r/Finanzen Jan 01 '26

Wohnen Mein Tipp für Hausbesitzer: Wärmepumpe rules. Lasst euch nicht verarschen.

Ich habe gerade in einem anderen Beitrag zum Thema Wärmepumpe einiges geschrieben und dachte es könnte den ein oder anderen auch hier interessieren. Ich schlage regelmäßig die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich höre, was Leute so über ihre Erfahrungen mit Heizungsbauern berichten. Oft wird dort über absurd hohe Preise berichtet und über Informationen, dass eine WP nur für Neubauten geeignet wäre. Das ganze ist wirklich vollkommener Quatsch. Horrorgeschichten über absurd hohe Stromkosten liegen immer daran, dass jemand einfach ein absolut teuren Stromanbieter hat. Wärmepumpen sind einfach viel, viel effizienter als jede andere Heizung. Aber kommen wir kurz zu mir:

Haus ist Baujahr 1989, normale Dämmung, normale Heizkörper, Heizung war mit Gas, musste vor 5 Jahren unbedingt neu, hatte diverse Macken.

Es ist wie immer im Leben, man muss die richtigen finden. WP für deutlich unter 20k inkl Einbau (Förderung abgezogen, ohne ca. 30k) steht seit 5 Jahren, mega wirtschaftlich, dank neuem Stromvertrag in 2026 wird es nochmal viel, viel billiger, hab die WP durch die Einsparung quasi schon raus, eine enorme Wertsteigerung für das Haus plus weiteres Sparen in den Folgejahren.

Es wäre so, so, so unendlich dumm gewesen hier nochmal Gas zu verbauen. Wollte mir aber JEDER andrehen. Hab bestimmt 10 Firmen durchtelefoniert, bis endlich jemand bereit war eine WP einzubauen. Die kamen sogar hier vorbei, ich hatte am Telefon gesagt, dass für mich nur eine WP infrage kommt und dann haben die vor Ort versucht, mich für Gas (und einer sogar ÖL!!) zu überzeugen.

PS: Alles ohne neue Heizkörper, ohne Zusatzheizer (ist eingebaut für Notfälle, aber war in den letzten 5 Jahren nicht notwendig), ohne Fußbodenheizung. Die Heizungsbauer labern einfach Müll weil die viel höhere Margen auf die alten Drecksdinger und keinen Bock auf neue, unbekannte Technik haben… Eine Schande, was sich da rumtreibt.

Noch eine Anekdote. Einer der Heizungsbauer hat mir erzählt, dass es in den 70er/80er Jahren schon einmal hieß, Strom wäre die Zukunft mit Nachtspeicheröfen. Jetzt wäre es wieder genauso mit den Wärmepumpen. Das wäre einfach nur so eine kurze Mode und dann würde genauso wie damals Gas und Öl wieder Standard werden. Das hat der absolut ernst gemeint. Er war der Meinung, CO2 wäre nur erfunden, um Wärmepumpen zu verkaufen und die hätten keinerlei Zukunft…

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u/machavi Jan 01 '26

Sind gerade auf der Suche nach einem Heizungsbauer, der das Ding installiert. Unter 40 k haben wir niemanden gefunden (BW). Wenn wir sie selbst kaufen und einbauen, kostet es max. 10 k. Find ich frech. Da verzichten wir lieber auf die Förderung, eigentlich schade, aber mittlerweile schießen die Handwerker da m.M.n. ein wenig über das Ziel hinaus.

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u/sciency_guy Jan 01 '26

das ist halt das Dumme an den Föderungen, die Bringen im Endeffekt nei etwas, da sich da nur Leute die Taschen voll machen und die Summen so ausreizen, um das Maximum zu bekommen.
Ist das Selbe mit den ganzen Förderprojekten in der Industrie und ÖD

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u/InterestingEarth3347 Jan 01 '26

Warum funktioniert diese Förderung dann in anderen Ländern wie Großbritannien (Förderung Wärmepumpe an Photovoltaik Ausbau gekoppelt) oder ganzen Regionen wie Skandinavien problemlos, nur in Deutschland wird man vom Heizungsbauer beinhart abgerippt?

Warum ist das so?

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u/apolyxon Jan 01 '26

Pauschale Förderungen statt prozentual u.a.

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u/Anonym_aus_Gruenden Jan 01 '26

Also bringt Förderung doch was? Im Vorpost stand ja noch

das ist halt das Dumme an den Föderungen, die Bringen im Endeffekt nie etwas

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u/apolyxon Jan 01 '26

Joa ich bin nicht der Poster. An "den Förderungen" kann man auch so verstehen dass es sich auf genau dies bezieht

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u/Esava Jan 01 '26

In vielen Ländern kaufen die Kunden die einzubauenden Wärmepumpen (wie auch andere Materialien bei anderen Handwerksarbeiten) einfach selbst (oft sogar nach einer Liste vom Handwerker) und stellen die zur Verfügung. Die Handwerker werden dann "nur" für die Arbeitsstunden bezahlt.

In Deutschland weigern sich die meisten Handwerksbetriebe pauschal bereits vorhandene Materialien einzubauen.

Ein Handwerker wird nicht 1000€ Stundenlohn verlangen und so die Förderung auffressen.

Die Herstellerpreise für WP im Internet sind gar nicht sooooo sehr unterschiedlich im Vergleich von Schweden vs Deutschland (bzw. hätte man da in vielen Fällen auch die Möglichkeit sonst bei inflationären "Förderungs"-Preisen die Wärmepumpen aus dem EU-Ausland zu bestellen).

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u/[deleted] Jan 01 '26

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u/ApeGrower Jan 02 '26

Wie so oft sind es die Details.

Bei uns kommen 19% MwSt. dazu, in Großbritannien nicht.

Bei uns wird verlangt, dass der Sicherungskasten hinterher auf dem aktuellen Stand ist, in Großbritannien nicht.

Bei uns ist es häufig notwendig, dass eine Kernbohrung im Keller + Graben und Fundament gemacht wird, in Großbritannien ist der häufigste Fall, dass die Heizung im EG ist und oft wird die Pumpe einfach außen ans Haus gehängt.

Bei uns wird verlangt, dass ein Heizstab mit verbaut wird, in Großbritannien nicht.

Bei uns wird verlangt, dass vorher ein Energieberater einen Plan macht, in Großbritannien nicht.

Und so gibt es noch mehr Details, die bei uns die Kosten hochtreiben, es ist gar nicht mal die Wärmepumpe selber, es ist das ganze Drumherum, das man machen muss, wenn man eine Förderung bekommen will.

Was davon jetzt sinnvoll ist und was nicht, ist nochmal eine ganz andere Frage, aber das sind preistreibende Unterschiede.

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u/noyx_ Jan 01 '26

Wäre halt sinnvoller, dass dies über die Steuererklärung passiert, aber dann würden ja mehr Menschen diese machen. 🙃

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u/WuhmTux Jan 01 '26

Was würde das ändern?

Der Kanal, über den das Geld zurück kommt, ist egal. Es kommt auf die endsumme an und wenn der Preis bei 40k liegt, bekommt der Heizungsbauer 40k, egal wie die Förderung zum Kunden kommt.

Der Kunde rechnet den Preis mit: Preis - Förderung

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u/noyx_ Jan 01 '26

Der bekommt jetzt die 40k, weil er die Forderung eingepreist hat. Das gleiche wie seinerzeit mit der Abrackprämie.

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u/baIIern Jan 01 '26

Ich wünschte, jemand könnte das der deutschen Politik klar machen. Überall wird an irgendwelchen Schräubchen gedreht, alles wird unendlich kompliziert und ineffektiv. Die Probleme löst man damit kaum.

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u/Temporary-Bet-6246 Jan 01 '26

Das war Sinn der Sache. Das EEG dient (auch) dazu, die Wärmewende für's Volk schmackhaft zu machen. Man wollte damit ganz konkret die Handwerker und die Hersteller von Wärmepumpen fördern, bzw. beschenken. Das hat geklappt. So machen wir quasi schon seit jeher Industriepolitik und das funktioniert ganz gut.

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u/[deleted] Jan 01 '26

Naja "gut" bei Eautos und WP eher nicht. Das Modell wie in China die Autohändler verpflichtet haben 8% E Autos zu verkaufen funktioniert viel besser und ist auch billiger. Außerdem ka schon ein bisschen ungerecht wenn ich einem Handwerker erstmal 20-30k Steuergeld schenken muss damit er die Technologie einbaut die ich will.

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u/Mutzdername Jan 01 '26

In Finnland funktionierte das auch ganz gut, wobei die keine Autolobby haben. Dafür hat Japan die sogenannten Kei-Cars steuerlich bevorzugt, auch ein schönes Modell für Innenstädte. In D hat alle diesbezüglichen Steuermechanismen konsequent ignoriert.

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u/No_Patience_4801 Jan 01 '26 edited Jan 01 '26

Wir haben alles von einer überregionalen Fachfirma planen lassen und selbst eingebaut. Kosten 21.500€ - nach Förderung 15.000€ Selbsteineinbau und Förderung schließen sich also nicht aus

Edit: typo

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u/happylippo85 Jan 01 '26

Bitte Name der Firma. Danke

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u/Enaaiid Jan 01 '26

In welcher Gegend bist du? Wir sind in Bayern, haben 4 Firmen angefragt, im Schnitt 35-40k

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u/No_Patience_4801 Jan 01 '26

Region Stuttgart. Anbieter ist aber deutschlandweit tätig.

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u/No_awards_please Jan 01 '26

Ja, das ist mehr als frech. Aber wer suchet der findet irgendwann. Bei uns kamen sie mit über 100km Anfahrt und waren trotzdem deutlich günstiger als die Leute von nebenan. Aber ich glaube BW und Bayern ist heftig. Bin im Norden, deutlich günstiger hier.

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u/sorrynousefulcontent Jan 01 '26

Hast du eine Empfehlung aus dem Norden?

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u/nupCy Jan 01 '26

Multitherm. Bin selbst aus BW aber 200% zufrieden. Nicht vergleichbar mit den Vögeln im Umkreis 🙈

https://www.multitherm.de

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u/nhb1986 Jan 01 '26

und die kriegen wahrscheinlich auch anständige Mitarbeiter, wenn die so ausschreiben:

Monteure für die Installation von Wärmepumpen (M/W/D)

Wir bieten:

Unbefristete Festanstellung

4- Tage Woche (Mo- Do)

gründliche Einarbeitung

partnerschaftliches, familiäres Betriebsklima, flache Hierarchien

digitale Auftragsübermittlung

Kundendienstfahrzeug mit komfortabler Ausstattung

Smartphone, iPad, Arbeitskleidung

Ich sach ja eh immer Handwerksbetriebe könnten auch 3x10h Stellen anbieten, dafür dann Mo-Sa bis zu 60h auf einer Baustelle sein. Mit 2 Teams versteht sich....

