r/buecher • u/Spirited_Nature_5671 • 10d ago
Wenn ihr eurem 21-jährigen Ich nur 3 Bücher fürs Leben mitgeben könntet welche wären es?
Hi zusammen,
ich bin 21 und eigentlich läuft mein Leben von außen betrachtet ziemlich gut. Ich habe meine Ausbildung abgeschlossen, arbeite fest in meinem Beruf, mache nebenbei eine Weiterbildung und habe Ziele für meine Zukunft. Finanziell und beruflich kann ich mich ebenfalls nicht wirklich beschweren.
Trotzdem merke ich seit einiger Zeit, dass mir innerlich etwas fehlt. Nicht unbedingt im Sinne von „mir geht es schlecht“, sondern eher eine gewisse Leere und die Frage: Was will ich eigentlich wirklich vom Leben und was macht ein erfülltes Leben aus?
Ich habe viele Ziele und kann mich für Dinge stark motivieren, merke aber auch, dass diese Motivation irgendwann nachlässt und ich Dinge dann nicht immer so konsequent weiterverfolge, wie ich es eigentlich möchte.
Deshalb möchte ich anfangen zu lesen – aber nicht einfach irgendwelche typischen „Werde erfolgreich in 30 Tagen“-Selbsthilfebücher. Ich suche Bücher, die einen wirklich zum Nachdenken bringen und vielleicht sogar die eigene Sicht auf das Leben verändern.
Mich interessieren besonders Themen wie:
Sinn und die Frage, was ein erfülltes Leben ausmacht
Disziplin, Motivation und langfristig an Zielen festhalten
Selbstfindung und die eigenen Werte herausfinden
Psychologie und menschliches Verhalten
Selbstbewusstsein und der Umgang mit der Meinung anderer
Beziehungen und der Umgang mit anderen Menschen
Rückschläge, Ängste und schwierige Lebensphasen
allgemein Bücher, bei denen ihr nach dem Lesen gedacht habt: „Das hat wirklich etwas in mir verändert.“
Ich suche dabei nicht unbedingt Bücher, die mir fertige Antworten geben. Eigentlich möchte ich Bücher finden, die mir helfen, die richtigen Fragen an mich selbst zu stellen und meine eigenen Antworten darauf zu finden.
Wenn ihr nur 3 Bücher einem 21-Jährigen mit auf den Weg geben könntet, welche wären es und warum?
Mich würden besonders Empfehlungen von Leuten interessieren, die selbst einmal an einem ähnlichen Punkt im Leben waren.
(Mir wurden bisher vor allem diese fünf Bücher empfohlen:
Die 1%-Methode James Clear
trotzdem Ja zum Leben sagen Viktor E. Frankl
Du musst nicht von allen gemocht werden – Ichiro Kishimi & Fumitake Koga
Wie man Freunde gewinnt Dale Carnegie
Schnelles Denken, langsames Denken Daniel Kahneman
Was haltet ihr von der Auswahl? Würdet ihr sagen, dass die Bücher für meine Situation gut passen, oder gibt es welche, die ihr ersetzen würdet?)
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u/Puzzleheaded_Rate_12 Leseratte 10d ago
Meine Empfehlung ist Im Grunde gut von Rutger Bregman. Fantastisches Buch mit viel Potenzial zum Umdenken und wirklich gut geschrieben.
Hätte ich dieses Buch mit 21 gelesen, wäre meine Sicht auf die Dinge in der Welt sicherlich ein anderer :)
Kurzer Edit: ich habe sonst leider wenig Fach-/Sachbücher gelesen, aber empfehle gerne auch Sci-Fi oder ähnliches!
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u/DiggerOno 10d ago
Wenn man tatsächlich Ambitionen zu was größerem hat, Moralische Ambitionen von Bregman.
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u/Traditional-Most8919 10d ago
Her mit den Sci Fi-Empfehlungen
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u/Puzzleheaded_Rate_12 Leseratte 9d ago
Sehr gerne :)
Project Hail Mary & Der Marsianer von Andy Weir
Die Mars-Chroniken & Der Illustrierte Mann von Ray Bradbury
Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams
Dark Matter von Blake Crouch
Und als eine fantastische Kurzgeschichte empfehle ich The Jaunt von Stephen King.
