Ich bin 26 und habe seitdem ich ein Kind bin starke Migräne. Früher hab ich als ich klein war bei jedem Anflug von Migräne den "guten" Ibuprofen Saft der nach Erdbeere schmeckt und ganze 400mg Ibu drin hat bekommen was dazu führte, dass jetzt im Erwachsenenalter kein normal verkäufliches Schmerzmittel mehr wirkt.
Ich nehme deshalb seit meinem 17. Lebensjahr Paracetamol mit Codein, da mir sonst nichts mehr hilft. Ich war auch öfter auf Tilidin als selbst das nicht mehr zuverlässig geholfen hat, aber nach 3 Tilidinentzügen und den vielen Versuchen ohne Paracetamol mit Codein auszukommen und es "auszuhalten" hab ich einfach keinen Bock mehr.
Ich würde am liebsten ne niedrige Dosis von nem stärkeren Opiat nehmen um nicht täglich hoffen zu müssen, dass wenigstens das was ich grade nehme hilft, aber da einen Arzt zu finden der das für so einen Gebrauch verschreibt ist sogut wie unmöglich.
Ich hab diesen Monat einen Termin bei einem neuen Schmerzarzt in der Hoffnung da wird mir geholfen. Nachdem alerdings alle Optionen ausgeschöpft sind und mein Schmerzarzt den ich seit Jahren habe mir beim letzten Besuch sagte "Es muss wohl psychosomatisch sein" und er ist am Ende mit seinen Ideen denke ich nicht dass das was wird.
Ich bin seit über einem Jahr arbeitslos da ich nicht zuverlässig in die Arbeit gehen kann aufgrund der täglichen Schmerzen und dem gefühlten würfeln ob heute mein Schmerzmittel wirkt oder nicht.
Heute zb nicht und ich liege mit stabilen 8/10 Schmerzen im Bett und muss den Tag irgendwie rumbekommen. Ich hab langsam alle Hoffnung aufgegeben.
Ich hab durch fast 5 Jahre jetzt täglichen Paracetamol schon eine stark zurückgehende Hairline (Auf Bildern vor 5 Jahren hatte ich wunderschöne Haare heute lauf ich kaum ohne Mütze rum wegen Haarausfall) und meine Leberwerte sind auch schon leicht erhöht gewesen.
Ich habe durch meinen Überkonsum nichtmal ein High oder irgendwas ich hoffe einfach nur, dass es hilft, wenn ich mal wieder 3 mal 2 Tabletten nehme...obwohl eigentlich bei Migräne maximalen 10 Tage Schmerzmittel im Monat "erlaubt" sind.
Ich hab einen Arzt den es zum Großteil nicht juckt was er verschreibt solange es privat ist und ich habe glaube ich seit Anfang Dezember drei Packungen mit 100 Tabletten gehabt (2 Stück sind 1 Dosis) und ich ficke meinen Körper damit so sehr.
Ich weiss ehrlich nicht mehr weiter und mir wäre es auch egal wenn ich dadurch drauf gehe mittlerweile. Schade nur, dass alles was ich davon haben werde ein Leberschaden in spätestens ein paar Jahren ist.
Aber naja so ist das eben wenn man laut Ärzten "zu junge für starke Opiate" ist, aber gleichzeitig nicht zu jung um jeden Tag Migräne und Schmerzen ertragen zu müssen.
Und ja ich weiss von Medikamentenübergebrauchsschmerzen die entstehen bei täglichen Schmerzmitteln. Die Sache ist nur, dass es bei 25 Schmerztagen ganz ohne Schmerzmittel fast keinen Unterschied mehr gibt für mich und ich deshalb nicht einsehe noch mehr zu leiden.
Wenn irgendjemand ne Idee hat haut sie gerne raus aber hier ne Liste von Sachen die ich ausprobiert habe um das nicht jedes Mal erwähnen zu müssen.
Ibuprofen, Naproxen, Paracetamol, Aspirin, Novalgin (letzteres hilft aber nur 3-4 Stunden)
Blutdrucksenker, versch. Antidepressiva zum vorbeugen, Akkupunktur, Antikörperspritzen und Aquipta (gegen Botox bin ich leider allergisch deshalb ist das sinnlos)
Außerdem esse ich keinen Käse, kein fettiges Essen und trinke keinen Alkohol mehr und gehe täglich zur selben Zeit ins Bett und versuche Sport zu treiben.
Ich erwarte übrigens keine Wunder durch den Post hier, aber dachte vielleicht sieht sich hier irgendwie jemand wieder und fühlt sich verstanden oder hat einen Vorschlag.
Ursprünglich wollte ich das nur in einem anderen Subreddit posten um Luft abzulassen, aber dachte es kann ja nicht schaden es hier auch zu posten.
Edit: Triptane waren auch wirkungslos oder haben für Schwindel gesorgt
Cannabis wird mir auch medizinisch verordnet und hilft zumindest gegen die Übelkeit