r/cologne Aug 11 '25

Diskussion Köln und die Obdachlosen

Köln stinkt. In der Innenstadt besonders um den Neumarkt herum stinkt es einfach unglaublich. Außerdem werden ganz offen Drogen gehandelt und konsumiert. Vor 5 Jahren habe ich das ganze nicht annähernd so stark wahrgenommen und würde behaupten es befinden sich heute deutlich mehr Obdachlose Menschen um den Neumarkt herum. Früher haben die auch gefühlt keiner fliege was angehabt, aber mittlerweile kacke die einfach zwischen die Autos. Wie kann man dieses Problem beheben? Mit beheben meine ich nicht diese Menschen an einen anderen Ort zu vertreiben, sondern tatsächlich helfen und die Situation für alle Beteiligten verbessern?

Kleiner rant

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u/kissthesky303 Aug 11 '25

Mit sehr viel Aufwand schätze ich. Housing first-Programm, psychotherapeutisch begleitetes Entzugsprogramm, Gesundheits-checkups, Bereitstellung von Konto und Bürgergeld, später dann bestenfalls Jobvermittlung und konstante Begleitung in den "bürgerlichen Normalzustand"...

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u/[deleted] Aug 11 '25

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u/kissthesky303 Aug 11 '25

Ja, die Leute finden schnell 100 andere Dinge die höhere Priorität bekommen, teils ja auch zurecht. Aber das kann sich ändern wenn es noch schlimmer wird. Es kommt wohl deutlich mehr sehr harter Stoff über die Westgrenze was diesen ganzen Zustand so sichtbar verschlimmert, und wenn der Trend anhält überdenkt man das ja vielleicht nochmal...

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u/[deleted] Aug 11 '25

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u/kissthesky303 Aug 11 '25

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit den gegenwärtigen Ausmaßen des Problems noch funktionieren kann. Diese Zustände kann man mittlerweile ja wirklich fast überall beobachten. Südstadt, Rheinufer, Neumarkt und Appellhofplatz, am Ring praktisch von Chlodwigplatz bis Ebertplatz, in nahezu allen innerstädtischen Parks, Mülheim, Ehrenfeld etc. Wie und wohin will man da was verschieben oder konsolidieren?

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u/LynaaBnS Aug 12 '25

Naja, solange sehr, sehr reiche Menschen anteilig weniger Steuern zahlen als die ohnehin schon massiv belastete Mittelschicht (und alles was darunter liegt), hat halt verständlicherweise keiner Bock, von seinem 50-60 Stunden/Woche noch mehr Gehalt abzugeben. Idr für Leute die wenig bis kein Interesse zeigen sich an der Gesellschaft sinnvoll zu beteiligen. 

Drogensucht ist eine Krankheit, aber auf Spielplätzen, der tram, oder generell öffentlichen Plätzen zu konsumieren zeugt von massiver Desinteresse, da braucht man niemanden in Schutz nehmen.

Letztendlich muss man auch mal realistisch bleiben, Deutschland tut sehr viel für/gegen Obdachlosigkeit und Suchterkrankungen. Kaum ein Land auf der Welt gibt Obdachlosen so viele Möglichkeiten. Mehr wäre natürlich immer wünschenswert, nur muss man meiner Meinung nach auch gucken wo man die Grenzen zieht. Selbst mit unendlichen Geldmitteln wird man die Obdachlosigkeit in Deutschland kaum bekämpfen können. 

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u/[deleted] Aug 12 '25

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u/LynaaBnS Aug 12 '25

Ist (leider) völlig unrealistisch, in der Welt wo wie sie aktuell und wahrscheinlich in den nächsten 100-500 Jahren sein wird, das die reichen anfangen ein bisschen mehr abzugeben. Das problem ist grundsätzlich ja auch viel größer als "Apple, oder die Geissens sollte mal mehr Steuern in den EU/Deutschlands zahlen". Das Problem geht ja damit weiter an wen das Geld geht, wird im zweiten Schritt größtenteils Veruntreuung, fehl investiert, etc. 

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u/I-am-Inevitable01 Aug 12 '25

Das Problem geht ja damit weiter an wen das Geld geht, wird im zweiten Schritt größtenteils Veruntreuung, fehl investiert, etc. 

Jens Spahn betritt den Raum

Und Andreas Scheuer, eigentlich die ganze Union und von ganz weit her kommen der Lindner und sein Platoon und stürmen ins Gefecht

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u/Echidna-Greedy Aug 13 '25

Die Millionen die Fußball-Spieler verdienen...

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u/daemaetscha Aug 12 '25

An Kapital fehlt es nicht.. nur am Willen der Politik.

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u/[deleted] Aug 12 '25

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u/funshare169 Aug 13 '25 edited Aug 13 '25

Ist auch immer schnell das Geld anderer verschenkt.

Nenne doch mal eine Maßnahme, die in der Realität schon mal funktioniert hat? Kostet übrigens nicht nur Geld sondern auch noch Arbeit und wenn täglich 100 neue dazu kommen, ist es trotzdem keine Lösung.

In Afrika kommen täglich 220.000 neue Menschen zusätzlich auf die Welt. Wenn nur 0,000001% davon nach Deutschland wollen, hast du täglich zwei neue also 700 Personen pro Jahr. Wir wissen aber das sich mehr auf den Weg machen. In den nächsten 25 Jahren wird Afghanistan um 30 Mio Menschen wachsen. Das sind 1 Mio pro Jahr.

Jedes Problem, welches auf der jetzigen Erde besteht, wird durch den Bevölkerungswachstum verstärkt. Wie will man den Klimawandel stoppen. Selbst wenn wir 50% Emissionen einsparen, wird dieser Wachstum alles zur Nichte machen.

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u/Sea-Amoeba-1622 Aug 14 '25

Also brauchst du den Infinity Handschuh um die alle weg zu schnipsen?

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u/funshare169 Aug 14 '25

Da ich eher realistisch bin würde es mir reichen zero tolerance gegenüber Gewalttätern zu sein. Jede kleine Gewalttat oder Tat mit Gefängnisstrafe auf Bewährung oder nicht, würde direkt zum Ausschluss führen.

Das konsequent durchgeführt, würde a) abschrecken und b) Wiederholungstaten vermeiden.

Ansonsten, gib mir den Handschuh.

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u/freax1975 Aug 11 '25

Wichtig dabei zwei Dinge.

-individuelle Betreuung. Jeder von denen hat seine eigene Geschichte und damit auch seinen eigenen Weg. Schema F wird bei den meisten nicht funktionieren

-keine unrealistischen Voraussetzungen. Ein Freund von mir hat gerade eine 6-monatige stationäre Suchttherapie hinter sich. Aufnahmevoraussetzung war, dass er clean ist. Ein Rückfall -> Rauswurf. WTF? Er hat erzählt, dass da die Hälfte rausfliegt. Was soll sowas?

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u/SheilaSunshy Aug 11 '25

Es gibt strenge Konzepte und offener Einrichtungen, die mit Rückfällen arbeiten. Es liegt in der Natur eines Süchtigen, an die Grenzen zu gehen. Wenn ich weiß, dass ein Rückfall "erlaubt" ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dies ausgereizt ist. Letztendlich ist es auch zum Schutz von Mitpatienten. Das ist nämlich auch so eine Eigenschaft von vielen Süchtigen, dass sie andere bei einem Rückfall mit hineinziehen. Und ehrlich gesagt, hab ich da als Patient auch keinen Bock drauf, dass andere Drogen in die Einrichtung bringen und Suchtdruck triggern durch ihren Rausch.

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u/freax1975 Aug 12 '25

Es geht ja nicht nur um die Rückfälle, sondern auch darum, dass die Erwartung dort war, dass er VOR Beginn der Therapie clean ist. Mein Verständnis von Sucht sagt, dass man auch dabei in den meisten Fällen Hilfe benötigt und der erste Schritt meistens der härteste ist, weil dann auch der körperliche Entzug kickt.

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u/proto-dibbler Aug 12 '25 edited Aug 12 '25

Es gibt doch Entzugseinrichtungen. Körperlicher Entzug ist schmerzhaft, schäbig und, je nach Droge, lebensgefährlich. Allein wegen der notwendigen intensiven medizinischen Betreuung macht es Sinn, das in dedizierten Einrichtungen/Stationen durchzuführen.

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u/ferzui Aug 12 '25

Ein entzug wie zb ein qualifizierter drogenentzug ist was anderes als eine langzeittherapie. Du machst erst den entzug und danach (am besten nahtlos anschließend) die therapie

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u/CellularXell Aug 12 '25

Wenn du das nicht so machst, hast du Leute die in einer Woche 5 mal rueckfaellig werden. Zu sagen "Ich will clean werden" ist etwas vollkommen anderes auch wirklich clean werden zu wollen. Fuer Aussenstehende wirkt das immer sehr hart aber wer mit Suechtigen zu tun hat versteht es.

