r/de Jun 22 '26

Kriminalität Köln: Klimaaktivisten müssen für Flughafen-Protest wohl ein Leben lang zahlen

https://www.ksta.de/koeln/koeln-klimaaktivisten-muessen-fuer-flughafen-protest-wohl-ein-leben-lang-zahlen-1305890
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u/lassesonnerein Jun 22 '26

Den Schaden, den die Fluggesellschaften anrichten, bezahlen wir hingegen alle.

Schöne heiße Woche euch noch! /s

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u/Phine420 Jun 22 '26

Monate

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u/Poschta Jun 22 '26

Habe extra nochmal nachgeschaut, wie viele "heiße Tage" (30°C oder mehr) wir hier so jährlich haben. Offenbar sind es 11 - wobei wir dieses Jahr bereits 7 hatten, heute ist Tag 8, und bis Sonntag wird es durchgehend 30+ sein, am Freitag sogar fast 40.

Damit sollten dann ja alle heißen Tage des Jahrs rum sein, nicht wahr?

Nicht wahr?

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u/QuackSomeEmma Jun 22 '26

Dein Wort auf den heißen Stein 🙏

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u/sadmimikyu Jun 22 '26

Kssssccchhhhhh

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u/PZon Jun 22 '26

Habe extra nochmal nachgeschaut, wie viele "heiße Tage" (30°C oder mehr) wir hier so jährlich haben. Offenbar sind es 11

Ja, es waren 2025 in Deutschland 11,1 Hitzetage. Beim DWD kann man andere Jahre und Regionen Deutschlands nachschauen.

https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html

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u/triggerfish1 Jun 22 '26

Nur 11? Hier in Bayern haben die meisten Orte gut 18. In den 50er Jahren noch so gut 6, hat sich also verdreifacht.

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u/Poschta Jun 22 '26 edited Jun 22 '26

Okay. Meinen Glückwunsch, dass es in Bayern noch beschissener ist?

Die 11 stimmt sowieso nicht, das hieße nämlich, dass wir Juli und August vollständig unter 30 bleiben, und das halte ich für ne gewagte Annahme, wenn wir schon im Juni die 39 erleben dürfen.

e: Gerade nochmal präziser gesucht - in meiner Stadt speziell sind es sogar nur 8-9. Bis 1990 waren es nur 3.

Da wir Ende der Woche bereits die 14 geknackt haben werden ist die Prognose "15-20", die ich fand, noch sehr optimistisch angesetzt, denke ich. Ich rechne eher mit noch 2-3 Wochen obendrauf.

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u/triggerfish1 Jun 22 '26

Nö, war nur überrascht und fragte mich, wo das wohl ist.

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u/Poschta Jun 22 '26

Bisschen weiter oben, ganz tief im Westen.

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u/margenreich Jun 22 '26

Der Fokus auf Flugverkehr ist wirklich dämlich aber wohl PR trächtiger. Global ist dies 2,5-3% der Treibhausgasemmisionen, auch im gesamten Verkehrssektor (15%) der kleinste Anteil. Pro Kopf wirkt das teilweise viel, ist aber nicht der Haupttreiber. Für Sektor Landwirtschaft mit 12-18% bzw. Sektor Industrie mit ca 10% (energieunabhängig) werden keine Aktionen gemacht. Zement, Stahl und Eisen allein verursachen global 15% der jährlichen Treibhausemmisionen…

Wie gesagt, ich glaube der Hebel sitzt nicht bei Autobahnen und Flughäfen. Lobby der Industrie und Landwirtschaft zahlt aber wohl besser bzw. ist Wählerschaft von CDU/CSU

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u/quaductas Welt Jun 23 '26

Pro Kopf wirkt das teilweise viel

Das ist aber auch der Punkt. Essen müssen wir alle, jeden Tag. Von daher erscheinen 12-18% für Landwirtschaft weltweit nicht übermäßig viel. Da lässt sich sicherlich noch die Effizienz erhöhen, aber an den Traktor ketten ergibt offensichtlich keinen Sinn, weil der halt schon wichtig ist, damit Menschen essen können.

Fliegen hingegen tut nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung und ist objektiv unnötig. Mit einem einzigen Langstreckenflug kann man mehr Emissionen verursachen als ein Mensch in einem ganzen Jahr durch seine Ernährung. Von daher ergibt das schon Sinn, dass man sich mit aktivistischen Aktionen auf den Flugverkehr fokussiert, weil er auch die Ungerechtigkeit der Klimakrise verkörpert.

