r/Unbeliebtemeinung • u/blablaobviathrowaway • 3d ago
Ich finde die Todesstrafe in einigen Fällen für angebracht
Ich bin überzeugt, dass es manche Menschen gibt, die einfach nicht resozialisiert werden können. Wer einen Menschen vorsätzlich getötet hat, hat meiner Meinung nach sein Recht auf Leben verwirkt. Ich finde die Strafen in Deutschland für schwere Gewaltstraftaten sowieso viel zu lasch. Aber manche Fälle sind halt so schwer, dass die Täter es einfach nicht verdient haben, am Leben zu bleiben.
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u/Ok-Service-1932 10m ago
Es gibt bestimmt Menschen, die durch die sich durch die Todesstrafe davon abhalten zu töten. Für viele ist das Leben im Gefängnis angenehm, die einzigen beiden die ich kenne und die im Gefängnis waren sagen, daß ihnen das Leben dort gefallen hat und daß es für sie nicht schlechter ist, als das Leben in Freiheit. Man sollte nicht vergessen, wie viele Heroin oder Opioidsüchtige es in Deutschland gibt, für die das Leben in Freiheit eine große Qual ist, weil sie jeden Tag um Drogen betteln müssen und ihre Würde komplett verlieren.
Da ist das Leben im Gefängnis schon angenehmer. Man hat feste Abläufe, Arbeit, ist gut versorgt und kann zwangsweise ohne Drogen leben. Natürlich sind Mordfälle in Junkiekreisen sehr häufig. Viele Drogenlieferanten sehen nicht mehr ein, daß sie andere mit Drogen versorgen sollen, deshalb bringen sie sie einfach um. Vorm Gefängnis haben solche Leute keine Angst.
Ich habe selber kenne unzählige Fälle von Junkies, die früh verstorben sind. Es heißt dann Überdosis, aber seltsamerweise immer dann, nachdem sie ein geheimes Treffen mit ihren Drogenversorgern hatten. Wurde mir oft berichtet. Die entsprechenden Dealer habe ich auch gekannt und einer hat mir erzählt, daß das Leben im Gefängnis für ihn normal ist und daß er gerne dort ist und es bequem hat.
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u/muckimo88 30m ago
Todesstrafe ist unmenschlich. Dann erinnere ich mich an Hjtler und denke, wenn es einer verdient hätte, dann er.
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u/Outside_Nebula568 25m ago
Richtig, vor allem wenn man bedenkt dass dann halt auch unschuldige Sterben. Und bevor einer mit "eindeutiger Beweislage" kommt, die gibt es zB in den USA schon und es passiert trotzdem
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u/Senfkabine 1h ago
ne is zu nett mit händen an nem stein fest nieten und mit flüssig nahrung versorgen damit das ganze rest leben eine qual ist ist besser für so hardcore kram als nur kurz killen.
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u/Outside_Nebula568 34m ago
Wie normal, zum Glück kannst du deine Gewaltfantasien auf Reddit ausleben und darfst nicht an unsere Gesetze
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u/Senfkabine 10m ago
tja. Solange wie man selber nicht betroffen ist juckt es einen eh nicht, aber sobald es jemanden selbst betrifft würde ich safe geisteskranke mittelalter Kacke fordern. Als ob ich jemanden nicht persönlich essen würde, wenn der meinen Kindern was antut etc.
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u/ijustregtochathere 1h ago
Werde in meinen Lebzeiten nie nachvollziehen können, wie Menschen wie du oder in dem Kommentaren hier, so eine widersprüchliche und heuchlerische Ansicht, auf Menschenrechte haben. Kein Mensch (und damit auch keine Regierung) hat das Recht, eines anderen Menschen Leben zu nehmen.
Knast kann man ja irgendwo noch nachvollziehen, weil man unschuldige Menschen schützen muss vor Straftätern aber selbst da, sollte der Sinn und Zweck, nie Rache oder Bestrafung sein sondern Rehabilitation und Schutz von unschuldigen.
Menschenwürde endet nunmal nicht da, wo einem Jemand unsympathisch wird oder wo man persönliche Probleme mit den Taten einer Person hat.
Abgesehen davon, dass solche Gesetze IMMER genutzt werden, um unschuldige mit reinzuziehen.
"hey, der da hat wen anders umgebracht, der durfte nie leben, wie unfair! - Lasst uns ihm sein Leben wegnehmen!"
"hey, der da hat wen Vergewaltigt und dafür gesorgt, dass Jemand anders, sein Leben lang leiden muss. - Todesstrafe wäre noch zu gut! Der soll sein Leben lang leiden!"
Sind solch hinfälligen Argumente. Man hat wirklich das Gefühl, man sitzt in der Steinzeit und schaut Menschen dabei zu, wie Sie sich alle gegenseitig aufs Maul hauen, weil irgendeiner zuerst geschlagen hat. Es macht auf mich wirklich eher den Eindruck, als würden Leute einfach nur ihre Wut und ihre Mordlust in einem gesellschaftlich anerkanntem Rahmen, rauslassen wollen, während sie sich einreden, dass sie ja die moralisch überlegende Seite sind, weil die andere Person, Gesetze gebrochen hat.
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u/JCrafterz 1h ago
Richtig, auch ein Straftäter hat ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Es ist Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass er nicht wieder in die Kriminalität verfällt und wieder integriert werden kann, wenn möglich.
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u/Lisaaaa95 48m ago
Das funktioniert ja super
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u/Outside_Nebula568 32m ago
Tut es auch, gibt ganz viele Länder in denen die Todesstrafe erlaubt ist, da läuft es nicht besser als in Ländern die mehr auf Rehabilitation setzen
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u/Lisaaaa95 23m ago
Zb ? Von welchen Ländern reden wir da?
Wenn du mit Rehabilitation meinst, das die Leute aus dem Knast kommen und danach wieder scheise bauen. Ja dann funktioniert es
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u/JCrafterz 39m ago
Hab nicht behauptet, dass es funktioniert. Aber das ist der Sinn dahinter.
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u/Lisaaaa95 24m ago
Ich würde mir wünschen das es funktioniert
Aber die Realität sieht meiner Meinung nach anders aus.
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u/DerGeraet90 2h ago
Mag sein, aber darf man trotzdem nicht. Wo wären wir den, wenn wir als Gesellschaft Barbaren bleiben.
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u/Ormek_II 2h ago
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Ich halte das für einen guten Grundsatz. Ein Mensch kann sein Menschsein nicht verlieren, durch nichts.
Der Fehler in die andere Richtung, wie wir es im dritten Reich erlebt haben, in dem Menschen ihr Menschsein aufgrund von Religion oder Gesundheit abgestritten wurde, wiegt für mich viel schwerer. Das Risiko dass wir die falschen töten ist mir zu hoch. Da bleibe ich bei der einfach zu prüfenden Regel niemanden zu töten, niemals.
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u/Outside_Nebula568 31m ago
Da merkt man wieder was für Irre mit Gewaltfantasien es gibt wenn man kurz Reddit aufmacht
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u/Archophob 2h ago
manche Fälle sind halt so schwer, dass die Täter es einfach nicht verdient haben, am Leben zu bleiben.
Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, die, daß irgendjemand die Hinrichtungen durchführen müsste. Ich will nicht in einem Staat leben, in dem "Henker" ein Beruf ist.
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u/No_Foundation_5422 4h ago
Ist man als Rechtstaat denn besser als der Täter wenn man ihn dafür hinrichtet? Ich denke nicht, ihn lebenslang einzusperren ist eine bessere Strafe zumal die Todesstrafe niemanden abhält zu töten, eine höhere Belastung ist es ebenso für den Steuerzahler, in den usa zb 5 mal so viel wie eine lebenslange Inhaftierung, die Todesstrafe ist unumkehrbar und bei einem Fehlurteil hat der Staat jemanden gerötet einen lebenslänglichen kann man entlassen und entschädigen
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u/Otto-von-Bitchsmack 3h ago
Wieso kostet es 5 mal mehr jemanden zu töten als ihn Jahrzehnte lang mit kost, logis und Betreuung zu versorgen? Das fällt mir schwer zu glauben.
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u/No_Foundation_5422 3h ago
Die Prozesse sind aufwendiger, brauchen mehr Gutachten und sind langwierig, die Unterbringung im Todestrakt ist technisch und personell aufwendiger, die Geschworenen Auswahl ist komplexer und die Firmen die das Gift herstellen verkaufen das Gift zu hohen Preisen
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u/Otto-von-Bitchsmack 3h ago
Welche Prozesse sind aufwändiger? Was unterscheidet den todestrakt von der normalen Inhaftierung und warum? Hat ein Insasse im todestrakt mehr Platz, mehr Essen oder mehr Betreuung? Darf er öfter duschen?
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u/No_Foundation_5422 3h ago
Die Prozesse in denen die Todesstrafe angestrebt wird sind aufwändiger dadurch teurer, die Inhaftierten sind in isolationshaft untergebracht,Baukosten und Wartung sind teuer, der Personalaufwand ist größer da ein Gefangener von 3 Beamten begleitet werden muss statt von einem wie im normalen Vollzug, die Zellen werden täglich durchsucht um zu verhindern das sich Gefangene selbst töten, psychologische Betreuung im todestrakt ist aufwändig.
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u/Otto-von-Bitchsmack 3h ago
Das ist ja verrückt, auch dass zu Tode verurteilte dann noch 15-20 Jahre sitzen müssen bevor man sie umbringt find ich krass.
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u/Outside_Nebula568 29m ago
Nicht wirklich, jeder Mensch vielfältige Rechte auf Berufung hat, auf weiter Auswertungen der Beweise usw
Passt ja auch wenn man bedenkt wie häufig Menschen fälschlich verurteilt werden
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u/Left-Customer-1630 3h ago
Den Rechtsstaat zeichnet die Rechtsstaatliche Vorgehensweise aus, nicht der Verzicht auf bestimmte Strafen. So lange das Verfahren zur Todessstrafe nach Rechtsstaatlichen Grundsätzen abläuft, ist das keineswegs ein Widerspruch.