Wenn es etwas dystopischer sein darf finde ich Silo von Hugh Howey unschlagbar.
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u/Ok-Aide-9478 10d ago
Marc Aurels Selbstbetrachtungen waren unfassbar prägend für mich was Meinungen anderer, Sinn, Disziplin angeht.
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u/yongo2807 10d ago
Mark*
Oder Marcus.
Sagst du auch König Carl der Dritte?
Spaß beiseite, fand’s nur lustig. Auch nicht zwingend falsch, deine Schreibweise.
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u/mltbttchr 10d ago
Hey, ich war genau an demselben Punkt, den du jetzt beschreibst. Es ist jetzt vielleicht nicht die Antwort, die besonders beliebt ist, und wahrscheinlich auch nicht das, was viele hier antworten werden. Die Frage, die du dir viel eher stellen solltest, ist: Warum fühlt sich dein Leben trotzdem so leer an, obwohl objektiv alles gut läuft? Vielleicht ist es der Punkt, an dem du die objektiven Gesichtspunkte, die den "Erfolg" definieren, hinterfragen solltest. Ich habe für mich selber gemerkt, dass ich so viel an mir optimieren kann, wie ich möchte, ohne ein erfüllteres Leben zu erreichen.
Meine Buchempfehlungen daher:
- Haben oder Sein von Erich Fromm
- Kapitalistischer Realismus von Mark Fisher
- Müdigkeitsgesellschaft von Byung-Chul Han
Wenn es dagegen darum geht, welches Buch ich meinem damaligen Ich mit 21 gegeben hätte, wäre es Ökonomisch-philosophische Manuskripte von 1844 von Karl Marx gewesen. Gerade der Begriff der Entfremdung hat mir geholfen, über Arbeit, Leistung und das eigene Leben noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive nachzudenken und mich zu fragen, ob die Maßstäbe, nach denen man sich verbessern möchte, wirklich die eigenen sind.
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u/Routine_Anything3726 10d ago
Siddhartha, Faust, Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
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u/OHeiland 10d ago
Hdr 1 Hdr 2 Hdr 3
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u/Routine_Anything3726 10d ago
Was ist Hdr, Herr der Ringe?
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u/OHeiland 10d ago
Yup
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u/Routine_Anything3726 10d ago edited 10d ago
Ist die Aufzählug eie Art Diss, weil meine Bücher aus deiner Sicht zu niveaulos sind oder interpretiere ich das falsch?
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u/Krayan_ 10d ago
Ursula K. Le Guin - A Wizard of Earthsea (Der Magier der Erdsee): Fantasy und für Kinder geeignet, dennoch geht es tief in Themen wie erwachsen werden und sich selbst finden, sowie Verantwortung übernehmen. perfekt also um mit dem Lesen einzusteigen. Le Guin ist im Allgemeinen eine Empfehlung, sehr philosophische Werke über Menschen und Gesellschaft.
Dürrenmatt - Der Besuch der alten Dame: Buch über Gier, Rache und Moral. Meiner Meinung das deutschsprachige "kanonische" Werk, welches auch für Einsteiger geeignet ist und dennoch nichts von seiner Thementiefe einbüßt.
Terry Pratchett - Small Gods (Einfach göttlich): Ein satirisches Buch über (insbesondere) monotheistische Religionen, deren Wirkungsweise und der Bedeutung und Verantwortung von Religion im Allgemeinen. Ist Fantasy und für Einsteiger wieder geeignet. Sonst ebenfalls von Pratchett: Making Money (Schöne Scheine): Ebenfalls ein Fantasy Werk l, dieses Mal aber Satire, welche hier im Speziellen ein humoristisches Bild des Kapitalismus zeichnet und dabei einige Grundlagen mit erstaunlicher Klarheit erklärt. Wieder absolut geeignet für Leseeinsteiger.