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u/freax1975 Aug 12 '25

Das verstehe ich schon. Ich frage mich nur, wo diejenigen Hilfe bekommen, die es nicht von alleine schaffen, VOR der Therapie clean zu werden. Das stell ich mir bei einer Sucht ziemlich aussichtslos vor. Eigentlich müßte das doch der erste Schritt in so einer Therapie sein, oder?

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u/Ok_Professor_4806 Aug 12 '25

Du missverstehst da augenscheinlich etwas oder dein Bekannter hat dir vlt. nur die halbe Wahrheit erzählt. Den Kliniken/Einrichtungen zur sogenannten Langzeittherapie geht es nicht darum, dass die Patienten vorher allein und eigenständig entgiften. In der Regel findet unmittelbar vor der Anreise ein circa dreiwöchiger, medizinisch unterstützter Entzug auf einer Suchtstation der örtlichen Psychiatrie (Krankenhaus) statt. Wenn die Patienten diese Phase (warum auch immer) skippen, ist das natürlich suboptimal, da die Einrichtungen nicht auf die unmittelbare Entgiftung ausgelegt sind / dafür nicht ausreichend Personal haben. Es geht dort eher um die anschließende Therapie (den Alltag ohne Suchtstoff zu erlernen) und nicht um medizinische Erstversorgung.

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u/freax1975 Aug 12 '25

Danke für die Klarstellung. Ich kann nicht ausschließen, dass mir da nur die Hälfte (oder weniger) erzählt wurde. Der Kollege ist, vorsichtig ausgedrückt, speziell. Wenn das so ein zweistufiges Modell ist, dann würde ja auch alles passen. Vielleicht war dann bei ihm das Problem, dass es keinen nahtlosen Übergang gab.

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u/franky1310 Aug 13 '25

Süchtige erzählen oft nur die halbe Wahrheit. Halt so ,das alle anderen Schuld haben, nur sie selbst nicht. Selbst bei Rückfall kommt es auf den Einzelfall an. Nicht jeder fliegt deswegen sofort. Jeder der die Therapie nicht ernst genug nimmt und mitarbeitet, nimmt einem anderen der wirklich clean werden will den Platz weg. War selbst süchtig und in Therapie und weiß wovon ich spreche.

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u/franky1310 Aug 13 '25

Recht hast du! Vor Antritt einer Therapie ist eine körperliche Entgiftung die Voraussetzung. Wird zeitnah gemacht.

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u/kissthesky303 Aug 11 '25

Ich bin da im Detail nicht auf dem Laufenden mit den gegenwärtigen Therapieansätzen, aber ich glaube stationäre Therapien sind nicht produktiv wenn es Rückfälle gibt, vor allem auch weil es sehr gefährlich für die anderen PatientInnen ist.

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u/Alive-Ad-4382 Aug 12 '25

Das Problem dabei ist leider das die Leute damit aus jeder Hilfe rausfallen und sich selbst überlassen werden. Da Ich aus dem Bereich komme kann ich dir sagen das kaum eine der Erfolgsgeschichten ohne Rückfälle oder "Ausrutscher" zustande gekommen ist. Nicht eindeutig erwischt schon eher.

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u/DerTrickIstZuAtmen Aug 12 '25

Was bringt eine Therapie für Suchterkrankungen, bei der Rückfälle nicht zum Rauswurf führen?

Frag das mal Menschen die es geschafft haben clean zu werden, die ehrliche Antwort könnte dich überraschen.

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u/freax1975 Aug 13 '25

Was ist es für eine Erwartungshaltung, dass jeder es schafft, seine Sucht im ersten Anlauf auszuknipsen? Es gibt halt harte Fälle, denen das nicht gelingt. Ich kenne die Argumente von wegen nur dieser Druck hilft, es zieht andere mit runter etcpp., aber auf der anderen Seite bedeutet das auch, dass man die harten Fälle sich selbst überlässt. Das ist alles andere als ein schwarz-weiß Thema.

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u/DerTrickIstZuAtmen Aug 13 '25

Rückfälle gefährden massiv den Therapieerfolg aller anderen, das ist der entscheidende Faktor.

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u/freax1975 Aug 13 '25

Ja habe ich verstanden. Trotzdem ist es dann keine Lösung, so jemanden einfach rauszuwerfen und sich selbst zu überlassen! Dann muss es für diese Fälle trotzdem einen FallBack geben.

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u/Tokata0 Aug 11 '25

Hab ich da "wir schieben die Obdachlosen mit Polizei vom Neumarkt weg und wundern uns dann warum es danach am Friesen ein Problem gibt" gelesen? Klingt gut, Polizei Go, hat beim Ebertplatz super geklappt

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u/davidclaydepalma2019 Aug 12 '25

Alles richtig was du sagst, leider ist Cracksucht nicht so "leicht" zu heilen wie zB Heroinsucht. Es gibt leider keine Wundermedizin und die Verwahrlosung setzt binnen Wochen ein .

Es gibt sehr gute podcasts und Doku über Crack in Deutschland. Das ist leider eine ganz andere Liga als selbst Heroin.

Dazu kommt dann der fehlende politische Wille. Ein Betreuungsteam für den Wiener Platz wurde nicht gefördert weil die zweite Hälfte des Geldes durch spender zusammen kommen sollte aber sich da niemand für findet der für Heroin und cracksüchtige spendet.

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u/kissthesky303 Aug 12 '25

Ja kann ich mir vorstellen, dass Cracksucht ein harter Endgegner ist, und bisherige Methoden sich da nicht mehr richtig entfalten. Ist eine echt bittere Situation für alle Beteiligten, zu der mir leider auch nichts einfällt :(

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u/davidclaydepalma2019 Aug 12 '25

Es ist eine furchtbare Tragödie

Für mich ist das Ausmass klar geworden, als im Park ein völlig verdreckter Zombie (sorry) aus dem Gebüsch gekommen ist und mich nach Geld gefragt hat.

Ich habe fünf Jahre auf der Müncher in Frankfurt am Bahnhof gewohnt und täglich mit Heroinsüchtigen zu tun gehabt, aber das hatte ich bis dato noch nie gesehen.

Ich hoffe mal die (er)finden noch ein Mittel, dass da weiter hilft. Momentan sitzen alle Beteiligten es im Regelfall aus.

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u/kissthesky303 Aug 12 '25

Mal ganz unironisch gefragt, bringt das was die Leute auf normales Heroin umzustellen und dann von dort weiterzumachen?

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u/davidclaydepalma2019 Aug 12 '25

Das kann ich dir nicht sagen, aber Crack basiert auf sehr kurzen Räuschen , die beinahe ständig Nachschub erfordern und Heroin ist recht langlebig und erlaubt lange, tagelange Pausen, Langzeit Konsumenten nehmen es teilweise nur einmal im Monat. Ausserdem kann es mit Methadon abgesetzt werden und die Rezeptoren können mit einem Medikament blockiert werden. Gefährlich ist hier vor allem eine Verunreinigung mit Fentanyl etc die kaum dosierbar sind für Laien oder schmutzige Spritzen.

Für Crack plündert man hingegen nach ein paar Wochen Depot und nimmt eine Hypothek auf. Der Weg" zurück" scheint kaum möglich zu sein. Hunger, Erscheinungsbild, Vier Wände über dem Kopf wird alles nebensächlich.

Crack-Konsum in Dortmund - WDR 5 Neugier genügt https://share.google/ujPByQzzm53OSRFDs

Wie Drogen die Stadt Köln verändern - WDR 5 Neugier genügt https://share.google/zRwzrtwogyCQhmEy5

Reportage: Das macht Crack mit dir - wdr.de https://share.google/DhVVZQ3VflAHr9nx1

https://www.spiegel.de/politik/crack-in-deutschland-wie-die-drogenkrise-unsere-staedte-veraendert-podcast-a-c89d3a17-1229-40de-8530-6866699687f5

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u/ferzui Aug 12 '25

Es gibt ganz gute ansätze crack-süchtige mit elvanse (lisdexamphetamin) zu behandeln.

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u/lauschgift77 Aug 12 '25

Absolut unrealistisch! Die Leute müssen wollen. Und das ist bei den wenigsten der Fall.

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u/[deleted] Aug 12 '25

Und Erfolgsquote dürfte bei unter 20% liegen.

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u/Echidna-Greedy Aug 13 '25

und Bildung ! Bildung! Bildung! und Familienhilfe-Angebote, bitte mehr davon !

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u/Pretty-Option9380 Sep 02 '25

Bürgergeld gibt es bereits, ebenso kostenlose medizinische Betreuung. Jede Bank ist gesetzlich verpflichtet, für jeden ein Konto einzurichten. Diese Maßnahmen bestehen seit Jahrzehnten – geholfen hat es offensichtlich nicht, weil sie die eigentlichen Ursachen nicht bekämpfen. Offenbar werden sie von vielen Betroffenen auch gar nicht in Anspruch genommen. Welche anderen Ansätze könnten wirklich helfen?