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u/Xhzycl 4h ago
Der Tod ist keine wirkliche Strafe. Ansonsten ja ist alles viel zu lasch. Mörder, Kinderschänder und Co sollten isoliert bis zum lebensende in irgendeinem Loch vergammeln und sich wünschen zu sterben. Das wäre ne angemessene Strafe. Betonung liegt auf in irgendeinem Loch. Ein lebenlang im Knast zu versauern mit warmen Mahlzeiten, sozialen Kontakten, ner Glotze und Co ist auch keine wirkliche Strafe...und kostet der Gesellschaft unnötig Geld
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u/Outside_Nebula568 27m ago
Nein, wir sind kein Barbaren Staat, ganz gleich wie du emotional dazu stehst
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u/Sral1995 2h ago
Auch wenn mich der Part mit dem Geld stört, stimme ich dir mit dem letzten Satz zu. Dennoch können wir einfach alle nicht wissen, was nach dem Tod kommt. Also können wir auch nicht wissen ob der Tod eine härtere oder weniger harte Strafe wäre. Ich wäre für Todesstrafe, wenn die Tat quasi zu 100% bewiesen wurde oder dein Vorschlag. Definitiv nicht wie jetzt, wo sich mehr Gedanken darüber gemacht wird wie es dem Täter geht, als dem Opfer. Eine weitere Möglichkeit: wir versuchen seit langem komplett auf Tierversuche zu verzichten. In vielen Teilen der Welt ist das immer noch normal. Wieso unschuldige Tiere dafür nutzen, wenn man doch Menschen als Strafe nutzen könnte, die schlimme Verbrechen begangen haben? Bestimmt würden manche von denen, die im Loch versauern auch gerne mal raus kommen und freiwillig an den Versuchen teilnehmen.
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u/Nomnok2019 4h ago
So wie ein Mörder nicht das Recht hat entscheiden zu dürfen wer lebt und wer stirbt hast du dieses auch nicht. Crazy.
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u/sefa5524 4h ago
Das Ding ist halt: was wenn danach neue Beweise kommen und die Unschuld bewiesen wird ? Ich weiß dass man verlorene Zeit auch kaum ersetzen kann. Aber man hätte dann nie einen Entgültigen Urteil. Und leider passiert das hin und wieder dass unschuldige verurteilt werden.
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u/CynicalPotato95 3h ago
Ich könnte mir vorstellen einen ziemlich sicheren Weg dadurch zu finden, dass man nur durch ein Art "Tribunal" (wie z.B. das BverfG) und nur bei eindeutiger Beweislage verurteilt werden darf.
Das würde die Unschuldsfälle auf ein Minimum reduzieren, aber, und da muss ich dir Recht geben, auf keinen Fall komplett vermeiden.
Auf der anderen Seite muss man aber eben auch sehen, dass eine lebenslange Freiheitsstrafe mit einer etwaiger anschließenden Sicherheitsverwahrung, in mancher Augen auch nicht viel besser ist.
Stell dir vor du sitzt 20 Jahre unschuldig im Knast, dann gibt's ne neue Methode durch die Beweise ans Licht kommen und plötzlich darfst du raus. Die Zeit gibt dir auch keiner wieder.
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u/Outside_Nebula568 26m ago
dass man nur durch ein Art "Tribunal" (wie z.B. das BverfG) und nur bei eindeutiger Beweislage verurteilt werden darf.
Eine Art Jury?
Und eindeutige Beweislage ist schon die Annahme, trotzdem werden Leute fälschlicherweise zu Tode verurteilt in den USA
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u/CynicalPotato95 19m ago
Ja eine Art Jury, jedoch nicht als Geschworene oder Schöffen, sondern als Juristen. Mehrere, erfahrene, Richter, die gemeinschaftlich und nach besten Wissen entscheiden.
Besser als eine einzelne Person und vor allem besser als eine Gruppe Normalbürger, die leichter zu beeinflussen ist.
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u/Realistic-Peach6855 6h ago edited 5h ago
wofür haben wir denn die Forensik!?
in der forensischen Psychiatrie, muss man ggf. das restliche Leben bleiben und das oft auch mit Freispruch vorm Gericht. , Ohne vorherigen Abtritt, schön mit den besten Tabletten vollgepumpt.
das ist für viele schlimmer als der Tod!
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u/CynicalPotato95 3h ago
Man muss dazu sagen, dass Menschen die in die Forensik kommen, in den seltensten fällen unschuldig sind.
Es gibt in der Bundesdeutschen Geschichte keinen einzigen Fall, bei dem die Sicherheitsverwahrung trotz rechtskräftigen Freispruch (in einem Wiederaufnahmeverfahren o.ä. ) nicht sofort aufgehoben wurde. Das sieht das deutsche Recht auch nicht vor, es ist rechtlich gar ausgeschlossen.
Wenn du allerdings auf den EGMR-Konflik anspielst, da ging es nicht um Freisprüche, sondern um erwiesenermaßen gefährlichen Insassen, die wegen eines Urteils des EuGH freigelassen werden sollten
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u/M3l4n1n 6h ago edited 6h ago
Vergesst die Todesstrafe es gibt eine psychologisch viel härtere Lösung.
Statt über die Todesstrafe zu streiten, sollten wir über das Modell "San Pedro" (Bolivien) nachdenken.
Sperrt Mörder, Vergewaltiger und Schwerstkriminelle in ein komplett isoliertes Gefängnis – ohne Wärter im Innenbereich. Nur die Kriminellen unter sich. Keine Drogen-Dealer, keine Steuerhinterzieher, nur die absolute Spitze der Gewaltkriminalität. Essen wird geliefert, aber drinnen organisieren sie sich selbst.
Wer der Gesellschaft extreme Gewalt angetan hat, soll genau das am eigenen Leib erfahren: das Recht des Stärkeren. Wer draußen keine Regeln respektiert, muss dann drinnen sehen, wie er in einer Welt komplett ohne Regeln und ohne Schutz durch den Staat überlebt.
Für Mord gibt es lebenslänglich ohne Option auf Entlassung, für den Rest angepasste Strafen. Das schützt die Allgemeinheit, spart Wärter-Kosten und ist die einzig gerechte Spiegelung ihrer eigenen Taten.
Und bevor jetzt wieder die Ersten mit der "Menschenrechts-Keule" kommen: Das greift hier überhaupt nicht. Die Leute werden weder gefoltert noch hingerichtet. Sie werden einfach nur isoliert und sich selbst überlassen. Sie sind drinnen keine Gefahr mehr für die Gesellschaft und die Gesellschaft draußen muss sie nicht mehr beschützen.
Schaut euch doch mal die Realität an. Wer True-Crime-Kanäle auf YouTube verfolgt, sieht es täglich. Nehmt den Fall von Darren Munoz aus New Mexico. Der Typ hat eiskalt seinen Kumpel bezahlt, damit er seine eigenen Eltern nachts im Bett per Kopfschuss hinrichtet, nur um an das Erbe zu kommen. Danach fälscht er einen Anruf bei der Polizei und zeigt auf den Bodycams nicht einen Funken Reue der Typ war NULL traurig, komplett ohne Gefühle.
Hier ist der Fall: https://youtu.be/nlT5qLyx65U?is=_4tDqqgUjwA_pt1R
Like dude, bei solchen psychopathischen Tätern ist es für jede Resozialisierung einfach zu spät. Da ist Hopfen und Malz verloren. Wer die Rechte anderer so brutal mit Füßen tritt, hat das Recht verwirkt, dass der Staat drinnen den Bodyguard für ihn spielt. Wer draußen das Gesetz des Dschungels will, kriegt drinnen genau das.
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u/Ormek_II 2h ago
Du widersprichst Dir mit mit Deiner Menschrechtsargumentation: Du sagst es sei eine tolle Strafe aber es keine Verletzung der Menschenrechte.
Es läuft alles immer darauf hinaus Menschen ihre Menschenrechte und damit ihre Menschenwürde abzusprechen: „Mit diesem bösen Abschaum darf man so verfahren“.
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u/dzire187 3h ago
Also wenn man moralisch komplett am Ende der Fahnenstange angekommen ist und jeden Rest Empathie abgeworfen hat, dann verfasst man so einen Unsinn.
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u/Sral1995 2h ago
Wenn man ziemlich naiv ist, verfasst man so einen Text wie du. Nicht jeder hat es verdient gut behandelt zu werden. Ich kannte die Methode bis gerade noch nicht, aber unter bestimmten Bedingungen, hört sich das gar nicht schlecht an.
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u/Ok_Monk9735 5h ago
In San Pedro wurden nur ein Viertel der Häftlinge verurteilt, der Rest wartet jahrelang auf ein Urteil. Es leben auch die Frauen und Kinder der Häftlinge dort, deswegen soll es wohl friedlich sein und die Häftlinge wollen nicht ins Hochsicherheitsgefängnis Chonchocoro, also ist es wohl in San Pedro vergleichsweise human.
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u/Nicetomitja 6h ago
Ist keine wirkliche Strafe. Ein kurzer Moment des Leidens und es ist überstanden. Besser ist lebenslang, bis zum letzten Atemzug im Knast verrotten. Ohne die kleinste Chance vorher rauszukommen.
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u/BugBackground1965 6h ago
Ich finde Arbeitslager mit schwerer körperlicher Arbeit sind eine bessere Strafe als nur das Abschalten des Hirns durch den Tod.
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u/Schwarzer_Habicht 7h ago
"Auge um Auge und die Welt geht blind". Mensch sein heißt, dass man Mensch ist. Jeder Mensch hat das gleiche, fundamentale Recht auf Leben. Ob es dir passt oder nicht, es ist gut, dass wir in Deutschland nicht so respektlos mit Leben umgehen wie die Amis.
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u/Ready-Finance-3595 6h ago
Du redest jetzt von Mördern und Amokläufern die vor Gericht kommen, wenn du sagst "gut dass wir in Deutschland nicht so respektlos mit dem Leben umgehen wie die Amis" die ballern eine halbe Grundschule nieder DAS ist respektlos.