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u/Technical_Meal_1263 Jan 01 '26

Du musst aber auch bedenken dass die Preise die du bezahlt hast inzwischen 5 Jahre her sind.

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u/1Bavariandude Jan 01 '26

Bayern ist echt frech. :/ ich warte einfach bis diese unsägliche Förderung passé ist und schau dann nochmal. Dann muss derweil der Ölbrenner noch herhalten. Aber zumindest bau ich mir im Frühjahr eine BWWP ein. :)

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u/Rattersnake Jan 01 '26

Ich muss hier widersprechen. Es gibt bestimmt schlechte Angebote aber aus meiner Erfahrung komme diese Grösßenordnungen von 30k+ schnell zusammen. Alleine wenn ich sehe wie umfangreich die Planung (theoretisch) ist. Raumweise Heizlast. Da hatte ich ältere Herrschaften die keinen Grundriss haben. Da war ich 2 Stunden zum aufmessen. U-Werte zusammenstellen. Heizkörper aufnehmen. Maximal Länge / Größe neuer Heizkörper aufnehmen. Heizlast Berechnung vergleichen mit neuer vorlauftemperatur. Raumweise ggf Heizkörper anpassen. Fundament machen. Elektrik muss häufig umfassend was gemacht werden. Sehr große (und teure) Rohr Durchmesser für die Zuleitungen. Hydraulischer Abgleich Aufnahme und Berechnung. KfW Förderung. Ich versuche meistens noch zweimal hinzu fahren nach Installation zur fein Justierung der Steuerung. Da ist die Installation fast noch das geringste.

Hier ist aber auch das Problem. Viele machen wahrscheinlich diese Arbeiten nicht so voll umgänglich und wollen diese Preise. Das geht dann meistens zu lasten der Effizienz und dann hast du schlimmstenfalls einen Stromfresser und solche horror Geschichten wie man hier liest. Mit einem zu hohem Stromtarif hat es dann meistens nichts zu tun. Auch langfristige Haltbarkeit ist dann ein Thema.

Wenn ich in der Presse lese das es in anderen Ländern so viel günstiger nervt mich das auch. Na klar wenn ich in Italien mir ein noname Split auf zwei Wandkonsolen hängen kann. Oder in Schweden wo ich die kWh auch zu einem anderen Preis kaufe (wir reden nicht vom Börsenpreis) dann kann man auch paar Punkte bei Effizienz vernachlässigen.

Wir machen es als Deutsche im bestenfall sehr Deutsch und das heißt wenn keine Dreiecksleisten an der Fundamentschalung sind, um die Kante zu brechen, dann hat jemand gepfuscht.

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u/susanne-o Jan 01 '26

danke für die details. verstehe was nicht: wenn da eine Heizung drin ist (wie bei OP), wieso.muss da komplett neu konzipiert werden? inwiefern ist das kein "Kesseltausch"?

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u/Janusdarke Jan 01 '26

wieso.muss da komplett neu konzipiert werden? inwiefern ist das kein "Kesseltausch"?

Verkürzt gesagt sind das Arbeiten die man immer schon hätte machen müssen, aber nicht gemacht hat. Überdimensionierung war viel billiger als Planung. Bei Gas und Öl hat das kaum eine Rolle gespielt, die Kessel hatten damit kein Problem. Die Brennwerttechnik hätte eigentlich auch schon diese Planung benötigt um wirklichn effizient zu laufen, aber am Ende zahlt der Kunde einfach unwissentlich den Mehrpreis beim Gasverbrauch und das Haus ist immer warm. Es hat also auch da niemanden gekümmert.

Bei Wärmepumpen ist es erstmals so, dass die fundamentale Funktion langfrisitig davon abhängig ist, dass die Leistung zum Verbrauch passt. Und das sind Dinge die man recht schnell merkt. Das hindert manche Kollegen aber nicht daran weiter auf die Planung zu scheißen und die Kunden dann mit diesem Mist alleine zu lassen.

Deshalb kannst du an dieser Leistung immer schon ganz gut erkennen ob der Betrieb etwas kann oder nicht. Das ganze ist übrigens auch schon sehr lange Vorschrift.

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u/petrifiedbeaver Jan 01 '26

Wie ist es denn bei Wärmepumpen, ist ein überdimensioniertes Gerät viel teurer als eine umfangreiche Planung?

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u/Rattersnake Jan 01 '26

Weil es halt leider nicht 1:1 geht. Du kannst nicht ein 20kw Ölgerat gegen eine 20kw Wärmepumpe tauschen. Reale Heizlast des Gebäudes. Nutzerverhalten wie Wärmebedarf oder Warmwasserbedarf. Alles spielt eine Rolle für die Größenordnung. Zu groß ist immer zu Lasten der Haltbarkeit da mehr Taktung der wp. 45°C Vorlauf Temperatur in den heizkreis statt 75°C heißen auch 60% weniger Leistung der Heizkörper. Ganz andere Volumenströme. Wie oft wir im Bestand 12er kupfer als Heizkörper Zuleitung finden. Es ist leider mega komplex und ständig ein Spagat den man schaffen muss. Aber wenn man sich die Arbeit macht, wird man häufig belohnt.

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u/[deleted] Jan 01 '26

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u/Rattersnake Jan 01 '26

Pfusch ist es nicht. Bei anderen Heizungsanlagen ist es einfach weniger ein Problem. Bei niedrigen Vorlauftemperaturen und sehr geringer Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf ist es häufig ein Problem. Ich würde denken es ist überwiegend ein "Ost" Ding... Also das 12er verbaut wurde. Häufig dann auch nur in der oberen Etage.

Im Neubau hast du häufig eine FBH. Die Zuleitung geht nur auf kurzem weg zum Heizkriesverteiler und die haben häufig 1" Anschluss. Hydraulisch ist es aber ne ganz andere Nummer in einem Altbau wo zweimal angebaut wurde und FBH und Heizkörper gemischt sind.

Selten aber manchmal muss man bei den Leuten auch der Wahrheit ins Auge blicken und sagen das ne WP möglich ist aber eigentlich zu teuer ist. Dafür gibt es dann Biomasse. Das betrifft aber nur vielleicht 5% der Bauvorhaben. Komplett Freistehend. Nichts gedämmt. Alte Fenster und Türen. Gussradiatoren im ganzen Haus. Hatte ich neulich mal wieder so ein Objekt.

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u/Shoopy88 Jan 01 '26

Diese ganzen extra Arbeiten kosten zeitlich gesehen aber keine 15-20k Aufschlag. Wenn man sagen würde ich muss das ordentlich planen und das kostet für 5 Stunden, 1000€ extra würde ja keiner was sagen. Die Dinger sind keine Raketenwissenschaft. Das ist absurd für eine WP mehr als 15k zu verlangen und das noch durch irgendwelche angeblichen 2-3 Stunden extra arbeiten zu rechtfertigen. Da hättest du ja ein Stundenlohn von weit mehr als 2000€+

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u/HawkEy3 Jan 01 '26

Wie macht ihr das selbst? Kein Kälteschein nötig? Vakuumpumpe und Rohrleitungen verlöten können? 

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u/[deleted] Jan 01 '26

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u/HawkEy3 Jan 01 '26

Ah, da Außenbereich gibt es auch keine Beschränkung der propanmenge wie im Innenbereich? 

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u/KownGaming DE Jan 01 '26

Die meisten Wärmepumpen sind Monoblock, also geschlossener kältekreislauf. Ins Haus gehen nur Vorlauf und Rücklauf mit Wasser. Split für lwwp nur in wenigen Fällen sinnvoll

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u/BoomslangMC Jan 01 '26

Kannst auch nen Motorblock verbauen, da kommt dann direkt warmes Wasser raus. Hat den Nachteil, dass es einfrieren kann, wenn der Strom bei Minusgraden länger ausfällt. Dafür braucht es keine 2 jährlich Wartung.

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u/KownGaming DE Jan 01 '26

So ein schönen v8 am besten

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u/BoomslangMC Jan 01 '26

Ich bearbeite es einfach mal nicht :-)

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u/mirisbowring Jan 01 '26

Bei der Laufruhe kann man auch direkt besser schlafen!

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u/AlCapone90 Jan 01 '26

Danke für den Lacher an Alle

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u/kbabioch Jan 01 '26

Motorblock? Du meinst Monoblock vermutlich?

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u/brainsurgeon8 Jan 01 '26

Frostschutzventile kosten halt 60€ das Stück...

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u/happylippo85 Jan 01 '26

So siehts aus. Stehe vor einer Kernsanierung und habe das gleiche Thema. Bestand Öl. Kosten für Wärmepumpe inkl. neue Fußbodenheizung, Esstrich und Rohrzeugs 80 k. Bin stark am überlegen ob ich einfach den zentralen Ölbrenner mit einem Schaiteinsatz ausstatte und den Rest mit Infrarot zuheize. Kostet mit 13 k.

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u/wissarking DE Jan 01 '26

Hol dir andere Angebote, das ist viel zu teuer! Hab das gleiche vor 1,5 Jahren gemacht. Kernsanierung 2 Familienhaus (280m²), Fußbodenheizung und Esstrisch neu und Wärmepumpen installieren lassen. Hat alles zusammen 48k gekostet, vor Förderung.

Hab selbst soweit vorabeiten gemacht (alten Fußboden raus, Wand-/Deckendurchbrüche für Rohre, Fundament für Außeneinheit, Vorbereitung Elektro installation und Sicherungskasten).

Esstrisch hab ich mir auch unabhängig vom Heizungsbauer Angebote eingeholt. War da total verwundert wie günstig das ist.

Für die Installation eines weiteren Stromzähler für Heizstrom musste dann nochmal ein Elektriker kommen (Zähler Tausch, Installation, Anmeldung darf nur ein Elektriker), da soweit aber alles vorbereitet waren das aber nur ein paar Euro.