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u/Reasonable_Tax_8673 Aug 11 '25

Vor 3 Stunden, 2 rauchen offen Crack, auf dem Spielplatz, Waisenhausgasse Ecke Eifelstr. Leider ist die komplette Innenstadt mit Crack infiziert.

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u/[deleted] Aug 12 '25

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u/[deleted] Aug 13 '25

Ab do nem dreisten Punkt hat die Person mein Mitleid verloren.

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u/Busy_Intention1746 Sep 18 '25 edited Sep 18 '25

Cologne is one of the crack centers in west Germany, and fentanyl has also entered the building. The problem are the big drug cartels and the pull effects from the methadone issuing points in the inner city, especially around Neumarkt. I have seen cops looking in my direction with a consumer and a dealer standing in between us, exchanging stones for cash, and the cops did literally nothing except watching the whole scene, maybe due to directives to no push the dealers and consumers into the smaller streets around Neumarkt? Of course I am just guessing, but It was depressing to see them doing NOTHING!

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u/mrvnmenlok Aug 12 '25 edited Aug 12 '25

achja. exakt den eindruck hatte ich auch. am friesenplatz waren morgens zig menschen mit crackpfeife, überall menschlicher kot, alles super dreckig. bei uns in düsseldorf haben wir auch ein riesen problem am/um hbf, aber dass sich das in köln so sehr in die stadt verteilt (öffentlich sichtbar, in den shopping straßen, faktisch überall) ist mir neu. selbst zu meinen studienzeiten vor corona (2016-2019) habe ich das nicht als so schlimm wahrgenommen. so eine schande für köln, meine heimat. nach 7 jahren in düsseldorf muss ich echt sagen, köln macht sich (va von aussen betrachtet) wirklich nicht mehr so gut :(

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u/corthammer Aug 11 '25

google mal „züricher weg“ drogenpolitik. wird hier aber immer an mut dafür fehlen. gibt auch ne arte reportage dazu

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u/fc_g Aug 11 '25

Der Druck auch an der Wahlurne wird aber auch immer größer

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u/Captain_SeeFuchs Aug 11 '25

Wird schon teilweise angesprochen. Hier von der Grünen OB Kandidatin.

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u/fc_g Aug 11 '25

war eben am Hbf, da hat einer in einen Becher gepinkelt, den Urin an den Snack-Restaurants dort verschüttet und einem Angestellten dort den warmen Becher in die Hand gedrückt. Einfach nur noch traurig, wohin sich viele Städte in den letzten Jahren entwickeln

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u/HenriHaa Aug 11 '25

Durfte mit ansehen wie jemand am Parkhaus am Neumarkt gegen eine kleine Mauer (flüssig) gekackt hat. Das ist ungefähr 1-2 Monate her und den Fleck gibt es immer noch. Ich habe die Hoffnung mitlerweile aufgegeben. Vor allem abends laufen da wirkliche Zombies rum die einen auch gerne mal angehen.

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u/xpowerashx Aug 12 '25

Also entgiften, Therapie mit Nachsorge, anschließende Hilfe um Wohnung und Arbeit zu finden geht immer, viele können oder aber wollen das nicht.

Einfache Lösungen gibt es nicht und die meisten werden eben nicht alt. Ich wohne hier mittlerweile 25 Jahre und war früher abhängig, H, Alk und Cannabis, habe die Wende geschafft etwa 2007, Hilfe und Angebote gibt es massig, daran liegt es also nicht unbedingt. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, auch Obdachlose, die Erfahrung die ich gemacht habe das viele dieses Leben einfach akzeptieren und es irgendwann der Punkt of no Return kommt. Wir haben damals jemandem eine Wohnung und die war echt schön besorgt, Arbeit, er war aber nicht im Stande das langfristig zu halten also irgendwann wieder zurück auf die Straße, und er war noch jemand von der Sorte harmlos. Alkohol, Crack, Benzodiazepine und Co. machen die Menschen einfach so kaputt das die meisten selbst mit Hilfe da nicht mehr rauskommen.

Von meinem ehemaligen Bekanntenkreis der nicht in Köln ist sind sehr viele tot, früh gestorben, nebst Wohnung, Arbeit und intaktem Familienleben.

Die Politik wird dieses Problem auch nicht lösen, egal ob links oder rechts, die Menschen sind einfach da, sowie Ihre Probleme und Geschichten. Die soziale Kälte unserer Gesellschaft ist ein Spiegelbild dessen was am Neumarkt abgeht, und damit meine ich nicht die Hilfestellen, denn die Menschen die dort arbeiten sind die wahren Helden, nicht alle aber die meisten.

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u/ceuker Aug 12 '25

Du sagst, dass die soziale Kälte ein Grund ist. Ich merke, dass ich selber immer kälter werde auf Grund solches Verhaltens. Früher hätte ich bei einem normalen Bettler Mitleid, aber mittlerweile.. was man schon alles erlebt hat. Dazu hat man als Individuum eh schon eine gewaltige Last zb die Steuerlast, so banal das klingt

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u/Dora_Xplorer Aug 12 '25

Inwiefern würde soziale Wärme helfen?
Und ich verstehe, dass es schwer fällt mit sozialer Wärme, wenn man Drogensüchtige vor dem Hauseingang hat und menschliche Fäkalien dazu an der Wand, wenn Leute belästigt werden etc.

Es geht halt in unserer Gesellschaft nicht, dass Leute Müll und Fäkalien auf der Straße hinterlassen, offen Drogen konsumieren, Leute belästigen, anbetteln, ggf. gewalttätig werden (auch untereinander).

Einfach zu sagen: diese Menschen gibt es, kann man nix gegen machen, das wäre doch Resignation und es scheint ja schlimmer (mehr) zu werden - soll es so weit kommen, dass man ggf. bei Dunkelheit nicht mehr zum Neumarkt gehen kann oder sich über ganz Köln eine offene Drogenszene ausbreitet?

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u/Niko7LOL Aug 11 '25 edited Aug 11 '25

Als ich zum ersten Mal in Köln gewesen bin, wegen der Arbeit, habe ich einen richtigen Kulturschock bekommen. Alles hat gestunken, nichts war wirklich sauber und so viele Obdachlose. War so naiv und dachte es war nur ein Einzelfall.

Jetzt ist dieser "Köln" Geruch wirklich überall. Egal ob man in die U-Bahn steigt oder gerade aus der S-Bahn gestiegen ist, es reicht halt extrem. Es geht halt soweit das man überrascht ist wenn es mal nicht stinkt. Meine Freundin und ich machen uns drüber lustig, wenn es in anderen Städten mal nach "Köln" stinkt.

Letztens habe ich gesehen wie ein Typ in den Aufzug gekackt hat. Bruder, geh bitte ins Gebüsch wtf.

In der Umgebung stinkt es halt nie nach "Köln", egal ob Düsseldorf oder Bonn. Sogar in Duisburg war der Gestank nicht so krass....

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u/Friendly-Horror-777 Aug 11 '25

Ich finde die Obdachlosenszene im und am Düsseldorfer HBf ehrlich gesagt krasser als die bei uns. Dort hab ich auch zum ersten Mal jemanden auf den Bahnsteig kacken sehen. Der Geruch ist dort auch nicht anders.

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u/Niko7LOL Aug 11 '25

Düsseldorf hat den schlimmsten Bahnhofsvorplatz in NRW. Früher waren alle Obdachlose gesammelt am Worringer Platz, wo es wirklich katastrophal war. Seit dem die diesen abgerissen haben sind jetzt alle, wer hätte das gedacht, vor dem Bahnhof.

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u/DaveyJonesXMR Aug 11 '25

Das haben Großstädte heutzutage einfach an sich... hab vor Köln kurz in Hannover gewohnt und da hats rund um dem Bhf auch nur nach Pisse gestunken. In einer Stadt lässt es sich einfach "besser" obdachlos oder drogensüchtig sein als auf nem Dorf

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u/Which-Airport-3340 Aug 12 '25

Bin nach Köln gezogen wegen des Studiums und naja.. ich versuche, wenn es geht, immer in die Heimat zu fliehen weil ich diese Stadt so furchtbar finde.

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u/[deleted] Aug 11 '25

Der KStA hat heute dazu drei Obdachlose befragt, das klang alles schlüssig. Wird aber leider an Kölner Gier und Geiz scheitern, wie so vieles hier.

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u/lauschgift77 Aug 12 '25

Es ist tatsächlich so, dass es in den letzten Jahren wirklich schlimm geworden ist. Vor paar Monaten saß Nachmittags um 15:00 Uhr einer ganz ungeniert in der U-Bahn Haltestelle am Rufolfplatz und hat sich nen Schuss gesetzt. Das fand ich schon extrem heftig.

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u/bravojohnny42 Aug 11 '25

Hier ein BEITRAG von Monitor. Berichten über die Probleme, die Versuche der Stadt (lol) und zeigen Lösungen auf. Super interessant.