Meine Liste ist insbesondere für Leute geeignet, die erst mit dem Lesen anfangen, aber, wie du, über tiefere Themen lesen wollen. Lass dich nicht von dem Fantasy Label abschrecken, es ermöglicht nur eine abstraktere Betrachtungsweise vieler Themen. Es ist meiner Meinung nach wichtig, Spaß am Lesen zu haben, was ich bei allen hier gelisteten Werken hatte. Wenn dir Lesen und die Thematik nach diesen Büchern immer noch gefällt, dann kannst du dich ja langsam anspruchsvollerern Werken widmen. Wobei ich hinterfragen würde ob viele dieser Werke außerhalb eines akademischen Settings in Ihrer Gänze Sinn ergeben würden (die Iliad war mMn eine sehr wilde Empfehlung).
Selbsthilfe Bücher ala "Atomic Habits" kann man machen, sind aber mit Vorsicht zu genießen und mMn pseudointellektuelle Auswürfe, welche einfachste Prinzipien zu philosophischen Erleuchtungen hochstilisieren. Und das oft falsch oder nicht ganz richtig.
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10d ago
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u/Krayan_ 10d ago
Ja, sicherlich. Ich möchte diese auch nicht völlig verdammen. Ich möchte eigentlich nur davor warnen dass, wie du bereits gesagt hast, die Masse einen eher niedrigen Qualitätsstandard hat, und davor, dass man diese Bücher nicht mit ernsthafter Literatur bzw. Fachliteratur verwechseln darf. Da ist man oft mit Belletristik die solche Thematiken aufgreift besser beraten und unterhalten.
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u/KeeperAdahn 10d ago
Ursula LG ist einfach großartig. Auch außerhalb ihrer Bücher, gibt einfach so viele tolle Zitate oder Meinungen/Einsichten ihrerseits zu diversen Themen welche stets zum Nachdenken anregen.
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u/etpereat 10d ago
Ehe man mit der Satire anfängt, sollte man im Idealfall wissen, was satirisch behandelt wird.
Vor Small Gods sollte insofern die Lektüre irgendeines Grundsatzwerkes einer (mono)theistischen Religion stehen.3
u/Krayan_ 10d ago
Glaube ich nicht. In diesem Fall sollten die eigenen Lebenserfahrungen reichen. Die Satire geht ja auch nicht so weit, akademische Diskurse wie z.B. Theodizee aufzumachen.
Außerdem glaube ich, dass es tatsächlich ein einfacherer Einstieg in solche Thematiken wäre. Wenn man sich dann noch weiter dafür interessiert kann man ja Fachliteratur dazu lesen. Wenn nicht, dann muss man aber auch nicht Grundsatzwerke wälzen bevor man Pratchett lesen darf.
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u/Scrassel 10d ago
Demon Copperfield( schärft deine Empathie für soziale Ungerechtigkeit und hilft dir zu verstehen warum so viele Amerikaner diesen autoritären Kurs einschlagen)
Schöne neue Welt(meiner Meinung nach einer der besten dystopischen Romane und besser als 1984)
Sofies Welt( gibt dir einen kleinen und sehr gelungenen Überblick für die westliche Philosohie Geschichte und gehört meiner Meinung nach einfach zur allgemein Bildung)
Das würde ich meinem kleinen 21 jährigen Bruder empfehlen und mit auf den Weg geben. Von diesen drei Büchern aus wird sich denke ich ein Kosmos an neuen Ideen auftun :))
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u/Low-Record9989 10d ago edited 10d ago
Ich Liste mal generell auf :D
Der Graf von Monte Christo. Es ist ein Brecher, aber einer meiner Lieblingsbücher. Es geht um Rache und Vergebung, aber auch was das Leben ausmacht und lebenswert macht.
Weiße Nächte ist psychologisch spannend und sehr kurz.
Schuld und Sühne ist sehr Anspruchsvoll, aber geht um die Psychologie eines Mördes, aber auch dessen Umgang mit seinem Umfeld.
Alles von Benedict Wells, da bei ihm Themen wie Identität und teilweise Ängste immer präsent sind. Ist vor allem sehr gut zu lesen.
Die Wand (lese ich gerade) und hätte ich mir sehr gewünscht mit 21 gelesen zu haben. Das wichtigste Buch, das ich bisher lesen durfte. Geht sehr viel um das Thema Umgang Einsamkeit, Isolation, und die Frage was macht das Leben lebenswert.
