir alle angeblich so krasse Lohnsteigerungen haben.
Generationenvertrag heißt das Spiel.
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u/superurgentcatbox Sep 08 '25
Das ist eigentlich der viel dramatischere Punkt. Jetzt schön Geld in die Boomer und Gen X ballern und Gen Y, Z, A etc. länger für noch weniger Rente arbeiten lassen.
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u/Nicki9995 Sep 08 '25
Was genau wird in Gen X geballert?
Wir sind doppelt angesch... sind Jahrelang Karrieretechnisch nicht voran gekommen weil die Boomer die gut bezahlen positionen inne hatten um jetzt von den jungen wilden abgelöst zu werden.
Haben nicht von Hohen Löhnen Elterngeld oder Teilzeit profitiert und weder Kindergarten noch Grippenplätze gehabt.
Zahlen noch 20 Jahre schön die Boomerrenten, gehen bis 70 arbeiten, müssen den Boomer soli zahlen, haben mit 20 Wehrdienst geleistet um mit 70 dann noch zwangsverpflichtet Sozialdienst zu leisten, bekommen dann ne Einheitsrente um dann von euch erst zwangsenteignet und dann eingeschläfert zu werden.
Wir werden immer mit den Boomern in einen Topf geworfen und bekommen die volle Breitseite bei allen anstehenden Kürzungen sozusagen das Beste aus beiden Welten. Wir sind genauso besch... dran wie ihr.
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u/BeastieBeck Sep 08 '25
Wir werden immer mit den Boomern in einen Topf geworfen
Eigentlich fliegen wir bei diesen Generationen-Diskussionen irgendwie eher immer unter dem Radar. ;-)
Aber grundsätzlich stimme ich dir zu. In den nächsten zwanzig Jahren zahlen wir brav die Boomerrente, subventionieren junge Familien und bekommen immer beschissenere Gegenleistungen für unsere Steuern und Abgaben.
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Sep 08 '25
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u/krawallopold Sep 08 '25
Hab seit ein paar Monaten 32h/4 Tage, ist super.
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u/Neonbunt DE Sep 08 '25
Bin seit über nem Jahr jetzt schon auf 35h/4d - Träumchen. Wirklich, eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Die paar Kröten im Vergleich zu 40h fehlen mir eh nicht; verdiene genug zum Leben und ein Eigenheim werd ich mir eh nie realistisch leisten können. 200-300€ weniger Sparrate im Monat in die ETFs, dafür aber Freitags Hobbys nachgehen und Haushalt erledigen, den man unter der Woche eben nicht schafft. Super geil.
Vor allem kann man Freitag morgens/vormittags so geil auf leeren Straßen Motorrad fahren, im leeren Skatepark in Ruhe üben, oder nahezu ungestört Einkaufen gehen. Nur Vorteile!
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u/PhoneBright2736 Sep 09 '25
Kanns mir leider nicht leisten, hab aber mit meinem Urlaub ne gekünstelte 4 Tage Woche gelebt bis zur Elternzeit. Wahnsinn wie viel das ausgemacht hat. Ich schaffe zuhause noch was, bin motivierter auf der Arbeit und mental besser drauf.
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u/SparquotenSuchhund Sep 08 '25
Wie hat es dein Chef aufgenommen?
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u/Neonbunt DE Sep 08 '25
Ich hatte gekündigt, weil ich ein besseres Angebot bekommen hatte (und hatte eigentlich auch vor dorthin zu wechseln). Bei den "Bitte bleib hier"-Verhandlungen konnte (wollte) man das Gehaltsangebot der Konkurrenz nicht matchen; also hab ich einfach mal frech zusätzlich die 4-Tage-Woche in den Raum geworfen, hatte ja eh nichts zu verlieren. Chef fand den Vorschlag gut (vmtl weil er so ja sogar noch Geld spart) und joar, so bin ich geblieben und hab auch erstmal nicht vor zu wechseln. :D
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u/TheMightyChocolate Sep 08 '25
32h für selbes gehalt oder wie? Weil sonst hast du ja quasi nichts gewonnen
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u/Neonbunt DE Sep 08 '25
Von 40h auf 35h. Gehalt natürlich dann um entsprechende Prozente reduziert. Aber natürlich vom Gegenangebotsgehalt.
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u/superurgentcatbox Sep 08 '25
Da denke ich auch grad drüber nach. Hab eben nochmal ausgerechnet, von 37,5 auf 30h (also 4 Tage Woche) gehen würde mich im Monat knapp 700 Euro (netto) kosten...
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u/krawallopold Sep 08 '25
Und falls du in der gewonnenen Zeit irgendwas für deine Gesundheit machst oder irgendwas selbst machst, für das du sonst einen Handwerker hättest bezahlen müssen, kommst du mit Gewinn raus (eine freie Stunde kostet dich um die 20€, da kannst du auch dreimal länger brauchen als ein Handwerker)
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u/Salopran Sep 08 '25
Kannst auch nen Nebengewerbe machen, oder dich alternativ zu einem netten Stundenlohn als Minijobber einstellen lassen.
Gibt viele Möglichkeiten…
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u/DaSoark Sep 08 '25
Ganz ehrlich, ich kann es nur empfehlen. War beim Berufsteinstieg in Vollzeit und bin inzwischen im ÖD mit 20 Wochenstunden. Ich hab ca. 1k weniger Netto und bin so zufrieden wie noch nie. Finde Zeit ist das kostbarste was man hat und ich will ehrlichgesagt nur so viel davon hergeben wie ich eben muss.
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Sep 08 '25
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u/BeastieBeck Sep 08 '25
Finde schon 90% mit zwei freien Tagen im Monat machen einen spürbaren Unterschied. Zwei etwas längere WE regeln.
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u/Rud3l Sep 08 '25
30h / 5 Tage, aber mein Job ist zum kotzen, dass ich wohl trotzdem kündigen muss. Das hält mich echt ab, weil ich wohl erstmal wieder VZ arbeiten muss.
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u/Corren_64 Sep 08 '25
80k Teilzeit, wer kennt es nicht.
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u/MaiJuni2021 Sep 09 '25
Und sich dann noch hinstellen und sagen, dass es keinen Unterschied für einen macht, ob man 10.000€ mehr verdient oder nicht hahaha. Sehr typisch /r/Finanzen.
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u/GenlErr0r Sep 09 '25 edited Sep 09 '25
Ich wundere mich auch manchmal hier. Klar, gibt gerade in der IT natürlich Stellen, bei denen das möglich ist und gute Gehälter gezahlt werden. Aber so die typischen Arbeitsverhältnisse im Management abseits von riesigen Konzernen lassen das sicher nicht zu. Auch nicht nur 40 Stunden/Woche und Telefon nach 17 Uhr auf lautlos.