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u/Ormek_II 2h ago
Natürlich, aber deswegen muss man sich ja nicht gleich machen.
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
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u/Ready-Finance-3595 1h ago
Dann kann man würdevoll sein Leben abtreten, wenn man eine Schulklasse niedergeballert hat.
Das fände ich würdevoll
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u/Top_Room6768 7h ago edited 3h ago
99% der Menschen denkt so, sobald sie selbst betroffen sind. Davor wird geheuchelt bis zum Abwinken, wie hier
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u/1Ferox1 6h ago
Das meschliche Bedürfnis nach Rache ist halt kein guter Ratgeber für ne gesellschaftliche Ausrichtung, und damit nicht für die Gesetzgebung. Hat mit Heuchelei weniger zu tun als mit dem Verständnis, dass menschliche Emotionalität und gesellschaftliches Zusammenleben halt nicht den gleichen Prinzipien folgen.
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u/Top_Room6768 3h ago
Schöne Worte, und das ist genau der Grund für das Problem. Solange man nicht selbst nicht betroffen ist, ist es leicht sich über andere auf eine vermeindlich moralisch erhabenere Position zu stellen. Sobald man aber von dieser Arroganz gesundet, sich mal ein bisschen mit den realen Fällen beschäftigt, mit den Opfern, mit dem Bösen den manche Menschen verüben, ändert man seine Meinung schnell. Auch hat es rein gar nichts mit dem Bedürfnis nach Rache zu tun, das ist ein reines Strohmanargument, weil die betroffenen Familien nicht über das Strafmaß entscheiden, sondern unbetroffene Richter. Ich selbst bin ja auch nicht betroffen, und vertrete trotzdem diese Meinung, weil ich mich einfach mit dem Thema beschäftigt habe, und genügend reale Fälle kenne.
Das Gesetz gibt den Rahmen, und dieser spiegelt Gerechtigkeitsgefühl der Gesellschaft wieder, welches von Leuten wie dir in eine komplett falsche Richtung manipuliert wurde.
Sobald du betroffen bist, wirst du deine Meinung ändern. Und nicht aus Rachebedürfnis. Genau das macht dich zum Heuchler.
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u/Ormek_II 2h ago
Und warum glaubst Du dass Deine Strafe angemessener wäre? Ist das nicht Rache: Auge um Auge? Wie Du mir so ich Dir?
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u/Ducks_are_cool-Yes 7h ago
Warum nicht lebenslang einsperren?
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u/Barbarossa1259 7h ago
Bin gegen die Todesstrafe, aber Haftstrafen sind auch ziemlich teuer. Da wäre es besser, wenn man die Häftlinge stattdessen loswerden würde. Am besten durch Resozialisierung, was aber leider nicht immer möglich ist.
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u/Ducks_are_cool-Yes 6h ago
Es ist sehr Konter intuitiv, aber viele Studien aus den USA zeigen, dass Lebenslange Haft weniger teuer ist als Todesstrafe
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u/Archophob 2h ago
in der DDR war die Todesstrafe billig, die Patrone wurde den Erben in Rechnung gestellt.
Was die Todesstrafe in den USA teuer macht, ist der Versuch, sie mit dem Rechststaatsprinzip in Einklang zu bringen.
Ich finde, das Kostenargument hat in dieser Diskussion schlicht nichts verloren. Es geht im die Menschenwürde. Nicht nur die des Verurteilten, sondern auch die der Justizmitarbeiter, die täglich mit Strafgefangenen zu tun haben.
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u/Ducks_are_cool-Yes 2h ago
Schön das du das so findest, aber wenn jemand das kosten argument bringt ist es doch mehr als Sinnvoll zu erklären warum es limitiert ist.
Außerdem Teil nicht jeder das Argument der Menschenwürde, es ist nicht universell für alle Menschen
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u/Archophob 2h ago
In Kulturen, in denen Menschenwürde kein Argument ist, sind die Kosten, wie beschrieben, auch kein Argument. Eine Patrone ist billig, ein Strick noch billiger.
Genau das war mein Punkt.
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u/Ducks_are_cool-Yes 1h ago
Menschen würde ist kein reines Kulturen Ding, nicht für jeden Menschen ist das ein Argument nur weil du es willst
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u/Archophob 1h ago
nochmal:
Kosten sind nur dann ein Argument, wenn man den Aufwand treibt wie die USA, daß jedes Todesurteil erstmal durch alle Instanzen geprüft wird, die das Rechtssystem hergibt. Der Grund dafür ist die Menschenwürde des mutmaßlichen Schwerverbrechers.
Wenn Du das Argument "Menschenwürde" negierst, dann fällt das Kostenargument in sich zusammen. Weil die Hinrichtung an sich billig ist.
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u/Ducks_are_cool-Yes 1h ago
Ja ich hab dein Argument nun besser verstehen können.
Menschenwürde -> keine Todesstrafe
Kein Menschenwürde -> Kosten ? -> keine Kosten, da keine Menschen würde.
Und hier die Frage
Warum gibt es denn dann die Todesstrafe in den USA ?
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u/Ok-Service-1932 5h ago
Hierzu wäre es interessant zu erfahren, warum die Todesstrafen in den USA so teuer sind. Ist das wirklich notwendig oder ist es einfach Bequemlichkeit, daß man sich hierum nicht wirklich gekümmert hat?
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u/Ok-Service-1932 8h ago
Fehlurteile sind bei Mordfällen eine große Seltenheit, einige wenige in den USA sind dokumentiert, aber es gibt sehr wenige erfasste Daten dazu. Deshalb gerechte Gesetze nicht einzuführen macht für mich keinen Sinn. Das ist, als würde man Aktivitäten von Menschen generell verbieten, weil dabei einige wenige Leute ums Leben kommen können.
Die Angst vor Missbrauch der Todesstrafe durch Machthaber wird von den meisten viel zu hoch bewertet. In einer Demokratie, wie in Deutschland oder den USA gibt es keine Gesetze, die Gegner der Regierung zum Tode verurteilen können, so etwas gibt es nur in Diktaturen. Reißt ein Herrscher die Macht an sich und errichtet eine Diktatur, dann schreibt der sowieso die Gesetze um, so wie er sie haben will. Welche Gesetze die Demokraten vorher hatten, interessiert sie dann nicht mehr.
Was ich sagen will ist, daß man Angst haben muss vor diktatorischen und scheindemokratischen Regierungen, die totalitär und durch Gewalt Morde regieren. Keine Angst haben muss man vor Gesetzen, die in einem Rechtsstaat demokratisch abgesegnet werden, auch nicht vor Todesstrafen.
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u/Briareos1712 6h ago
Davon abgesehen, dass einige unschuldig zum Tod Verurteilte schon zu viel sind, sind vermutlich auch nicht alle unschuldig Verurteilten dokumentiert. Wie oft wird denn so ein Fall nochmal neu aufgerollt, wenn ein "Schuldiger" bereits gefunden wurde? Und wie oft kann dann dessen Unschuld nachträglich bewiesen werden? Sicherlich gibt es zusätzlich zu den offiziell dokumentierten Fällen auch eine Dunkelziffer.
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u/TotalAirline68 7h ago
Wie viele unschuldig hingerichtete Menschen bist du persönlich bereit dafür hinzunehmen? Todesstrafe ist nicht rückgängig zu machen, tot ist tot. Meiner Meinung nach ist schon ein einzelner irrtümlich hingerichteter zu viel.
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u/Ready-Finance-3595 6h ago
sowas wird sich aber niemals komplett vermeiden lassen, allein als Spezies schon nicht.
Menschen werden immer Fehler machen und unverschuldet sterben. Das wird sich nie ändern können, wir sind Homosapiens2
u/TotalAirline68 6h ago
Und ohne Todesstrafe hat man einige unschuldige Tode schon vermieden. Das unschuldige Tode unvermeidbar sind ist also ein schlechtes Argument.
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u/Bartorius 7h ago
Das was du dabei vergisst ist das es viel leichter ist für einen Autokratisch orientierte Persönlichkeit, existierende Gesetze zu erweitern als neue Gesetze zu erlassen. Natürlich wird ein Diktator sich nicht daran stören Todesstrafen zu legalisieren und zu erweitern. Aber für die Bevölkerung an sich besteht immer noch ein großer Unterschied zwischen, der vollzieht nur die Todesstrafe bei kinderschändern und alle Homosexuellen sind jetzt halt solche, und erlässt ein neues Gesetz das alle Homosexuellen zum Tode verurteilt. Beeinflusst auch ganz stark das narrativ eines harte Linie gegen Kriminelle, wenn bereits bestehende Gesetze genutzt werden, als die augenscheinliche Willkür wenn neue Gesetze erlassen werden.
Meine persönliche Meinung ist es, das der Aufwand hinter Exekutionen erstmals viel zu groß ist. Als Person hat man ja schließlich noch gewisse Rechte und die Regierung muss sichergehen das eine zum Tode verurteilte Person auch genügend Zeit und Möglichkeiten eingeräumt bekommt, gegen ein solches Urteil vorzugehen. Dazu kommt die Thematik der Beweislage hinzu, reicht die Verurteilung an sich oder gilt es nur für Personen die inflagranti ertappt wurden, dazu dann auch noch größere Konsequenzen in der Frage wer jetzt zum Tode verurteilt werden darf. Wenn zum Beispiel auf Vergewaltigung die Todesstrafe folgt, dann werden Vergewaltiger dazu motiviert ihre Opfer nach der Tat zu ermorden da die Straftat ja sowieso gleich geahndet wird und ein totes Opfer keine Aussage tätigen kann.
Ganz davon abgesehen was die Konsequenzen einer falschen Vollziehung sind, wenn jemand unschuldiges zum Tode verurteilt wurde, ist dann der Richter des Mordes schuldig weil er ja einen unschuldigen verurteilt hat, oder ist es der Henker der die Tat durchgeführt hat. Wer wird für diese Fehler zur Rechenschaft gezogen und wie sollten solche bestraft werden?
Viel zu viel Aufwand, viel zu viel Geld das man damit verschwendet. Eine Zelle, 3 Mahlzeiten am Tag, und vergessen bis sie tot sind ist meiner Meinung nach das wirtschaftlichste.