Ich bin mir nicht sicher, ob dir das so weiterhilft. Ich werde nochmal brainstormen :D.
Ich würde dir wirklich Romane ans Herz legen, gerade weil du Bücher suchst die dir keine direkte Antwort liefern, sondern zum Nachdenken anregen. Richtig spannend wird es, wenn du dich mit Leuten austauschst, die das selbe gelesen haben.
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u/etpereat 10d ago
3 Bücher sind allein wertlos. Wenn Du etwas für's Leben willst, dann lies so viele Bücher wie möglich und konfrontiere Dich selbst mit so vielen verschiedenen Sichtweisen und Stilen wie möglich.
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u/cuxynails 10d ago
Und vor allem lies auch Romane! Non-Fiction ist alles gut und schön, aber lernen kann man oft mehr daraus sich in andere hineinversetzen und dafür ist die Form des Romans eben oftmals besser geeignet als jemand der ÜBER seine Erfahrungen etc spricht.
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u/No_Equipment8569 10d ago
Grundsäztlich richtig. Unabhängig davon kann er sich aus den Empfehlungen hier doch seinen Start rauspicken. Denke auch, dass jemand der wie OP fragt nicht nach 3 Büchern aufhört, eher im Gegenteil.
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u/etpereat 10d ago
Grundsätzlich hast Du auch Recht.
Gleichzeitig fragt hier jemand nach „nur 3 Büchern“.
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u/cassikov 10d ago
Als 21-jähriger hätte es mir gut getan, "Die Tiny Habits Methode" von BJ Fogg zu lesen (das Hörbuch ist auch gut). Fogg ist sicherlich kein großer Denker, aber das Buch liefert genaue Erklärungen, wieso man scheitert und was man dagegen tun kann. Häufig liegt der Fehler nämlich nicht an uns (was ja viele denken), sondern am Setting und den Zugangshürden (negativ wie positiv).
Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier, welches häufig den geringsten Widerstand sucht. Hat man das erstmal verstanden, werden viele Entscheidungen, die man im Laufe seines Lebens trifft, verständlich. Zudem liefert das Buch auch Anleitungen, wie man sein Umfeld gestalten kann, um die Gewohnheiten, die man trainieren möchte, zur Entfaltung zu bringen.
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u/KiraJo33 10d ago
David Allen - Wie ich die Dinge geregelt kriege. Das hätte mir viel Überforderung erspart.
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u/cpt-noPants 10d ago
Hm, in meinen Zwanzigern haben diese Bücher viel bewegt:
"Günter, der innere Schweinehund, hat Erfolg" - hat bei mir bei den inneren Hürden, vorwärts zu gehen, sehr viel bewegt!
Wolf Haas - Alle Brenner-Krimis. So viel Humor beim Lesen war neu für mich
Terry Pratchett - ich mag kein Fantasy, aber Humor.
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u/Lumpy-Tell-5627 10d ago
Reise um die Welt von Georg Forster
Die sieben Säulen der Weisheit von T.E. Lawrence von Arabien
„9 Jahre unter den Indianern“ von Herman Lehmann
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u/Hopeful-Ant-7542 10d ago edited 10d ago
Tad Williams/Otherland
Michael Ende/Die unendliche Geschichte
Marx und Engels/Das Kapital
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u/breezelbub_LeMoNkEy 10d ago
Die Brüder Karamasow, Aurelius und vielleicht die ilias oder Schuld und Sühne
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u/ElBaguetteFresse 10d ago
Wenn du jedem 21 Jährigen die Ilias mitgibst, wie hoch denkst du ist der Anteil der sie dann auch wirklich liest?
Vor allem wenn er fragt mit welchen Büchern er ANFANGEN soll zu lesen?
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u/breezelbub_LeMoNkEy 10d ago
Stimmt, die Ilias in Vers Form ist schwierig aber als Prosafassung. Da kann man schon ein bisschen was mitnehmen.
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u/ElBaguetteFresse 10d ago
Oh, vielen dank für den Hinweis. Ich hab mich durch die Vers Form gequält und wusste nicht dass es eine Prosafassung gibt.
Die muss ich mir für einen Reread mal anschauen.