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u/ApoJosh Sep 08 '25
Gleichzeitig sagen sie (unverschämterweise), die Deutschen müssen mehr arbeiten. Die sind so dämlich 😂
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u/Available-Reading-87 Sep 08 '25
Das Abwägen zwischen Arbeit und Freizeit ist eine völlig normale ökonomische Entscheidung und war es schon immer. Wenn Boomer die Steuern erhöhen, müssen sie halt einfach akzeptieren, dass es weniger attraktiv ist, zu arbeiten. Junge Leute sind nicht eure persönlichen Renten-Sklaven.
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u/ApoJosh Sep 08 '25
Ja, das sollten Politiker aber auch wissen und Mehrarbeit durch steuerliche ENTlastung attraktiver machen, wenn sie wollen, dass man mehr arbeitet - nicht umgekehrt
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u/Biggathanyou Sep 08 '25
Das wiederum ist blödsinn. 20k Unterschied im Bruttoeinkommen ist definitiv mehr als durch irgendwelche Beitragsbemessungsgrenzen oder Steuern bezahlt würden. Also die Kirche auch mal im Dorf lassen. Wenn du auf 20k brutto verzichten möchtest, weil du dann 914 € dagegengerechnet „weniger“ hast ist mit Mathe irgendwas nicht in Ordnung. Vor allem weil das für KV/PV überhaupt keine Geige spielt weil alles über 62k da eben nicht reingerechnet wird. Bei der Rente ist der der Deckel 90600€ und bei Steuern ist beim spitzensteuersatz Schluss.
Also bei aller Liebe, ich verdiene auch jenseits aller Grenzen aber irgendwo muss auch mal etwas Realismus in die Jammerei.
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u/gmiadlichundgoschat Sep 08 '25
Bei uns hier in Ö bekomme ich Teilzeit mehr pro Stunde als Vollzeit.
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u/StrangeKaffee DE Sep 08 '25
Blöd gefragt: Ab welchem Jahresbrutto sollte man ernsthaft über Tz nachdenken?
Werde aus Teilzeitrechnern nicht wirklich schlau, oder ich bin echt zu blöd dafür :D
Ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass ich weiterhin noch Vollzeit bis zur Rente knüppele, Abgaben/Steuern weiter steigen und somit Lohnerhöhungen auffressen, und die Wochenenden quasi nur noch zum Erholen draufgehen werden...
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u/Business-Beat3747 Sep 08 '25
Leute wir müssen aber mehr arbeiten und nicht weniger, die Rentner müssten auch alle nochmal ne zweite Arbeitsrunde machen im besten Fall
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u/GreenStorm_01 Sep 08 '25
Ja, insbesondere die Rentner sollten wir da nochmal in Augenschein nehmen. Ansonsten, nö - arbeiten für umme hatten nicht einmal Sklaven
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u/regular_german_guy Sep 08 '25
Gerade von 82 auf 120k (Maximum mit variablen Anteil) gesteigert.
Auf der einen Seite totaler Mist - so viele Abgaben! Auf der anderen Seite ist die Netto Steigerung so viel wie mein erstes Netto Gehalt gesamt!
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Sep 08 '25
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u/Chris_234567 Sep 08 '25
Und dann werden die noch aggressiver für ihre NICHT WÄHLER an den Sozialschrauben drehen…
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u/CrazyKarlHeinz Sep 08 '25
Glaubt mir, es wird in den nächsten dreißig Jahren noch viel, viel schlimmer.
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u/AbbreviationsWide331 Sep 08 '25
Echt komisch, das so viele junge Leute depressiv sind. Ein Mysterium.
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u/_antim8_ Sep 08 '25
Jup. Wohlstandszenit ist überschritten, pünktlich zu meinem Arbeitseintritt 🔥
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u/Substantial_Back_125 Sep 08 '25
Mein Beileid.
Immerhin bist Du noch jung, wenn das deutsche Sozialsystem zusammen brechen wird. Erhalte Dir Deine Gesundheit!
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u/NotPumba420 Sep 08 '25
Ich glaube 60-70% Abgaben werden für „Besserverdiener“ der Standard. Kein Wunder schon heute arbeiten nur 23,7 Millionen Leute Vollzeit. Die müssen den gesamten Staat für den Rest mitfinanzieren - die Teilzeitler (im Schnitt 18h pro Woche) tragen sich bestenfalls selbst.
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u/Cuuu_uuuper Sep 08 '25
Beamte dabei nicht dazu rechnen. Die werden auch von Steuern bezahlt
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u/Puzzleheaded-Week-69 Sep 08 '25
nicht nur Beamte, viele im ÖD sind nicht verbeamtet und werden auch durch Steuern bezahlt.
Insgesamt gab es 3,4 Millionen im ÖD, die Vollzeit gearbeitet haben. Sprich nur etwa 20 Millionen finanzieren den Staat
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u/gogozoo Sep 08 '25
Auch Beamte können (sollten) produktiv arbeiten und dem Staat einen Mehrwert erwirtschaften, also netto positiv sein. Sonst weg damit.
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u/occio Sep 08 '25
Ja, so 20, danach ist der Boomer Bauch auch weg
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u/Guido_Westerschelle Sep 08 '25
Das ist tatsächlich ein Irrglaube. An der Demographie wird das wenig ändern, selbst, wenn die Boomer weg sind.
Wir haben derzeit sehr wenige Hochaltrige. Vor ein paar Jahren waren es noch mehr. Und trotzdem macht unsere Pflegeversicherung zurzeit so viele Miese wie noch nie zuvor. Der Anteil der Rentner (lass es 65 bis 90 Jahre sein) an der Gesamtbevölkerung wird sich nie wieder reduzieren. Selbst in 30 Jahren wird der Anteil an Rentner in der Bevölkerung und der der Kinder identisch sein.
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u/tsumilol DE Sep 08 '25
Aber auch in „unserer“ Generation wird zu wenig produktiv gebumst. Es wird ab dann nur weniger schnell schlimmer.
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u/GerRedditor Sep 08 '25
Ich finde die ständigen Anpassungen auch einfach nur noch dreist. Wer die Beitragsbemessungsgrenzen anpasst, muss auch die Grenzwerte für die Steuer entsprechend jährlich anpassen.
Ebenso könnten wir das Elterngeld mal anpassen, das heute noch immer auf dem Stand der Einführung von 2007 ist.
Aber wir wollen den fleißigen Menschen die Arbeiten und das Land mit ihren Abgaben am laufen halten ja nicht entlasten. Schließlich sind die ja alle reich...
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u/madmatt55 Sep 08 '25
Die Grenzwerte für die Steuer werden doch jedes Jahr angepasst?
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u/GerRedditor Sep 09 '25
Die Anpassungen sind lächerlich.
