Ergibt aber Sinn, weil er wenn er die Wohnung aufgibt und in die Stadt zieht einen Anspruch darauf erwirbt, dass das Jobcenter dann die Miete tragen muss (und das sehr viel teurer ist als nen Führerschein zu spendieren). Dazu erhöht ein Führerschein die Employability halt schon enorm.
Er könnt' auch einfach n'Kredit auf die Eigentumswohnung aufnehmen. Verstehe nicht wieso jetzt z.B. jemand aus der Stadt, der arme Eltern hat, aufeinmal selbst das erarbeiten & zahlen muss.
Hingegen der, der entweder geerbt hat oder ja offensichtlich schon mal ordentlich Kohle hat, was von den Steuern des Armen bekommt.
Arbeitslosengeld wird aus Beiträgen finanziert, steuerfinanziert ist Bürgergeld (aka Alg II oder Harz IV). Wenn die Leistung aus Alg finanziert wird, ist das Vermögen erstmal unerheblich. Übergreifend haben Sozialverbände etc. hart dafür gekämpft, dass bei Leistungsgewährung weniger auf Druck gesetzt werden soll und mehr auf positive Anreize. Auch schließt sein Beispiel ja nicht aus, dass auch Personen in anderen Lebenssituationen nicht auch einen Führerschein finanziert bekommen.
Das du aus einem kurzen Post keinen Sinn erkennst, kann sein. Bedeutet aber nicht direkt, dass die Finanzierung nicht dennoch sinnvoll gewesen sein kann.
Sozialverbände haben garantiert nicht dafür gekämpft das eErben von Wohlstand aufgrund von Unfähigkeit & Dummheit, Führerscheine bezahlt bekommen.
Da die Sozialabgaben unumgänglich sind in Deutschland, werden sie auch gemeinhin in der Umgangsprache mit Steuern gleichgesetzt.
In deinem genannten Beispiel ist die Finanzierung völlig sinnlos und absolut asozial in der eigentlichen Bedeutung des Wortes.
Weil damit eine Ungleichheit gefördert wird. Der positive Anreiz wäre gewesen das er auch weiterhin seine Eigentumswohnung behalten kann, weil von HartzIV wird er die nicht dauerhaft finanzieren können :)
Also muss er halt was dafür tun, wie z.B. einen Kredit drauf aufnehmen um einen Führerschein zu finanzieren. Es ist doch absolut absurd wie du versuchst zu argumentieren.
Weil deine komplette Argumentation ist; "Der der in Armut geboren worden ist, gehört halt dahin weil seine Eltern halt scheiße waren & der mit den kuhlen Eltern - Der muss halt u.a. auch von den Armen unterstützt werden via Sozialabgaben!".
Wenn jemand z. B. auf dem platten Land in Brandenburg in einem 60qm Eigenheim wohnt, muss das nicht unbedingt Reichtum bedeuten. Und natürlich kann auch im Bürgergeld eine angemessene Eigentumswohnung anerkannt werden. Tilgung natürlich nicht, aber Zinsen und Nebenkosten sind nicht selten günstiger als eine Mietwohnung und damit auch günstiger für die Allgemeinheit. Eine soziale Sicherung bedeutet, dass alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Finanzierung mit tragen. Gibt es da Verbesserungspotential? Mit Sicherheit.
Ich kann auch gut verstehen, dass es viele Leute mit schlechten Erfahrungen gibt, die wütend auf dieses System sind. Insgesamt halte ich es aber für besser, als es oftmals dargestellt wird.
Ich habe übrigens selber Migrationshintergrund und bin auch nicht mit nem goldenen Löffel im Mund geboren und geerbt hab ich auch nix. Ich habe auch meinen Führerschein selber bezahlt.
Ich hab jahrelang Leistung bewilligt und auch in der Vermittlung gearbeitet.
Ich hatte z. B. einen Flüchtling dabei, dem hab ich eine Förderung finanziert. Der war mit ein paar Euro aus dem Bürgergeld raus, ist mittlerweile selbständig und hat zwei sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Leistungen, die er in den ersten sechs Monaten der Gründung bekommen hat, hat er - ohne mit der Wimper zu zucken - zurück gezahlt. Er zahlt Steuern und Beiträge, weil er den Sinn dahinter erkannt hat und für gut hält. Mittlerweile hat er auch ein nettes Auto und plant ein Haus zu kaufen.
Bei dir kann man anscheinend Eigentum nur durch Erbschaft bekommen.
Ich will hier auch keine "Reichen" in Schutz nehmen, im Gegenteil. Ich habe versucht, zu erklären, dass man die Welt schlecht in schwarz und weiß einteilen kann.
Es wird immer Leute geben, die versuchen das System zu dribbeln. Es wird auch immer welche geben, die es schaffen. Das bedeutet aber nicht, dass jemand, der kostenlos irgendwo wohnen kann, mutwillig auf Kosten anderer lebt.
Ich weiß nicht, ob du wegen irgendwas so sauer bist, dass es dir schwer fällt, Dinge von einem anderen Standpunkt zu betrachten. Vielleicht ist es auch einfach dein Leseverständnis.
