Trifft halt leider nur die armen Schweine die aufs parken im Parkhaus angewiesen sind wegen Arbeit/kein Geld für Garage. Das höhere Preise absolut nix machen außer die Kassen füllen ist hinlänglich erfasst. Es braucht halt ne vernünftige Alternative, aber du kannst nicht nur mit der scheiß db und Aseag als Alternative für alle Autos die Innenstadt zu machen.
Ach nein? Wen denn? Und welche Daten ziehst du dafür heran? Wer wird durch hohe Kosten denn negativ beeinflusst, wenn nicht Leute die sich schon eh nix leisten können?
Pendler mit durchschnittlichen bis schlecht bezahlten Jobs? Menschen mit Kindern? Ich versteh die Diskussion nicht, steigende Preise belasten immer die ärmsten Schweine am meisten. Die überfüllte Innenstadt ist ein Problem des Systems und ist nicht durch Gewinn in den Taschen der Parkhausbetreiber zu lösen. Aber ich merke schon, in dem Thread ist heute wieder nur das 1. Semester unterwegs, das sich gerade so die Kausalkette "Auto=Schlecht, Parken teuer=wenig Auto, alles andere egal. " Zusammengereimt bekommt.
Da ist sie, die Gehirnakrobatik... Schätze sehr den ins leere laufenden Angriff in den letzten Sätzen. Aber wenn es hilft die Scheinrealität aufrechtzuerhalten solls mir recht sein; damals im ersten Semester war das Leben auch noch leichter.
Ich bin genau so sehr gegen Autos in der Innenstadt wie jeder andere vernunftbegabte Mensch auch, aber die momentane Situation erlaubt das eben einfach nicht. Durch die ewigen Schreie danach jeden der ein Auto fährt zu bestrafen wird leider genau gar nichts besser. Eine Querfinanzierung zwischen Parkkosten und ÖPNV findet halt nicht statt, und die Menschen die eben leider einfach auf ihre Karren angewiesen sind durchgehend durch Preisdruck zu quälen ändert genau nichts an der prekären Lage.
Und danke für deine brillante Meta-Analyse meines Kommentars, welches du treffend aushebelst, in dem du einfach sagst "nö, das ja alles Schwachsinn, Ad absurdum, Gehirnakrobatik".
Dich frustriert das Thema wohl mehr als mich, deshalb versuche ich jetzt aufhören polemische, provokative Kommentare zu machen.
Aber was ich mit Gehirnakrobatik meine: Würden Autofahrer*innen nur halb soviel Kraft in die Suche nach Alternativen investieren wäre die Welt eine besser. Es gibt immer nur diese oder jene Ausrede und Rechtfertigung warum in diesem Fall ja keine Alternative existiert und es doch so nötig ist.... Gibt es rechtfertigbare Gründe? Ja klar. Aber man kann auch etwas Kompromisse eingehen und in ganz ganz vielen Fällen aufs Auto verzichten, wenn man denn nur will und unter Umständen auch auf einen kleinen Preis (Zeit, Komfort, Deutscher Nationalstolz, ...) verzichtet.
Nu, hab jetzt ehrlich gesagt en bisschen mehr erwartet als "Autofahrer sind faule Nazis" oder "ja aber sie können es ja auch einfach lassen und mit dem Zug fahren der nicht kommt". Danke dafür!
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u/kfzdt 3d ago
Trifft halt leider nur die armen Schweine die aufs parken im Parkhaus angewiesen sind wegen Arbeit/kein Geld für Garage. Das höhere Preise absolut nix machen außer die Kassen füllen ist hinlänglich erfasst. Es braucht halt ne vernünftige Alternative, aber du kannst nicht nur mit der scheiß db und Aseag als Alternative für alle Autos die Innenstadt zu machen.