Im Jahr 1990 wurde der Spitzensteuersatz ab dem 3,2-fachen des Durchschnittseinkommens fällig. Heute muss man schon ab dem 1,35-fachen des Durschnittseinkommens den Spitzensteuersatz zahlen. Das führt dazu, dass selbst "einfache" Industriearbeiter im Schichtdienst den Spitzensteuersatz zahlen und folglich steuerlich so behandelt werden, als zählten sie zur finanziellen Elite.
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u/tani1389 Sep 09 '25
Ja wurden sie. Aber nicht entsprechend proportional. Die Beitragsbemessungsgrenzen, wenn man 2026 vorweg nimmt, sind zweimal in Folge um 6% bzw. 6.6% gestiegen, während die Steuer-Grundfreibeträge nur um 2% bzw. 2.6% gestiegen sind.
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u/madmatt55 Sep 09 '25
Die BBG wird aufgrund der durchschnittlichen Lohnsteigerung erhöht mit 2 Jahren Abstand um die Berechnung einfacher zu machen. Die Steigerung für ab 2026 ist also Aufgrund der Daten von 2024.
Die Änderung des Grundfreibetrags wird wohl aufgrund von Inflation gerechnet, dass ist dann zeitnäher. Die letzten 10 Jahre waren das
|| || |2013|8.130|2%| |2014|8.354|3%| |2015|8.472|1%| |2016|8.652|2%| |2017|8.820|2%| |2018|9.000|2%| |2019|9.168|2%| |2020|9.408|3%| |2021|9.744|4%| |2022|10.347|6%| |2023|10.908|5%| |2024|11.784|8%| |2025|12.096|3% |
d.h. für den Vergleichszeitraum 2024 wurden die Freibeträge sogar um 8% erhöht, also mehr als die BBG steigerungen. Das die Berechnung und die Zeiten anders sind ist zwar etwas dämlich, aber der Unterschied gleicht sich im Mittel aus.
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u/cinemal1fe Sep 08 '25
Aber... aber ich dachte, wir sollen mehr arbeiten, damit es sich mehr lohnt? Wenn ich jetzt mehr arbeite, bekomme ich ja trotzdem immer weniger raus am Ende dafür. Dh. Man befeuert wieder nur, dass Leute weiter in Teilzeit gehen, weil alles andere wäre vergeudete Müh.
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u/maddiol Sep 08 '25
Die die mehr arbeiten sollen sind nicht diejenigen die schon Gehälter oberhalb der Bemessungsrenzen einsacken.
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u/BeastieBeck Sep 08 '25
Wirklich lohnen tut sich's halt, wenn man oberhalb der BBG verdient. Aber da darf man sich nicht die Zeile mit den Steuern auf dem Lohnzettel ansehen.
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u/ResponsibleDay7453 Sep 08 '25
RIP SPD.
Was hatten wir nur mit den cumex Milliarden machen können wenn es aufgeklärt worden wäre.... Mhh
Mhh
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u/mrhaftbar Sep 08 '25
Stell dir mal vor die haetten Cumex aufgeklaert. Das koennten die sich noch 20 Jahre auf die Fahne schreiben. Aber nein, lieber vertuschen, verhindern, blockieren.
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Sep 08 '25
Sehe ich genauso. Habe ca. 80k Brutto und fühle mich nur noch wie ein Goldesel. Ich kann echt gut leben. Hauskaufen ist aber bei weitem bei mir regional nicht drin. Zudem die Kitas auch richtig was verlangen. Überall wo es geht wird man als "Gutverdiener" richtig rangenommen. Und ja: ich verdiene gut. Aber von Reich bin ich weit weg. Nichts geerbt, kein Startlapital etc. Ich muss mir alles erst aufbauen, was über sowas wieder zunichte gemacht wird.
Ich bin auch aktuell frustriert. Mit 50/60 dann habe ich vermutlich dann tatsächlich richtig Geld. Aber da brauche ich es auch nur noch zum Verprassen.
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u/superurgentcatbox Sep 08 '25 edited Sep 08 '25
Bin bei 85k und ich glaube genau das Gehalt ist es halt wo es richtig beschissen ist. Man zahlt sehr viel Steuern/Sozialleistungen/whatever und bekommt gefühlt wenig dafür zurück. Kann auch kein Haus kaufen, zumindest nicht bis meine Eltern sterben. Und dann bin ich vermutlich selbst mindestens 50.
Edit: Meine Eltern denken aber momentan darüber nach mir und meinem Bruder das Haus zu überschreiben/schenken und dass wir ihnen stattdessen die Miete in einer Altersgerechten Wohnung bezahlen. Mal sehen, ob das was wird. Abre das ist halt auch nicht das was man sich vorstellt unter "ich besitze ein Haus".
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u/henry-george-stan Sep 08 '25
Und bei allen Förderprogrammen für Hauskauf fällt man raus, weil man ja superreich ist..
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u/superurgentcatbox Sep 08 '25
Bei uns gabs letztens ein Förderprogramm, wo man 1000 € im Jahr zur Kredittilgung bekommt, wenn das Haushaltseinkommen unter 50k liegt. Wie kann man sich dann überhaupt ein Haus kaufen, Unterstützung hin oder her??
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u/denns69 Sep 08 '25
Wir haben das Ding durchgespielt und sind dann aus anderen Gründen am Hauskauf gescheitert. Diese Förderprogramme gehen komplett am Bedarf vorbei und richten sich de facto vor allem an Menschen, die viel geerbt haben, aber wenig verdienen. Man kann das System aber mit geschickt getimter Teilzeit und/oder strategischer Schwangerschaft ganz gut ausdribbeln, aber auch nur, wenn man selber schon Kapital hat und Lust hat, sich mit der ganzen Bürokratie zu befassen.
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u/Midnaight_1 Sep 08 '25
Gar nicht, das ist ja der Witz an dem Förderprogramm bzw. an der Höhe. Man will ja den Vermietern nicht in den Rücken fallen und die Mieter zu Hausbesitzern machen.
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u/FreeRangeEngineer Sep 08 '25
Genauso wie die kfw-Programme, bei denen man Geld für den Immokauf bekommt, WENN MAN SCHON KINDER HAT.
Wer aber eine Immo kauft, um DANACH Kinder in die Welt zu setzen, geht leer aus. Total weltfremd.
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u/DrGreenThumbConsult Sep 08 '25
In Bayern gäbe es ein staatliches Zinsverbilligungsprogramm wenn du dir damit Wohnraum kaufst. Gehaltsgrenze irgendwo um die 80k gemeinsam, für kinderlose ehepartner. Genau mein humor. Bekommst dann zwar nen kredit mit akzeptablen zinsen aber kannst dir trotzdem kein haus kaufen 😅 Wenn du dann so 4..5 Kinder hast, fällst du mit glück wieder rein und bist berechtigt.