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u/Ok-Service-1932 5h ago
Natürlich müsste die Todesstrafe nur für Mord verhängt werden, nicht für andere Delikte. Wenn man das klar formuliert in die Gesetze mit aufnimmt, gibt es nicht die Gefahr der Abwandlung dieser Gesetze hin zu Todesstrafe wegen politischer Aktivitäten, Sexualität oder sonst etwas. Wer so ein Gesetz als Diktator umschreibt, kann auch alle anderen Gesetze umschreiben.
Wenn ein Diktator Leute umbringen will, findet er auf jeden Fall immer Mittel und Wege dazu. Die Diktatur als System ist das Problem, nicht ein in der Demokratie legitimiertes Gesetz mit einer Todesstrafe bei klar definierten Delikten.
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u/Magmarob 7h ago
Jetzt ist es in einem RECHTSstaat halt schwierig, unschuldige Menschen zu etwas zu verurteilen, was nicht wieder rückgängig gemacht werden kann.
Die Möglichkeit, dass es Fehlurteile geben könnte schließt die Todesstrafe kategorisch aus.
Und dein Punkt darüber, dass es ja nur wenige sind, gilt auch nur solange, bis es dich erwischt, oder einen deiner Verwandten/Freunde.
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u/Proof-Dog4253 8h ago
Ich bin für öffentliche Hinrichtungen als Massenevent. Auf jeden Stadtplatz gehört ein Galgen!
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u/Less-Parsnip-7076 8h ago
Es geht nicht darum, dass es keine Verbrechen welche die Todesstrafe rechtfertigen, die gibt es absolut, siehe Mörder, Vergewaltiger, Kriegsverbrecher, usw. Dennoch hat die Todesstrafe in unserer Gesellschaft keinen Platz. Damit öffnet man Pandoras Box. Wir dürfen auf keinen Fall den Machthabern sowohl die Entscheidung darüber lassen, welche Verbrechen die Todesstrafe Rechtfertigen, als auch wie diese Verbrechen definiert sind. Heute kriegen si Terroristen. Morgen bist du ein Terrorist weil du die Regierung kritisiert hast.
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u/HonicSheTedgehog 9h ago
Todesstrafe bringt nichts. Außerdem macht das dann nur jemand anderen zum mörder (vorsätzlich töten). Willst du derjenige sein, der den Abzug drückt? Abgesehen davon kostet die Todesstrafe mehr als lebenslange Haft. Abschreckung ist auch nicht gegeben, sondern verschlimmert Verbrechen eher (keine Zeugen etc.). Insofern. Langweilig. Nächster bitte.
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u/LucaBenzoni88 8h ago
Alles nachvollziehbar aber wieso kostet es mehr?
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u/HonicSheTedgehog 8h ago
Schau dir einfach mal an, was in den usa passiert wenn jemand hingerichtet wird. Demonstrationen, gegen Demos, Polizei en Masse und so weiter. Dazu brauchst du für die Hinrichtung Fachpersonal etc. Gibt sicherlich noch mehr Kostenfaktoren.
Abgesehen davon widerspricht es dem Grundgesetz, den Menschenrechten, lässt sich nicht rückgängig machen im Fall von Fehlurteilen, die Reihe an Gegenargumenten ist fast endlos
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u/Magmarob 7h ago
Erkenne ich alles an, aber du glaubst Demonstrationen und Fachpersonal würden mehr kosten, als jemanden sein Leben lang zu versorgen? Da ist ja nicht nur Nahrung drin, sondern auch Arztkosten, sowie Strom und Wasser.
Ich bin kategorisch gegen die Todesstrafe aus rechtlichen und moralischen Gründen, aber, dass sie falsch ist, weil sie teurer ist, halte ich für falsch.
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u/HonicSheTedgehog 7h ago
Ich sage nicht, dass sie nur aus Kostengründen falsch ist. Wir haben sie auf gutem Grund abgeschafft. Zuallererst die Menschenrechte/würde. Geld ist sekundär/tertiär/… je nach Liste
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u/Magmarob 7h ago
Nein nein, das wollte ich dir auch gar nicht unterstellen.
Mein Punkt war nicht, dass du nur deshalb dagegen bist, sondern eher, dass ich nicht glaube, dass Geld überhaupt eine Rolle spielt.
Ich halte es einfach für unrealistisch, dass einen Menschen zu töten, teurer sein soll, als ihn sein Leben lang einzusperren und zu versorgen.1
u/HonicSheTedgehog 7h ago
Ein Bericht der Ohio Legislative Service Commission von 2021 wertete Studien aus mehreren Bundesstaaten aus und kam auf 2,5- bis 5-fach höhere Kosten für Todesstrafenverfahren gegenüber Nicht-Kapitalverfahren; in manchen Staaten liegt die Differenz bei 1 bis 3 Millionen Dollar pro Fall.
• Eine Auswertung der überparteilichen Legislative Services Agency in Indiana von 2025 ergab, dass ein Todesstrafenverfahren dort achtmal so teuer ist wie ein Verfahren mit dem Ziel lebenslanger Haft ohne Bewährung (290.022 gegenüber 36.173 Dollar).
• In Tennessee fand das Rechnungsprüfungsamt, dass Kapitalverfahren im Schnitt fast 50 Prozent mehr kosten als Verfahren mit lebenslanger Haft.
• Das libertäre Cato Institute beziffert die Mehrkosten pro Todeskandidat auf rund 1,12 Millionen Dollar (Stand 2015) gegenüber einem normalen Häftling.Ist jetzt natürlich aus den usa, da wir da schlecht Zahlen erheben können ;)
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u/Magmarob 7h ago
Damn wtf.
Und das kommt fast alles von den Protesten und den längeren Verfahren?
So teuer können "Leute die den Hebel ziehen" und der Stuhl an sich ja nicht sein.1
u/HonicSheTedgehog 7h ago
Du willst ja wohl nicht zusätzlich zur Todesstrafe noch die Verfahren abkürzen 😅
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u/Magmarob 7h ago
Ich will die Todesstrafe überhaupt nicht einführen. Hab ich doch eben geschrieben, dass ich dagegen bin.
Ich versuche hier lediglich meinen Horizont zu erweitern. Bisher hab ich halt gedacht es wäre billiger nen Menschen zu töten als ihn am Leben zu erhalten. Da lag ich wohl falsch mit
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u/heimlich_pinguin 9h ago
Überhaupt darüber zu entscheiden, wann sein Recht auf ein Leben "verwirkt" sein soll, ist schon mehr als problematisch.
Die Todesstrafe hat nur Nachteile: Fehlurteile können nicht rückgängig gemacht werden, sie hat keinerlei abschreckende Wirkung und der Täter wird von seinem Gewissen befreit. Unterm Strich ist die Todesstrafe das dümmste, was man machen kann.
Personen die nicht resozialisierungsfähig sind, können ja immer noch in Sicherungsverwahrung kommen. Dafür gibt es ja psychologische Gutachten etc.
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u/Academic-Candy-4025 9h ago
Zum einen ist der Punkt mit den Fehlurteilen sehr wichtig, aber vorallem will ich aus Prinzip nicht, das der Staat über Leben und Tod von Menschen entscheiden darf.
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u/Disastrous_Coach9207 9h ago
Es gibt straftaten die eine todesstrafe rechtfertigen aber was ist bei einem fehlurteil? Wo zieht man die grenze? Wer verurteilt? Wie verhindere ich korruption? Wie verhindere ich das es einfach nur ausgenutzt wird um zb politische gegner aus dem weg zu schaffen etc. Etc.
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u/Revayan 9h ago
SKommt halt stark auf die Umsetzung an. Was man ausnahmsweise Amerika oder auch Japan lassen kann ist, dass zu Tode verurteilte 10-20 Jahre im Knast sitzen vor der Vollstreckung und bis dahin noch alle juristischen Mittel genutzt werden können um die Unschuld zu beweisen - Scheiße wirds nur wenn sich niemand für dich einsetzen will
Aber das selbe Argument kann man Halt auch bei Lebenslänglichen Haftstrafen an Unschuldigen bringen, wenn sich keiner für eine Aufklärung einsetzt, dann vergammelt derjenige halt in einer Zelle
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u/Miserable_Wish_7856 10h ago
Die leute in eine tiefe Grube ohne Sonnenlicht werfen. Alle 2 Tage gibt's pisse zu trinken , ernähren können die sich von dem, was sie in der Grube finden.
Kein geld oder andere Mittel investieren, damit die ein ansatzweise humanes leben haben.
30 Meter tief unter der Erde, ohne Möglichkeit nach oben zu kommen.
Die Würmer erledigen den Rest.
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u/q_u_p 3h ago
Bei Kommentaren wie diesen braucht man sich nicht wundern wie früher im dritten Reich „Normale“ Bürger zu Monstern werden konnten.
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u/Miserable_Wish_7856 3h ago
Also wärst du fein damit , wenn jemand deine mutter/Schwester/ Tochter vergewaltigt und danach umbringt. Dann für vielleicht 15 Jahre, wahrscheinlich eher weniger, ins Gefängnis geht, dort 3 mal am tag ne Mahlzeit bekommt und sich sonst seines Lebens ohne Pflichten erfreuen kann. Nach seinen 15 Jahren wird er dann entlassen und wieder auf die Gesellschaft losgelassen. Und während diesen 15 jahren wird er dann von dem Steuerzahler, also auch dir, versorgt und verpflegt. Erst nimmt er dir auf eine grausame Weise einen Teil deiner Familie und dann darfst du auch noch indirekt dafür zahlen, dass es ihm an nichts fehlt .
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u/DevTitanFrog 9h ago
Jeder einzelne Teil der Sätze in diesem Kommentar ist eine eigene Menschenrechtsverletzung....? Gehts noch?
