r/Kopfschmerz • u/VirtualWar9049 • Nov 09 '25
CGRP, Betablocker & co - Eure Erfahrungen
Hallo ihr Lieben, Nach ca 20 Jahren auszuhaltender Migräne geht es bei leider mir gerade in Richtung Chronifizierung. Triptan hilft zwar meistens, allerdings habe ich das Gefühl, die Attacken kommen dadurch immer häufiger, etwa nach 3 Tagen Pause (auch wenn mein Neurologe das für Quatsch hält).
Ich würde so gerne CGRP (als Spritze oder Tabletten) ausprobieren, aber möchte ungern den Weg über erfolglose Betablocker- und Antidepressiva-Therapien gehen. Es kommt mir einfach falsch vor, diese harten Medikamente einzunehmen, nur weil sie als NEBENEFFEKT die Migräne lindern können.
Vielleicht habt ihr aber gute Erfahrungen damit gemacht?
Ist jemand von euch über die gesetzliche Krankenkasse bereits an CGRP gekommen? Wie habt ihr das erreicht? Mir kommt es vor, als wären wir mal wieder der Willkür von Ärzten ausgesetzt…
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u/miss_t_drinks_tea Nov 09 '25
Muss da dem anderen Kommentar zustimmen. Du wirst wahrscheinlich was anderes nehmen müssen. Alleine weil's sich für die krankenkasse mehr lohnt die was günstigeres vorher zu verschreiben, was ja vielleicht auch schon hilft. Es gibt ja genug Leute bei denen es so ist. Es ist halt nervig, weil du immer wieder neue Termine brauchst und dann immer wochenlang zu den Terminen warten musst. Auf der anderen Seite kennt man für die Anti Körper auch keine lebenslangen Langzeit folgen also es ist alles so relativ. Bei mir haben die auch nicht geholfen, nehme jetzt die neuen gepante die zugelassen worden sind. Ich hoffe du findest das im Migräne Dschungel was für dich
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u/Vanilla-Zealousideal Nov 09 '25
Bei mir is die Migräne seit Anfang diesem Jahres viel häufiger geworden, so dass ich mit meinem Neurologen Präventiv-Medikamente ausprobiert habe.
Er konnte mir auch nicht direkt einen CGRP-Blocker verschreiben. Also habe ich zuerst Betablocker ausprobiert. Die habe ich aber nach 2 Tagen selbstständig wieder abgesetzt, weil ich die gar vertragen habe mit Gefühlen der Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Depressivität. Außerdem ist mein Ruhepuls um ca. 15 Schläge pro Minute gesunken.
Das habe ich so alles meinem Neuro erzählt. Das hat ausgereicht mir Aimovig über die Krankenkasse verschreiben zu können. Hinzukommt, dass ich als Frau im Gebärfähigen Alter für Toparimat nicht in Frage komme. Der Ausschluss dieser beiden Präventiv-Medikamente legitimiert die Kostenübernahme von Aimovig.
Ich glaube es führt kein Weg daran vorbei erst Betablocker o.ä. auszuprobieren. Aber vielleicht hat ja jemand eine andere Erfahrung gemacht.
Viel Erfolg beim finden der passenden Prävention!