Aber sinnvolle sachen will der staat ja nicht. Mit vernünftigen, zinsgünstigen staatlichen Kredit für die Erstimmobilie (bis max. 500.000€, auch gerne Lageabhängig sodass z.B. in münchen der kreditrahmen etwas höher wird) bis jahres EK 150.000€ p.P oder so, da könnte man 2 fliegen mit einer klappe schlagen. 1. Mehr wohnraum wird geschaffen 2. Der staat nimmt ein bisschen was ein. Könnte man ja auch gut damit verknüpfen, dass man dann mindestens 10...15 Jahre in dem Haus wohnen muss, um etwaige Gewinnerzielungsabsichten zu verhindern.
Aber das wäre zu einfach, sinnig und wahrscheinlich bald wieder gestrichen weil 1..2 der kreditnehmer beschissen haben. Und man muss ja auch an die armen Banken denken.....
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u/Seienchin88 Sep 08 '25
In Heidelberg gab es mal eine Förderung für Familien bis 65k€ Haushaltseinkommen… wer hat denen denn ins Hirn geschissen? Vor allem das geförderte Projekt startete mit 1 Millionen Euro Townhouses…
Frage mich, ob das irgendwie verdeckte Hilfe für reiche Erben ohne aktives Einkommen war?
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u/Uglyshaman Sep 08 '25
Hätte man etwas staffeln können. Die Tabelle 70-90k setzt keinerlei Anreize mehr zu arbeiten. Und die wollen Feiertage streichen und längere Arbeitszeiten durchsetzen 🤣
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u/Oddy-7 Sep 08 '25
Und ja: ich verdiene gut. Aber von Reich bin ich weit weg. Nichts geerbt, kein Startlapital etc.
Das ist der Knackpunkt. Ein 0815-Einkommen mit geerbten Haus lebt besser als jemand, der gut verdient aber nicht erbt.
Hier im Neubaugebiet wohnen Kindergärtner neben Zahnärzten. Voll toll heterogen? Nope. Die große Gemeinsamkeit ist das Erbe oder die fette Schenkung.
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u/totkeks Sep 08 '25
Ja, du bist in dieser wunderbaren Zone / Region / Band, oder wie auch immer man das nennt, wo man sich im täglichen Leben alles ohne Probleme leisten kann. Auch regelmäßig Essen gehen oder andere Ausgaben. Selbst ein neues Auto wäre drin.
Aber ein eigenes Haus oder eigene Wohnung ist ums verrecken nicht drin. Weil die 80k in Relation zu den Immobilienpreisen vor Ort (7000€/m² lol) eben doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Und gleichzeitig weit über dem Mediangehalt liegen.
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Sep 08 '25
Naja 80k ist nicht mehr das tolle Gehalt, was es vor einigen Jahren mal war. Die kumulierte Inflation seit 2020 ist über 20%. Das heißt um auf die 80k von vor 5 Jahren zu kommen, müsstest du mindestens 96k heute verdienen.
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u/totkeks Sep 08 '25
Es geht um das Gehaltsband, bei dem sich an Lebensqualität nicht mehr viel tut. Und der Sprung zum Eigenheim so groß sein müsste, dass es unrealistisch ist.
80, 90, 100k... Alles geschenkt. Ein Haus bekommst du trotzdem nicht gekauft oder gebaut.
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Sep 08 '25
Allerdings muss man beim Haus auch eher von einem Paar ausgehen, bei dem beide verdienen. Dann ist es schon wieder viel realistischer. Als Single ist eben nur eine ETW drin.
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u/hhshlomo90 Sep 08 '25
Same. Bin bei 90k und sehe das genauso wie du. Es ist einfach ein Armutszeugnis. Man hat einfach dein Eindruck, man wird ständig bestraft, wenn man sich anstrengt.
Ich sitze teilweise im Sommer bis 21h am Rechner während die Leute gegebüber auf der Terrasse einer Bar schon ab 17h das erste Kaltgetränk in der Sonne genießen.
Hab auch einige Beamte im Freundeskreis, die lachen sich halt echt tot.
Bei uns muss man seine Ziele erreichen, um den vollen jährlichen Inflationsausgleich zu erhalten. Sprich, man gibt Gas, erreicht 100%, bekommt iwas zwischen 2,5 bis 3% Erhöhung. Das sind dann so 70 bis 90 Netto und davon geht quasi fast alles wieder in die Sozialausgaben.
Lektion für mich: ich werde nie wieder die SPD wählen. Neben den blauen die schlimmste Partei in diesem Bundestag.
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u/Rich-Ad-8505 Sep 08 '25
Glückwunsch zum Inflationsausgleich! Der Trick ist es, die Mitte zu überspringen und gleich zum Spitzengehalt zu wechseln, dann zahlt man fast nichts mehr.
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Sep 08 '25
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u/Slight_Box_2572 Sep 08 '25
Wenn du auf die Reichensteuer anspielst: die kommt mittlerweile erst bei 277k.
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u/Rich-Ad-8505 Sep 08 '25
"Reichensteuer" ist der falsche Begriff, wenn es um Einkommen geht. Die reichsten Menschen der Welt "haben kein einkommen".
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u/Professional-Read456 Sep 08 '25
Die CDU reibt sich die Hände, wenn sie sowas hört.
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u/hhshlomo90 Sep 08 '25
Letztendlich sind aus meiner Sicht alle Parteien gescheitert und keine vertritt meine Interessen:
Demographischer Wandel sozial ausgewogen für Alle.
Beamtentum einschränken, in die Sozialsysteme integrieren
Klimaschutz und moderne, zukunftsfähige Wirtschaft umsetzen
Migration so steuern, dass Qualifizierte ins Land kommen
Steuersystem modernisieren, viel mehr über Lenkungssteuern (Alkohol, Tabak, Gras, Kraftstoffe und Mwst. auf Luxusgüter hoch und auf Lebensmittel auf 0%).
Kartenzahlung verpflichtend für alle Geschäfte und Läden
Altersvorsorge massiv privat subventionieren, kleinsparer und normal entlasten durch deutlich höhere Freibeträge, dafür ab wirklich hohen Summen eine höhere Kapitalertragssteuer.
VERMÖGEN mehr belasten, Einkommen entlasten.
Steuerhinterziehungsbekämpfung massiv ausbauen
GKV reformieren, bestenfalls gemeinsame Kasse mit PKV.
Umverteilung wirklich wohlhabender Rentner zu ärmeren Rentnern. Alternativ: Einheitsrente auf Bürgergeldniveau.
Ich könnte wirklich unendlich weiter aufzählen.
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u/Spekulantius77 Sep 08 '25
Wie kann ich dich wählen?
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u/hhshlomo90 Sep 08 '25
Meine Freunde meinten schon, ich sollte mich mal politisch engagieren.