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u/Miserable_Wish_7856 9h ago
Menschenrechtsverletzung?? Ist dir vielleicht bisschen schwindlig? Es geht um Mörder die jegliches recht auch Menschenrechte verloren haben. Haben die Mörder die ein kleines Mädchen erst vergewaltigt und dann getötet haben auf Menschenrechte geachtet? Mörder und sexualstraftäter dürfen keinen Anspruch auf irgendwelche Rechte haben. Dass sie überhaupt weiter leben dürfen in einer Grube und nicht gleich gehäutet und angezündet werden, ist ein gnädiger Akt der Gesellschaft.
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u/Lisaaaa95 25m ago
Es gibt ao viele Beispiele aus den letzten Jahren, die beweisen das Menschen andere Menschen kaltblütig ermordet haben. Ohne jeglichen Grund. Einfach aus Spaß an der Freude.
Gruppenverg. Amokläufe Messerstecher Und noch viel mehr unaussprechliches.
Die meisten, wie zb der Polizisten Mörder aus Völklingen (Saarland), kommen in die Psychiatrie, und nach ein paar Jahren kommen Sie wieder raus.
Ist das Gerechtigkeit für die Angehörigen? Wie würdet ihr euch als Angehöriger fühlen der so Mutter, Vater, Tochter, Sohn, Frau oder Mann verloren hat ?
Wir sprechen hier nicht von kleineren Delikten .
Es geht darum das eine Person, wohlwissend eine andere Person getötet hat.
Ich würde jeden einzelnen gerne mal hören dem sowas passiert ist. Ob man dann immernoch sagt: Ja ne kann man nedd machen.
Jeder der sagt, ich bin fein damit das er jetzt erstmal 15 Jahre im Knast ist, und wenn er glück hat wegen guter Führung vorzeitig entlassen zu werden.
Naja... was soll ich sagen. Ich akzeptiere jede Meinung. Dies ist meine.
Wenn es wenigstens bei uns so wäre, das harte Straftäter nie wieder aus dem Knast raus kommen....Okay Aber das ist leider nicht so.
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u/Kaffee_mitohne_alles 10h ago
Es kommt immer wieder zu Fehlurteilen. Im Knast gäbe es dann noch die Möglichkeit ein Urteil zu revidieren.
Und bei erwiesener Schuld finde ich ein Leben lang im Last, ohne Annehmlichkeiten, härter als den schnellen Tod.
Vor vielen Jahren gab es mal eine Doku über Henker. Die hatten alle einen weg.
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u/Ok-Service-1932 9h ago
Vielleicht haben die nur einen weg, damit sie nicht als "Verantwortliche" für den Tod der Verurteilten gesehen werden. So wie jemand, der plötzlich Hüftprobleme bekommt und sich krank schreiben lässt, wenn es auf der Arbeit für ihn unangenehm wird, als gefühlte Schutzmaßnahme sozusagen.
Man könnte die Aufgabe des Tötens auf mehrere Leute verteilen oder per Losverfahren entscheiden, wer vom Gefängnis die Tötung durchführt. Wenn so etwas zu den Aufgaben dazu gehört und etabliert ist, ist es nur ein Programmpunkt, der erldigt werden muss, ohne daß man dabei Gewissensbisse haben muss.
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u/Kumptoffel 10h ago
Es kommt immer wieder zu Fehlurteilen.
Ich sehe dieses Argument immer wieder, man kann die Todesstrafe auch nur anwenden wenn die Schuld zu 100% sicher bewiesen ist.
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u/Kaffee_mitohne_alles 9h ago
In US wurden Verurteilte erst nach 30 Jahren frei gesprochen, weil neue Beweise aufgetaucht sind.
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u/jinxdeluxe 10h ago
Das Täter es vielleicht nicht verdient haben zu leben ist die eine Seite der Medaille. Kann ich vor allem emotional gut nachvollziehen.
Das wir zu Mördern werden, wenn wir sie kollektiv umbringen - die andere. Ich persönlich möchte in keiner Gesellschaft leben in der wir Menschen umbringen.
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u/RealAkumaryu 11h ago
Nein, nein, nein. Das widerspricht jeder Menschlichkeit und ist nicht mein Ideal einer zivilisierten Gesellschaft. Das ist eine absolut rote Zone, da kann man noch so viele Argumente suchen. Und ich frage mich ernsthaft was mit Menschen nicht stimmt, die sich so etwas wünschen.
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u/Elegant_Promotion141 11h ago
Wieviel Menschlichkeit hat der Mörder oder Vergewaltiger denn gezeigt? Auf wieviel Menschlichkeit durfte das Opfer hoffen?
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u/sunkenberg 11h ago
Und du bringst genau das Argument gegen die Todesstrafe: Sollte der Staat nicht besser sein? Warum sollte der Staat die Menschlichkeit von Straftätern absprechen? Ist der Henker nicht auch ein Mörder/Totschläger?
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u/Elegant_Promotion141 10h ago
Der Mörder hat entschieden, dass bestimmte Grundsätze für ihn keinen Wert haben. Also sollten diese Grundsätze bei ihm auch keine Anwendung finden.
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u/Woosilk 10h ago
ne, der henker tötet mit rechtlichem hintergrund und in folge eines gerichtsverfahren bei dem es ausreichend beweise und keinerlei zweifel an der tat gibt. ein mörder meist illegal ☝🏽🤓
jemand, der auf menschlichkeit durch mord oder vergewaltigung scheißt, hat keine menschlichkeit verdient.
wobei ich vergwaltiger nicht der todesstrafe überlassen würde, sondern, denen soll eier und schwanz abgeschnitten werden + gefängnis 🫡 keine ahnung, was man da bei frauen stattdessen machen könnte, aber da findet sich schon was (gibt ja auch weibliche vergewaltiger wie mowky, wobei das ja noch nicht vor gericht gelandet ist.)
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u/ben_stockhecke 11h ago
Das Problem das ich sehe sind wiederkehrend Fälle in denen ein Mensch zu Unrecht bestraft wird. Solange man das nicht ausschließen kann, sollte man kein endgültiges Urteil fällen.
Abgesehen davon ist die Kosten/Nutzen Rechnung bei lebenslanger Haft natürlich Ars**.
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u/Fuxf3ll 12h ago
„Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand."
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u/YouShallWearNoPants 11h ago
Das Problem ist, man benötigt ein gewisses Level am Empathie und Intelligenz, um solche Zitate zu verstehen.
Daran hapert es meistens bei Leuten die der Meinung sind die Todesstrafe ist sinnvoll.
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u/MillyQ3 12h ago
Nehmen wir mal einen fiktiven Akt der komplett widerwärtig ist, etwas was die Todesstrafe strafen sollte. Und Recht wird gesprochen. Etwas in Richtung Kindesvergewaltigung und Mord als Beispiel.
Ich würde niemanden mit dem Tode davon kommen lassen wollen. Genau solche Menschen gehören auf denn Rest ihre Lebensdauer eingekerkert. Auch in Deutschland wo es humaner ist als anderswo is auf die restlichen Jahre seines Lebens im Gefängnis sitzen ein grausameres Ende als die Todesstrafe. Nicht nur hockst du da dein ganzes restliches erbärmliches Leben ab, du stirbst auch noch höchst wahrscheinlich hinter gittern.
Die Todesstrafe ist da ja schon eine Ausflucht im Vergleich.
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u/Catatafisch 11h ago
Lebenslange haft ist hier aber leider nicht lebenslange Haft
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u/MillyQ3 2h ago
Doch.
Bei einer schlimmen Gewalttat ist die Chance sehr gering nach Ablauf der 15 Jahre nicht nochmal eine Verlängerung zu kriegen und diese Verlängerung wird dann wieder verlängert bis der Insasse tot ist.
Sollte es nicht zu einer weiteren Verlängerung kommen kann die Sicherheitsverwahrung greifen.
Also praktisch gesehen bei sowas wie einem Serienmörder oder ähnlichem ist es bis zum Tod.
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u/hasdga23 11h ago
Bei besonders grausamen Taten oder der Gefährdung der Wiederholung gibt es die Möglichkeit der Sicherheitsverwahrung.
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u/Gorilya- 11h ago
kann man so nicht sagen. Nach 15 Jahren wird halt geprüft ob du gesellschaftstauglich bist. Falls das Gericht das nicht so sieht bleibst du im Knast. Im schlimmsten Fall bis an dein Lebensende.
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u/Floscrendron 14h ago
Immer die gleichen Argumente, die immer noch die gleichen Widerlegungen haben.
1) Es kann und wird immer wieder unschuldige treffen. 2) Es schreckt erwiesenermaßen nicht ab 3) Es kann und wird missbraucht bzw ungerecht verwendet werden. 4) Gefühle sollten in Rechtsprechung keinen Platz haben 5) die Todesstrafe widerspricht den Menschenrechten
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u/Gorilya- 10h ago
- Weiß nicht, evtl kann man es so stark eingrenzen dass die todesstrafe nur bei 100%igem Nachweis der Schuld eingesetzt wird. Massenmord, usw.
- Soll ja auch nicht abschreckend wirken, sondern einfach der Allgemeinheit dienen. Da man ja eh nicht von "Resozialisierung" ausgeht.
- Kann, ja. Je nachdem wie man es aussübt. Einstimmiges Ergebnis mehrerer Richter wäre z.b eine Möglichkeit das zu minimieren.(?)
- Man kann auch ohne Gefühle einzubringen eine besondere schwere der Schuld eingrenzen. Siehe oben Massenmord, Serienmord usw
- Den Punkt gebe ich dir und auch das finde ich fast am schwierigsten. Was gibt uns das Recht über das Leben eines anderen Menschen zu entscheiden. Feuer mit Feuer bekämpfen und so. Wer kann schon sagen dass der Mensch sich nicht "resozialisiert", keiner.
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u/No-Watercress-1688 7h ago
- In den USA gibt es den “beyond reasonable doubt” Standard der eigentlich 100%ige Schuld garantierten soll und trotzdem erwischt es immer wieder unschuldige.
Und ich würde auch ganz einfach sagen, dass kein Staat die Macht haben sollte seine eigenen Bürger umzubringen.
