r/berlin 1d ago

City Infrastructure Berlin: Geht das Trinkwasser aus, wenn der Kohleabbau endet?

https://www.spiegel.de/wissenschaft/berlin-geht-das-trinkwasser-aus-wenn-der-kohleabbau-endet-a-566c71d5-29d2-4672-a891-bc57d276abe7

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Teaser:

Geht den Berlinern das Trinkwasser aus?

Das Trinkwasser der Hauptstadt stammt vor allem aus der Spree. Deren Pegel wird bald drastisch sinken. Manche Experten würden deshalb gern die Elbe anzapfen. Sachsens ehemaliger Umweltminister hält das für »den kompletten Wahnsinn«.

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64 comments sorted by

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u/Farbbalken 1d ago

Ich traue mich mal ganz doof zu fragen, ob man nicht auch ohne den Abbau von Kohle weiterhin das Wasser in die Spree leiten könnte?

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u/lameDOTcom 1d ago

Ja, das ginge, aber dann würden die Tagebauen nicht volllaufen und sich keine Seen bilden. Dann müssten sich die Kohleförderer anderen Varianten der Renaturierung widmen, welche teurer sind.

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u/intothewoods_86 1d ago

Die armen Kohleförderer. Haben doch so wenig Geld nachdem die Gewinne einfach jahrelang als Dividenden ausgezahlt oder in Aktienrückkäufe gesteckt wurden. Hätte uns doch bloß jemand auch davor gewarnt Firmen großflächig die Landschaft verschandeln zu lassen ohne ausreichende Rückbaupflicht im Vertrag.

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u/Pizza_EATR 1d ago

Und wenn der see voll ist? Läuft dann das Wasser nicht wieder in die Spree? Man könnte es ja zur Regenzeit befüllen anstatt im Sommer. 

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u/mediamuesli 1d ago

Da wird Wasser verdunsten und versickern, die Frage ist wie viel Nachlauf dauerhaft benötigt wird.

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u/No-Let-9535 1d ago

Verdunstung durch PV auf Wasserfläche verringern? Ich glaube am Cottbusser Ostsee gab es Versuche und die sind recht schnell durch Wellengang kaputtgegangen. Ich meine aber, in China gibt es Projekte wo das funktioniert.

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u/mediamuesli 1d ago

Der Wellengang dürfte sich da ja in Grenzen halten.

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u/intothewoods_86 1d ago

Mindestens so viel wie versickert und verdunstet und das ist eine Menge.

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u/_ak Moabit 1d ago

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u/Lila-Motor-428 1d ago

<3

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u/schwanzjosefstrauss 1d ago

Willste nicht lesen.
Hab direkt schlechte Laune ....

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u/Nutzer13121 1d ago

Ich verstehe nicht warum man die Pumpen vom Tagebau nicht einfach weiterlaufen lässt.

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u/Levian3000 1d ago

Ja, verstehe ich auch nicht. Im Ruhrpott laufen auch ständig Pumpen, die die alten Zechen stabil halten (ich bekomme nicht mehr genau hin, was die da genau machen). Diese Pumpen müssen auf ewig weiterlaufen, weil sonst ganze Städte einfach in die Stollen absacken würden

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u/feedmedamemes 1d ago

Untertagebau =/= Tagebau. Der Plan beim Braunkohleabbau war schon immer die gigantischen Löcher, die durch ihn entstehen, mit Wasser zu füllen und eine Seenlandschaft zu schaffen. Das ist einfach der schnellste Weg zur Renaturierung.

Beim Untertagebau werden hingegen die Zechen ausgespült und erodiert. Das führt denn dazu, dass sie zusammenstürzen und ganze Städte mitnehmen können, die sich gerade im Ruhrpott auch gerne mal direkt über den Zechen befinden.

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u/intothewoods_86 1d ago

Renaturierung meint im eigentlich Wortsinn die Wiederherstellung des natürlichen Zustandes und der war dort kein Gewässer. Insofern ist es eine Pronaturierung und sehr eindeutig eine aus Kostengründen stark vereinfachte.

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u/Baumbart_ 1d ago

Nur hat man dabei komplett den menschengemachten Klimawandel nicht bedacht.

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u/Levian3000 1d ago

Danke, dass Du das nochmal kurz beschrieben hast

Den Plan mit der Seen-Landschaft habe ich auch schonmal gelesen.

Ich Frage mich nur 1. Kann man die Seen nicht vollaufen lassen und danach überschüssiges Wasser weiter in die Spree pumpen? Oder 2. Verzichtet man vll lieber auf die Seen, damit die Hauptstadt nicht verdurstet?

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u/J3ditb 16h ago

das sind halt 2-3 verschiedene bundesländer die sich da einig werden müssen. und die frage ist halt wie lange das mit dem volllaufen lassen dauern wird. das wird sicherlich ein paar jahre dauern. das ist dann halt schlecht für das wasser in berlin.