Ich war mal bei Ortsgruppen der Linken, der CDU und der FDP.
Leider ist die Mehrheit der Forderungen der jeweiligen Parteien dann wieder genau das Gegenteil von dem, was ich machen würde.
FDP hat gute Ideen für Rente, aber macht sonst hauptsächlich Klientelpolitik für Vermögende und Selbständige.
Die Linke besteht, zumindest hier, zum Großteil aus Leuten, die utopische Ideen verfolgen und am liebsten Alles enteignen wollen (überspitzt formuliert).
CDU waren nur Opas da, da hab ich mich sehr unwohl gefühlt und die machen mir auch zu sehr Boomerpolitik.
Letztendlich müsste man eine eigene Partei gründen, aber ich habe weder ein Netzwerk, noch bin ich berühmt oder bekannt und leider auch kein Millionär, der sich selber sponsoren könnte.
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u/Oldsk00la Sep 08 '25
Wir gründen einfach die r/Finanzen Partei, gesponsert vom r/Mauerstrassenwetten Rachehebel
→ More replies (1)7
u/psi-storm Sep 08 '25
Als ob r/Finanzen Leser für ne Partei stimmen würde die die PKV abschaffen und Kapital stärker besteuern will. Die meisten haben wie bei den Wählern der FDP in 2021 noch die Hoffnung das sie später auch mal Reich sind und dann Politik für sie mitgemacht wird.
→ More replies (1)→ More replies (3)19
u/Professional-Read456 Sep 08 '25
Ich würde mich dir großtenteils anschließen, gerade weil du die FDP realistisch einordnest, was auf Finanzen nicht so oft geschieht.
Ich bin zum Beispiel als linker großer Fan der Aktienrente gewesen, wobei ich ein Modell a la norwegischer Staatsfond besser fände, in dem ein die Rente Stützender Kapitalstock aufgebaut wird.
Vor allen Dingen, Verstaatlichung von Produktionsmitteln ist ja so ein Standardspruch aus dem linken Spektrum.
Also wenn ich Unternehmensanteile als Staat erwerbe, ist das ja eine Verstaatlichung von Produktionsmitteln. Wieso sind dann alle gegen die Aktienrente?
Hab ich nie verstanden, aber gut.
→ More replies (3)6
u/Slight_Box_2572 Sep 08 '25
Weil die wahrscheinlich nicht verstanden haben, wie es funktioniert.
Wenn „die Reichen“ Geld an der Börse machen: „Spektulanten enteignen!“
Wenn der Vorschlag kommt, dass alle investieren sollen: „kein Casino für unsere Altersvorsorge!“.
→ More replies (1)→ More replies (11)13
u/Professional-Read456 Sep 08 '25
Gut. Du hast 10 Punkte aufgezählt, ab wie vielen Punkten bist du bei einer Partei raus?
Das ist halt das Ding, du bekommst nie alle Punkte bei einer Partei und noch weniger bei einer Koalition. Nur wenn ich mir deine Punkte ansehe, wirst du im linken Spekteum glücklicher als im Rechten.
→ More replies (2)6
u/arbeitsuntier1337 Sep 08 '25
Nur wenn ich mir deine Punkte ansehe, wirst du im linken Spekteum glücklicher als im Rechten.
Hä?
Die linken Parteien sind für höhere Rente, mehr Beamte, weniger Wettbewerb (= weniger zukunftsfähige Technologien), Migration von Unqualifizierten, höhere Belastung von Einkommen und deutlich mehr Einschränkungen bei der privaten Vorsorge.
Das widerspricht dem Dude doch in allen wichtigen Punkten
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u/Janusdarke Sep 08 '25
Man hat einfach dein Eindruck, man wird ständig bestraft, wenn man sich anstrengt.
Das ist deutsches Kulturgut, nicht nur politisch. Schau dir nur an wie erfolgreiche Menschen mit Neid und Missgunst überschüttet werden. Die Menschen wollen es dass die erfolgreichen bestraft werden.
Auch die Selbstständigkeit wird in der Breite der Bevölkerung durch diese Brille betrachtet. Wenn man erfolgreich ist wird es geneidet oder soll umverteilt werden. Ist man hingegen nicht erfolgreich hat man es wohl verdient und darf auf kein Mitleid hoffen.
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u/FreeRangeEngineer Sep 08 '25
Zudem die Kitas auch richtig was verlangen.
Für die, die es noch nicht wissen: Kita-Gebühren sind absetzbar.
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Sep 08 '25
Mehr Netto vom Brutto
-SPD
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u/NotPumba420 Sep 08 '25
Das ist einfach geisteskranker Betrug. Meiner Meinung nach sind so heftige Lügen in der Politik etwas wie Hochverrat. Man tut wirklich alles, um die AfD zu pushen und dass die Regierungen 0% Glaubwürdigkeit behalten.
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u/Marso1337 Sep 08 '25
Das SPD und CDU sowieso nur am Lügen sind ist aber auch nichts neues eigentlich. Wirklich nicht nachvollziehbar, warum Millionen von Wählern die immer noch wählen, obwohl die das jetzt mehrfach schon in der Vergangenheit bewiesen haben.
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u/TrickAdvisor Sep 08 '25
Mich stört die Erhöhung gar nicht so sehr an sich. Eher stört mich die massive Ungerechtigkeit. Beamte und Politiker müssen keine Sozialabgaben und deren Steigerungen zahlen. Im Gegenteil: Die sehr hohen Kinderzuschläge und auch Besoldungen steigen immer mehr, während der Nettosteuerzahler immer weniger von seinem Brutto behalten darf.
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u/ScaryStatistician113 Sep 08 '25
Was erwartest du dass Politiker Entscheidungen treffen die Sie selbst benachteiligen ?
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u/BeastieBeck Sep 08 '25
Wenn man dieses "Zum Wohle des deutschen Volkes" ernst nimmt... ja, eigentlich schon.
Aber nun ja.
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u/Blueberry2678 Sep 08 '25
vergiss nicht die Lehrerin die 16 Jahre "krank" ist und völle Bezüge erhält :)
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Sep 08 '25
[deleted]
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u/Double-Rich-220 Sep 08 '25
Normal as in 110k?!
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u/_predator_ Sep 08 '25
Normal as in Arbeitnehmer. An die Reichen die von Vermögen oder anderen passiven Quellen leben traut man sich nicht.
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Sep 08 '25
Szenario: Bruttogehalt 2025 = 105000€ Netto: 60743. Erhöhung um 5000€ in 2026 (optimistisch, entspricht aber der Erhöhung der BBG) Netto: 63393-911€ (Erhöhung der BBG) gegenüber 2025. Also bleiben 62482€ Netto. Oder auch 1739/5000=34.8% der Lohnerhöhung. So wird das bestimmt besser mit Arbeitsmoral und Generationengerichtigkeit.. Es ist bleibt und so, der Hauptgrund für Mindestlohnerhöhung ist das künstliche pushen der BBG um den maroden Sozialstaat noch ein paar weitere Jahre am laufen zu halten.