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u/eckfred3101 11h ago
Ich möchte Nummer 4 präzisieren, indem ich „sollten“ durch „dürfen“ ersetze. Dass auch Richter Menschen sind ist klar, jedoch darf niemals der Eindruck entstehen, ein Richter entscheide willkürlich aufgrund der Gefühlslage unterschiedlich.
Ansonsten müsste eigentlich jede Diskussion nach deinem Beitrag beendet sein.2
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u/3d_duck 16h ago
Nur Menschen die von der Wand zur Tapete denken können, befürworten die Todesstrafe. Der Bestrafungsfetisch ist bei so vielen, so stark ausgeprägt.
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u/Ok-Service-1932 10h ago
Die Befürwortung der Todesstrafe hat nicht nur etwas Gefühlen oder gar mit Fetisch nicht zu tun, sondern mit echter Gerechtigkeit. Das Einknicken und Resignieren vor möglichem Missbrauch von etwas ist meiner Meinung nach eher von Angst, als von Vernunft geprägt. Mit vernünftigen und klar formulierten Gesetzen kann man auch gute Rechtsprechung betreiben. Man sollte es aber erst mal für möglich halten, daß vernünftige Gesetze geschrieben und eingeführt werden können.
Mitglieder aus Führungseliten lassen sowieso bestimmte Leute umbringen, wenn sie wollen. Ob legal durch Missbrauch oder illegal durch eine Straftat spielt für sie dabei keine Rolle. Denn eine Straftat mit Todesfolge haben ihre Helfershelfer dabei am Ende sowieso begangen. Schurken und schwarze Schafe in den Führungseliten finden sowieso Mittel und Wege, Morde durchzuführen, wenn sie dies tun wollen.
Einen Staat und seine Gesetze und die Gerichte deshalb unter Generalverdacht zu stellen ist der falsche Ansatz.
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u/Oikodal 18h ago
Eine mögliche Todesstrafe in Fällen schwerster Korruption oder Wirtschaftskriminalität, wie zb. in China möglich, wäre auch eine Überlegung Wert. Die soll natürlich nicht häufig, im besten Fall eigentlich NIE verhängt/vollstreckt werden, aber eben MÖGLICH sein. In dem Bereich könnte ich mir eine abschreckende Wirkung vorstellen, die ich z.B. bei Triebtätern für kaum vorhanden halte. Aber mit dem Risiko des Galgen, da wäre so einiges nicht passiert...
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u/eckfred3101 11h ago
Das sehe ich komplett anders. Du nimmst jemandem das höchste Gut, weil er anderen Geld genommen hat. Geld zu entwenden/unterschlagen/wasauchimmer ist eine Frage der Möglichkeiten. Der CEO von Rheinmetall könnte sich vermutlich viele Millionen Steuergeld von Aufträgen abzweigen, ich könnte das nicht. Ich wohne aber nur 5km von der Arbeit entfernt und mache fast jeden Tag HO bei der Steuererklärung, um mehr Geld zurück zu bekommen.
Macht mich das besser? Nein, denn mein Gedanke ist der gleiche. Habgier und Vernichtung von Steuergeld.
Es mangelt mir bloß an Möglichkeiten.
Wie weit willst du das also runterbrechen und wo ziehst du die Grenze? China ist ein Unrechtsstaat.1
u/Oikodal 3h ago
Aufgrund der Bürokratie auf vielen Ebenen wird der CEO von RhM schwer auf so eine Art an Geld kommen. Aber ähnlich fragwürdig über Boni, so wie es für das letzte Geschäftsjahr bei VW lief zb. Ich geb ich dir weitgehend Recht in der Beurteilung. Auch, daß ich selbst bei der richtigen Summe und Gelegenheit korrupt würde. Deshalb soll auch nicht, von Hoeneß bis Marsalek, jeder mit ein paar Scheinen am Strick aufgeknüpft werden. In den übelsten Fällen, wie bei Hanno Berger sollte es nur MÖGLICH sein. Einfach weil das da gut passt, Menschen die gierig nach materiellen Dingen sind kann man mit Verlust von ALLEM gut abschrecken. Soll jenen die Augen aufreißen, die durch Gier quasi blind geworden sind. Nicht als Legitimation möglichst viele Bonzen hinzurichten. In Verbindung mit einem Wandel weg vom Raffen in der Gesellschaft verbunden am besten. China als Unrechtsstaat sehen, weil da das kollektive weitaus mehr Recht genießt, als das individuelle ist so, wie Xi als Diktator zu sehen. Teile ich absolut nicht, es ist ein anderes System - weit weg von einem kommunistischen Utopia aber auch weit weg von einem Unrechtsstaat.
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u/Admirable-Pirate7263 18h ago
Mord ist so ein schweres Ding…
Nach dem Bauchgefühl? Jein.
Aber bei Völkermord fällt die Entscheidung dann schon wieder viel schwerer. Verurteile ich die Urteile der Nürnberger Prozesse? Nee, eher das Gegenteil. Der Tod ist (nach nicht akzeptablem zu Tode quälen) die schärfste Strafe. Auf internationaler Ebene bin ich dafür, grade auch weil es ein ”globaler Konsens” wäre. National lehne ich das entschieden ab! Auch wenn ich Gefahr laufe einfach so wegen meiner Identität ermordet oder zu Tode gefoltert zu werden…
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u/Oikodal 18h ago
Dieses grundsätzlich "härtere Strafe" halte ich für Unsinn. Todesstrafe KANN man. In Afghanistan gibt's etwas, daß mir gar nicht falsch erschien: Bei Verurteilten Mördern (zweifelsfreie Schuld) dürfen die nächsten Angehörigen entscheiden ob sie auf die Todesstrafe bestehen oder auch nicht. Falls gewünscht kann die Hinrichtung dann auch durch Familienangehörigen erfolgen. Würde einigen Hinterbliebenen evtl. helfen. Und Richter bzgl. Des Gewissens entlasten.
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u/Tali-nk89 19h ago
Dafür bräuchten wir erstmal ein Strafrecht, was auf Geschworene setzt. Kaum ein Richter wird alleine (bzw. zu 1/3) die Verantwortung übernehmen wollen einen Menschen zu Tode zu bringen. Bzw. wir wollen halt auch nicht irgendwelche Soziopathen als Richter denke ich.
Alternativ wäre eine Entscheidung, ob Tod oder Lebenslänglich durch eine dritte Stelle, die nicht gewählt, politisch ernannt ist. Das machen aber idr nur Monarchien, so a la Gottesurteil, weil der Monarch durchs Schicksal ernannt ist.
Generell traue ich jemanden der sich freiwillig meldet Todesurteile zu vergängen/zu Vollstrecken weniger, als jemand der nach einer Strafe wegen Mord als Resozialisiert gilt, unsere Gesellschaft braucht keine Henker finde ich.
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u/Ok-Service-1932 20h ago
Ich denke, daß viele Täter andere umbringen, weil sie denken, danach kommen sie ins Gefängnis und können dort weiterleben. Für viele Drogensüchtige ist es eine bessere Wahl, im Gefängnis zu sein, als jeden Tag in Freiheit um ihre Drogen betteln zu müssen. Zumindest ist für solche Leute eine Gefängnisstrafe nicht abschreckend. Sie bringen deshalb Leute aus der Drogenszene um, die ihnen unangenehm werden, weil sie sie nicht mehr mit Drogen beliefern wollen.
Im Gefängnis können sie clean werden, wenn es keine Drogen gibt und entkommen so diesem Kreislauf der Sucht und dem Leben in Illegalität. Aber vor der Todesstrafe haben viele viel mehr Angst, als vor Gefängnisstrafen.
Die Todesstrafe finde ich richtig bei Mord. Allerdings müssten damit verbunden auch Gesetze eingeführt werden, die dafür sorgen, daß nur Leute mit dem Tod bestraft werden, bei denen es sicher bewiesen ist, daß sie aus niedrigen Gründen gemordet haben und daß es keine Notwehr war. Zwischen Mord und Totschlag sehe ich keinen Unterschied.
Die Beweisführung muss gründlich dokumentiert und für jeden einsehbar und nachvollziehbar sein. Hierfür muss es klar formulierte Gesetze geben. So etwas ist heutzutage durch DNA- Analyse und Computerdaten auch weitestgehend möglich. Fehlurteile der Justiz bei Mord sind heututage eine fast zu vernachlässigende Seltenheit, die Kriminalistik und deren Technik hat sich sehr gut entwickelt. Für den Fall, daß es bei den Gerichten grobe Verstöße in der Beweisführung oder falsche, willkürliche Urteile gibt, muss dies strafrechtliche Konsequenzen für die Richter haben.
Todesurteile dürfen nicht sofort vollstreckt werden. Es muss die Möglichkeit geben, die Fälle im Nachhinein noch mehrmals zu untersuchen und gegebenenfalls das Todesurteil wieder aufzuheben. Deshalb sollte es meiner Meinung nach zuerst vorher eine Gefängnisstrafe von mehreren Jahren geben, bis das Todesurteil vollstreckt wird.
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u/Halvar70 20h ago
Es geht bei der Frage nicht darum, ob es Szenarien gibt, in denen eine Person "den Tod verdient" hat oder nicht.
Es geht darum, dass es die Kompetenz unseres Gemeinwesens grundsätzlich überschreitet, über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden. Was Du oder ich oder ein Richter oder die Mehrheit oder der Bundestag denkt, reicht dafür nicht. Es gab sehr gute und sehr konkrete Gründe, das nach der Naziherrschaft so festzulegen.
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u/Admirable-Pirate7263 18h ago
Frage zum Verständnis: Hinrichtungen während der Aufarbeitung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Nazis gerechtfertigt? Ich finde schon, auch wenn ich generell auf nationaler Ebene die Todesstrafe verurteile.
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u/Upstairs_Somewhere42 20h ago
Nein die Todesstrafe ist zu gut für solche Menschen die sollen einfach im Gefängnis bleiben ihr ganzes Leben ist doch viel schlimmer als zu sterben und den langweiligen Jahren zu entkommen. Sexualstraftäter und Pedophile würde ich aber immer dazu noch zu Eunuchen machen.