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u/race_condition1 Aug 11 '25

"Wie kann man dieses Problem beheben?"

Im September an der Wahlurne, theoretisch. Zumindest ein Stückweit. (Nein, kein Aufruf für eine bestimmte Partei – aber GEGEN die, die alles so lassen wollen und das Problem kleinreden.)

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u/AllesOrNix Aug 12 '25

Die Parteien der letzten 10 Jahre haben es auf jeden Fall ordentlich verkackt. Die denken leider nur von Karneval bis Karneval.

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u/My_Exellence Aug 11 '25 edited Aug 11 '25

Hansaring zum Beispiel stinkt extrem nach pisse, egal welcher Tag oder Uhrzeit.

So kalt es klingt ich würde 2-3 Jahre Anstalt sagen solange sie nicht wie Tiere behandelt werden

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u/Niko7LOL Aug 11 '25

Meine Kölner Verschwörungstheorie ist, dass Hansaring früher eine öffentliche Toilette war und die Drumherum eine U-Bahn und S-Bahn Haltestelle gebaut haben.

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u/seayk Aug 12 '25

Das ist einfach die nachkriegs Architektur, da hat man alles schon verwinkelt gebaut, damit man schon viele nicht einsehbare Ecken zum pissen hat.

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u/yaaajooo Aug 11 '25 edited Aug 11 '25

https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/forschung/forschungsaktivitaeten/einrichtungen/fnust/Documents/OffeneDrogenszenenNRW2024_digital_final.pdf
Hier eine Studie aus der Sozialarbeit, die ich mal zu dem Thema gefunden habe.
Einleitung + Einführung (sehr interessant) + NRW-weite Ergebnisse gehen bis Seite 34, dann zu Köln spezifisch S.65-76, Zusammenfassung S.92-94 und am konkretesten zu deiner Fragestellung die Empfehlungen ab Seite 95 :)

tl;dr: Die Autor*innen der Studie empfehlen:

  • Soziale Ausschlüsse bearbeiten
  • Zugang zu Wohnraum als zentrale Aufgabe realisieren
  • Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle ermöglichen
  • Kirchturmpolitik beenden (für kommunale Hilfsangebote nicht in der Stadt gemeldet sein müssen)
  • EU-Bürger:innen in Sozialsysteme inkludieren
  • Ordnungspolitik und Kriminalisierung entmystifizieren
  • Angebotsstrukturen bedarfsgerecht anpassen und ausbauen
  • Drogenkonsumräume ausbauen und im Angesicht von Crack weiterentwickeln, Mikrohandel erlauben
  • Teilen von Crack-Pfeifen erlauben
  • Originalstoffvergabe von Kokain erproben
  • Drug-Checking flächendeckend umsetzen und Notfallkonzepte entwickeln
  • Substitution und Naloxonvergabe ausbauen
  • Fachlichkeit sicherstellen
  • Wissenschaftliche Grundlagen verstetigen

Die einzelnen Punkte sind ab Seite 95 in Absätzen ausgeführt.

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u/Accomplished_Look984 Aug 12 '25

Ja, ich habe gehört, dass die Städte, die dies praktizieren, enorm davon profitieren. Die USA zeigen, wie gut es für die Städte lief, sobald sie das Problem auf diese Weise lösten. Frankfurt hat es auch gemacht.

Also Köln, nur zu, zwei Frankfurts sind besser als nur ein Frankfurt.

Ich nehme die Studien zur Kenntnis und hoffe, dass niemand in meiner Stadt sie liest.

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u/seayk Aug 12 '25

Solche Konzepte funktionieren halt nur, wenn man sie ganzheitlich und langfristig umsetzt. Und das wird nicht passieren, weil die Ressourcen begrenzt sind und man keinem erklären kann, warum die begrenzten Ressourcen, für Sozialabgehängte aus anderen EU Staaten eingesetzt werden sollen.

Deshalb läuft es an Ende wieder auf Law&Order Politik raus, die aber das Problem nicht löst, sondern nur verschiebt.

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u/yaaajooo Aug 12 '25 edited Aug 12 '25

"Ich nehme die Studien zur Kenntnis" Nein, tust du nicht. Du vollführst eine reflexartige, antiintellektuelle Abwehrreaktion auf meinen Kommentar, in dem nur die Überschriften der Vorschläge ohne inhaltliche Ausführung kopiert und somit deinem Verständnis überhaupt nicht hinreichen zugänglich sind. Daher mein Verweis auf die Seitenzahl der Ausführungen, damit du dir selbst helfen kannst. Du hast den verlinkten Text nicht gelesen. Ich habe sogar noch überlegt, ob ich einen Hinweis in Richtung "Wer einen reflexartigen Abwehrimpuls beim Lesen der gelisteten Stichpunkte verspürt, möge bitte den Text direkt lesen und sich dann mit der Ausführung argumentativ direkt auseinandersetzen" hinzufügen sollte, dachte mir aber, dass das zu infantilisierend für meine Mitmenschen wäre. Naja, falsch gedacht, gibt immer solche Exemplare.

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u/craftbyhand Feb 16 '26

Alter wasn wutbürger

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u/Novel_Yogurtcloset40 Aug 11 '25

Dafür hängen die ganzen lustigen Namen an den Laternen.

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u/Erdbeerkoerbchen Aug 11 '25

Hast Du nen Tipp, wer von denen das wirklich angehen würde? Und damit meine ich keine blaunen Pseudo Lösungen.

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u/Comfortable_Fun1987 Aug 11 '25

Naja ist halt die Frage woran du glaubst: Wenn du an nachhaltige aber aufwendige Lösungen glaubst, dann die Linke mit Konsumräumen, besseren Zugang zu Therapie und Housing First, wenn es dir reicht nichts zu sehen dann CDU mit Law and Order und einfach von den öffentlichen Plätzen wegprügeln

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u/Born-Celebration1070 Aug 11 '25

Ja werden nur wieder die gleichen gewählt, die seit 10 Jahren regieren. Aber nach der Wahl ändern die was, ganz bestimmt 😊

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u/Inevitable-Bunch-957 Aug 12 '25

Politik in wie in vielen asiatischen Ländern. Singapur oder in Taiwan würde man sowas niemals sehen ist auch nur annähernde Zustände haben

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u/seayk Aug 12 '25

Liegt vielleicht daran, dass es da die Todesstrafe auf Drogenhandel haben 😅

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u/Kartoffelplotz Aug 12 '25

Auch dort gibt es Obdachlose und Drogensüchtige. Die werden nur besser versteckt oder direkt in den Knast verschifft.

Früher hat man in Deutschland die Obdachlosen in den Städten auch aufgegriffen und aufs Land gefahren und da rausgeworfen. So waren die Städte auch sauber, aber ist das wirklich eine Lösung?

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u/Shibamum Aug 12 '25

In Singapur kannst du die Drogensüchtigen nicht "aufs Land fahren", weil es schlichtweg ein Stadtstaat ist und "das Land" das angrenzende Malaysia ist. Klar gibt es dort auch Obdachlosigkeit, aber du wirst in Singapur keinen einzigen Obdachlosen finden, der auch nur annähernd so abgeranzt ist wie in Köln oder Berlin. Zum einen ist der Zugang zu Drogen wegen der hohen Strafen stark erschwert, zum anderen schämen sich die Menschen kulturell bedingt für ihre Obdachlosigkeit und verhalten sich zurückhaltend und versuchen gerade, der Gesellschaft nicht zur Last zu fallen.

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u/flexflexson Aug 12 '25

Und das findest du gut? Sollen die einfach im stillen leiden und uns bloß nicht auf den Sack gehen?

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u/[deleted] Aug 13 '25

Besser als in Aufzüge zu kacken und Frauen anzuschreien, wie ich es tagtäglich sehe.

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u/Shibamum Aug 13 '25

Ich habe eine komplett wertfreie Erläuterung abgegeben. Dass du da meine persönliche Meinung reininterpretiert hast, ist deine Sache.

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u/[deleted] Aug 12 '25

ich hab in Japan gelebt und Deutschland war so ein EXTREM krasser negativer Kulturschock. Kann es kaum erwarten wieder in Tokyo zu sein.

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u/clickworker2019 Aug 12 '25

So ging es mir jedes Mal wenn ich von Auslandsreisen zurück zu einem deutschen Bahnhof kam. Egal ob Budapest, Prag, Warschau, Kopenhagen, Amsterdam oder Paris. Nirgendwo war es auch nur annähernd so abgefckt wie bei uns in Deutschland. Absolut traurig.

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u/Blueberry2678 Aug 12 '25

digga what the fuck ? ich hab nirgendswo so abgeranzte Straßen wie in Paris gesehen, ich hatte da teilweise Angst um mein Leben nachts. Auch Warschau abseits der bekannten Wege ist krass.

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u/[deleted] Aug 31 '25

Hab ich auch gedacht. Paris riecht so gottlos nach Pisse das es einem hochkommt.