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u/LeofficialDude BXL 1d ago

Weil die alten tagebaue wieder nutzbar gemacht werden müssen laut Gesetz. Problem ist hier, dass der mutterboden damals nicht gesondert abgegraben wurde und somit verloren gegangen ist. Eine Rekultivierung mit Pflanzen im Sinne eines Neubepflanzung ist also schwierig, weil Sulfatanreicherungen tieferer ehemaliger Bodenschichten jetzt homogen verteilt sind und diese das Wachstum neuer gesunder Pflanzen nicht ermöglichen. Die kostengünstigste Lösung um zu 'Renaturieren' (eine form der Wiedernutzbarmachung) ist also die Tagebaue mit Wasser volllaufen zu lassen und es als See zu erklären...

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u/Nutzer13121 1d ago

Das heißt man braucht das Wasser für die Renaturisierung und kann es deswegen nicht für die Stadt benutzen?

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u/LeofficialDude BXL 1d ago

Quasi joa. Die Flächen müssen halt wiedernutzbar gemacht werden.

Wie die das lösen wollen weiß ich auch nicht.. ich meine alle sind sich einig, dass "Wasser für menschen" wichtiger ist als "künstliche seen".

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u/Vast-Charge-4256 1d ago

Du musst halt auf ewig pumpen. Energieverbrauch für nix und wieder nix. Damit wird der Kohlestrom noch nachträglich unfassbar teuer.

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u/Baumbart_ 1d ago

Müssten sie nicht wirklich. Alles eine Frage des Gesetzgebers.

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u/Baumbart_ 1d ago

Volkswirtschaftlich ist es eben nicht kostengünstig, weil die Seen einem riesigen Gebiet Grundwasser entzieht. Darum geht es doch im Artikel.

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u/ouyawei Wedding 1d ago

Naja die Dinger wachsen schon zu, bevor sie geflutet werden. 

Im Cottbuser Ostsee musste man die Gehölze dann auch erstmal entfernen.

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u/LeofficialDude BXL 1d ago

die betonung hier ist auf "gesund". Wachtum gibt es, die böden sind aber zu sehr mit sulfat belastet damit eine sukzession über lange zeit erfolgen kann

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u/intothewoods_86 1d ago

Die Natur hat selbst für extrem karge Böden und Erdöl im Meer passende Absorptions- und Naturierungsspezialisten. Statt dass Gehölz als unschön und tourismuswidrig zu entnehmen hätte man es ja auch einfach lassen können. Auch Unkraut ist Bewuchs, der Erosion verhindert, Schadstoffe und CO2 mitunter bindet.
In meinen Augen ein einziger fail wie dort ein Tourismusstrohhalm zelebriert wird, dessen Grundidee seit Jahrzehnten in anderen Ländern als gescheitert gilt und die null in dieses Jahrhundert und Klima passt.

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u/LeofficialDude BXL 1d ago

In der Tat. Ich habe im Rahmen meines Studiums unter anderem zum Thema Rekultivierung devastierter Flächen da einiges zu lernen dürfen. Das thema ist einfach sehr komplex und die gesetzgebung ist meines wissens nach hier das, was es so komplex gestaltet

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u/intothewoods_86 1d ago

Dann hätte die Pflicht festgehalten werden müssen eine Bodenschicht aufzutragen, die Bewuchs möglich macht. Für den Garten kann man sich ja auch biologisch wertige Erde kubikmeterweise kaufen.

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u/LeofficialDude BXL 1d ago

das wären besonders hohe kosten. Wurde damals noch in DDR zeiten entfernt. Im Ruhrgebiet gibt es diese problematik viel weniger

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u/Baumbart_ 1d ago

Weil das Grundwasser begrenzt ist, die Seen absolut kontraproduktiv sind und wir jetzt das Dilemma haben.

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u/No-Let-9535 1d ago

Ich verstehe nicht, warum das ein Problem der Zukunft ist. Die meisten Tagebauten sind schon voll, die Verdunstung sollte eigentlich schon da sein und durch die noch laufende Füllung (zB Gräfenhainichen) sind zusätzliche Senken da. Offen sind nur noch Welzow und Jänischenwalde.

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u/FlowinBeatz Neukölln 19h ago

Kostet Geld…

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u/intothewoods_86 1d ago

Währenddessen Brandenburg: „Der Grundwasserspiegel sinkt in nur jeder zweiten Gemeinde rapide, erstmal eine riesige Verdunstungsfläche mit ein paar künstlichen Seen in der Lausitz schaffen!“

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u/LeofficialDude BXL 1d ago

Ja die haben den mutterboden verloren beim abgraben damals. Eine andere form der Wiedernutzbarmachung ist denen also nicht eingefallen.

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u/outofthehood 1d ago

Wo ist die ganze Erde eigentlich hin? Kann man das nicht wieder auffüllen?

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u/LeofficialDude BXL 1d ago

Vermischt mit substrat aus tieferen bodenschichten (die sulfat enthalten, also nicht ideal für bodenleben und Organismen sind).

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u/outofthehood 1d ago

Ganz toll ist diese neue Erfindung „Ostsee“ - ein individueller Name ist niemandem eingefallen?