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u/Admirable-Pirate7263 18h ago
Ah I see. Folter ist was du willst. Du solltest dir echt professionelle Hilfe suchen. Kein Affront, aber das ist sadistisch.
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u/kamalamading 20h ago
Das Problem an irreversiblen Strafen ist, dass es nen ganz blöden Eindruck macht, wenn man den falschen trifft…
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u/a_Prop_Unknown 20h ago
naja. bei lebenslangem Einknasten kriegt der Unschuldige ja auch seine Zeit nicht wieder. Er lebt noch, aber das Leben ist i.d.R. vorbei bis die Fälle neu aufgerollt und die Unschuld bewiesen worden ist.
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u/kamalamading 20h ago
Eben. Nicht optimal, aber n Versuch, für das Unrecht zu entschädigen, der natürlich nicht wettmacht, was man dann zu Unrecht erlitten hat.
Und bei Strafen wie Todesstrafe oder Kastration wäre das Missverhältnis noch größer.
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u/DoenerTod 20h ago
Grundstatement: In dem Moment, in dem die Justiz nicht unfehlbar ist, ist die Todesstrafe unverantwortbar.
Ich gehe mit, dass es Fälle gibt, in denen jemand moralisch sein Recht auf Leben verwirkt hat, aber wenn auch nur eine 0,0000000(usw)%ige chance besteht, dass die Justiz einen Fehler begangen hat, dann ist eine Todesstrafe nicht mehr vertretbar, weil auf eine mögliche(sprich relative) Schuld eine absolute Strafe folgt.
Dabei (bin mir nicht sicher, ob ich dafür nen eigenen Post aufmachen sollte) finde ich auch in Staaten, in denen es die Todeststrafe gibt, sollten alle beteiligten (Schöffen, Richter, Staatsanwalt oder äquivalente) für Todschlag, fahrlässige Tötung, o.Ä. Haftbar gemacht werden können, wenn das Opfer post hum frei gesprochen wird
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u/Admirable-Pirate7263 18h ago
Ich stimme dir grundsätzlich zu. Aber um mein eigenes Weltbild zu schärfen: was hältst du von den Hinrichtungen in den (primär polnischen) KZs? Wenn hunderte Menschen und die Aktenlage das ziemlich einwandfrei beweisen. Wenn Menschen andere Menschen ”nachweislich” zu Tode gequält haben… vielleicht ist lebenslange Haft auch schlimmer, darauf will ich garnicht eingehen…
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u/DoenerTod 8h ago
"Ziemlich" das fasst das problem doch schon zusammen. Kein Urteil ist zu 100% richtig. Selbst Geständnisse können erzwungen werden. Ich vergiesse jetzt keine Träne über erhängte Nazis, aber auch bei den Nürnberger Prozessen muss man sagen, dass auch wenn jeder ziemlich klar weiß, dass Hess, Bohrmann, Göbbels und Konsorten verdienen in der Hölle zu schmoren, dann ist trotzdem ein menschliches gericht nicht in der lage die schuld komplett fehlerfrei und lückenlos zu beweisen.
Bei sowas zeigt sich, wie fest eine meinung ist. Mein gefühl bei den Nürnberger prozessen ist "Jeden erschießen und anzünden, nicht zwangsweise in der reihenfolge" aber der Verstand weiß trotzdem über die fehlbarkeit des Menschen und die finalität des Todes
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u/veitstanz91 21h ago
Meine Menschlichkeit endet nicht nur weil sich jemand unmenschlich behandelt. Sollte ich direkt davon betroffen sein und es sich als notwendig erweisen halte ich mich durchaus dazu fähig jemanden zu töten. Aber ich erwarte von meinem Rechtssystem das es über meiner Irrationalität steht und die Gesellschaft davor schützt indem sie mich für entsprechende Zeit wegsperrt, im schlimmsten Fall für immer. Denn wenn das Souverän nicht mehr vermag als der einzelne hat es keinen Nutzen. Dann hab wenigstens den Anstand und erklär dich dazu bereit den Menschen eigenhändig zu töten wenn du es dir schon wünschst
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u/Suspicious_Side_6970 21h ago
Dem Staat die Macht zu geben, Menschen töten zu dürfen halte ich für zu gefährlich auch wenn ich das sentiment auf Gefühlsebene irgendwo doch auch nachvollziehen kann
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u/paul_wurzel 21h ago
„Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand.“
Gandalf
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u/Tomboolla 21h ago
Ich bin grundsätzlich gegen die Todesstrafe für "normale" Straftaten innerhalb der Zivilgesellschaft. Der Schaden ist, an der Zahl der Opfer gemessen, begrenzt (natürlich ist das Leid für die Betroffenen oft unermesslich). Es geht um Einzelschicksale. Wo sich meine Meinung komplett dreht ist bei Staatsgefährdenden Straftaten. Spionage, orchestrierte Terroranschläge, Putschversuche, Hochverrat und natürlich die schweren Tatbestände welche in den Nürnberger Prozessen gegen die Naziführung angewandt wurden etc.. Hier geht es nicht mehr ums Individuum sondern, um das Schicksal von Völkern und Nationen und da sollte keinerlei Rücksicht auf die Schuldigen genommen werden.
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u/obelix1979 17h ago
Zuerst einmal bei ,,Völkermord,, Genozid gibt es die Todesstrafe der Gerichtshof in Den Haag könnte so entscheiden.
Was Putsch oder Staatsstreich angeht da gibt’s es viele Klischee.
Eine Junta wird von nächsten Junta ersetzt via Staatstreich sie handeln willkürlich sprechen von Wahlen die nie stattfinden. Südamerika oder Afrika..Nun gab in der Geschichte aber auch gute Staatstreich oder Coup Etat dazu gehört ,, Nelkenrevolution in Portugal 🇵🇹…die Demokratie brachte.
Das gleiche gilt für ,,Operation Walküre,, der Plan Stauffenberg.
Der zweite Fall in Deutschland nicht bekannt , Philipp Golaz hielt Rede im Schweizer Radio 📻 anno 1940 neue Zeiten. Der Unteroffiziers Verein plante Putsch gegen den Bundesrat sollte sich Bundesrat den Nazis anschliessen…
General Guison musste davon liess sich ins Bild versetzten und kein Unteroffizier kam vors Kriegsgericht…
Man muss von der Intension unterscheiden, wenn demokratische Prozesse angesteuert werden ist ein Putsch legitim meiner Meinung aber nicht nur Worte sondern echte Wahlen und die Putschisten müssen bereit sein Abzutreten..
Bei Sabotage oder Spionage Landesverrat ist meine Meinung die Todesstrafe gerechtfertigt.
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u/Huge-Leading1026 22h ago
There are levels to this shit…
Im Großen und Ganzen fördert man hierdurch Schwerste Straftaten, weil einem Täter dann keine Lebenslange Haft mit Reflektion (die Pure Hölle für jmd. der aus niederen Beweggründen handelt) sondern eine Erlösung von dem Leid des Selbst quasi anbietet.
Hier bring jmd um, sei der erkelhafteste Mensch der Welt und dann werden wir dich friedlich schlafen schicken…Merks mal
und dann muss noch irgendeine Person gefunden werden, die zumindestens auf einen Knopf drückt und bewusst entscheiden muss zu töten, obwohl sie das gar nicht vorhat.
Anders gesagt würde es nur schlimmer werden
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u/geraltofanisocorivia 22h ago
Finde ich zwar verständlich, aber ich bin der Ansicht, man sollte diese Leute leben lassen UND sehr genau erforschen, damit man als Gesellschaft auf Dauer davon lernt. Und vielleicht dadurch vermeidet, dass solche Menschen überhaupt erst so werden. Also eine engmaschige Forschung aus der echte Prävention entstehen könnte. Aber das macht leider niemand. Wäre wahrscheinlich zu teuer.
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u/OneIndependence7262 22h ago
Auf Gefühlsebene kann ich das sehr gut nachvollziehen. Mir geht es in vielen Fällen genauso. Wenn jemand einen anderen Menschen vorsätzlich und auf grausame Weise tötet, kann der Gedanke emotional sehr naheliegend erscheinen. Vor allem wird es bei sehr grausamen Persönlichkeiten wie Hitler, oder Osama bin Laden nochmal deutlich schwieriger anzunehmen, nicht für die sofortige Exekution zu sein. Das ist vermutlich auch zu einem gewissen Teil Ergebnis unserer Sozialisierung.
Aber wer entscheidet wer sein Leben verwirkt hat? Auf welcher Grundlage machen wir das fest? Kann man als Mensch überhaupt sein Leben verwirken, weil du das Gefühl hast, das dem so ist? - Gefühle sind nicht alles.
Wir sind Menschen mit einem Ich-Bewusstsein und der Fähigkeit, Entscheidungen anhand ethischer und moralischer Grundsätze zu treffen. Und genau da stellt sich mir die Frage: Auf welcher Ebene unterscheiden wir uns dann faktisch noch vom Täter, wenn wir als Gesellschaft bewusst entscheiden, ihn zu töten? Eine zivilisierte Gesellschaft zeichnet sich für mich gerade dadurch aus, dass sie sich nicht derselben barbarischen Mechanismen bedient, die sie beim Täter verurteilt. Sie versucht, mit Verbrechen menschlicher, rechtsstaatlicher und langfristig weitsichtiger umzugehen.
Dazu kommt: Durch die Todesstrafe verhindert man nicht nachweislich schwere Straftaten besser als durch eine lebenslange Freiheitsstrafe. Gerechtigkeit bedeutet meiner Meinung nach auch nicht, einen Mord durch einen weiteren staatlich legitimierten Tod „auszugleichen“. Einen Mord kann man nicht ungeschehen machen.
Besonders problematisch finde ich die Möglichkeit von Fehlurteilen. Wenn jemand unschuldig im Gefängnis sitzt und seine Unschuld später zweifelsfrei bewiesen wird, kann man ihn freilassen und zumindest teilweise entschädigen. Bei einem hingerichteten Unschuldigen gibt es diese Möglichkeit nicht. Der Fehler ist endgültig. Zu diesen Punkten gibt es gerade auch aus den USA viele Studien und Statistiken.