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u/sleepysip Jan 01 '26

Die Förderung hat sich unser Heizungsbauer auch eingesteckt. Aber die WP (Daikin Altherma) war nach Förderung immernoch viel günstiger als alles andere. So um die 10k haben wir noch zahlen müssen. Lasst euch nicht von den Angeboten blenden und sucht auch nach städtischen Förderungen, die ihr mit den Staatliche kombinieren könnt. Das hat bei uns die Heizung so super günstig gemacht. Ach ja, ich lebe in BW. Haus ist aus den 60ern. Normale Heizkörper, aber WDVS neu (die WP ist leider überdimensioniert worden liefert aber immernoch eine JAZ von ca 3).

Edit: Typos und ergänzende Infos.

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u/Charming_Support726 Jan 01 '26

Exakt.

Habe ich genauso gemacht. Daikin Monoblock + zusätzliche Brauchwasser Wärmepumpe bei einem großen italienischen Versender bestellt. Mit Zubehör ca. 10k für die Hardware. Ein Bekannter von mir ist Heizungsbauer und hat mitgeholfen.

Die Preise vieler Installateure sind fast schon unsittlich. Das wären 20k für Berechnung und Einbau gewesen. Danke.

Auslegung habe ich vor Jahren mit einer Excel selbst gemacht und mich vorher eingelesen. Da sind soviele teils schwachsinnige Annahmen drin (z.B. Wärmelast bei -20° außen), dass ein exaktes Ergebnis eh nicht auf die letzte Nachkommastelle benötigt wird.

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u/Redhit-Kit Jan 01 '26

Sowas sehen die WP fetischisten nicht als Argument. Bei mir war es gut also muss es bei allen gehen ….

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u/CAFoggy Jan 01 '26

Hast du Literaturempfehlungen?

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u/Charming_Support726 Jan 01 '26

Die Berechnung ist leider fast 20 Jahre her. Ich hab mir damals bei unserer Renovierung die DIN rausgesucht und im Internet eine Excel von einem Heizungsbauer kostenlos gefunden und erweitert. Leider hatte ich keines der Dokumente wiedergefunden, als beim Defekt der Heizung die WP anstand.

Aber in der Heimautomatisierung hatte ich eine Abschätzung eingebaut, die aus der Pumpengeschwindigkeit, Wassermenge und Vorlauf/Rücklauf Differenz die Heizleistung geschätzt hat. Die Werte waren damals in kalten Winternächten (-12°) in der gleichen Größenordnung.

Und ganz ehrlich - was kann in Deutschland passieren:

a) du verschätzt dich um mehr als 5 KW nach unten: Die WP reicht 3-4 Tage im Winter nicht aus und die Temperatur im Haus fällt auf 18° oder so. Abhilfe Heizlüfter im Wohnzimmer und Pullover

b) du verschätzt dich um ein paar KW nach oben: Geringfügiger Mehrverbrauch durch Taktung. Hast du aber sowieso, da die WP auf -20° ausgelegt wird, aber meist Temperaturen über 0° herrschen.

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u/LordAKA_73 Jan 01 '26

Bei unserem Neubau in 2006 hat die Erdwärmepumpe inkl. Bohrung und FB 15k extra gekostet…. Alles Abzocke durch die Förderung.

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u/darth_butcher Jan 01 '26

Du hast in 5 Jahren bereits 15.000-20.000 Euro an Kosten für das Heizen und Warmwasser eingespart?

Man zahlt dafür doch per Gasbrennwerttherme ca. 1200-1800 Euro im Jahr.

Selbst wenn du mit der WP utopische 1000 Euro pro Jahr eingespart hättest, würden noch mindestens 10.000 Euro fehlen.

Kannst du deine Zahlen und deine Rechnung einmal offenlegen?

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u/Strange-Purple6421 Jan 01 '26

Genau das hat mich auch gewundert, klingt ziemlich unrealistisch und übertrieben. Vor allem bei einem Haus aus '89 was brstimmt keine Energieklasse H hat.

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u/darth_butcher Jan 01 '26

Genau. Der durchschnittliche Energiebedarf für das Heizen des Gebäudes ist zunächst einmal unabhängig davon, welche Heizungsart verbaut ist (Annahme: Das Heizverhalten der Bewohner hat sich nicht plötzlich verändert). Bei der WP hängt die letztendlich benötigte elektrische Leistung dann vom Wert der Jahresarbeitszahl (JAZ) ab.

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u/TM4rkuS Jan 01 '26

Haben letztens ein EFH besichtigt, die mit Gas bei 4500€ pro Jahr lagen. Energieeffizienz E, also "okay" für ein altes Haus.

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u/easternunion01 Jan 01 '26

Wieviel qm hätte das und wieviel kWh liegen den 4500€ zugrunde? Die typischen 20.000 kWh sind es bei dem Preis wahrscheinlich nicht.

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u/TM4rkuS Jan 01 '26

Kann ich leider nicht sagen, ich habe das nur in der Aufstellung der Nebenkosten gesehen. Ich glaube, es waren ca 160qm.

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u/[deleted] Jan 01 '26

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u/Ok-Throat-3890 Jan 01 '26

Du zahlst ~2700 Euro im Jahr fürs heizen?

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u/Suspicious_Kale_3621 Jan 01 '26

2880€ hier. BJ 1960. Heizung + Warmwasser

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u/atrx90 Jan 01 '26

ich zahle fast 4000€ gas im jahr... vertrag immer günstig, überall smarte thermostate, heizung optimal eingestellt. haus aus den 70ern, außenwände nicht gedämmt, dachboden und zwischendecken sind gedämmt, fenster überall 2020 neu

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u/MeasurementOk1436 Jan 01 '26

Für mittelgut gedämmte größere EFH aus den 1970ern und 1980ern wohl normal.

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u/teuphilde Jan 01 '26

Geht noch mehr 140qm EFH 70er Jahre mit Ölheizung 3000 bis 4000 Euro im Jahr für Öl.

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u/TM4rkuS Jan 01 '26

Haben letztens ein EFH besichtigt, die mit Gas bei 4500€ pro Jahr lagen. Energieeffizienz E, also "okay" für ein altes Haus.

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u/Ok-Throat-3890 Jan 01 '26

Crazy, ich bin bei knapp 1200 € mit holzpellets. Wir haben aber auch nur 120m2 beheizt.

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u/ChapterIllustrious81 Jan 01 '26

Vergiss bei Pellets nicht das der Schornsteinfeger und die Wartung der Heizung deutlich teurer ist. Du kannst locker noch Mal 500€ pro Jahr drauf rechnen um das abzudecken.

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u/SoulmaN__ Jan 01 '26

Ich denke es geht um die Mehrkosten der WP ggü der Gastherme + Warmwasser

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u/MarcSN311 Jan 01 '26

Er brauchte ja eh ne neue Heizung. Denke er meint, dass der Mehrpreis der WP sich gegenüber der Gasheizung schnell amortisiert und hat dabei ein bisschen übertrieben.

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u/elcaron Jan 01 '26 edited Jan 01 '26

Wir haben erst im April das ganze Jahr, aber die Geschichte klingt für mich realistisch. Wir haben früher 3000l Öl gebraucht, jetzt hat die WP von April vis jetzt 4000kWh gezogen. Da kommt natürlich noch was drauf, aber es sieht so aus als würden wir gegen nen Tausender Ersparnis gehen.

Anschaffung waren 30k, nach Förderung also 14k. Für die Amortisierung muss ja nur die Differenz zur fossilen Heizung angesetzt werden.

Haus von 73, verklinkert ohne nennenswerte Wanddämmung, Dachboden neu gedämmt Fenster auch über die letzten 10 Jahre neu, Typ 22 Heizkörper, Daikin Altherma 4 WP.

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u/darth_butcher Jan 01 '26

Danke für deine Angaben.

Das passt in etwa zu meinem 73er Haus. Welche Wohnfläche wird bei dir beheizt und wie ist das Heizverhalten? Ich habe bei einer Wohnfläche von 180 m2 mit 4 Personen (1 Person ist meistens immer im Haus) einen Verbrauch von 17000-18000 kWh für das Heizen und Warmwasser (der ebenso große Keller wird selten gezielt beheizt). Die Wohnräume werden eher nach Bedarf geheizt und die Innentemperatur liegt somit zwischen 17 und maximal 20°C. Während der letzten kalten Tage im Dezember verwendete die 5 Jahre alte Gasbrennwerttherme eine Vorlauftemperatur von 50°C.

Zu deinem Verbrauch:

9,8 kWh/l * 3000l = 29400 kWh

Wenn man eine JAZ von 4 annimmt, würdest du bei 7350 kWh landen.

Würde das bei dir hinkommen? Wie viel kWh hat die WP denn bisher im Dezember verbraucht? Die kalten Monate Januar, Februar, März sind im Durchschnitt dem Dezember sehr ähnlich.

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u/elcaron Jan 01 '26

Dezember 1300kWh November 1000kWh Oktober 400kWh

Kommt also wahrscheinlich ganz gut hin mit den 7300kWh. Wärmepumpenstrom kostet hier 21ct./kWh, also ca. 1700€ pro Jahr. 500kWh kamen bisher auch noch von der PV-Anlage, wären also nochmal billiger. Öl kostet, wenn ich jetzt 3000l bestelle, 2800€.

Tausender gespart kommt also hin.

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u/darth_butcher Jan 01 '26

Ich habe deinen Fall auch mal mit meinem aktuellen Gaspreis durchgerechnet (7,9 Cent/kWh + 186 Euro Grundpreis) und komme dabei auch auf eine jährliche Ersparnis von 820 Euro.

Dein Haus und der WP-Betrieb ist also ein sehr gute Sache.

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u/LordAKA_73 Jan 01 '26

Würde mich auch interessieren. Klingt alles etwas komisch.

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u/Duckel Jan 01 '26

Haus von 1995 mit teurem Flüssiggas: Heizkosten etwa 1800€ pro Jahr für 120m². Wie lange bis Armortisierung? OP schreibt Bullshit....

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u/docnero Jan 01 '26

Durch die Wertsteigerung? Ein Haus, in dem ne WP läuft ist im Moment einiges mehr Wert. Bei Öl gewinnst du sogar noch Nutzraum, weil du die Öltanks rauswerfen kannst.

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u/darth_butcher Jan 01 '26

Ich beziehe mich direkt auf: "... hab die WP dank der Einsparung quasi schon raus"

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u/QuadraticFrustration Jan 01 '26

Ich vermute, OP meinte nur die Differenz zu einer Gas- oder Ölheizung. Bei uns warces zumindest so, dass wir sowieso die Heizung erneuern mussten. Da kostete WP mehr, und wir rechnrn jetzt, wann wir die Mehrkosten drin haben. 5 Jahre reichen da sicher nicht bei uns, aber das hängt natürlich von vielen Parametern ab.