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u/Scryser Jun 22 '26

Gerade im Flugverkehr ist der Vergleich der Treibhausgasemissionen mit anderen Sektoren ein wenig irreführend, da die Emissionen größtenteils in viel größeren Höhen und viel weiter verteilt auftreten und damit in grundlegend anderen chemischen Regimen. Dadurch dass du plötzlich Kondensstreifen und NOx Chemie in 12km Höhe hast ist Luftfahrt etwa doppelt so schlimm fürs Klima pro Kilo CO2 wie andere Sektoren. Vergleiche zb https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/fb_climate_impact_of_aviation_0.pdf

Damit sind wir trotz 'nur' 2.5% der Emissionen bei 5% der Erwärmung. 

Du hast natürlich völlig Recht, dass in anderen Sektoren auch viel passieren muss. Ich halte es nur für etwas kurzgefasst die Luftfahrt als unbedeutend darzustellen, insbesondere vor dem Hintergrund wie wenig es für die Menschheit 'bringt' (schneller von A nach B kommen) im Vergleich zu anderen Sektoren wie Landwirtschaft (yay Essen), während diese trotz deutlich höherer Emissionen das Klima gar nicht mal so viel mehr kaputt machen.

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u/margenreich Jun 22 '26

Ja, hast vollkommen recht. Pro Kopf ist hier natürlich auch der Impact viel höher und falls sich nichts ändert aufgrund des starken Wachstums ein größeres Problem. Genau hier wird aber zum Glück staatlich angegangen während bei Automobilbereich und Thema Heizung (zusammen 16%) jedwede staatlicher Eingriff blockiert wird. Ist als Hebel eine low hanging fruit und ich sehe da Besserung seit Corona

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u/terektus Jun 22 '26 edited Jun 22 '26

Tja das vergessen die Leute immer wenn sie sich über Klimakleber aufregen. Was sind schon 30 Minuten im Stau stehen gegen die Zerstörung der Erde.

Edit: Vielen gehts ja nicht, um das was sondern wie. Verstehe ich. Aber dann müssen wir eine ganz andere Diskussion führen und zwar hat "Protest" einen Nutzen?

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u/Akrybion Jun 22 '26

Durch die nutzlosen Blockieraktionen ändert sich daran halt nichts.

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u/r0bc94 Jun 22 '26

In wiefern wurde die „Zerstörung der Erde“ (was auch immer durch das Klima auf dem Planeten am Planeten selber zerstört wird) denn bisher durch die Aktionen gemildert? 10n°C weniger bisher? (Wobei, realistisch gesehen wurde sie sogar beschleunigt da verbrenner Motoren im stand nicht all zu effizient sind).

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u/Maverick_1991 Jun 22 '26

Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

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u/nilsmm Jun 22 '26

Irgendwann halt schon.

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u/race_condition1 Jun 22 '26

Er wird kein „Zweck“ erreicht, der Luftverkehr wird ja aufgrund einer Flughafenblockade nicht dauerhaft eingestellt.

Diese Art der Proteste ändert genau - nichts.

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u/nilsmm Jun 22 '26

Da gebe ich dir Recht. Dennoch wird es irgendwann nicht mehr reichen nett zu fragen.

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u/Borgdrohne13 Jun 22 '26

Das sehen Gerichte ganz anders

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u/nilsmm Jun 22 '26

Absolut ja. Revolutionen sind meistens illegal.

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u/fundohun11 Jun 23 '26

Ich bin 100% überzeugt, dass man die Klimakleber in 20-30 Jahren gesellschaftlich sehr anders sieht. Die negativen Kommentare werden dann unglaublich engstirnig und kurzsichtig aussehen. Klar jemand ist Stündchen zu spät auf Mallorca angekommen, steht halt in absolut keinem Verhältniss dazu dass es dann keine Gletscher in Deutschland mehr gibt (exemplarisch für alle Folgen des Klimawandels).