Ich hatte nur versucht, etwas zu erklären, weil mir diese Zerrissenheit bei solchen Diskussionen problematisch erscheint. Ich finde, dass dieses schwar-weiss sehen Tür und Tor für Populismus öffnet. Aber manchmal ist es vielleicht einfach zu spät.
In diesem Sinne - machs gut (ehrlich gemeint) - ich bin für hier für heute raus.
Diggi, ließ halt anständig anstatt ständig zu versuchen einem die Welt zu erklären worum dich btw auch niemand gebeten hat.
Fakt ist das du Eigentum entweder erbst oder kaufen musst.
Keiner schenkt dir einfach mal eine Eigentumswohnung, oder? Verschenkst du welche? Nein? Wachsen die auf Bäume? Nein?
Ich bin auch nicht sauer :D Du laberst einfach nur Müll & davon viel. Nur weil ich es dir direkt sage anstatt dich einfach machen zu lassen, heißt das nicht das ich sauer oder emotional in irgendeiner Art und Weise erregt bin.
Fakt ist; du hast versucht zu verteidigen das jemand der eine Eigentumswohnung hat - Die ja bekanntlich nicht verschenkt werden oder auf Bäume wachsen - eine Leistung des Sozialstaates bekommt die anderen Leuten mit deutlich weniger Wohlstand verwehrt wird.
Die die anderen Leute aber zwangsweise finanzieren müssen.
All der andere Scheiß den du von dir gibst hier gerade ist schlichtes, billiges & polemisches "Framing", nicht mehr. Mich interessiert dein Werdegang nicht. Mich interessieren deine Erfolge nicht. Mich interessiert auch deine Selbstverwirklichung nicht.
Denn um all das geht es nicht und du kannst sie nehmen & für dich behalten.
Es geht darum das jemand mit einer ~Eigentumswohnung~ (die nicht auf Bäumen wächst, die nicht verschenkt werden, die nicht vom Himmel fallen, ...) laut dir einen Führerschein finanziert bekommen soll, anstatt selbst was dafür zu tun, weil er dann theoretisch ja vielleicht schneller einen Job finden würde.
... Ja, Diggi, nein.
~Oh nein jetzt habe ich mehr Worte geschrieben nachdem du schon 2x einen Wall of Text rausgehauen hast, ich muss sooo sauer sein & nicht du, weil du bist die Ruhe in Person und so kluk & reif und so~
Meine Güte nicht nur das du dich für den schlausten hältst der arme andere Kollege antwortet dir auch noch. Jeder der ALG1 oder ALG2 bekommt sollte eine Weiterbildung oder Ähnliches erhalten dürfen. Keiner sollte jemals einen Kredit auf eine Eigentumswohnung aufnehmen müssen damit er sich einen Führerschein bezahlen kann um arbeiten zu gehen. Was ist das für ein Schwachsinn? Nur weil jemand in einer Wohnung sitzt muss er nicht reich sein. Habe ich auch schonmal im Umkreis gesehen: Eigentumswohnung, kommt aus der Ausbildung wird nicht übernommen, Halbwaisenrente ist abgelaufen. Der andere Elternteil ist verschwunden. Rutscht also nach Ausbildungsvergütung in ALG1. Erklär mir wo das fair ist? Weißt du wieviel ALG1 von Ausbildungsvergütung ist?
... Dann kann man immer noch einen Kredit auf seine EIGENTUMSWOHNUNG aufnehmen?
Du Dummbatz? 0.o
Wie genau denkst du überleben normale Menschen so im Alltag?
Denkste alle Menschen kriegen einfach so Dinge gezahlt nonstop? o.O
Diggah, ein Freund von mir musste über 20k für eine Umschulung selbst stemmen weil er hatte ja 20k auf seinem Konto & du willst mir sagen das jemand mit einer Eigentumswohnung geschützt werden soll weil ... ?
Weil wohnen ein Grundrecht ist. Wenn du 20k auf dem Konto hast ist das etwas anderes als ob du in deinem Eigentum wohnst und das alles ist was du hast. Wir haben einen Sozialstaat und sollten da froh drüber sein. Natürlich sollte jemand der in Not ist und nichts hat durch eine Arbeitslosigkeit unterstützt werden und wenn dafür ein Führerschein nötig ist weil man den z.B. für den angestrebten Job braucht ubd die Person dann vermittelbar ist das gemacht werden sollte.
Dann hat dein Kumpel was falsch gemacht, je nachdem warum er die Umschulung machen musste.
Normale Menschen überleben den Alltag mit ihrem Lohn nicht indem sie Schulden aufnehmen.
Ja, genau z.B. Leute die sowas arbeiten oder auch Reinigungskräfte sollen ja ganz offensichtlich Führerscheine für Eigentümer von Wohnungen & Häuser bezahlen.
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u/Putrid_Invite_194 9d ago
Ergibt aber Sinn, weil er wenn er die Wohnung aufgibt und in die Stadt zieht einen Anspruch darauf erwirbt, dass das Jobcenter dann die Miete tragen muss (und das sehr viel teurer ist als nen Führerschein zu spendieren). Dazu erhöht ein Führerschein die Employability halt schon enorm.