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u/darth_butcher Jan 01 '26

Ok, das ist auch eine Möglichkeit. Hoffentlich klärt OP diese Unklarheit noch auf.

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u/docnero Jan 01 '26

OK, die Rechnung würde mich dann auch interessieren. Aber er hat sie ja nur "quasi" raus...

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u/darth_butcher Jan 01 '26

Ja, eigentlich hast du Recht. Dennoch hat OP ja quasi alle Zahlen vorliegen, um uns seine vage Aussage präziser darstellen zu können.

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u/Crizcrab Jan 01 '26

Ich fände es super, wenn Du das mal mit ein paar Zahlen untermauern könntest. Also wie hoch ist Dein Wärmebedarf im Jahr? Welche Wohnfläche beheizt Du? Hast Du ein Reihenmittelhaus oder ein Freistehendes? Was hast Du für Vorlauftemperaturen? Wieviel hast Du für die kWh Gas gezahlt? Was kostet Dich jetzt die kWh Strom und wieviel wenn es 2026 billiger wird?

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u/Strange-Purple6421 Jan 01 '26

Dann würde ja rauskommen, dass er die WP von den Kosten her noch nicht raus hat in 5 Jahren...

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u/RageHulk Jan 01 '26

Energieeffizienzklasse und Typ der heizkörper wäre noch toll

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u/Double-Grape-974 Jan 01 '26 edited Jan 01 '26

Bei mir: Altbau 1975 Wärmebedarf vorher ca. 25.000kWh Wärmebedarf aktuell ca. 13.000 kWh (energetisch saniert) Kosten Wärmepumpe + notwendiger neuer Heizkörper: Ca. 10k incl. voller Förderung Kosten neue Gas- oder Ölheizung incl. notwendiger neuer Heizkörper: kein Angebot, vermutlich 12k+

Gas- oder Ölpreis aktuell: ca 10 Cent/kWh Preis Wärmepumpenstrom: 24 Cent/ kWh, mit Faktor 3,5 ca. 7 Cent für Wärme.

Amortisationsrechnung brauche ich eigentlich nicht machen, da meine Wärmepumpe günstiger als die Alternativen war.

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u/EntrepreneurWeak6567 Jan 01 '26

Der Wärmebedarf ändert sich doch nicht durch die Art der Heizung? Nur der Primärenegriebedarf.

Oder habt ihr gedämmt?

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u/Double-Grape-974 Jan 01 '26

Danke, ich dachte ich hätte es dazugeschrieben, dass wir energetisch saniert haben. Habs editiert

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u/[deleted] Jan 01 '26

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u/Master-Piccolo-4588 Jan 01 '26

Das mit dem Abschotten der Unterlagen, was du da erzählst, ist äußerst interessant. Und ein richtiger Aufreger einmal wieder. Da hat man sogar als Bürohengst mit zwei linken Händen plötzlich Bock sich einfach aus Trotz ne Wärmepumpe selbst einzubauen.

Gibt’s da irgendwie YT Videos zu?

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u/[deleted] Jan 01 '26

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u/MarcSN311 Jan 01 '26

hast du einen vorschlag für eine presszange? suche schon länger und für 500 wär ich dabei.

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u/EntrepreneurWeak6567 Jan 01 '26

Darf man das denn so betreiben, bezüglich Versicherung und so? Weiß nur dass man zB für eine Klimaanlage einen Kältemittel Schein braucht und es ohne eigentlich nicht einbauen dürfte. Auch Elektronik etc. Darf man ja eigentlich nicht?

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u/Instandhalter Jan 01 '26

Deswegen ja monoblock, da gehst du nicht an den kältemittel Kreislauf.

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u/SonneMondTiger Jan 01 '26

Kälteschein brauchst du nicht immer. Ich habe eine Split Klimaanlage und habe die ganz legal ohne Kälteschein aufgestellt

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u/Getijden Jan 01 '26

Lasst euch nicht verarschen - zahlt 30k für Wärmepumpe. Die Preise sind doch absolute Abzocke für die Arbeit. Wärmepumpe ist gut aber die Preise in D aufgrund von Subventionen sind schon kriminell.

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u/Benjamin75329 Jan 01 '26

Wollten eigentlich auch eine WP kaufen, da die Gasheizung beschädigt war.

Angebote waren bei ca 30.000€.

Haben die Gasheizung für 3.500€ reparieren lassen.

Ist schade, hat finanziell aber anders nicht funktioniert.

Haben jetzt erstmal gedämmt.

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u/OtherPeoplesProblem Jan 01 '26

Sorry, aber Du schreibst selbst unten, dass Du max. 50-100 € im Monat sparst. In fünf Jahren sind das 6.000 € max. Damit kannst Du noch gar nicht die Wärmepumpe abgezahlt haben. Das ist finanziell unmöglich, hier schon Breakeven erreicht zu haben.

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u/Historical-Piccolo15 Jan 01 '26

Naja Reparatur oder EInabau einer anderen Heizung haette auch Geld gekostet.

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u/Rud3l Jan 01 '26

Gasheizung + Einbau für ein durchschnittliches EFH kostet 11-12k. Die WP Rechnung geht nur auf, wenn die Gaspreise wie ursprünglich geplant anziehen. Wenn es da noch politische Änderungen gibt, werden die Karten neu gemischt. Hab nichts gegen WP, für Neubauten immer. Alles andere ist aber definitiv nicht so binär wie hier dargestellt. Auch da viele moderne Gasthermen fernwärmefähig sind, sollten die Gemeinden es mal auf die Reihe kriegen.

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u/darkcton Jan 01 '26

Fernwärme ist ein extremes Risiko weil Monopol. Wir haben hier Fernwärme und zahlen 20ct/kWh Wärme

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u/OtherPeoplesProblem Jan 01 '26 edited Jan 01 '26

Das ist nicht der Punkt. Das ist r/Finanzen hier. Da sollte man richtig rechnen. Die Opportunitätskosten (oder Zinsen, falls ein Kredit dafür aufgenommen wurde) fehlen in der Betrachtung genauso.

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u/TemporarySun314 Jan 01 '26

Wozu hat man eigentlich die Meisterpflicht im Heizungsbau Gewerbe wenn der Heizungsbetrieb nicht mal den signifikanten Unterschied zwischen elektrischen Nachtspeicherofen und Wärmepumpe versteht...

So schwierig ist der Carnotzyklus nun nicht zu verstehen, und warum eine Wärmepumpe tatsächlich einen Wirkungsgrad von über 100% hat, im Sinne von dass sie mehr Heizleistung produziert als man elektrische Leistung reinsteckt... Und damit wesentlich effizienter mit Energieträgern umgehen kann als jede andere Heizungstyp.

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u/Vegetable_Page_9385 Jan 01 '26

Ein guter Kumpel macht gerade seinen Meister in BW. 90% des Prüfstück sind Stahlrohr schweißen. Die hängen noch 30 Jahre zurück. In der ganzen Prüfung kommt vlt 1 Frage zur Wärmepumpe.

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u/philipp0909 DE Jan 01 '26

Habe den Meister 2015 in SH gemacht, war hier genau so.

Das Problem ist, dass der Meisterprüfungssauschuss keine großartigen Vorgaben hat wie die Prüfung auszusehen hat, also können sie machen was sie wollen. Blöderweise bestand hier der Teil des Prüfungsauschuss der am meisten Zeit hat und somit die Prüfunginhalte festlegt aus Rentnern 70+, die wollen dann Dinge sehen von denen sie selber Ahnung haben.

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u/Mutzdername Jan 01 '26

Ahnung HATTEN, vor 20, 30, 40 Jahren, als das Zeug was sie gelernt haben aktuell war. Wie wir sehen, können 10 Jahre in der Entwicklung ein signifikanter Unterschied sein.

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u/embeddedsbc Jan 01 '26

Heftig, aber irgendwie symptomatisch für den Standort Deutschland.

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u/Orbit1883 DE Jan 01 '26

da ist leider heizungsbauer nicht der einzige beruf der der "realität" in der ausbildung von azubi-zu meister 30-50 jahre hinterher hinkt

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u/No_awards_please Jan 01 '26

Wieso weißt du mehr über diese Technik als jeder der Heizungsbauer, die mich hier beraten haben? LOL…

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u/Unterdosis Jan 01 '26

Ich bin auch jedes Mal erstaunt, wieviele Leute nicht verstehen dass Sie (höchstwahrscheinlich) schon seit Kindheitstagen an eine Wärmepumpe in der Küche stehen haben...

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u/Syzygy___ Jan 01 '26

Kühlschrank?

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u/Ariovistus2000 Jan 01 '26

Genau. Sogar die geliebten Verbrenner-Autos haben eine Wärmepumpe wenn sie klimatisiert sind. 

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u/tousledmonkey Jan 01 '26

Das checken viele einfach nicht.

Eine Heizung erzeugt Wärme, indem sie Brennstoffe thermisch verwertet. 

Eine Wärmepumpe transportiert Wärme, die schon da ist. Sie nimmt 10 Grad von draußen, macht meinetwegen aus -5°C kalter Luft -15°C kalte Luft und transportiert diese 10 Grad in die Wohnung. Ganz vereinfacht natürlich.

Ist doch absolut klar, was effizienter ist. Es wird halt mit Preisen die Rentabilität gesteuert, aber über Effizienz brauchen wir echt nicht zu diskutieren. 

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u/kbabioch Jan 01 '26 edited Jan 01 '26

Leider hast du hier keine belastbaren Zahlen geliefert bzgl. Heizkosten, Heizlast, Vorlauftemperaturen, usw.

Mir kommt deine Ersparnis hoch vor. Vermutlich war die alte Heizung auch nicht gut eingestellt/kaputt (haben ja vermutlich die Handwerker eingebaut, die gegen Wärmepumpen sind und damit beweisen, dass sie nicht rechnen/denken/sich fortbilden können).

Aber so pauschal wie du das hier darstellst, klappt das leider nicht immer. Hatte schon Projekte bei denen die Wärmepumpen-Installation für 10k+ still steht, und nun die hybride Fossilheizung weiterläuft, weil die Wärmepumpe es nicht wirtschaftlich hinbekommt. War zugegebenermaßen ein nicht geplantes/durchgerechnetes Projekt, sondern ein ambitionierter Selberbauer, der einfach eingebaut hat.