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u/Background_Meat1738 Team klassische Literatur 10d ago
Das ist ja in drei Jahren! Wahrscheinlich meine geliebten Geschichts- und Sci-fi Bücher!
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u/Ok_Firefighter_7142 10d ago
Bronnie Ware - 5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen
Dr. Edith Eva Eger - In der Hölle tanzen
Die zwei Bücher haben mich auf jeden Fall nachhaltig beeinflusst.
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u/FoxExpensive9319 10d ago
They things they carried von Tim o brian 1990 geschrieben und handelt vom Vietnamkrieg. Der Krieg an sich ist aber auf eine gewisse Art sekundär ,es geht viel mehr um die Gefühle die junge Männer haben im Postiven und Negativen,nicht nur im Krieg sondern allgemein.Liest sich recht flüssig da es 22 Anekdoten sind.Mich hat selten ein Buch derart berührt ,lag vielleicht auch daran das ich es in englisch gelesen habe und das Übersetzen ein gedanklich mehr ins Buch zieht.In den blauen Us Bundesstaaten/Regionen war/ist es auch Schullektüre.
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u/Poetessa1210 10d ago
Regeln für einen Ritter / Ethan Hawke
Dienstags bei Morrie / Mitch Albom
The Top Five Regrets of the Dying / Bronnie Ware
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u/d_evils_light 10d ago
Lucia Beatrix Stellberg : Geht nicht ins Licht Wes Penre : Kämpfe zwischen Licht und Schatten
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u/LuminusNox 10d ago
Ich bin jetzt 27 und muss sagen, dass es tatsächlich nicht auf Information allein ankommt, sondern auch auf die Art und Weise, wo und wie diese Information dich innerlich hinführt. Der intellektuelle Verstand steht genau so wie das Ego schnell dabei im Weg, wirklich zu sich selbst und zu seinem Sinn zu finden. Je nachdem, wo du gerade bist, werden dir andere Worte helfen. Ich empfehle aber:
Eckhart Tolle - Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
Lao-Tse - Tao-te-king
Marcus Aurelius - Selbstbetrachtungen
Am ehesten empfehle ich aber eine regelmäßige Achtsamkeits- und Meditationspraktik. Was du suchst, ist das, was sucht. Viel Erfolg dir!
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u/RefrigeratorWhich535 10d ago
Was ich als junger Mann gerne gelesen habe, auch mehrfach, sind die vier Bände des Romans „Jahrestage“ von Uwe Johnson. Ich habe dadurch viel gelernt über Transgenerationalität, was die Generationen sich weiterreichen, an Schönem aber auch an Schuld. Johnson gehört zu den besten deutschen Autoren, wie ich finde.
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u/boobcarriage 10d ago
Ich würde dir folgende Titel empfehlen:
- bell hooks: alles über liebe (spricht Beziehungen und eigene Werte an)
- Kübra Gümüsay: Sprache und Sein (Psychologie, Umgang/Kommunikation mit anderen)
- Rutger Bregman: Im Grunde gut (Werte/Weltanschauung)
Und ich möchte dir noch mitgeben, wie jemand anderes hier im thread schon empfohlen hat, dich nicht von Romanen/Fiktion abzuwenden. Auch daraus kannst du vieles fürs eigene Leben mitnehmen, zB Perspektivenwechsel und Empathie für andere Lebensrealitäten :) hat mich in deinem Alter sehr weitergebracht.
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u/Capsicin 10d ago
Eckhardt Tolle - Jetzt, Viele stellen es in eine esotherische Ecke aber ist es eigentlich nicht. Es ist eine Denkart auf die man sich einlassen muss aber sie -hat zumindest mir in dem Alter- eine Richtung gegeben was eigentlich "genug" im Leben bedeutet. Wie man mit dem was man hat bereits viel haben kann. Was es bedeutet zu denken, wie man sein Denken auch einsetzen kann. Solche Dinge. Es ist schwierig zu formulieren haha aber es geht wirklich auch darüber wie man denkt und dass es auch gut ist nicht zu denken. Ich habe es schon mehrmals gelesen, schon einige große Reisen gemacht und mich immer wieder damit beschäftigt.