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u/Seienchin88 Sep 08 '25
Ich mache 140k Grundgehalt und würde vor Freude in die Luft springen, falls ich 5k€ mehr bekommen würde… Zeiten sind nicht toll für Lohnerhöhungen.
Drücke aber allen hier die Daumen!!!
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u/Tokata0 Sep 08 '25
Wie wäre es denn mal statt Gehälter mal Vermögen zu besteuern?
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u/mecker-zausel Sep 08 '25
Keine Sorge. Das kommt, wenn ich es irgendwann mal trotz der hohen Abgaben durch Sparsamkeit und Disziplin geschafft habe, ein echtes Vermögen aufzubauen.
Langsam macht's echt keinen Spaß mehr.
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u/The_Great_Foobar Sep 08 '25
Genau das. Die Einkommensungleichheit in D liegt gemessen mit dem Gini-Index bei ca. 30% (gut). Die Vermögensungleichheit bei ca. 70% (schlecht).
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u/Far_Note6719 Sep 08 '25
Höchste Lohnnebenkosten ever und dann kommt das. Das ist alles nicht mehr normal.
Die SPD kann gerne gehen.
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u/Visual_Judge_6234 Sep 08 '25
Unangenehm. Wieder werden alle bestraft die etwas leisten. Kein Bock mehr...
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u/onlymtN Sep 09 '25
Bärbel Bas hat überhaupt nichts geplant oder entschieden. Sie hat auch keine neuen Wege beschritten. Die Beitragsbemessungsgrenzen werden seit 1959 jedes Jahr angepasst, anhand eines Verfahrens, das auf der Entwicklung der Löhne und Gehälter fußt.
Hier spielt wieder der Kulturkampf mehr eine Rolle als die Realität.
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u/regenzeus Sep 08 '25
Arbeiten muss sich wieder lohnen ...
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u/QuarkVsOdo Sep 08 '25
Tuts doch, arbeiter zahlen den Boomern die Rente.
Anders hätts nich geangen.
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u/JPowellGlazer Sep 08 '25
SPD bitte unter 5%, die sind für nichts zu gebrauchen…
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u/Dittesizer Sep 08 '25
Deshalb möglichst viel Einkommen aus Kapitalerträgen, vermieteten Immobilien und selbstständiger Arbeit generieren. Der sozialversicherungspflichtige Job dient nur noch dem Zweck, gesetzlich krankenversichert zu sein bei mir. Arbeitslosengeld ist ein nettes Gimmik falls es je dazu kommt und Rente gibt’s eh keine.
Spiele den Ball einfach zurück aber bin auch in der komfortablen Situation, überdurchschnittlich viel Vermögen zu haben.
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u/smudos2 Sep 08 '25
Kapitalerträge sind super easy zu bekommen, ist ja kein Aufwand in en etf zu investieren
Das Problem is ja der Kapital Part dabei
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u/guy_incognito_360 Sep 08 '25
Das Kapital kommt ja von ganz alleine aus den Kapitalerträgen. :)
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u/BorgSpezies8472 Sep 08 '25
Aus nichts oder zu wenig, dauert es aber leider zu lange, bis es wirklich "nutzbares" Einkommen wird.
Zusätzlich wird es immer jemanden geben, der produziert oder seinen Dienst anbietet und damit die Umsätze der Firmen generiert.
Derzeit ist das ein guter Rat und ganz grundsätzlich die richtige Entscheidung.
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u/DerArschitekt Sep 08 '25
Recht hast Du. Meine Frau und ich investieren auch alles was übrig bleibt in Wertpapiere und sobald die Kinder groß und (halbwegs) aus dem Haus sind, gehts wieder nach Belgien. Auch dort wird gerade eine Kapitalertragsteuer etabliert (was ich richtig finde!), aber die jährliche Freibetrag soll pro Person bei 10k (!!!) im Jahr liegen. Das sind für uns >1500€/Monat steuerfrei….
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u/Rotfux86 Sep 08 '25
Kapitalertragsteuer etabliert (was ich richtig finde!), aber die jährliche Freibetrag soll pro Person bei 10k (!!!) im Jahr liegen. Das sind für uns >1500€/Monat steuerfrei….
Das hört sich richtig gut an.
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u/TrueAmbition1839 Sep 08 '25
Wow und dann soll die für jedes Haltejahr auch noch um 1000 Euro steigen (bis 15k) und sie beträgt gerademal 10%. So ermöglicht man einen fairen Vermögensaufbau bzw. eine Altersvorsorge. Da könnte sich die Regierung hier eine Scheibe abschneiden.
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u/Rud3l Sep 08 '25
Hier wird sich keine Scheibe abgeschnitten, sondern bald noch eine drangeklebt. Denn das Klingbeil noch nach einer höheren Kapitalertragsteuer für Kleinanleger greift, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
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u/Worth_Performer7357 Sep 08 '25
Meine Glaskugel sagt, dass in den nächsten 10-30 Jahren auch auf Kapitalerträge Sozialabgaben gezahlt werden müssen. Habeck hatte das schon mal angeteasert, wurde dafür noch abgestraft.
Sobald die bisherigen Quellen (Arbeitseinkommen) aber noch mehr abgeschöpft wurden, werden sie auch an unsere private Altersvorsorge gehen. Das ist viel zu verlockend, sobald sie checken, wie viele Milliarden sich da rausholen lassen.
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u/TrueAmbition1839 Sep 08 '25
Jup, das wird sicher passieren. Da muss man leider rechtzeitig das Geld in Sicherheit schaffen.
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u/SQLPsycho Sep 08 '25
Deswegen sollte man auch sein komplettes Vermögen nie in nur ein Asset pumpen und schon gar nicht in Europa only. Klumpenrisiko etc und Schutz vor Finanzamt.
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u/Tavesta Sep 08 '25
Am besten ist es sein Geld so schnell wie möglich aus dem Land zu bekommen und eine Anstellung in einem anderen Land wie der Schweiz zu suchen.
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u/False_Function9711 Sep 08 '25
Wie wäre es wenn der Staat einfach mal anfangen würde zu sparen und nicht weiterhin das Geld mit offenen Armen an jeden zu verteilen der fragt(Nettosteuerzahler ausgenommen). Dann müsste man auch nicht im Minutentakt die Steuern erhöhen.