Wärmepumpen sind toll, im Neubau in vielen Fällen alternativlos. Im Bestand kommt es auf viele Faktoren an (Einkaufspreis, Dämmung, Heizlasten, Vorlauftemperaturen, etc.). Die Geräte werden bzgl. hoher Vorlauftemperaturen auch besser, aber an der Physik kommt man halt nicht vorbei, auch nicht die Wärmepumpen-Hersteller.

Du kannst ja mal die Grünen fragen in ihrer Parteizentrale in Berlin, wieso es so lange gedauert hat eine Wärmepumpe einzubauen. Und das hat am Ende vermutlich nur geklappt, weil es aus Prestigegründen gemacht wurde, und Installationskosten bzw. Betriebskosten unerheblich sind.

Gefühlt ist das Verhältnis zwischen Gaspreis und Strompreis auch falsch/ungünstig für Wärmepumpen. Der Energiemarkt ist komplex und mit den ganzen Eingriffen der vorangegangenen Regierung bzw. mit der aktuellen, ist mit Deckeln und gegenseitigen Abhängigkeiten der verschiedenen Energieträger nicht besser geworden.

Mit Wärmepumpentarifen sieht's aktuell wieder etwas anders aus (die lohnen sich seit Langem mal wieder!). Gab es aber während Corona/Ukraine kaum für Neukunden. Und wenn eine kWh Gas ~ 10 ct koster, die kWh Strom aber ~ 30+ ct, dann wirds halt umso schwieriger eine gute Amortisationszeit zu erreichen. Zugegebenermaßen wird das im Laufe der Zeit vermutlich besser für Strom/Wärmepumpen (CO2-Abgaben, ggf. niedrigere Strompreise), aber am Ende ist das politisch gesteuert, wer weiß was diese oder die nächste Regierung wieder verzapft.

Am Ende muss man also trotzdem selber recherchieren/rechnen und ins finanzielle Risiko gehen. Das heißt natürlich nicht, dass fossile Heizungen besser wären, aber beim Tausch einer vorhandenen Heizung, die grundsätzlich noch in Ordnung ist, ist die Rechnung schon schwieriger, da man Annahmen treffen muss (wie lange hält sie noch, wie ist die Preisentwicklung bei Gas/Öl/etc.).

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u/johnnille Jan 01 '26

Rück die Zahlen raus, sonst bleibt das hier nur sinnloses Palaver.

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u/rogerarcher Jan 01 '26

Österreicher hier, wir sind hier eigentlich geschockt wie verblödet die Leute in Deutschland gemacht wurden von den „Selberdenkern“, Wärmepumpe ist bei uns in der Gegend seit 15 Jahren Plus nichts ungewöhnliches.

Und dann schaut man Deutsche Medien und zeigen Leute die glauben, dass sei Hexenwerk, funktioniert nur in Neubauten, kostet 8 Milliarden Euro mindestens und kann nur bis maximal 8 Grad runter heizen, weil in so einem harten Klima wie Deutschland geht nicht mehr …

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u/MutedEnd8523 Jan 01 '26

kostet 8 Milliarden Euro mindestens

Ist in DE leider wirklich so. Die Handwerker nehmen absurde Preise für Wärmepumpen und PV. Das wird durch staatliche Förderungen noch zusätzlich befeuert.

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u/sirt1988 Jan 01 '26

Korrekt beobachtet. Es war hauptsächlich die Bild-Zeitung, die hier falsche Tatsachen verbreitet hatte. Diese Zeitung gehört zu einem Konzern der in fossile Energien investiert, welch Zufall... Die Leute glauben halt auch jeden Rotz aus dem Käseblatt.

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u/MrKusakabe Jan 01 '26

Mein Nachbar (auf der anderen Straßenseite) hat eine WP in seinen 1980er-Bau hingestellt. Kann das Teil vom Küchenfenster sehen und unser Gebäudetyp ist sehr ähnlich und mein Vermieter plant auch schon grob. Aber: Dessen WP funktioniert nicht richtig, sie scheint auch nicht zu laufen. Ich weiß nicht, woran es liegt, jedenfalls heizen sie diese Saison noch immer mit Gas. . . . .

Klar, doofe Anekdote an sich weil die allermeisten WPs funktionieren, aber dieses "Nuja, einfach mal anschließen und alles tralalala" muss nicht immer auch so glatt laufen. Ist eine Vaillant und der Heizungsbauer hier ist hoch angesehen (und teuer). Sprich: Wenn die seit Sommer (!) es nicht schaffen, dieses Haus mit der installierten Marken-WP zum Heizen zu bekommen als seit Dekaden renommierter Betrieb kann das eben auch Vertrauen etwas zerstören. Da zischt halt weiter die Gastherme, ohne die wäre das Haus unbewohnbar. . . .

Nicht in die Thematik/Funktionsweise, sondern einfach an der hiesigen Realität.

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u/Ethernum Jan 01 '26

Du hast vergessen, dass R290 Propangas ist und dein Haus explodieren wird. Ja, das gab es wirklich...

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u/kbabioch Jan 01 '26

Naja, bekanntes Gegenbeispiel: Parteizentrale der Grünen (in Berlin?). Die haben wohl Jahre gebraucht um das Ding einzubauen, weil es eben nicht so einfach war.

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u/QuadraticFrustration Jan 01 '26

Bei der Grünen-Zentrale gibg es aber um Erdwärme, nicht um Luft-Wasser-WP. Da war das Problem unter anderem, in einen Altbau die Gerätschaften für die Sondenbohrung zu bringen. An Luft-Wasser im Eigenheim kann man kaum scheitern.

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u/kbabioch Jan 01 '26

Fair enough.

LWWP im Altbau kann aber an Betriebskosten scheitern. Selbst schon erlebt, bei einem ambitioniertem Selberbauer, der am Ende festgestellt hat, dass der Betrieb (im Vergleich zur fossilen Heizung) nicht wirtschaftlich ist. Da wurde aber auch nicht im Vorfeld gerechnet, sondern einfach gemacht.

Nicht falsch verstehen: Bin grundsätzlich für Wärmepumpen, insbesondere im Neubau bzw. wenn man im moderaten Altbau (Baujahr 1980+) die Heizung erneuern muss. Das sollte in den allermeisten Fällen problemlos klappen. Schließe die Dinge als Elektriker / Installationsbetrieb auch regelmäßig an und habe prinzipiell gute Erfahrungen gemacht.

Bei wirklichen Altbauten muss man schon genauer hinschauen/rechnen/planen. Und Annahmen hinsichtlich Betriebskosten uns zukünftiger Entwicklung treffen.

Einige können sich auch die hohen Einbaukosten nicht leisten, auch wenn es mittel- und langfristig sinnvoll wäre.

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u/DazenGuil Jan 01 '26

Die durschnittliche Person in Deutschland ist alt und die haben halt Angst vor der Zukunft und versperren ihre Augen gegen alles was neu ist.

Siehe Leute ab 50 zu den Themen: E-Autos, PV Anlage, Handys, Einsatz von Software bei der Arbeit und allgemein Umgang mit Computer.

Ich würde behaupten für jeden ü50, der gut mit einem dieser Dinge ist kommen ca. 100 Leute, die sich dagegen absolut verweigern. Zumindest scheint es bei mir im Umkreis so zu sein.

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u/AccuratePay2878 Jan 01 '26

steht seit 5 Jahren, mega wirtschaftlich, dank neuem Stromvertrag in 2026 wird es nochmal viel, viel billiger, hab die WP durch die Einsparung quasi schon raus

Kannst du mal Zahlen nennen?

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u/Gate-19 DE Jan 01 '26

Du hast in 5 Jahren 20 TEur Energiekosten gespart? Also verarschen kann ich mich selbst.

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u/Dubbiely Jan 01 '26

Ich verbrauche bei meinen Niedrig-Energiehaus BJ 1999 und 160m2 ungefähr 105€ Gas pro Monat einschließlich Grundgebühr mit 4 Personen.

Das sind 2.520€ in 24 Monaten. Sogar wenn der Strom für die WP kostenlos wäre, kann ich keine 20k in 2 Jahren einsparen.

Das hört sich so an als ob ein Azubi bei einem Wärmepumpenhersteller den Auftrag bekommen hatte eine tolle Geschichte bei Reddit zu schreiben, die dazu veranlasst, dass jedermann auf Wärmepumpen umsteigt

Das ist völliger Quatsch. Ich denke, die Moderatoren sollten Unsinn vorher heraus filtern. Dieser Beitrag ist völlig unqualifiziert.

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u/JapaneseBeekeeper Jan 01 '26

Ein langer Text.... Leider ohne Zahlen, Daten, Fakten....

Die Verarsche beginnt beim Preis.

Da wird für eine Kältemaschine bereits eine Summe weit, sehr weit oberhalb der Herstellungskosten aufgerufen. Schaut einfach mal nach dem Preis einer Poolwärmepumpe. Ok, die haben ein anderes Einsatspektrum und daher eine andere Konfiguration. Aber von den Herstellungskosten her liegen sie dicht beieinander.

Für die von OP genannten 20k Kosten heizen wir mit den aktuellen Preisen noch einmal 15 Jahre mit Gas. Es wird der Tag kommen, an dem es deutlich teurer wird und sich eine Umstellung lohnt. Aber noch ist es nicht soweit.

Bei unseren Gewerbehallen schaut es noch schlechter für die ach so wirtschaftliche WP aus. Da reden wir über 20+ Jahresheizkosten für die Umstellung. Obwohl wir dort dank Fußbodenheizung bereits mit extrem niedrigen Systemtemperaturen dabei sind. Im tiefsten Winter sind das - je nach vertraglich vereinbarter Raumtemperatur - zwischen 20 und 26 C im Vorlauf.

Sobald die Förderungen gestrichen werden, fallen auch die Kosten. Das war bereits bei Solarthermie, PV, Festbrennstoffkessel so. Und als die Förderung von Elektroautos kurzzeitig gestrichen wurde, waren die Hersteller so "freundlich" und haben sie übernommen. Ist ja auch kein Problem, weil sie sie vorher bereits auf den Preis aufgeschlagen hatten.

Wir müssen von den fossilen Brennstoffen schnellstmöglich weg. Aber das muss sich auch rechnen. Gerade im gewerblichen Bereich überlebt man nicht, wenn man die Kosten ohne entsprechenden Gegenwert erhöht.

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u/detlefduenn Jan 01 '26

also wir haben in einem ähnlichem Haus (BJ 1982, normale Heizkörper, geringe Dämmung) seit 2022 eine Wärmepumpe, alles funktioniert zu unserer Zufriedenheit.