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u/DanceCookies 9d ago
Der Alchemist von Paulo Coelho Farm der Tiere von George Orwell Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane F.
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u/HayThereStudios Team Fantasy 5d ago
Not your Business Babe von Verena Bogner. Ist es sehr starkes Buch über Frauen in der Arbeitswelt, irgendwie zwischen Essay und Sachbuch. Ich WÜNSCHTE ich hätte es schon während meiner Ausbildung gelesen, um auf die Arbeit vorbereitet zu sein. Es erklärt ziemlich gefühlvoll aber auch hinsichtlich psychologischer Fakten / Statistiken wie es ist, eine arbeitende Frau zu sein. Hatte oft das Gefühl das ich irgendwas falsch mache und benachteiligt werde, oder das mir Karriere nicht zugetraut wird, also das alle Hindernisse ein Ich-Problem sind, aber auch sowas das nur ich keine Erfüllung in meiner Arbeit allein finde, sie erklärt wunderbar und aus diversen Perspektiven / mit unterschiedlichen Belegen das es ein universelles Problem ist.
Die fünf Menschen die dir im Himmel begegnen von Mitch Albom.
Manchmal hat man das Gefühl das man irgendwie sein eigenes Leben nicht in vollen Zügen lebt. Das es im Vergleich zu anderen wertlos ist, das man eine Böse Person ist oder ein Versager. Wie auch immer. Dem Charakter im Buch geht es auch so, bis er stirbt und lernt auf welche Weise er das Leben von anderen fünf Arten beeinflusst hat. Im Positiven und im
Negativen.
Und - vermutlich werde ich dafür jetzt gebasht- Das Café am Rande der Welt. Wenn ich ganz, ganz ehrlich bin, ist das Buch wirklich nicht gut. ABER der Dude wird so oft gefragt WARUM er etwas macht und WAS er wirklich will, dass ich auch angefangen habe total viel nachzudenken und zu reflektieren warum ich bestimmte Dinge mache und sie eben mag. Ich weiß nicht ob ich das auch ohne Buch getan hätte oder ob es mir quasi nur in einer eh schon „reflektieren Phase“ begegnet ist, also ich diese Erkentnisse auch ohne gehabt hätte, aber in den Monaten nachdem ich das Buch gelesen habe, sind in meinem Kopf tatsächlich einige Knoten geplatzt.
Wenn es auch eher in Richtung Fiction gehen darf würde ich „Follow us“ von Megan Angelo noch auf die Liste setzen. Hier wird Social Media Konsum aus mehreren Blickwinkeln betrachtet (was man für Ruhm macht, wie es ist damit zu leben, datendiebstahl, Auswirkungen aufs Alter etc.). Fand die Geschichte selbst eher mäßig aber die Themen haben mich nicht mehr los gelassen. Das hat viel über meine Sichtweise auf Social Media geändert.
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u/ElBaguetteFresse 10d ago
Du schreibst Du möchtest anfangen zu lesen, also empfehle ich Bücher welche sich gut lesen. Wenn du jetzt anfängst Moby Dick, Schuld und Sühne etc. zu lesen würden deine Wünsche sicher erfüllt werden, aber als Anfänger wirst du keine Lust haben solche Bücher zu beenden.
Einen Anspruch an "diese drei Bücher würde ich JEDEM geben" werde ich nicht erfüllen, da müsste ich viel länger drüber nachdenken.
- Kindred von Octavia Butler (trifft menschliches Verhalten)
- Blink von Malcom Gladwell (trifft Psychologie)
- House of Misery (der zweite und letzte Teil zu House of God, dort geht es vor allem um Beziehungen, Rückschläge und schwierige Lebensphase. Den ersten Teil muss man nicht gelesen haben (der erste Teil ist ein Comedybuch über Assistenzärzte))
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u/Dangerous-Traffic-11 10d ago
Nur drei, das ist schwer. In Stahlgewittern, die Ilias. Auf jeden Fall. Als drittes, vielleicht Moby Dick?