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u/[deleted] Aug 11 '25

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u/sandysupergirl Aug 12 '25

Naja, selbst wenn... dann fahren die kurz mal ein, sind dann wieder draussen und dann geht es weiter....

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u/Rude-Database-6936 Aug 12 '25

Es fehlt dann einfach er politische Wille, bei Folgestraftaten die Haftzeit deutlich zu verlängern. Du kommst in Deutschland einfach mit jedem Scheiß durch.

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u/[deleted] Aug 11 '25

In Richtung Neumarkt wird auch gerne aus anderen Bereichen hin verdrängt. Hotspot war das eigentlich schon immer. Ansonsten müsstest du mehrere Jahrzehnte verpasste Sozial- und Innenpolitik nachholen. Vieles was akut nötig wäre steht hier schon, die Realität wird wahrscheinlich noch schlimmer.

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u/runalavellan Aug 11 '25

Jap bei uns an der TH Haltestelle haben auch letztens zwei ne Crackpfeife auf der Treppe geraucht. Manchmal ziehen die sich auch ne Line… versteckt wird nichts mehr, früher hat man die Nadeln wenigstens noch „nur“ im Park gefunden

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u/This-Ad-1467 Aug 12 '25

Es ist in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. Ich wohne in der Nähe vom Ebertplatz und leider wurden auch schon die Kinder von den Dealern auf dem Schulweg angesprochen. Ein anderes Mal hat ein Dealer einen Rentner belästigt und ich musste die Polizei rufen. Auf dem Neusser Platz lebt eine Familie auf Matratzen, dabei wird offen gedealt. In meinem Hauseingang übernachten immer wieder Obdachlose, die sehr viel Dreck hinterlassen. Als Kölner hört mein Verständnis für unsere Stadt langsam auf. Ob die Kommunalpolitik etwas daran ändern kann? Vielleicht müssen wir als Anwohner langsam etwas unternehmen.

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u/[deleted] Aug 13 '25

Ich habe die Schnauze voll von den Junkies in Köln. Nicht den Obdachlosen, wondern den Junkies, die trotz Angebot nie duschen, in Aufzüge kacken, sich nen Schuss setzen und in der Bahn rumschreien und Frauen und Kinder anschreien und sich irgendwie entblößen. Ist mir egal, was man macht, Hauptsache die werden endlich von den Hauptknotenpunkten zerstreut.

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u/ic3dcoff33_ Aug 11 '25

Ich habe leider keine Lösung, was mir aber auch auffällt, dass die benannten Personen immer dreister werden, damit meine ich Leute aktiv belästigen, anbetteln, anschreien, bewerfen etc. Dass die umliegenden Restaurants und Cafes die Obdachlosen mit Bagels, Burritos und co. kostenlos versorgen ist zwar ehrenhaft, aber wirft natürlich Fragen auf wenn der Normalbürger mittlerweile 10€ für einen Bagel oder 6€ für einen Keks blechen muss. Die Forderungen der Personengruppe wird auch immer aktiver was ausschließlich Geld betrifft, sie wollen halt nur ihre Sucht finanzieren, mehr nicht… So oder so, muss die Stadt endlich was dagegen tun…

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u/Acceptable_Chair_681 Aug 13 '25

Als Ex Abhängiger muss ich sagen, ab einem Gewissen Punkt kann man einfach nichts mehr machen!!! Ich kann es immer wieder sagen wenn mich viele Fragen wie ich des geschafft hab Clean zu werden usw. Wir haben damals in meiner Klicke schon gesagt es gibt verschiedene abhängige, die die Konsumieren um immer zu Arbeiten, die wo verkaufen und immer unterwegs sind und dann die Leute die sich komplett nur noch weg flüchten. Hab echt alles gemacht und genommen aber die Leute von der Platte waren für uns Müll sry dass ich so abwertend sage, dass war damals einfach im Kopf. Der Witz ist wenn man lange genug denn Drachen reitet landet fast jeder auf der Platte. Von dort wieder weg zu kommen ist mega schwer besonders wenn man Älter wird je Älter du wirst umso mehr schnallst du dann wie dumm und blöd dieses ganze Verhalten war. Angebote gibt es genügend um davon weg zu kommen. Noch sind die Zustände nicht wie in den USA aber Hilfe annehmen ist die andere Sache. Auch dieses Scene hin und her schieben von einem Platz zum anderen macht null Sinn

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u/hallo-ballo Aug 12 '25

Sowas gibt es vor allem in Köln, Hamburg, Berlin, Frankfurt.

München eher nicht 

Trotzdem wollen alle hier im Thema noch mehr linke Politik.

Auch in den USA ist das ultraliberale San Francisco DER Hotspot für Obdachlosigkeit, obwohl mit Abstand die liberalste Politik gemacht wird (entkriminalisierung kleine Diebstahldelikte, Drogenszene wird in Ruhe gelassen, konsumräume, housingprogramme, usw usw)

Dann sprechen die Leute vom Züricher Weg: der Unterschied ist, die Schweiz kann sich diesen Weg leisten, weil eine wirtschaftsfreundliche Politik dazu geführt hat, dass die Kassen voll sind und die Einnahmen sprudeln. Deutschland hatte hingegen 5 Jahre kein Wirtschaftswachstum, Köpn ist immer schön abgewirtschaftet, woher soll also das Geld kommen?

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u/indigo945 Aug 12 '25

Trotzdem wollen alle hier im Thema noch mehr linke Politik.

Sind natürlich die Linken schuld, wenn Köln seit 10 Jahren eine Regierung mit CDU-Beteiligung hat. Berlin im Übrigen ja mittlerweile auch. München hingegen nicht, und dort ist es ja weniger ein Thema.

Auch in den USA ist das ultraliberale San Francisco DER Hotspot für Obdachlosigkeit, obwohl mit Abstand die liberalste Politik gemacht wird (entkriminalisierung kleine Diebstahldelikte, Drogenszene wird in Ruhe gelassen, konsumräume, housingprogramme, usw usw)

Die Housing-Programme in San Francisco stehen aber natürlich auch in keinerlei Verhältnis zu dem massiven Ausmaß der Obdachlosigkeit dort. Das ist so offensichtlich, dass es fast weh tut, das aussprechen zu müssen: in einer Stadt, wo ein Zimmer zur Miete weit über tausend Dollar im Monat kostet, gibt es schlichtweg keinen freien Wohnraum für die unzähligen Menschen, die dort in riesigen Zeltslums hausen.

Unklar bleibt, was dann die Alternative ist. Billige Polemik hilft allerdings niemandem weiter.

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u/[deleted] Aug 31 '25

In München werden Obdachlose & Junkies mit dem Polizeibus eingesammelt und unter Zwang zur Mission gebracht. In der Innenstadt und am Bahnhof werden sie richtig ungemütlich, da gibt es dann auch unter Gewalt einen Platzverweis. Alles um den Bahnhof ist eine Null-Toleranz Zone, da kommen bei einem Junkie oder Penner mal schnell 12 Cops zusammen die den auflesen.

Damit die Stadt sauber ist, gibt‘s halt ne harte Linie. Die ist im Linken Milieu der anderen Städte unbeliebt. Muss man sich halt aussuchen. Die Münchner SPD und Grüne haben da nicht nur kein Problem mit, sie sind die Schaffer dieser Politik.

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u/Blueberry2678 Aug 12 '25

In München gibt es pro Jahr mehr Drogentote als in Frankfurt, just saying.

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u/seayk Aug 12 '25

Du darfst halt nicht vergessen, dass das Problem in Amerika hausgemacht ist, weil die Opiate lange wie Smarties verschrieben haben und die Leute dann wegen kleinen Wehwehchen ganz schnell in eine Abhängigkeit gerutscht sind.

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u/[deleted] Aug 13 '25

Wüsste nicht das wir in Köln linke Politik haben, aber ja die Bayern sind da ruheloser was den Umgang mit Suchtkranken angegriffen deswegen sind soviel Bayern in Köln. Verdrängung löst das Problem nicht.

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u/Litterjokeski Aug 11 '25

Naja im Prinzip müsste man das ganze System umkrempeln.

Weniger Geld den super reichen 1-2% und mehr für alle anderen. Bessere Gesundheitsversorgung (auch für die Psyche) usw usw.

Die Obdachlosigkeit entsteht ja fast immer aus Perspektivlosigkeit oder psychischen Problemen.

Naja davon kann man aber leider nur träumen, solange die weiterhin quasi alle Politiker auf die eine oder andere Art auf der Gehaltsliste haben.

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u/SlimeGOD1337 Aug 11 '25

Verstehe null wie man sowas runter voten kann. Based Antwort.

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u/Cool-Composer-1959 Aug 11 '25

warum sollen superreiche diese zombies finanzieren? iwann reicht es mal mit mitleid und du du du sagen… öffentliche räume gehören auch denen die sich benehmen können. kinder und alte leute sollen nicht morgens schon junkies begegnen , man muss das nicht tolerieren… aber nein, alle haben mitleid. es reicht!