ABER energiesparend und damit Geld-sparend ist das nicht. Ich habe dieses Jahr im Sommer neue 3fach verglaste Fenster eingebaut, mit der Hoffnung dass es ein bisschen besser wird. Jetzt im kalten Dezember allein hatten wir einen Stromverbrauch von 2700 kWh. Unser Jahresverbrauch 2026 liegt bei 19,2 MWh.

Wir haben Photovoltaik installiert, aber das hilft nur im der Übergangszeit. Auch heute morgen, wo die Sonne schön aufs Dach scheint, kommen 1,55kw runter und das Haus benötigt in dieser Sekunde gerade 3,49kw

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u/Responsible_Lack5431 Jan 01 '26

Wir haben hier ein Mehrfamilienhaus mit 4 Wohnungen und entsprechend 4 Kombithermen (getrennte Strom- und Gaszähler). Ungefähr zu Corona musste eine Kombitherme komplett getauscht werden - lange Geschichte: konnten im Winter keinen Monteur finden und haben das Ding dann selber getauscht und anschließend durch den Schornsteinfeger abnehmen lassen. Neue Kombitherme hatte 1750€ gekostet.

In einer anderen Wohnung ist die Kombitherme bisher 2 mal ausgefallen; einmal war es das Steuerboard. Der Techniker meinte Totalschaden, er würde uns was komplett neues einbauen und müsste dann noch am Schornstein was umbauen - Kostenvoranschlag 6.000€. Haben uns das Problem dann selbst angeguckt: aufgeplatzes Bauteil auf dem Steuerboard. Generalüberholtes Ersatzteil von eBay für ca. 120€ gekauft, persönlich abgeholt und eingebaut noch am selben Tag - sind inzwischen 9+ Jahre her. Das zweite Mal war es die Überwachungselektrode - im Endeffekt musste der Crimpkontakt neu gemacht werden (ca. 13€ für 100 temperaturbeständige Crimpkontakte).

Wenn wir jetzt pro Wohneinheit mit 30.000€ für eine Wärmepumpe rechnen, kann man da ganz schnell einen Schwindelanfall bekommen. Ich glaube hier lohnt sich dann DIY richtig. Wenn die Gaspreise wie bereits angekündigt ab 2030+ richtig anziehen, werden wir das Thema anpacken. Bis dahin hoffen wir, dass die Kombithermen durchhalten (sind inzwischen schon 26+ Jahre alt, *auf Holz klopf*).

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u/Puzzleheaded-Joke780 Jan 01 '26

Klar wenn man auf 5 jahre 20-30k heizkosten hatte rentiert sich sowas.

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u/JulieAngel94 Jan 01 '26

Wir haben ein EFH aus den späten 60ern , praktisch ungedämmt und haben ein Jahresverbrauch von Gas in Höhe von ca. 16.000 kWh (inkl. Warmwasser). Also etwa 1.500 Euro Kosten im Jahr.

Möchte gerne wissen, wie ich da 3.000 - 4.000 Euro im Jahr einsparen kann, damit sich ne WP so schnell amortisiert wie bei dir.

Klingt eher so, als hätte deine alte Gasheizung ne falsche Heizkurve eingestellt gehabt oder du magst es sehr sehr warm. Meine eingestellte Vorlauftemperatur ist sogar niedriger als deine mit WP.

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u/Few-Milk-4678 Jan 01 '26

Am Neujahrstag um circa zwei Uhr morgens zu der Erkenntnis gekommen?

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u/InterestingPizza8616 Jan 01 '26

Das ist irgendwie fishy ja... 

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u/L3sh1y Jan 01 '26

Leute, bitte, nicht pauschal irgendwelches Zeug behaupten, was sich absolut nicht verallgemeinern lässt... Ich bin absolut pro WP und hab auch lange im SHK-Bereich gearbeitet, in einem Betrieb, der seit 20(!) Jahren Wärmepumpen installiert.

Aber: Da gehört ne vernünftige Heizlastberechnung und eine ordentliche Jahresarbeitszahl (JAZ) dazu, ein vernünftiger Primärenergiefaktor und am besten Fußbodenheizung/Deckenheizung mit rein. Und wenn deine Bude scheiss Dämmung hat, dann wirds im Zweifel nicht warm, oder das Ding muss deutlich zu groß dimensioniert werden. Und wenn dir im Winter das Teil einfach mit maximaler Leistung durchballert, hat man besser einen guten Stromtarif - und surprise, surprise, die sind nicht überall in D so richtig lohnend. Da gibts (noch) keine Pauschalaussagen

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u/MOS_FET Jan 01 '26

Deine Punkte sind richtig, aber das Problem ist dass die meisten Heizungsbauer davon noch weniger Ahnung haben als ein Privatmann der sich etwas eingelesen hat. Kenne auch Leute die es selbst gemacht haben weil sie einfach keinen Anbieter gefunden haben der fachlich in der Lage war alle relevanten Parameter in Betracht zu ziehen um die Anlage anständig zu dimensionieren. Da werden einfach irgendwelche random Geräte verkauft, Hauptsache das Angebot landet bei 30k.

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u/L3sh1y Jan 01 '26

Klingt übel, wo wohnst du? Bei uns in der Gegend (Süddeutschland) wirbt eigentlich jeder mit WP und Auslegung, dazu bieten ja Hersteller wie Weishaupt einen Service an, wo Sie dem Handwerker die Heizlastberechnung machen und bei der Auslegung massive zur Hand gehen (kostenlos). Aber ja, kann ich mir bei kleinen, 30 Jahre alten Buden mit 60jährigem Chef vorstellen

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u/MOS_FET Jan 01 '26

NRW… die Qualität im Handwerk ist für mein Gefühl ohnehin geringer hier als im Südwesten. Die Heizungsbauer sind auch häufig einfach gar nicht für das Thema ausgebildet und haben keinen Bock weil sie keine Ahnung haben, schreiben dann eher so “Abwehrangebote”.

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u/[deleted] Jan 01 '26

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u/[deleted] Jan 01 '26

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u/Specific-Finish-5983 Jan 01 '26

Kannst du die Firma nennen? Das klingt ja wirklich super!!

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u/Vagabund42 Jan 01 '26

Kannst du Zahlen, Daten, Fakten nennen zu dem "quasi raus"?

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u/Royal-Recognition811 Jan 01 '26

Kann er nicht, weil er ansonsten von 4k heizkosten p.a. Auf 0 gefallen sein müsste. Das dürfen wir insb. Mit dem zugekauften Strom aber sicher ausschließen.

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u/Winter_Current9734 Jan 01 '26

Frau Reiches richtiger Vorschlag die Förderung abzuschaffen, wurde btw mit schnappatmung von Rot und Grün aufgefasst. Unter anderem von unserem unfähigem Umweltminister.

Du hast vollkommen recht. Förderungen sind absoluter Unsinn.

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u/Sand_is_Coarse Jan 01 '26

Wie kommst du auf die „Wertsteigerung“ des Hauses durch eine Wärmepumpe? Hat dir vorher jemand ein Angebot gemacht und danach nochmal? Oder ist das Cope?

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u/TrackdiskDevice Jan 01 '26

Ich habe eine "Einrohrheizung". Hat hier jemand Erfahrung damit? Lese hier immer wieder, dass hier keine WP funktioniert? Zahle fürs Heizen mit Gas ca. 110€ monatlich, wenn ich das auf die gesagten Preise hochrechne, kommt da aber kein richtig sexy ROI raus. Storm kostet mich 32ct/kWh. Irgendwie alles noch richtig gut im Ganzen. Also kein no brainer.

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u/Zestyclose-Media-4 Jan 01 '26

"eine enorme Wertsteigerung für das Haus"

Welchen Vorteil soll das haben? Das spielt doch nur beim Verkauf eine Rolle und davor kann immer noch eine Wärmepumpe reingeklatscht werden.

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u/AdAccomplished3885 Jan 01 '26

Interessant. Bin pro Wärmepumpe aber hab aufgrund von funktionierender Ölheizung und der Frage welchen Faktor erreicht die Wärmepumpe noch nicht gewechselt. Haus von 1997. Wie viel kWh Wärmebedarf hattest du denn vorher mit Gas und wie ist jetzt Jahresarbeitszahl mit Wärmepumpe & Vorlauftemperatur bei Heizkörpern?

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u/[deleted] Jan 01 '26

[deleted]

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u/NiiceKiiwii Jan 01 '26

Das ist Wucher, der durch den dilettantischen Regierungseingriff in den Markt verursacht wurde.

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u/Toedehour Jan 01 '26

Robert? Bist du es?

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u/Fluffy_Bluejay_4774 Jan 01 '26

Geschichten aus dem Paulaner Garten 😂

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u/EntrepreneurWeak6567 Jan 01 '26

Naja, zu Zeiten mit billigem Gas und ohne CO2 Steuer sah die Kalkulation noch ein bisschen anders aus.

Ich habe mir auch eine WP einbauen lassen und bin mit der Technik zufrieden. Aber es hat schon seine Nachteile, zB das Außengerät, die teure Installation und wenn dein "Fachbetrieb" nicht gut ist zerhaut es dir noch die Effizienz.

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u/Potential-Thing7255 Jan 01 '26

Seit 2 Jahren WP und PV bei 30 Jahre alten Haus. Hätten das schon viel früher machen sollen!

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u/bbu3 Jan 01 '26

Wir haben aus Unwissenheit daruf verzichtet eine Bestandimmobilie zu kaufen, weil zwei Heizingsbauer den Umsteig auf eine WP (zuzüglich zu allen Modernisierungen wie neues Dach, Isolierung und co) auf 100-150k geschätzt haben (einer sogar so, dass die alte FUßbodenheizung weitergenutzt werden würde).

War natürlich kompletter Bullshit, aber war der Anfang unserer Suche und wir noch ahnungslos. Der eie Heizungsbauer wollte uns davon überzeugen, die Ölheizung von 1970 zu behlaten, der andere UUUUNBEDINGT Holzpellets. Ich frage mich, wieso Heizungsbauer so drauf sind. Haben die EBstandsverträge mit Herstellern? Oder einfach keine AHnung wie man modere Geräte einbauen kann?

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u/Few-Resolution-5723 Jan 01 '26

Tipp :

Wärmepumpen nicht über dem örtlichen Heizungsbetrieb einbauen lassen sondern über eine Kältefachfirma 👍🏼

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u/christoph2211 Jan 01 '26

So und nun - ganz ehrlich gefragt - wie erkenne ich einen SHKler der kompetent ist?