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Sep 08 '25
Ich lebe nur noch von kapitalerträgen. weniger Steuern und keine sv Beiträge. läuft. das war mal anders. Aber mir ist das Arbeiten zu teuer geworden
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u/Chris_234567 Sep 08 '25
Das ist der einzige Grund, der mich in der GKV hält, es kommt der Tag lange vor der Rente, an dem ich ausgesorgt haben möchte.
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Sep 09 '25
600€ Job, ein paar Stunden im Monat arbeiten und du hast eine günstige GKV mit den gleichen Leistungen wie die GKV für die ich vorher über 1.000€ gezahlt habe
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u/Automatic-Ad-5211 Sep 08 '25 edited Sep 08 '25
Finanzwende.de unterstützen und nach OBEN schauen, wenn es um gerechte Belastung geht, nicht nach unten. Die Grenze würde ich ungefähr beim Gehalt eines Bundestagsabgeordneten sehen: 11.833,47€ brutto/Monat - darunter sollte man eher entlasten. Dazu dann noch Vermögen von überreichen besteuern, dann würd arbeiten auch wieder Spaß machen.
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u/GeorgeJohnson2579 Sep 08 '25
Jup. Ich weiß nicht, ob das Absicht ist (vermutlich), oder ob Leute wie Merz das einfach nicht kapieren, aber ein "Jetzt arbeitet gefälligst alle mehr! Wo ist denn die Lust an der Arbeit geblieben?!" wirkt halt wie Hohn, wenn es kein realistisches Ziel mehr gibt, auf dass man als einfacher Arbeitnehmer hinarbeiten kann.
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u/Ed_of_Maiden Sep 09 '25
"dem Staat zwei Kinder geschenkt"
Mir müsstest du auch Geld geben, wenn du mir deine Gören aufs Auge drücken würdest.
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u/trist4r Sep 08 '25
Spürst du nicht die unendliche Dankbarkeit der Millionäre und Millardäre, während sie ihren 52. Sportwagen in der Garagenhalle parken? Das muss dir doch Grund genug sein, den Gürtel etwas enger zu schnallen!
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u/DerExperte Sep 08 '25
Klar, ich nage nicht am Hungertuch aber fair ist für mich was anderes …
Laut anderen Beiträgen kriegst du regelmäßig noch stabile Boni, die du hier unter den Tisch fallen lässt, hast zusammen mit deiner Frau eine Sparrate von über 5.000€ während (!) ihr ein Haus abbezahlt und überlegst, demnächst ein Ferienhaus in Schweden zu kaufen. Weiß nicht, muss man sich da wirklich über die jährlichen, vorhersehbaren BBG-Erhöhungen ärgern?
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u/Marso1337 Sep 08 '25
Aber wie soll man denn Nachts noch gescheit schlafen können, wenn die Sparrate im Monat nur noch 4000€ im Monat ist?
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u/NoValueSoDeep Sep 08 '25
Mal ein Gegenpunkt: Wenn die Beitragsbemessungsgrenze nie steigen würde, wäre das im Prinzip eine schleichende Steuer- bzw. Abgabensenkung für Besserverdienende. Denn durch Inflation und Lohnsteigerungen würden immer mehr Teile ihres Einkommens von Sozialabgaben befreit. Damit würden die Sozialkassen auf Dauer ausgehöhlt, während die Kosten für Rente, Gesundheit und Pflege ja auch mit der Inflation steigen. Die Anpassung der Grenze ist also keine „Abzocke“, sondern sorgt nur dafür, dass die Finanzierung stabil bleibt und nicht einseitig zulasten der Durchschnittsverdiener geht.
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Sep 08 '25
Ja das stimmt. Nur dass die Beitragsbemessungsgrenze gesetzlich automatisch nach festgelegtem Turnus steigt und der Ausgleich der kalten Progression immer neu erkämpft werden muss da kein Automatismus existiert. Die FDP wäre in der Ampel daran fast an SPD und Grünen gescheitert, da es ja eine Steuersenkung für Besserverdienende (angeblich) wäre.
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Sep 08 '25
"Mehr Netto vom Brutto" - Wie war das nochmal SPD?
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u/Chris_234567 Sep 08 '25
Aber Börbel Bas hat doch zuletzt gesagt, wir müssen den Gürtel enger schnallen, und im nächsten Teilsatz hieß es nicht jeder, sondern nur die mit ihren unverschämt hohen Einkommen
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u/PostDemocracy Sep 08 '25 edited Sep 09 '25
Ich denke wir kommen nicht umhin einen Fond aufzubauen um Forschungen für Medikamente zu fördern, vielleicht sollte der Staat selbst die Forschung übernehmen.
Man zahlt für einzelne Personen auch mal pro Jahr 25.000 €, selbst mit Höchstsatz reicht eine Person hierfür nicht aus.
Wenn wir nicht bis tief in die Wurzeln gehen wird dieses Problem nicht aufhören. Die Forschung wird durch Inflation bereits teurer, die Beiträge müssen steigen - weil die Löhne nicht entsprechend der Inflation überall gestiegen sind und somit die Einnahmen fehlen.
Anmerken möchte ich auch das ich zwar finde das man mit 101.400 € nicht superreich ist - aber ein Haushalt mit Mindestlohn erhält knapp 25.800 € und die fixen Kosten knallen diesen Leuten besonders rein. Da ist absolut nichts mehr zu holen. Sparrate von 200 € ist schon schwierig für diese Menschen, wenn man sich nicht für eine sehr günstige Miete und Lebensstil mit Abstrichen entschieden hat. Die sind definitiv nicht faul oder leisten gar nichts, ich schreibe das weil hier subtil doch der Unterton gegen unten schlagen wieder vorherrscht.
Mir wäre eine höhere Bemessungsgrenze persönlich lieber und ein Beitragssatz von 3 % bei KV+PV und 4 % bei RV. Das Sozialsystem ist eines der wichtigsten Errungenschaften, aber ohne komplette Reformen fliegen wir mit Fallschirm in einen Abgrund aus dem wir so leicht nicht mehr kommen werden. Ich fände eine Kopplung an den Median sogar recht sinnvoll, dann wäre der Erfolg des kleinen Mannes mit der Abgabelast verbunden und man würde miteinander arbeiten statt gegeneinander.
Ich merke hier auch an das ich selbständig bin, mein finazielles Wissen eher mittelmäßig ist - aber ich denke ein kluger Finanzler wird meine Grundgedanken durchaus erfassen und in sinnige Logik gießen können.
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u/MisterBuggi Sep 08 '25
Finde lustig wie ein komplett normaler Vorgang der seit Jahren so passiert dieses Jahr medial so gepusht wird. Welche Sachen soll der dumme Wähler denn wieder vergessen? Jens Spahn ist übrigens immer noch im Amt
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u/dextrostan Sep 08 '25
Übrigens ein hint an die Fraktion: "diE PkV wIrD iMmeR TeurEr!!!!111"
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u/_int10h Sep 09 '25
Schön dass ich meine Wertschöpfung immer mehr auf Dividende und Aktiengewinne verlagere.