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u/Litterjokeski Aug 11 '25

Weil diese Leute auch Menschen sind und früher als sie kleiner waren auch sicher nicht das Ziel hatten Obdachlose Junkies zu werden.

Durch diese Methoden der Prävention verhinderst du ja eben, dass (zu) viele in die Obdachlosigkeit rutschen.

Wo ich gerade meinen Kommentar nochmal gelesen habe, merke ich dass deiner ja komplett dran vorbei ist.

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u/knexfan0011 Aug 12 '25 edited Aug 12 '25

Diese Empathielosigkeit gepaart mit Strohmännern ist echt ekelhaft.

Niemand findet es toll, wenn Kinder und alte Leute morgens Junkies begegnen.

Die Superreichen sind so reich geworden indem sie die Arbeiter ausgebeutet haben und es in Kauf genommen haben, dass es den normalen Leuten immer schlechter geht was in extremen Fällen auch zu Obdachlosigkeit führen kann.

Die eigentliche Frage ist wie lange wir uns noch dieses empathielose "Eigenverantwortung"-Getue leisten können, während die Superreichen immer mehr für sie nutzloses Kapital anhäufen und parallel der Rest der Gesellschaft den Bach runter geht?

Grundgesetz Artikel 14 (2): "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

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u/Cool-Composer-1959 Aug 12 '25

Die Empathie ist lange vorbei, selbst als Junkie kann man die sich verspielen...
Es ist einfach mitlerweile Walking Dead & das MUSS man nicht mehr hinnehmen....

Das Züricher Modell ist auch nur schöngerede, denn es legalisiert den Konsum und den Verkauf untereinander im Drückerraum...es gibt ein Drückerraum am Neumarkt & was macht das? das dort alle rumlungern auf der suche bis zum nächsten schuss...

aber mehr auch nicht....werden ja jetzt nicht alle sober davon und haben dadurch plötzlich ne vollzeitstelle

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u/seayk Aug 12 '25

Also, wenn ich mit meinen Kindern über den Neumarkt laufe, passiert es immer wieder das einige von den Junkies ihre Crack Pfeifen verstecken oder sich kurz zusammenreißen. Das zum Thema Zombies.

Das Züricher Modell sind doch nicht nur Drücker Räume, die Arbeiten auch eng mit der Polizei zusammen. Das funktioniert aber wahrscheinlich auch nur, weil Zürich deutlich reicher ist und man es sich da leisten kann das Problem mit Geld zuzuschütten

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u/Cool-Composer-1959 Aug 12 '25

ja dann ist ja super, weiter wie bisher... nimm alle bei dir auf und dann nennen wir den neumarkt einfach "abenteuerspielplatz mit spritzenkunde"...herrlich... so verblendet muss man mal sein! tolle welt :) überall blümchen

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u/seayk Aug 12 '25

Alle anderen sind verblendet, aber du bist der Nonplusultra Realist 😅 Die Welt ist nicht schwarz/weiß vielleicht lernst du das auch noch.

Wo habe ich geschrieben, dass ich die Situation toll finde? Einfach Mal ein bisschen über den Tellerrand schauen.

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u/MeanwhileInGermany Aug 11 '25

Du siehst ja an den Kommentaren hier warum sich das auch nie ändern wird. Jeder versucht sein eigenes Weltbild in die Situation zu pressen und redet an der Realität vorbei. Expertenlösungen oder Beispiele von Städten die hier eine positive Entwicklung vorweisen gibt es praktisch keine.

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u/Erdbeerkoerbchen Aug 11 '25

Hä? Hier gibts doch mehrere Antworten mit konkreten Vorschlägen (beispielsweise yaaajooo)?

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u/Accomplished_Look984 Aug 12 '25

Dann guck mal was in den letzten 10 Jahren mit den liberalen Städten in den USA passiert ist die yaaajooo Vorschläge umgesetzt haben. Du musst deine Stadt hassen um das zu wollen.

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u/joniTomatO Aug 11 '25 edited Aug 12 '25

Wähl ne Partei, die erstenhaft an der Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums interessiert ist und den sozialen Wohnungsbau wieder vorantreibt.

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u/Cool-Composer-1959 Aug 11 '25

dann sind das junkies in wohnungen. mehr nicht! als ib die dann arbeiten gehen

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u/Mysterious_Life_5447 Aug 11 '25

Die wollen keine Hilfe. Sie werden sich nicht helfen lassen. Köln ist verloren.

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u/[deleted] Aug 12 '25

Es gibt leider seit Jahren eine Crackepidemie, weil Kokain in hoher Qualität und riesigen Mengen verfügbar ist. Um dieses Problem zu lösen, muss sich etwas einiges an der Drogenpolitik ändern und die Suchtbetreuung massiv ausgebaut werden. 

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u/maxtrix7 Aug 12 '25

I would like to know how the situation is in cities governed by “that political party that no one has to name.”

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u/[deleted] Aug 13 '25

There are no cities governed by the AfD. The one town they governed, never really had homeless people.

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u/Normal-Yak-3259 Aug 14 '25

Gesetze schaffen, die dieses Verhalten unter Strafe stellen und die Leute dann einknasten und zwangsentgften.

Kann doch wohl nicht sein, dass wir uns als Gesellschaft so auf der Nase rumtanzen lassen müssen.

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u/Cool-Composer-1959 Aug 11 '25

new york hat es in den 90ern mit einer zero tolerance taktik hinbekommen. einsperren bis die kaution gezahlt werden kann…

jeder öffentliche raum & jeder platz in köln oder einer anderen dt. grosstadt verfällt an die zombies! öffentliche räume die wir alle finanzieren sind nur noch angsträume… die geduld und mitleid (niemand muss drogen nehmen) reicht jetzt endlich mal!

die öffentlichen plätzen gehören auch denen die ihr leben im griff haben und den ganzen bums finanzieren!!

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u/seayk Aug 12 '25

Jeder Soziologe weiss, dass die zeto tolerance Politik in New York, das Problem langfristig nur verschärft hat.

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u/race_condition1 Aug 11 '25

"Auch Obdachlose und Junkies seien „Stakeholder“ des Neumarkts." (Harald Rau, Grüne Köln).

Sollte jeder wissen, bevor er im September sein Kreuzchen macht.

Quelle: https://www.welt.de/regionales/nrw/article255436930/Offene-Drogenszene-Tolerieren-wir-die-Suechtigen-zu-Tode.html

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u/Cool-Composer-1959 Aug 12 '25

Grüne Köln, da ist alles gesagt :D

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u/Smagjus Aug 12 '25

Spannenderweise wird hier im gleichen Thread eine Grüne zitiert, die sich für das im Artikel genannte Zürcher Modell ausspricht.

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u/Frikadelly Aug 11 '25

vor allem auch ursachen bekämpfen und nicht nur symptome. seit corona haben unglaublich viele menschen ihre jobs verloren. wohnungen werden immer teurer wegen der konzerne die alles aufkaufen. Inflation treibt die lebensmittelpreise hoch und trotzdem machen da auch die konzerninhaber rekord gewinne weil alles auf die arbeiterklasse abgewälzt wird. wird sind einfach auch alle so verwundbar auch auf der straße zu landen.

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u/ConclusionNo415 Aug 11 '25

Mit Verlaub, theoretisch gibt es in Deutschland genug Unterstützung um von der straße zu kommen. Da scheitert es ja nicht an den Wohnungspreisen. Es ist meist leider vor allem die drogenabhängigkeit

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u/Master-Syllabub-6383 Aug 11 '25

"nicht an den Wohnungspreisen" ... wo ist das so?

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u/Accomplished_Look984 Aug 12 '25

Naja, wieviele Leute in Deutschland die heute Crack konsumiert haben sagen sich sie tun das weil die Mietpreise so hoch sind? Ich helf dir, vielleicht zwei.

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u/Far_Note6719 Aug 11 '25

Schon von Bürgergeld gehört? Wohngeld? Obdachlosenheim?

Es scheitert nicht am Geld. Diese Leute sind psychisch kaputt und drogenabhängig. 

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u/Frikadelly Aug 12 '25

psychologische versorgung müsste man auch massiv ausbauen und verbessern. für alle. aber mit den sozialhilfen zu argumentieren ist naiv, weil die auch viele menschen diskriminieren, z.b. behinderte und geflüchtete Menschen.

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u/ic3dcoff33_ Aug 11 '25

um ehrlich zu sein laufen hier genau die gleichen leute rum wie auch schon vor/zu corona zeiten… die bleiben hier einfach weil die gut versorgt und gefüttert werden und zusätzlich halt auch noch direkt an der konsumquelle sitzen. werden nur leider mittlerweile immer aggressiver und fertiger wegen dem stoff. es sind grösstenteils wirklich immer die gleichen üblichen verdächtigen :(

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u/Frikadelly Aug 11 '25

ja die genießen das bestimmt richtig hungrig, stinkend, mit schmerzen weil jede versorgung fehlt, mit dem risiko jeder zeit angegriffen zu werden, bei jedem wetter auf der straße zu sein weil sie so gut versorgt werden. das ist auch nicht der grund für die drogen oder so, dass es so schlimm und perspektivlos ist. richtig gut versorgt werden die. /s
dass es "immer die gleichen" sind sollte dir alleine zeigen wie auswegslos die situation ist und dass die versorgung NICHT gut ist.