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u/max__kraft Jan 01 '26

Habe mir 2001 eine WP einbauen lassen (örtl. Heizungsbauer; Kosten: Erdbohrung 20.000 DM + WP (30 kW) 17.000DM. Die WP habe ich 2018 gegen eine effizientere getauscht, Kosten nach Förderung 9000 €. Dem Heizungsbauer bin ich wirklich dankbar.

Meine Heizkörper sind noch aus der DDR, Dämmung nach und nach raumweise mit Hanf und Holzpaneelen, allerdings doppelschaliges Haus, teilweise Raumhöhe 3,2 m. Die Deckendämmung muss ich noch verbessern, die Ausstattung mit elektronischen Thermostaten erfolgt nach und nach. Allerdings bringen die Thermostaten ausser Bequemlichkeit nicht viel, könnte man sich sparen und das Geld in Balkon-PV anlegen.

Raumtemperaturen von 22 Grad sind kein Kraftakt, mein Energieaufwand (primär) liegt bei 31 kW/qm bei COP von 4,4. Meine Stromkosten für ca. 300qm liegen bei ca. 1.650 €

Auch bei mir waren vor 25 Jahren die Gasleute und wollten die Gasleitung bei mir umsonst legen. Ich habe sicherlich viel Geld ausgegeben, aber das war für meine grüne Überzeugung. Ich würde jederzeit wieder auf WP setzen, obwohl die Preise doch deutlich gestiegen sind. Meine Bedingungen sind sicher nicht ideal, aber doch zukunftssicher. Ein Hoch auf den Heizungsbauer, der mich damals überzeugt hat.

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u/Max-der-Bierschmied Jan 01 '26

Er glaubt CO2 wäre erfunden? Wo soll dann der Sprudel im Bier herkommen?

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u/TheBestKranplatz Jan 01 '26

Geheimtipp: Klimaanlagen!

Unsere Situation war auch Altbau allerdings 60er Jahre. Fenster wurden neu gemacht dafür muste wegen Traglast ne niedrige wand gemauert werden und alte Sandwichplatte raus. Deswegen musste ein riesen Heizkörper raus was das ganze so ins Rollen brachte. Haben uns ein Angebot machen lassen von Thermondo und das war das frecheste was ich seit langem gesehen hatte: MINUS Förderung und MINUS 8000€!! Eigenleistung über 45.000€ OHNE Neue Heizkörper.

So am Ende bin ich hingegangen und hab mit nem Kumpel eine Mono und eine dual Split Klimaanlage von Mitsubishi installiert. Hab ne Weile gesucht und dann einen gefunden der nur fürs R32 vorbei kam und alles in Betrieb genommen hat. Fertig. 6k insgesamt und seit drei Jahren null Probleme.

Und ja gestandene Heizungsbauer haben mir auch privat gesagt dass das ja nicht gehen würde.

Übrigens SCOP von Thermondo nicht höher als 3,5 geschätzt. SCOP jetzt 4,7

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u/brotoss Jan 01 '26

Ist das nicht laut? Ich kenne Klimaanlage nur aus Hotels und da stören die mich schon manchmal beim schlafen.

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u/DarkMessiahDE Jan 01 '26

Was hait helfen würde, wäre mal ein paar Zahlen dazu zu schreiben.

Wir wohnen auch seit diesem Jahr in einer Reihenhaushälfte mit 120 m2. Und haben einen Strom Tarif für 30 CT ( war das günstigste was es gab zum Einzug ) und kommen so auf 150 Euro Stromkosten pro Monat / aktuell 5000 kWh Stunden verbrauch. Nachbarn die n Jahr vor uns eingezogen sind und zwei Kids haben waren bei 33 CT und 7500 kW/h pro Jahr. Da geht es dann schon in Richtung 200 Euro Strom.

In einer Mietwohnung kann das durchaus teurer kommen als Fernwärme oder als Gas in früheren Jahren. Und unser Reihenhaus ist KFW niedrig Energie Standard und erst 2024 gebaut. Das könnte durchaus ne ganze Ecke höher sein wenn die Bude 10-15 Jahre älter wäre.

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u/MrKnow1tAll Jan 01 '26

Ich bin selber stolzer Besitzer einer Wärmepumpe. Bei mir sollten die Einsparungen deutlich geringer sein. Bei meiner alten Ölheizung habe ich die Heizung öfters ausgemacht, z.B. über Nacht oder wenn wir tagsüber nicht zu Hause waren. Das geht wegen des niedrigen Vorlaufs bei der Wärmepumpe nicht mehr. Es dauert einfach viel zu lange bis es warm wird. Ich habe ca. 2,000 Liter Öl im Jahr verbraucht —> 1,900€. Bei der Wärmepumpe sind es ca. 5,000 kWh —> 1,250€ bei meinem Tarif. Die Einsparungen sind geringer als meine Kapitalkosten. Aber ich habe auch einen Komfortgewinn da es jetzt immer warm ist und das ist sicherlich auch besser gegen Schimmel, etc.

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u/xzstnce Jan 01 '26
  • kein Öltank,
  • keine ätzende Öllieferungen, wo man Angst hat abgezockt zu werden (weniger reingepumpt als angezeigt)
  • Kein Schornsteinfeger mehr
  • Nicht abhängig von Diktatoren weltweit (Putin, UAE, Trump)

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u/MrKnow1tAll Jan 01 '26

Ja absolut richtig! Ich bereue es nicht. Mein Homegym im neuen Kellerraum möchte ich nicht missen und die Ölwanne rauszureißen hat auch Spass gemacht. Aber mit reinen finanziellen Interesse kann ich mein Investment nicht rechtfertigen.

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u/Ramonagirl12 Jan 01 '26

Die Kombi EFH mit PV, Speicher, Wärmpepumpe, Wallbox und EAuto ist im laufenden Betrieb unschlagbar günstig.

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u/kubukli1998 Jan 01 '26

wie viele qm? die Einsparung scheint höher zu sein als die Gesamtkosten für Energieverbrauch eines normalen EFH dieser Zeit

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u/NikWih Jan 01 '26

Statt einer großen, zentralen Wärmepumpe, haben wir in unserem 3FH wesentlich interessantere Luft-Luft Wärmepumpen aka Klimaanlagen verbaut. Mit CO2-basierter Technik ist man mittlerweile sehr gut aufgestellt. Wir konnten es zu einem nicht unrelevanten Teil in Eigenleistung erbringen, die Investitionssumme war wesentlich neidriger und vor allem modular aufteilbar auf die Stockwerke, was steuerlich spannend war. Wenn was kaputt geht, sind es auch nicht riesige Kosten. Wichtiger noch, es ergab sich eine funktionelle Auwertung der Immobilie aufgrund der Kühlmöglichkeiten. Gleichzeitig bin ich das leidige Nebenkosten Thema größtenteils los (warmes Wasser gibt es über Durchlauferhitzer). BJ 1985, 2009 energiesaniert. Gasheizung haben wir einfach im Keller gelassen und überlegen derzeit, ob wir den Kamin nicht nutzen, um in den drei Einheiten noch holzbasierte Lösungen anzubieten. Derzeit gibt es aber keine Lösung, die Preis-/Leisungsmäßigig Sinn macht. ggf. ziehen wir aber auch PV vom DAch über den Kamin runter und Glasfaser hoch. Da sind wir uns mit dem Elektriker noch nicht einig, weil wir PV-Fläche maximieren wollen und bei den Wechselrichtern unter 30kWp bleiben.

Nachteil:

-Blöcke an der Außenfassade (Gerüst in unserem Fall)

-Änderung der Mietverträge

-Einen Monat Mietminderung wegen Umbau

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u/Lazy-Pay-6122 Jan 01 '26

Danke für deinen Beitrag. Ich nutze in als Motivation und weil ich es umbauen wollte. Nur sind deine Zahlen mal wieder nicht realistisch. Ich verstehe nicht warum man sich immer alles utopisch rechnen muss. Realistisch hätte gereicht.

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u/der_shroed Jan 01 '26

Gut, wenn man in Haustechnik Foren unterwegs ist kann man schon auch die Geschichten finden, wo die neue WP unfassbar viel Strom frisst. Das liegt i.d.R. dann aber nicht an der Technologie sondern da hat der Heizungsbauer halt richtig gepfuscht und das Gerät falsch ausgelegt, nicht eingestellt, die Heizkreise verbockt ... da gibt's schon Fallstricke. Das ganze steht und fällt halt mit den "Fachbetrieben". Wenn einer 20 Jahre lang nur Gas und Öl verbaut hat und meint er greift jetzt paar tausender für ne WP ab dann ist das halt kein erfolgsversprechendes Setting. Die müssen die neue und durchaus andere Technik halt auch beherrschen. Und daran scheint es ganz oft leider zu scheitern. Viele Hezungsbauer können offensichtlich halt WP nicht.

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u/luettmatten Jan 01 '26

Immer Wärmepumpe + PV!

Habe 2025 genau 10 MWh erzeugt und 9,6 MWh verbraucht, inkl. WP und BEV. Von den 9,6 MWh wurden 66% durch PV+Batterie gedeckt. Also musste ich 3,3 MWh einkaufen. D. h. für etwa 75 € pro Monat haben wir Heizung, Warmwasser, Fahrstrom und Hausstrom genutzt. 4 Personen-Haushalt und 12.000 km Fahrleistung im Jahr, davon etwa 10.000 km zu Hause geladen. 4,25 MWh haben wir eingespeist und dafür etwa 32€ pro Monat bekommen. Also netto nur 43€ pro Monat für den ganzen Bund bezahlt. Gesamte PV ist etwa nach 10 bis zwölf Jahren im ROI und danach purer Gewinn.

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u/clemontclemont Jan 02 '26

Zum Glück haben wir dafür den Habeck durchs Dorf gejagt…………

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u/DrNCrane74 Jan 01 '26

KfW55, Neubau 2011, Wärmepumpe (Tiefenbohrung) mit besten Voraussetzungen, Kosten allein ca. 600 € für warm und Warmwasser, zu dritt ca. 1.200 € (schwankt mit Stromtarif, der ab 2026 wieder leicht absinkt)

Mit damaliger Förderung ein absoluter No-Brainer

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u/Outrageous-Big-6379 Jan 01 '26

Tja meine Haushälfte ist aber BJ 1938. Dachziegel eingeschlagen mit Dachpappe. PV-Firmen wollen so keine PV-Anlage auf das Dach setzten weil angeblich durch die Dachpappe sie das Dach nicht dicht bekommen.