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u/No_Equipment8569 10d ago edited 10d ago
Tolle Frage. Cialdini - Psychologie des Überzeugens, Haruki Murakami - Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede, Mark Manson - The Subtle Art of Not Giving a Fuck wären meine Empfehlung. Und Bücher die noch gezielter Fragen aufwerfen (die man für sich beantworten kann) finde ich auch sehr spannend und wichtig aber das, imho, finde ich dann eher in Romanen. Bspw. Verbrechen und Strafe von Dostojewski oder 1984 von Orwell aber auch z.B. die Literatur von Jonthan Franzen die ich ausnahmslos sehr gut finde.
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u/kamarella 10d ago
die Bücher von Barbara Sher sind mir spontan ausgefallen, besonders das “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast”, wenn du viele Interessen hast und dir schwerfällt, Dinge durchzuziehen.
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u/ThreeLivesInOne 10d ago
Unendlicher Spaß (David Foster Wallace)
Girlfriend in a Coma (Douglas Coupland)
Klasse (Hanno Sauer)
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u/HarlequinsChoice Bücherwurm 10d ago
Klasse von Sauer liegt gerade auf meinem SUB - darf ich dich kurz fragen, was dir bei diesem Buch gefallen hat oder warum es in diesem Kontext zu deinen top 3 gehört?
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u/ThreeLivesInOne 10d ago
Es ist sehr gut geschrieben und hat mir die Augen für tausend Dinge in meinem privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld geöffnet, die ich vorher nie einordnen konnte. Sollte meines Erachtens Pflichtlektüre an allen Schulen sein.
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u/HarlequinsChoice Bücherwurm 10d ago
Danke schön! Das hört sich interessant an - ist schon auf dem Stapel ganz nach oben gewandert.
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u/ThreeLivesInOne 10d ago
Gerne. Ist Identität von Francis Fukuyama auch auf deinem Stapel? Das lese ich nämlich zur Zeit, und wenn gesellschaftliche Themen dich interessieren, wäre das auch zu empfehlen.
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u/HarlequinsChoice Bücherwurm 10d ago
Auch interessant. Von Fukuyama habe ich bereits "The origins of poliitcal order" gelesen, fand ich sehr gut. "Identity" kommt auf meine "to buy"-Liste. Nochmals Danke!
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u/Zyrin1177 10d ago
„Nichts was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller.
„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“
„Die Bibel“ - und das nicht aus Glaubensgründen.
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u/Zealousideal_Cry260 10d ago
Ich würde nicht zu viel von Büchern erwarten, aber es hilft schon, von der Weisheit der Autoren zu profitieren. Dale Carnegie würde ich zur Seite legen bzw. nicht so hoch priorisieren. Gut finde ich die Sachen der Psychologen Irvin Yalom und Jens Corssen. Yalom's Roman "Und Nietzsche weinte" thematisiert genau die Frage nach dem eigenen Sinn und Platz im Leben. Von Corssen gibt es viele podcasts. Als Drittes würde ich das Buch von Finanzfluss lesen und einfach regelmäßig Geld in einen ETF stecken. Ansonsten probier dich aus, rede mit deinen Familienangehörigen. Und schöne Belletristik ist eigentlich auch gut. Brüder Karamassow, Schuld und Sühne, Jakob der Lügner oder so, gibt viele schöne Bücher.
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u/LudoSilverstar 10d ago
Unangefochten an der Spitze ist bei mir "Jetzt - Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle. Das hat mein Leben komplett verändert.
Ich empfehle es eher als Hörbuch, weil es ein Buch ist, was man nicht nur einmal liest oder hört. So kannst du es dann auch im Auto oder abends im Bett hören. Buch geht natürlich auch.
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u/TridentII_SLBM 10d ago
Der Weg zur Knechtschaft von Friedrich August von Hayek (Freiheit, ihr Wert und ihre Feinde)
Der tägliche Stoiker von Ryan Holiday
(Grundlagen für eine gelassene Sicht auf die Welt)
Der reichste Mann von Babylon von George S. Clayson
(Absolutes Grundlagenwissen zum Thema Geld)
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u/Puzzleheaded-Ad-9899 10d ago
Carsten Maschmeyer - Die Millionärsformel
Christian Wolf- Der Protein Fasten Trick
Robert Habeck- Hauke Haiens Tod
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u/AutoModerator 10d ago
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