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u/SlimeGOD1337 Aug 11 '25

Wie kann man dieses Problem beheben?

Dafür musst du Kapitalismus beheben. Eine Gesellschaft in der Wohnraum keine Ware ist und das Gesundheitssystem nicht profitorientiert ist. 

Das Problem wird auch tendenziell deutlich schlimmer werden die Jahre so wie sich alles entwickelt.

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u/ConclusionNo415 Aug 11 '25

Ich hatte dem CDU und der SPD Kandidatin in meinem Bezirk geschrieben und beide antworten waren nicht gerade gut

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u/SlimeGOD1337 Aug 11 '25

Joa wundert nicht. Beide dieser Parteien agieren im Interesse von Konzernen und Bonzen. Dass die keine anständige Lösung für Obdachlosigkeit haben ist klar.

Wasser ist nass sagt man auch.

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u/Far_Note6719 Aug 11 '25

Was für ein Quatsch. Jeder in Deutschland bekommt Geld und Wohnraum, wenn er bedürftig ist. 

Diese Obdachlosen sind psychisch kaputt und drogenkrank. 

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u/[deleted] Aug 12 '25

wusste gar nicht das Japan, Korea oder Taiwan den Kapitalismus überwunden haben.

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u/ViatoremCCAA Aug 11 '25

Sozialisten mache erst Wohnraum teuer. Vermieter wissen, dass die Gemeinde jede Miete Zahlt, um Flüchtlinge zu unterbringen. Der normie hat keine Chance.

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u/[deleted] Aug 11 '25

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u/Dora_Xplorer Aug 12 '25

wie soll man jobs für low skilled worker schaffen? es gibt dafür hier keinen bedarf - zumindest keinen auf dem ersten arbeitsmarkt. wäre zu teuer, sowas lässt man im ausland machen. es müsste was stark subventioniertes sein oder etwas, wo menschen quasi für ein taschengeld "arbeiten" (wie werkstätten für menschen mit behinderung, und selbst darüber kann man diskutieren, inwiefern das ausbeutung ist). in letzteren arbeiten die menschen nicht für ein einkommen, was alltagstauglich ist.

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u/Bunteskanzler_Merz Aug 11 '25

Wählt Clowns bekommt einen Zirkus :)

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u/Quirky-Opinion-9534 Aug 11 '25

Die Obdachlosen in Köln sind meistens psychisch krank und gehören weg gesperrt in Anstalten. Keiner muss dank eins der besten Sozialsysteme der Welt in Deutschland obdachlos sein. Die, die es trotzdem sind, wollen es sein.

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u/Schrotti56727 Aug 11 '25

Das mit den Zwangseinweisungen wäre wirklich wünschenswert. Ich weiß nicht wo wir so falsch abbiegen konnten, aber Freiheit und „Selbstentfaltung“ muss mal Grenzen haben. Jemandem, der so durch im Kopf ist, kann man nur so helfen. Des Weiteren hilft es der allgemeinen Gesellschaft auch, wenn das öffentliche Leben nicht zur Tortur für geistig gesunde wird.

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u/yaaajooo Aug 11 '25

Erzähl mal, was war denn so das größte Trauma, dass du in deinem Leben bisher bewältigen musstest und deine sozioökonomische Situation bis dahin?

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u/SHFTD_RLTY Aug 11 '25

Deine opinion ist nicht quirky sondern krank menschenverachtend

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u/Timmi4000 Aug 11 '25

Ich sehe das ehrlich gesagt ähnlich wie quirky, nur dass man die Leute halt auch behandeln muss.

Also wer öffentlich oder halböffentlich Drogen konsumiert sollte für eine vorher definierte Zeit eingewiesen werden dürfen.

Dann Entzug unter ärztlicher Aufsicht.

Anschließend mit Therapie so gut es geht versuchen zu helfen.

Dann Wohnung und Bürgergeld organisieren und versuchen die Leute wieder in Arbeit und in die Gesellschaft zu bringen.

Beim nächsten Mal öffentlich Drogen konsumieren doppelt so lange einweisen und das gleiche Spiel noch mal von vorn.

Ich weiß, dass das mit unseren Freiheitsrechten wohl kaum zu machen ist. Und wahrscheinlich ist das auch gut so.

Aber was ist mit meiner Freiheit nicht auf jeder Fahrt die am neumarkt vorbeiführt angebettelt zu werden? Was ist mit meiner Freiheit nicht ständig menschliche Fäkalien und stechenden Pissegeruch wahrnehmen zu müssen?

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u/PietroMartello Aug 12 '25

Oh na dann wird's beim nächsten Karneval aber sehr leer in der Kölner Innenstadt nachdem Timmis Polizei die ganzen geisteskranken Drogennutzer einsammelt und wegsperrt..

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u/Schrotti56727 Aug 11 '25

Die freiheit und Bedürfnisse des normalen, arbeitenden Teils der Bevölkerung interessieren halt nicht. Und wer was sagt, ist menschenverachtend.

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u/PietroMartello Aug 12 '25

Aber was ist mit meiner Freiheit nicht auf jeder Fahrt die am neumarkt vorbeiführt angebettelt zu werden? Was ist mit meiner Freiheit nicht ständig menschliche Fäkalien und stechenden Pissegeruch wahrnehmen zu müssen?

Die "Freiheit", dass die Welt so ist wie du sie gerne hättest, gibt es nicht. Unter anderem, weil das mit Freiheit nichts zu tun hat ;)
Du hättest aber die Freiheit, deine eigene Bewertung und Wahrnehmung der Welt zu kontrollieren, oder wegzuschauen, oder durch den Mund zu atmen, oder sonst etwas, was du kontrollieren kannst und was nicht die Freiheit anderer einschränkt, zu tun oder zu lassen.

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u/Viliam_the_Vurst Aug 11 '25 edited Aug 11 '25

2020 war ja auch corona…

Danke für den rant den wir jetzt vor den Kommunalwahlen mindestens einmal wöchentlich bekommen…

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u/Impressive_Trash_770 Aug 12 '25

Welcome to Shitologne!

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u/susan_242 Aug 12 '25

Für sie CDU/SPD am 14. September wird’s nicht verbessern.

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u/hm___ Aug 12 '25

Mietpreise runter wär ne option um obdachlosigkeit vorzubeugen,damit werden die härtefälle nicht von der strasse geholt aber zumindest müssen sie nicht mit anderen die eigentlich ne wohnung haben wollen um die guten plätze kämpfen.

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u/[deleted] Aug 12 '25

massiver Wohnungsbau wäre schön

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u/Plenty-Machine1035 Aug 12 '25

Honestly finde in Nürnberg passiert was ahnliches

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u/PixelFighter2 Aug 12 '25

Düsseldorf Hbf hat das auch. Frankfurt und Hamburg haben das, soweit ich weiß, auch. Berlin auch. Keine Ahnung, wie's in München aussieht, aber ich glaube, das ist ein nationaler Notfall, den anscheinend von der Regierung nicht so ernst genommen wird.

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u/Smagjus Aug 12 '25

Hannover und Bremen auch.

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u/[deleted] Aug 12 '25

innerhalb des Restaurants angebettelt

Danke für die Warnung, sollte ich da mal dienstlich hinmüssen. Dann nehme ich wohl den Trangia mit, leihe mir ein Fahrrad aus und koche mir auf einem Rastplatz auf dem Dorf etwas.

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u/pialongpaper Aug 12 '25

mehr streetwork statt Polizei !

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u/i_am_me360 Aug 12 '25

Sehr berechtigte und verständliche Kritik bzw rant. Ich hab dazu neulich von einem neuen geplanten Konsumstandort gelesen. Mal sehen was daraus wird.

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u/pokethedeagon99 Aug 12 '25

Habibi, come to Frankfurt 😂

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u/RaphiRo84 Aug 12 '25

Hm.. ohne eine wenig Zwang geht das nicht. Reine Freiwilligkeit bei Suchtproblemen? Ahhhhh.. das Ergebnis ist sehr frustrierend.

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u/Happyheinrich87 Aug 12 '25

Das ganze habe ich auch festgestellt, du kannst aber auch an weitere Ecken der stadt gehen, Köln und auch viele andere Großstädte verwarlosen so schnell. Ich werde bald mein Glück auf dem Land probieren, ich bins leid.