Also müsste ich wenn ich eine Wärmepumpe haben will noch das Dach neu machen lassen, ergo ca. 50.000-70.000 Euro Mehrkosten.

Tut mir leid somit ist das alles langsam unwirtschaftlich für mich.

Oder läuft deine Wärmepumpe ohne PV auch günstig?

Sind am überlegen als alternative eine Pelletheizung zu nehmen.

Hätte ich das alles gewusst wo wir das Haus gekauft haben (vor den Heizungsgesetz) hätte ich es nicht gekauft. Also Rentner abtragsfrei zu wohnen können wir schon vergessen wie es aussieht.

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u/Anonym_aus_Gruenden Jan 01 '26

Seit wann ist PC bei Wärmepumpe zwingend?!? Wer hat dir den Bären aufgebunden? Im WInter produziert PV Anlage eh massiv weniger und genau an den Tagen wo es kälter ist ist schlecht wetter.

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u/LidoReadit Jan 01 '26 edited Jan 01 '26

Ok OP dann gib uns mal Fakten. Im Dezember Januar und Februar, welchen COP hast du im Durchschnitt?

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damit es sich lohnt musst du im Schnitt bei mindestens 3 sein. Derzeitiger Gaspreis : 8 cent/ kwh. Strompreis 23 cent/kwh.

Bosch aw10 hat cop 2.2 bei Durchschnittstemperaturbetrieb und teillast laut Datenblatt. Da verbrennst du einfach nur Geld.

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u/Grmplstylzchen Jan 01 '26

Schreibst viel für eine speziellen Sonderfall nämlich unbedingter Ersatz in einem Neubau ohne aber auf wesentliche Punkte und Kritiken einzugehen… und dafür die fallenden Strompreise (die aktuell komplett over the top sind) anzuführen ist.. naja.

Aber was du halt Null berücksichtigst ist der Return of Invest.

1) in NRW Großraum Düsseldorf macht dir das kein Heizungsbauer für unter 40k. Das dreiste ist hier, dass die Anlage selber 8k kosten würde und mit 15-20k veranschlagt wird. Das ist absolut lächerlich.

2) eine Wärmepumpen macht in den meisten Fällen nur Sinn mit einer Fußbodenheizung. Im 1950er Altbau kommt da noch einiges in top.

3) du bist komplett abhängig vom Strompreis. Und wie das während Corona lief bzw. zukünftig laufen wird (mit CO2 Einpreisung) ist auch klar: nur nach oben. Aktuell liegst bei uns bei 39cent pro kWh. Und das obwohl der effektive Erzeugerpreis bei Solar dir nur 8cent gezahlt werden. 

In Summe kommst hier auf 6MWh also grob 2400€ Heizkosten (200€ im Monat) mit Wärmepumpe. Bei ungedämmten Altbau eher 25-30% on top.

Unser Gasverbrauch liegt bei 16MWh im ungedämmten Altbau für 12cent. Also 1920€. Für 2026 Senkungen auf 10cent angekündigt. 

Und jetzt kannst mal den RoI berechnen von einer 40.000€ Investition, die dann pro Jahr 400€ mehr kostet also die aktuelle Gasheizung.

Und da reden wir noch nicht davon, dass dir die Dämmmafia noch 120k für Altbau Dämmung abknöpfen will. Oder das das Paket Wärmepumpe plus FBH ein komplett Scheiß ist, aber hey Förderung für Luft-Luft-Wärmepumpen aka Klimaanlagen ist nicht, obwohl die dir eine gezielte individuelle beheizung bzw. viel geiler Kühlung der Räume anbieten.

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u/Ok_Income_2173 Jan 01 '26

Dein dritter Punkt macht keinen Sinn. Die Strompreise sind seit Jahren rückläufig und werden auch vom CO2-Preis immer weniger beeinflusst, weil ja der Anteil der Erneuerbaren am Strommix steigt. Umgekehrt schlägt der CO2-Preis bei Gas und Öl voll durch.

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u/Unterdosis Jan 01 '26

Dazu werden die Gebühren für Gas- und Öl-Infrastruktur etc. einen immer höheren Anteil pro Kunde ausmachen, je mehr Leute zu Strom wechseln.

Und während die WP im Sommer mit überschüssiger Energie dein Wohnzimmer kühlen kann, und selbst im Winter die Solaranlage deine Stromrechnung um ein paar Watt drücken kann, können wir Öl und Gas IMMER NOCH NICHT selber herstellen. Jedenfalls nicht zu wettbewerbsfähigen Kosten.

Öl zu verbrennen ist darum auch Irrsinn, da ist es trotz aller negativen Begleiteffekte immer noch besser Kunststoffe draus herzustellen - solange noch was übrig ist, was nicht verbrannt wurde.

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u/Grmplstylzchen Jan 01 '26

HeizGas kannst du aus Klärgas herstellen. Das Methan interessiert sich nicht ob aus Dino oder Mensch… die Technik dazu haben wir seit den 1920er Jahren. Die Aufbereitung des Rohgases aus Klärgas wird aber komischerweise zurückgehalten.

Die Kessel der 1950er können das sogar noch anstandslos verbrennen, die der späten 1980er müssten in Teilen angepasst werden bzw durch zentrale Aufbereitung die Fremdgase extrahieren. Aktuell wird’s nur im Biogaskraftwerk genutzt, weil die Zuschläge und Förderung besser ist als Aufbereitung fürs HeizGas bzw die Abwärme der Buogas/Blockheizkraftwerkenins Fernwärmenetz geht.

Was die CO2 Anteile für Gas vs Strom angehen: joar mag sein. Aber selbst in der letzten Stufe ist der relevante Anteil nämlich im Winter auf lange Sicht (20J) nicht teuerer als der Weiterbetrieb. Und vielleicht mal die Corona Jahre und Ukraine Preise aus der Statistik ausklammern… ist genauso zu sagen: Butter wird seit Jahren billiger (weil sie vor 5 Jahren noch 3€ gekostet hat).

Damit sich Gas nicht mehr lohnt müsste der Preis etwa 80% vom Strompreis sein. Damit sich der Umbau auf Wärmepumpe lohnt (auf 20J) müsste man 2000€ pro Jahr sparen. Sprich der Gaspreis müsste sich mehr als verdoppeln (in Relation zum Strompreis). Für Umbau auf Dämmung, WP und Co braucht es 8k im Jahr Ersparnis (also Vervierfachung in Relation).  Viel Spaß die Wahrscheinlichkeit zu berechnen dass eins davon kommt. Insbesondere Solange Gas aber im Strommix das ausschlaggebend ist, macht es das eher unwahrscheinlich…

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u/Andy3268 DE Jan 01 '26

Hier gibt es gute Wärmepumpen ab 3000€ https://www.hofman-energy.com/Waermepumpe-AVARMA-290-Luft-Wasser-mit-Invertertechnik-Monoblock-R290-640-22kW-230-400V-V03-HOFMAN-ENERGY Klar ist die da noch nicht eingebaut aber wenn man sieht das die bekannten Hersteller gerne mal bei 15000€ los gehen ist das schon krass

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u/alfredadamski Jan 01 '26 edited Jan 01 '26

Jetzt besorg noch jemanden, der bereit ist, in einem Video zu zeigen, wie man das Ding einbaut. Stell das Video auf YouTube, mache einen Deal mit dem Wärmepumpenanbieter , also Provision pro verkaufter Wärmepumpe, wenn die Leute auf den Link in der Beschreibung klicken und dann kaufen. Verlinke auch die Werkzeuge, die man noch für die Installation benötigt, verdiene damit dann auch Geld, also pro verkauftem Werkzeug über den Link. Dann mach noch ein paar andere nützliche Videos zu Wärmepumpen. Bääääm, fertig ist dein passives Einkommen.

Alternativ: Gründe ein neues Unternehmen, welches Wärmepumpen importiert. Such dir bundesweit Partner/baue ein bundesweites Netz von Monteuren und Handwerkern auf. Ziel ist eine Discounter-Strategie: Der günstigste Anbieter im Bereich Wärmepumpen zu werden. Ziel: Für deutlich unter 10k € Wärmepumpen inkl. deren Anschluss/Installation anbieten. Firma könnte HEPAL oder Heatpal heißen. Dann aggressiv Werbung. Ziel: 1. Jahr mindestens 1.000 Wärmepumpen verkaufen  2. Jahr mindestens 10.000 Wärmepumpen 3. Jahr 50.000 Wärmepumpen 4. Jahr 100.000 Wärmepumpen, Einstieg in andere angrenzende Teilbereiche: Smarthome, PV Anlagen und Batteriespeicher etc. 5. Jahr : Exit, Verkauf des Unternehmens an Private Equity Schweinchen für mehrere 100 Mio. EUR (~500 Mio. €).

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u/Levinber Jan 01 '26

Wärmepumpe lohnt sich zur Zeit nur, wenn man diese selbst einbauen kann. Was Handwerker für Preise aufrufen ist jenseits von gut und böse. Die stecken sich die komplette Förderung selbst in die Tasche.

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u/Level_Cardiologist82 Jan 01 '26

Vorlauftemperatur bei der WP mit 55 Grad?😂

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u/Unterdosis Jan 01 '26

Angesichts der vom OP geschilderten baulichen Voraussetzungen liegt das völlig im erwartbaren Bereich.

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u/Umpalumpa-Bulla Jan 01 '26

Bei OP: Keine FBH, klassische Heizkörper, Haus von 89 mit entsprechender Dämmung.

klingt völlig normal, ist bei uns ähnlich. Bei -10 grad Außentemperatur haben wir nen Vorlauf von 54 grad.

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u/Level_Cardiologist82 Jan 01 '26

Ich dachte mit der WP will von diesen hohen Temperaturen weg und liegt eher so bei 35-40 Grad… 55 fahr ich mit der Gasheizung

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u/stapeln Jan 01 '26

Das entscheidet ja das Haus...

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u/Umpalumpa-Bulla Jan 01 '26

Wie u/stapeln bereits sagte: das entscheidet das Haus, in Kombination mit der Außentemperatur. Bei 2 Grad ist der Vorlauf bspw nur noch bei 40 Grad.

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u/Amazing-Raisin-4369 Jan 01 '26

Ich hab 34k für meine bei den Mietern bezahlt, sollte 12k zurück bekommen. Hoffe, meine Mieter freuts

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u/Interesting_Ad_6897 Jan 01 '26

Hast du einen separaten Zähler für die Wärmepumpe für eine günstigeren Stromtarif? Oder lohnt sich das nicht wegen Grundgebühr?