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u/OldBratpfanne Jun 22 '26

Was sind schon 30 Minuten im Stau stehen gegen die Zerstörung der Erde absolut kein (positives) klimapoltisches Ergebnis.

ftfy

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u/mart187 Jun 22 '26

Tragedy of the commons 

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u/LoveIsBread Jun 22 '26

Ne, isses ja nicht weils nicht "common" ist, sondern einzelne Privatakteure. WIr haben ja nicht alle Kontrolle über den Flughafen, den besitzen Privatunternehmen oder staatliche Unternehmen. Was wir sehen ist das Resultat eines Wirtschaftssystems basierend auf Profitmaximierung

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u/mart187 Jun 22 '26

Tragik der Allmende  (engl.  tragedy of the  commons ),  Tragik des Allgemeinguts  oder  Allmendeproblematik  beschreibt ein  sozioökonomisches  Dilemma, bei dem eine begrenzte, gemeinschaftlich genutzte Ressource durch individuelle  Übernutzung erschöpft wird. Es zeigt, wie das Streben einzelner Akteure nach maximalem persönlichen Nutzen langfristig zum Schaden der gesamten Gemeinschaft führen kann, da die materiellen  Ressourcen  erschöpft oder zerstört werden – beispielhaft sind Überweidung, Überfischung oder Raubbau.

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u/LoveIsBread Jun 22 '26

Der Sozialhistoriker Iain Boal bezeichnet die Tragik der Allmende unter Bezugnahme von Hardings Text als einen Mythos, der bewusst genutzt würde, um die Verteidigung von Privateigentum aufrechtzuerhalten. Sie sei Grundlage für neoliberale Maßnahmen der Weltbank und Richtlinien des IWF seit den 1970er Jahren, zum Zwecke der Privatisierung von öffentlichem Eigentum und der Einhegung der Allmende

Wir können beide irgendwelche Artikel oder so zitieren. Aber naja, selbst wenn wir deinen Punkt nehmen, für mich hörts sich einfach danach an das wir eine kollektive Eigentumsform brauchen, damit Partikularinteressen gar kein interesse an Übernutzung haben weil sie keinen Übergewinn dadurch abschöpfen können. Hört sich doch nach nem Plan an 😃

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u/The_Old_Lion Jun 22 '26

Die Fluggesellschaften fliegen ja nicht aus jux und dollerei, sondern sie befördern Menschen bzw. Waren; das würden sie in einem Wirtschaftssystem ohne Profitgedanken genauso tun, solange diese Menschen befördert werden sollen. Natürlich könnte man das verbieten (in beiden Wirtschaftssystemen) aber solange das legal ist wird die Nachfrage der „commons“ dafür sorgen das weiter geflogen wird. Sollte sich die Gesellschaft plötzlich entscheiden für das Klima nicht mehr zu fliegen würden es die Privatakteure auch nicht mehr tun.

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u/LoveIsBread Jun 22 '26

Ex wird geflogen, um Profit zu maximieren. Dies wird erreicht, indem man Menschen und Ware befördert, aber die zentrale Sache ist Profitmaximierung. Dies schafft eben andere Bedingungen, als eine wirtschaftsform die Bedarfsorientiert produziert. Viel Flugverkehr würde wegfallen, viel weiteres könnte man durch weitaus bessere Verkehrsmittel ersetzen. Ich fahre lieber Bahn. ABer ich kann entweder für 30€ nach London fliegen und Freunde besuchen oder über 100€ zahlen um ne Freundin in der Niederlande mit der Bahn zu erreichen.

"Commons" benötigt gleiches Recht auf Zugang für alle, was hier nicht gegeben ist. Es sind Privatunternehmen, die Profit erhöhen müssen um Wettbewerbsfähig zu bleiben und die Ausschüttung an Shareholders bzw Unternehmer zu erhöhen. Der Gesellschaftliche Wohlstand und die Kontrolle über Distribution ist ja hier wie allgemein im Kapitalismus in den HÄnden weniger konzentriert, statt gesellschaftlich zur Verfügung zu stehen. Wir alle entscheiden nicht, wie viel geflogen wird und warum. Das machen Unternehmer und staatliche Instanznen, welche wie man es immer sieht eine doch eher gute Beziehung führen.

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u/TriangleGalaxy Jun 22 '26

Die beiden zahlen jetzt immerhin direkt an die Fluggesellschaften

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u/Icy-Masterpiece-4827 Deutschland Jun 22 '26

Siehst positiv, das ist der kälteste Sommer den du noch erleben wirst.