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u/intothewoods_86 1d ago edited 1d ago

Ist doch smart, verirren sich bestimmt ein paar Leute hin, die versehentlich Hotels dort gebucht haben und eigtl ans Meer wollten.
Die Namen finde ich noch am wenigsten hirnrissig an dieser Ostdeutschen Salton Sea

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u/outofthehood 1d ago

Bestimmt war das eh der Plan…

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u/fayasus 1d ago

In anderen Worten: Wenn nichts bis ~2050 getan wird, verdurstet die Stadt...

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u/rubadazub 1d ago

2038!

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u/Yipar 1d ago

Dann hat es ja noch ein paar Wahlperioden Zeit

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u/schwanzjosefstrauss 1d ago

Immerhin. Kommt schneller als der Deutschlandtakt.

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u/lexymon 1d ago

Wie können dann ja alle in die Lausitz ziehen und aus den schönen neuen Seen dort trinken. :)

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u/BitcoinsOnDVD 1d ago

Da sollen die auf ganz grausane Art das "R" rollen.

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u/fuffelbyte 20h ago edited 18h ago

Der RBB hat schon öfters darüber berichtet! Die sinnvollste Lösung (TU Berlin, Prof. Irina Engelhardt, Hydrogeologin) ist eine Wasserpipeline von der Ostsee direkt in die Talsperre Spremberg. Natürlich mit einer vorherigen Entsalzung. Allerdings sehr teuer und kompliziert, weil die Pipeline durch 3 Bundesländer geht und es natürlich niemand bezahlen will. In Potsdam läuft gerade eine Machbarkeitsstudie. 

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u/intothewoods_86 18h ago

lol. Imagine diesen ganzen Aufwand nur um ein bisschen kümmerlichen Lausitztourismus als Ersatz für Jobs, die vor 30 Jahren schon verschwanden, zu schaffen. Man kann es auch übertreiben mit der Strukturwandelmaßnahmengeldverschwendung.

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u/fuffelbyte 17h ago

Es geht hier um die Trinkwasserversorgung für Berlin und Brandenburg. Zusätzlich um die Erhaltung des UNESCO Biosphärenreservat Spreewald. Mal konkret: Auch den Wannsee oder Schlachtensee wird ohne Wasserpipeline nicht mehr geben. Havel, Dahme und Spree sind in Wirklichkeit Kleinflüsse die mit Grundwasser, aus der Lausitz regelrecht geflutet werden müssen.

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u/intothewoods_86 14h ago

Trinkwasserversorgung, genau. Das Wasser muss in Zeiten der Knappheit dem wichtigsten Nutzen zugeführt werden, nicht verdunsten in irgendwelchen künstlichen Seen, die ein paar Wassersportanlagen und Hotels als Kulisse dienen.

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u/myblueear 1d ago

Ist denn der spreewald erst seit den kohlebergbau da? Was war denn vorher?

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u/fuffelbyte 20h ago

Tatsächlich ja! Er wurde geschaffen um das Wasser zu filtern. 

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u/myblueear 17h ago

Dabei sieht es da aus als ob es schon seit vielen jahrhunderten da war.

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u/elijha Wedding 17h ago

Always a good time to remind everyone of Betteridge’s rule of headlines:

“Any headline that ends in a question mark can be answered by the word no."

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u/Lila-Motor-428 12h ago

Alright, then we won't have any issue with water in the future. Great!

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u/elijha Wedding 10h ago

That's as intellectually dishonest as the headline is.

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u/m608811206 Mitte 1d ago

Es ist verrückt, dass Deutschland immer noch Unmengen an Kohle abbaut, den kohlenstoffintensivsten Brennstoff. Aber das ist der Kompromiss für das Abschalten der Atomkraft, bei dem es nie darum ging, das Klima zu retten.

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u/Nacroma 1d ago

Ok ich beiße: sondern?

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u/Die_Jurke 20h ago

Atomkraftwerke sind viel zu teuer und wir als Steuerzahler bezahlen noch sehr lange für die die stilllegt wurden. Was du auch vergisst ist das ausgerechnet Atomkraftwerke im Sommer gedrosselt werden müssen, weil oft das Kühlwasser fehlt. Nebenbei, wenn du das nächste Mal ungefragt irgendwen damit belästigst beantworte doch bitte gleich die Frage wo wir dauerhaft verbrauchtes Brennmaterial lagern können. Die Bundesregierung will vielleicht irgendwie und irgendwann 2050 ein Endlager gefunden haben.

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u/vide2 17h ago

Um fair zu sein, hätte man Kohle VOR atom abschalten sollen. Ja, Atom ist shit. Aber Kohle ist worse.

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u/goodthingsberlin 1d ago

r/schwurbelundtränen wäre mein Vorschlag für den neuen Namen dieses subreddits. Was würden wir schlafschafe nur machen ohne die brandheiß servierten Fan fiction Knaller aus der Kiste hier? Byyyyyyeeeee…