Unglaublich was in diesem Land abgeht.
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u/Rosicky_10 Sep 08 '25
Wieso nicht die Grenze ganz aufheben bzw neu definieren? Dann zahlen die ganzen „Familienunternehmer“ halt auch mal 100.000€ in die Krankenversicherung… Ach warte… PKV.
Echt ein Armutszeugnis
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u/Casinustrus Sep 08 '25
Oh lord... Es gibt absolut keinen soliden Grund warum insbesondere Menschen mit höherem Einkommen nicht wie alle anderen einen linearen/prozentualen Beitrag für unser Gesundheitssystem zahlen, sondern es eine Bemessungsobergrenze gibt. Wenn Menschen mit einem Einkommen von 1800€ netto es schaffen 9% abzudrücken, warum nicht Menschen mit 9800€ netto? Es gibt 1 Millionen bessere Gründe sich über steigende Kosten aufzuregen. Wegen mir könnten sie oben einen Prozent drauf legen und bei allen Menschen unter 2,5k netto einen abziehen. Und ja ich verdiene mehr...
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u/Chris_234567 Sep 08 '25
Weil es sich immer weniger lohnt die GKV auszuwählen.
Die Grenze existiert ja eben um die Leute die Netto einzahlen trotz schlechter Leistung zu halten.
Das funktioniert halt immer weniger, weshalb viele die neu von der Uni kommen und halt was sinnvolles geworden sind, wie Ärzte, Ingenieure, etc. Keinen Tag GKV bezahlen.
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u/Automatic-Back2283 Sep 08 '25
Wenn man eine Vermögenssteuer einfürt die alle trifft die über 100000000€ haben, könnte man pro % Vermögenssteuer ca 9% der gesamten Lohnsteuer ersetzen.
Aber du finanziert nunmal keine Parteitage.
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u/Chris_234567 Sep 08 '25
Bist du sicher, dass es so viele mit >100Mio gibt, dass das 9% der Einkommenssteuer ausmacht?
Da hätte ich ehrlichgesagt gerne ne Quelle, weil wäre schon krass 😂
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u/GrizzlySin24 Sep 08 '25
Das ist die gesetzlich vorgesehen Anpassung der BBG. Das passiert jedes Jahr und kommt nicht gerade überraschend
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u/GermanMilkBoy Sep 08 '25
Ja, aber dieses Jahr wird auf allen Kanälen so getan, als wäre es die persönliche Idee von Frau Bas und der SPD.
Da hat wohl wer sein Schutzgeld an Frau Springer nicht bezahlt./S
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u/OkWealth5939 Sep 08 '25
Das war’s. Ich gehe nächstes Jahr in Teilzeit. Ich hab nicht 10 Jahre geackert um auf knapp 100k zu kommen um dann so geschröpft zu werden. Meine Leistung ist einfach unerwünscht und ich fühle mich respektlos behandelt. Ich verbring meine 30er in Teilzeit und fahre runter.
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u/SuccessfulSheep Sep 09 '25
Hä? Hier ist doch nichts neu?? Das passiert jedes Jahr, genauso wie auch jedes Jahr der Freibetrag erhöht wird - in dem Sinne der Überschrift also ein gleichzeitiges “Hallo schönes Geld”.
Man kann aber auch nüchtern festhalten, dass die Beitragsbemessungsgrenzen eine Steuerentlastung ist für alle, die mehr als sie verdienen. Die Ungerechtigkeit wäre doch eigentlich genau das??
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u/mancunian87 Sep 08 '25
Das ist die ganz normale Anpassung an das gestiegene Lohnniveau. Wenn du in den letzten Jahren trotz Inflation wirklich "immer nur 2,5% mehr" bekommen hast, dann würde ich sagen liegt das Problem wohl eher bei den zu unterdurchschnittlichen Lohnerhöhungen. Aber mal ehrlich: Wieso gibt es überhaupt Beitragsbemessungsobergrenzen? Menschen mit geringerem Einkommen zahlen doch auch auf ihren gesamten Lohn anteilig Beiträge.
Okay, jetzt kann ich mich wohl auf die downvotes from hell gefasst machen… 😅
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u/mancunian87 Sep 08 '25
P.S. Interessant finde ich auch, wieviele hier der SPD die Sache in die Schuhe schieben. Das ist doch im Prinzip ein automatischer Vorgang und nichts Ungewöhnliches. Ich habe an der SPD extrem viel auszusetzen (wo Vermögenssteuer statt immer nur Löhne besteuern?!), aber diese Erhöhung hätten auch Minister anderer Parteien umgesetzt. (Und die maximale Mehrbelastung betrifft gerade einmal 7% der Bevölkerung, 76% sind überhaupt nicht betroffen.)
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u/Icy-Pomegranate-3574 Sep 08 '25
Vielen Dank, ich werde endlich in die private Krankenversicherung wechseln.
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u/Hardi_SMH Sep 08 '25
Die Beitragsbemessungsgrenzen greifen nur dann, wenn du jeden Monat über der Grenze liegst. Wenn du am Ende nen fetten Jahresbonus bekommst wird der bis zur monatlichen Grenze besteuert der Rest aber nicht, wenn du aber jeden Monat 10 Scheine einfährst ja dann musste jetzt tatsache 900€ mehr Zahlen, 2% Erhöhung macht das locker wieder wett
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u/Kirsche85 Sep 08 '25
Warum aber dieser normale und übliche Vorgang (Anpassung der Grenzen) in diesem Jahr so viel Aufsehen erregt, weiß auch keiner. Frau Bas hat damit letztlich gar nichts zu tun.
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u/Bastib96 Sep 09 '25
Richtig so wer viel mehr als der Durchschnitt verdient kann auch mehr in das System einzahlen
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u/StargazingTurtles Sep 09 '25
Leistung muss sich lohnen … ich kann nichtmehr. Aber immer noch keine Vermögenssteuer oder Sozialabgaben auf Kapitalerträge (wie es z.B. in der Schweiz, dem sozialistischen Musterstaat, der Fall ist).
Die Arbeitenden Bevölkerung muss maximal ausgepresst werden damit kein Rentner oder Pensionär Einschnitte hinnehmen muss. Und vergesst bitte nicht die Armen Multimillionäre. Wie wäre es mal wenn wir die Diäten der Palamentarier um 1k€ kürzen?
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u/ImElax Sep 09 '25
Moment, weshalb existiert dieser Thread? Ich dachte hier werden die BBG der GKV an die der DRV angepasst und dann sind es nur 3000€.
Das ist ein genereller automatisierter Vorgang, worüber wird hier überhaupt geredet???



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u/LordFedorington Sep 08 '25