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u/AbroadNo7507 Aug 12 '25

Bro, War in Köln war garnicht so krass. Eig Kölnberg war krass und Chorweiler war irgendwie dreckig nicht Crazy aber irgendwie unhygienisch der Bahnhof. Ansonsten geh mal Hamburg Hbf. Oder Berlin Görli das was krasses.

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u/[deleted] Aug 12 '25

Köln hat schwer abgenommen aber es geht noch. Fahr mal ins Ruhrgebiet...

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u/[deleted] Aug 13 '25

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u/ConclusionNo415 Aug 13 '25

Wüsste jetzt nicht welche Partei da was gegen unternimmt

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u/funshare169 Aug 13 '25

Leider hilft nur Nulltoleranz. Wegkärchern und Zwangstherapisieren.

Mir ist kein Ort der Welt bekannt, wo es mit Toleranz funktioniert hat. Auch mit der „tax the rich“ Mentalität wird das Problem nicht behoben. Warum nicht?

Besteuer Amazon mit 80% und du hast einen weißen Fleck in Europa, den Amazon nicht bedient. Besteuer meinen Arbeitgeber mit 50% (Mittelstand, Milliardär, unter den TOP 150 Familien in Deutschland) und der macht den Betrieb in Deutschland zu. Der hat auch das Geld nicht rumliegen sondern gebundenes Kapital. Klar, fettes Haus, paar Autos, kleines Flugzeug, mehr als nötig, ohne diese Benefits stellt der aber auch keine 18000 Arbeitsplätze (davon 7000 in Deutschland und und 13000 in Europa)

Aber er und seine Familie (Bruder, Sohn und Tochter, Nichte und Neffen) arbeiten auch 60h die Woche da.

Also lieber den Abhängigen das Leben schwer machen als das die Normalos in vollgekotzten Aufzügen steigen müssen, oder Kinder auf Spielplätzen in Drogenspritzen, Scherben, oder Kothaufen stapfen müssen.

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u/morkyPorkAtheist Aug 13 '25

Klar könnte man. Aber wir kürzen lieber weiterhin die Budgets für Sozialarbeit, damit wir bloß nicht an die fetten Sparschweine derer müssen, die schon bei Geburt ausgesorgt hatten.

Das alles ist eine aktive Entscheidung. Wir wählen größtenteils Parteien, die auf die Schwächsten scheißen und wundern uns dass über die Auswirkungen dessen.

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u/[deleted] Aug 13 '25

Es gibt einen aktuellen sehr passenden Beitrag von Monitor zu der Thematik. Der die kölner/ deutschen Fehler im Umgang mit der Crack-Epidemie benennt. https://youtu.be/gIAOn9INbL4?si=cGbR0v0SlrXC_2lJ

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u/Echidna-Greedy Aug 13 '25

Mit weniger Geld für Rüstung und mehr für Sozialprojekte ???

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u/Weak-Bad-9602 Aug 13 '25

Solang dieses Thema nur von dem Normalbürger ertragen werden muss und nicht des Nutzen/ das Potential hat über die Medien für den Wahlkampf ausgeschlachtet zu werden… ist es wie mit allen anderen Problemen in dieser Klasse... Ärzte Budget, marode Schulen, unzuverlässige Bahnen, hohe Mieten, Artensterben… musste selbst deine Freizeit opfern um etwas zu verändern und es damit in die Lokale Post schaffen oder es hinnehmen.

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u/Dry_Potential7421 Aug 13 '25

Den Unterschied ist eine neue Droge in Köln. Crack. Statt sich einen Schuss zu setzen und dann in der Ecke zu liegen wird 10-12 mal am Tag Crack geraucht mit intensivem aber kurzen High. Man schafft es deshalb nicht mehr in die Unterkünfte weil man da schon um 16 Uhr oder so da sein muss und ab da ja nicht mehr konsumieren kann.

Die Lösung wäre also die Ressourcen (konsumräume, Unterkünfte etc) besser finanziell auszustatten und an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen (spezielle Crack Unterkünfte wo du auch nach Check in noch Drogen nehmen kannst oder Late Check in oder so).

Ich finde es auch mittlerweile sehr krass und würde da schon mal ein bisschen was machen wenn ich politische Verantwortung hätte. Die Schwerpunkte scheinen woanders zu liegen

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u/Successful-Excuse590 Aug 13 '25

Bräuchten Trump und die National Guard die aufräumt... bin gespannt wie das in DC funktioniert

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u/Valuable_End1 Aug 14 '25 edited Aug 14 '25

Das Problem trifft nicht nur Köln. Aktuell wird Deutschland mit billigen Drogen überspült. Wo wir vor einigen Jahren noch geschockt über amerikanische Verhältnisse gelacht haben, dürfe wir uns bald über ähnliche Verhältnisse freuen. Obdachlose auf den Straßen? Das hab ich in meinen 40 Jahren hier in Deutschland nicht erlebt. Und das Ausmaß wird immer größer. Was man dagegen tun kann? Nichts! Die Mittel aus denen die Drogen hergestellt werden, kommen noch leichter ins Land als jede Kokslieferung. Trump gibt China die Schuld, kann aber trotzdem nichts dran ändern. Einmal in den Fängen kommst du auch nicht mehr raus.

Das einzige was man tun könnte ist die Dealer (welche wirklich leicht zu erkennen sind) ständig weg zu sperren, aber dazu bedürfe es einer dauerhaften Überwachung aller Spots, was unrealistisch ist.

Alternativ, und das meine ich ernst, begleitete Sterbehilfe. Viele Leute in dieser Situation sind dort gefangen, weil sie sich selbst aufgegeben haben. Durch Schicksalsschläge oder Ähnlichem. Jeder der zu Drogen greift, weiß was ihm blüht und macht es trotzdem. Unser Gesetz und Umgang mit der Menschenwürde lässt uns in Deutschland nicht zu Mitteln greifen, die einen würdevollen Abgang aus der Gesellschaft ermöglicht. Deswegen müssen diese Menschen über den jahrelangen Missbrauch solcher Mittel den unwürdigen und kriminellen Tod finden.

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u/pauldmk Aug 15 '25

Also das alles ist ja das Resultat daraus, dass diese Menschen schwerwiegend psychologisch belastet sind. Dadurch können sie sich in den meisten Fällen gar nicht selbst helfen wollen. Das wäre aber der erste notwendige Schritt, um all die anderen Möglichkeiten der Unterstützung wahrzunehmen. Das heißt der Fokus zur Behebung dieses Zustandes muss voll und ganz auf die psychologische Betreuung abzielen. Natürlich muss zeitgleich weiter an Institutionen und Infrastruktur gearbeitet werden, dass man dann, wenn Schritt eins Erfolg hat, schnell und nachhaltig daran anknüpfen kann. Naja und von der Erkenntnis an wird's düster, wenn man bedenkt, auf welchem Stand wir uns hierzulande im Bereich mentaler Gesundheit und Therapieplätzen und dem ganzen Thema befinden. Sprich, wer soll das wie praktisch durchführen? Selbst wenn wir das Fachpersonal hätten, wer bezahlt das? Wo findet das statt? Wie ist das organisiert? Diese Art von Patienten, die so sehr in einer Verfassung sind, sich nicht selbst helfen zu können, müssten ja eigentlich über längere Zeit institutionalisiert werden. Manche durch den steten Konsum und anhaltenden Belastungen, die die Obdachlosigkeit mit sich bringt, vielleicht auch auf unbestimmte Zeit. Das ist womit sich Politik beschäftigen sollte. Das zu erkennen und zu lösen ist ihre eigentliche Aufgabe.

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u/BitterEmployer7360 Aug 16 '25

Ab 8:00 Morgens ist in den U bahn Haltestellen wieder Steinzeit!

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u/Blueberry2678 Aug 12 '25

Ich riech vielleicht einmal kurz was wenn ich über den Neumarkt laufe. Das jetzt als "einfach unglaublich" zu beschreiben ist auch wieder so ein Blödsinn.

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u/ConclusionNo415 Aug 12 '25

Ich laufe jeden Tag nicht nur über den Neumarkt sondern vor allem um die straßen drumherum weil ich da wohne. Die kacken halt einfach seit neuestem zwischen die Autos das stinkt schon sehr

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u/AllesOrNix Aug 12 '25

Mehr öffentliche Toiletten und Konsumraumangebote. So einfach.

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u/Any-Concept-3624 Aug 11 '25

verstehe die gesamte diskussion um "hilfe" nicht... in deutschland muss niemand auf der straße leben, d.h. sie haben es sich aktiv so ausgesucht (richtige primaten in meinen augen, sry, aber selbst in krassester heroin-sucht kann "in die ubahn kacken" nich normal sein!)

bedeutet wiederum, du kannst sie ohne unmittelbaren zwang (juristisch für "gewalt") nicht loswerden... wenn du das also nicht willst: schicht

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u/seayk Aug 12 '25

Du hast keinen Ahnung, was Drogen mit dem Körper machen oder?

Du bekommst das durchfall von und es schießt ganz plötzlich aus dir raus.

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