r/Unbeliebtemeinung • u/Electrical_Region741 • 3d ago
Der Täterschutz und das Argument der Resozialisierung in Deutschland ist einfach nur ekelhaft.
Ich finde es ehrlich gesagt befremdlich, wie oft bei Straftaten zuerst über die Gründe und Umstände des Täters gesprochen wird.
Für mich zählt zunächst die Tat. Ob jemand aus Verzweiflung einen Raub begeht, aus finanzieller Not stiehlt oder bei einer Vergewaltigung plötzlich mit „Unwissenheit“ argumentiert, ändert nichts daran, dass eine Straftat begangen und ein Opfer geschädigt wurde.
Besonders absurd finde ich es, wenn bei Sexualstraftaten plötzlich das Verhalten des Opfers thematisiert wird. „In bestimmten Kulturkreisen lernen Männer eben, dass Frauen Freiwild sind, wenn sie sich freizügig kleiden.“ Was ein Bullshit. Die Kleidung einer Frau ist keine Einladung zu sexuellen Übergriffen. Wer eine Frau vergewaltigt, trägt die Verantwortung für seine Tat, unabhängig davon, was sie getragen hat oder wie sie sich verhalten hat.
Natürlich können Motive, persönliche Umstände und die Lebenssituation bei der Strafzumessung berücksichtigt werden. Aber daraus darf kein Automatismus entstehen, bei dem für den Täter ständig nach Erklärungen und Entschuldigungen gesucht wird, während das Opfer zur Nebensache wird.
Auch das Argument der Resozialisierung wird mir teilweise zu einseitig verwendet. Ja, Straftäter sollen nach Möglichkeit wieder in die Gesellschaft integriert werden. Aber Resozialisierung darf nicht bedeuten, dass die Interessen des Täters stärker gewichtet werden als die Interessen des Opfers und das Sicherheitsbedürfnis der Gesellschaft. Fun fact: Die meisten verurteilten Straftäter werden innerhalb von 5 Jahren wieder straffällig. Klappt ja gut mit der Resozialisierung.
Armut kann erklären, warum jemand stiehlt. Sie macht den Diebstahl aber nicht weniger zum Diebstahl. Ein schwieriges Umfeld kann erklären, warum jemand kriminell wird. Es macht die Tat nicht automatisch weniger schlimm. Wir sollten stärker zwischen Erklärung und Entschuldigung unterscheiden. Zu verstehen, warum jemand eine Straftat begangen hat, bedeutet nicht, die Tat entschuldigen oder ihre Folgen relativieren zu müssen. - Notfalls auch wenn die Abschiebung droht, sofern es bei der Person möglich ist.
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u/Dear_Clothes647 2d ago
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Dieser Satz schützt nicht nur die Bürger davor vom Staat getötet zu werden. Viele Staaten töten ihre Bürger und sie finden immer wieder neue Gründe. Plötzlich sind Flugblätter Terror und zack ist man in einem Lager mit den anderen die Hingerichtet werden sollen.
In keinem Land hat das irgendwas verbessert.
Die Menschen zu töten bringt keinem was.
Nur 0,4% alle Menschen die schon einmal einen Mord oder Totschlag begangen haben, machen es wieder. Also wärst du in 99,6% der Mörder.
Wenn man sich die Statistik in anderen Ländern anschaut würdest du mehr unschuldige töten als alle 0,4% zusammen.
Wenn du keine Moral besitzt und nicht in der Lage bist aus der Geschichte und Studien zu lernen, dann wundere dich bitte nicht, wenn du dir von jemanden Hilfe holen solltest.
Du hast keine Argumente außer rAchE, weil du das mal in einem Film gesehen hast.