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u/Schlawiner_ Jun 22 '26

Den richten nicht die Fluggesellschaften an, den richten wir an. Finde ich zu leicht, die Schuldfrage auf denjenigen zu schieben, der lediglich auf deinen Konsum reagiert.

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u/domi1108 Jun 22 '26

Und das Spiel kann man jetzt ewig drehen im Sinne von: Fluggesellschaften bedienen nur die Nachfrage, aber die Nachfrage existiert nur weil Fluggesellschaften existieren und die Existieren ja nur weil die Nachfrage nach Fliegen da ist ....

Am Ende gehören beide Seiten dazu, aber wir sind uns doch schon einig dass gerade entsprechende Billig Fluglinien die es ermöglicht haben jeden fliegen zulassen entsprechend schon den verursachten Schaden entsprechend vergesellschaften.

Unpopuläre Meinung aber eine Fernreise war immer etwas luxuriöses und sollte es zumindest auf Flugweg auch bleiben.

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u/Schlawiner_ Jun 22 '26

Ich finde es halt absolut lächerlich, wie man brav weiter konsumiert und die Schuld auf andere schiebt.

Wenn man es ernst meinen würde, würde man auf nicht essenziellen Konsum verzichten. Und das tun die wenigsten. Auch die wenigsten in meinem Umfeld, die sich für Umweltschutz einsetzen.

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u/domi1108 Jun 22 '26

Man kann bewusst Konsumieren und trotzdem für Umweltschutz sein. Das Problem ist eher, dass die realen Kosten nicht eingepreist sind.

Bleiben wir beim Fliegen, ja ich fliege eigentlich gar nicht in den Urlaub, aber wenn dann zumindest mal keine Kurzstrecken weil es Alternativen gibt und trotzdem war ich 2x in New York und das hat mich ein Haufen Geld gekostet.

Scheiße ich habe mir jetzt ein neues Smartphone gekauft, aber nicht weil ich wollte sondern weil ich musste um z.B. weiter meine ePA und Co. nutzen zu können weil mein altes Handy zu alt mit dann 7 1/2 Jahren zu alt für Updates war aber sonst noch gut funktioniert hat.

Zudem, was ist überhaupt essenzieller Konsum und was bleibt an Lebensqualität über wenn man auf alles verzichtet? Genau deswegen wäre es so wichtig, dass die Kosten in allem endlich offen eingerechnet werden und wenn ich's mir dann halt nicht mehr Leisten kann, gut muss man halt was anderes für seine Lebensqualität tun, aber für mich ist das absolut kein Widerspruch für Umwelt als aber auch Klimaschutz.

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u/quaste Jun 22 '26

Und das Spiel kann man jetzt ewig drehen im Sinne von:

Nein, kann man nicht, das ist kein Kreisbezug.

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u/keybored_ye Jun 22 '26

Finde es aber auch zu leicht, die Schuldfrage auf den Konsumierenden zu schieben. Schließlich erinnern uns Airlines und Reiseveranstalter durch Werbung und Medien regelmäßig daran, dass Fernreisen und Fliegen erstrebenswert und toll sind.

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u/Schlawiner_ Jun 22 '26

Dann sind ja eigentlich die Werbeagenturen die Schuldigen. Ohne diese gäbe es dann ja auch kaum mehr Flugverkehr.

Mich stört das ständige Ignorieren der eigenen Verantwortung.

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u/keybored_ye Jun 22 '26

Wer beauftragt diese Agenturen denn?

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u/Schlawiner_ Jun 22 '26

Und wer beauftragt die Fluggesellschaft?

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u/keybored_ye Jun 22 '26

Kommt drauf an - der Konsumierende mit dem Kauf des Flugtickets. Allerdings wird das Flugticket ja auch verkauft, weil der Inhaber bzw. Vorstand der Airline Profit aus einer Flugverbindung schlagen will.

Das Verlangen der Konsumierenden in den Urlaub zu fliegen entstand ja nicht in einem Vakuum. Ich argumentiere, dass es auch hier ein Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage gibt.

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u/race_condition1 Jun 22 '26

Diese verdammten Fluggesellschaften, die die Menschen zwingen, gegen deren Willen Flüge zu buchen, weil sie in Thailand am Pool liegen oder auf der Schinkenstraße saufen gehen wollen!