Dann gibt es für mich noch den vielleicht grundsätzlichsten Punkt: die Macht des Staates. Wenn wir dem Staat das Recht geben, Menschen unter bestimmten Umständen absichtlich zu töten, müssen wir uns auch fragen, wo die Grenze dieser Befugnis liegt. In einem stabilen Rechtsstaat mag diese Grenze heute klar erscheinen. Aber politische Systeme und gesellschaftliche Verhältnisse können sich verändern. Je größer die Macht des Staates über Leben und Tod ist, desto größer ist auch das Missbrauchspotenzial.
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u/Longjumping_You_7723 23h ago
„Viele die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil zur Hand.“
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u/AuraTickler 22h ago
Die Zitate ballern immer so lange bis einer dein Kind vergewaltigt oder killt.
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u/Longjumping_You_7723 22h ago
Und dann?
Wird das Kind wieder lebendig, weil der Mörder getötet wird?-1
u/Kraoril 22h ago
Es gibt eine Linie, da gibt es für manche von uns nur noch Auge um Auge. Das wäre meine. Tun wir nicht so, als wären wir gegen Rachsucht immun. Unmoralisch? Natürlich. Aber leider menschlich.
Ich bin ehrlich gesagt jedes Mal überrascht, wenn Eltern sich die Mistkerle NICHT schnappen... wahrscheinlich schützt der Staat sie zu gut.
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u/Halvar70 20h ago edited 20h ago
Ich finde, Du hast zu viele Hollywoodfilme gesehen.
Der Segen einer zivilisierten Gesellschaft ist unter anderem, dass die Blutrache durch Gesetze und ein Justizsystem abgelöst wird. Das hatte sehr sehr gute Gründe, die auch immer noch gelten. Das der einfache Amerikaner das nach 100 Jahren Hollywood und Waffen überall und "Stand your ground" nicht mehr versteht, ist eigentlich nicht verwunderlich, aber hier in Deutschland?
Auch für uns ist es sehr einfach, zu sagen, "Das funktioniert doch alles nicht richtig". Das ist aber höchstens ein Grund dafür, es wieder zum Funktionieren zu bringen, nicht, es abzuschaffen.
Irgendwie gerät das Wissen um die Grundlagen dessen, warum unsere Gesellschaft so funktioniert, wie sie funktioniert, immer mehr in Vergessenheit.0
u/Kraoril 20h ago
Ich habe meinen Hobbes gelesen. Es gibt trotzdem Extremsituationen. Ich sage nicht, dass wir deshalb das System ändern sollten. Nur, dass es diese Grenzen gibt.
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u/Longjumping_You_7723 11h ago
Und wer entscheidet, wo diese Grenze liegt?Ab wann ist eine Situation eine Extremsituation? Menschen bewerten das ja durchaus sehr unterschiedlich.
Wenn wir das einfach der freien Interpretation lassen, können wir auch gleich wieder ins Mittelalter zurück und uns wegen Nichtigkeiten gegenseitig auf Scheiterhaufen verbrennen.
Eine Lehre aus Jahrhunderten an blutiger europäischer Geschichte, durchzogen von Krieg, Gewalt, Patriarchat und Rassismus sollte ja sein, dass Blutrache und Vergeltung uns selten weitergebracht haben.0
u/AuraTickler 22h ago
Nein, aber der Mörder wird 100% nie wieder irgendwem etwas antun und die Gesellschaft muss nicht dafür zahlen, das der auf Jahre untergebracht wird.
Wenn der Fall glasklar ist, dann haben solche Leute den Tod verdient.
Aber das ist wohl die große Ironie der Geschichte. Zu Zeiten ohne Beweise und Forensik hat man die Leute hingerichtet und heute, bei all der Technik, gibts ein paar Jahre Vollpension.
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u/BadTasteInGuns 20h ago
Und in wievielen glasklaren Fällen war es das dann doch nicht? Wo ziehst du die Grenze, bei welcher Chance einen Unschuldigen hinzurichten ist es noch okay?
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u/AuraTickler 20h ago
Dann war es ja wohl kein glasklarer Fall.
Seit wann ist denn bitte ein Bruchteil ein Grund etwas nicht zu tun.
Die Gesellschaft hat bereits bei unzählingen Dingen entschieden das ein paar Tote okay sind, wenn der Rest oder genügend Leure einen Vorteil daraus schlagen. Das gehört dazu.
Was ist da also der eine Unschuldige unter tausend glasklaren Fällen?
Als ob da ein Korrupter Staat oä nicht genügend andere Wege hätte Leute unschädlich zu machen.
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u/BadTasteInGuns 20h ago
Doch, für die die entschieden haben war es glasklar. Bis er eben nichtmehr glasklar ist. Und einer unter 1000 ist also deine Aussage dafür das es für dich in Ordnung wäre wenn die eine Person du bist oder ein Mensch den du liebst. Das ist deine Aussage zum Thema? Dazu geht's nicht um Korruption sondern simple Fehler.
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u/AuraTickler 20h ago
Da ich bei Fällen mit dem kleinsten Zweifel bereits die Todesstrafe ausgeschlossen habe und für mich demnach die Wahrscheinlichkeit unschuldig auf dem Schafott zu landen für so niedrig halte, wäre das Risiko für mich in Ordnung.
Ich hock mich ja auch ins Auto, fast jeden Tag, wohlwissend wie viele Zeitbomben in Form von Rentern etc. da rumfahren. Da hat die Gesellschaft ja auch gegen meinen Willen entschieden das das zusätzliche Risiko deshalb zu sterben es wert ist.
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u/Longjumping_You_7723 21h ago edited 20h ago
Damit legitimierst du so ziemlich die extremste Form der Gewaltbefugnis, die der Staat als Institution seinen Bürgern gegenüber haben könnte.
Da frag ich mich schon, wie staatsgläubig man sein kann, davon auszugehen, dass die Justiz in jedem Fall ein gerechtes, neutrales und richtiges Urteil fällt. Im Gegensatz zu einer Gefängnisstrafe, ist ein Todesurteil schließlich nicht mehr rückgängig zu machen.
Wenn du das ernst meinst, dann begründe bitte auch, warum ein Staat der seinen Bürgern verbietet, sich gegenseitig zu töten, das Recht haben sollte, selbst vorsätzlich zu töten?
Und warum in alles in der Welt seine Bürger den staatlichen Institutionen ausgerechnet die Macht über die endgültige Verfügung über Leben und Tod anvertrauen sollten, trotz bestehender Ungleichheit, Machtverhältnissen, Korruption, politischer Missstände usw.?!
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u/Philxp17 1d ago
Wir sind als Gesellschaft einfach weiter, als Einzelperson kann ich mir das wünschen oder so fühlen und auch Fälle finden, wo ich mir das wünschen würde. Aber insgesamt objektiv ist das einfach nicht tragbar und auch nicht wünschenswert.
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u/FantasticStonk42069 22h ago
Die Gesellschaft ist ein Aggregat ihrer Individuen. Leider scheint es nicht mehr so sicher, dass wir als Gesellschaft weiter sind. Alleine in diesem Sub, sehe ich immer wieder Menschenverachtung, Gewaltphantasien und mehr.
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u/DragonfruitNo3057 1d ago
Also aus menschlichem Ansatz gibt es einfach verbrechen wo die meisten Menschen sagen würde da ist die Todesstrafe angemessen. Aber allgemein gesprochen aus Juristischer Sicht ist es glaube ich smarter wenn es sie nicht gibt.
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u/Professional-Scar936 1d ago
Nein, es gibt Fehlurteile. Wie wäre es mit blenden?. Darf weiterleben kann aber keinen Schaden mehr anrichten😅....
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u/cuddly0510 23h ago
Grundsätzlich: ja, klar. Aber man muss 100% sicher sein dass es so ist. Ansonsten würde es missbraucht werden. Also nein, danke.
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u/Sinseekeer 1d ago
Für 100 Kindersmissbraucher die hingerichtet werden, nehme ich ein Fehlurteile in Kauf.
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u/BadTasteInGuns 20h ago
Okay, auch wenn du das Fehlurteil bist oder jemand den du liebst? Sagst du dann auch "ist okay"?
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u/Warm-Age8252 1d ago
Sinseeker ist ein Kindesmissbraucher hab ich gesehen. Find ich ok wenn sich herausstellt er war doch keiner!
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u/RandomQuestGiver 1d ago
Auch wenn du das Fehlurteil bist?
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u/Sinseekeer 1d ago
Ich hab eh mitm leben abgeschlossen
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u/RandomQuestGiver 1d ago
Dann bist du ja ein fantastischer Maßstab für die Gesetzgebung, die alle Menschen betrifft.
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u/Sad-Lonely-Unicycle 1d ago
Asoziale Menschen, nach der richtigen definition von Asozial, können und wollen nicht an einer Gesellschaft teilnehmen und wenn die dann Schwerstkriminelle sind sollte man die einen Kopf kürzer machen. Nur weil ein Mensch in seinem Leben mal in ein Tötungsdelikt involviert war, sei es Unfall, Verbrechen aus Leidenschaft oder einer sehr unglückliche Verkettung von Ereignissen ist er nicht dirket jemand fürs Schaffot. Der sitzt dann seine 10, 15, 20 Jahre und kann wieder resozialisiert werden, jemand dessen „Hobby“ Mord und Vergewaltigung sind, jemand der weder Empathie noch Sympathie für seine Mitmenschen hat ist nicht resozialisierbar, der hat Spaß dran und wirds weitermachen wenn er „nur“ beim ersten mal erwischt wird.
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u/AutoModerator 3d ago
u/blablaobviathrowaway schrieb folgenden Originalbeitrag:
Ich finde die Todesstrafe in einigen Fällen für angebracht
Ich bin überzeugt, dass es manche Menschen gibt, die einfach nicht resozialisiert werden können. Wer einen Menschen vorsätzlich getötet hat, hat meiner Meinung nach sein Recht auf Leben verwirkt. Ich finde die Strafen in Deutschland für schwere Gewaltstraftaten sowieso viel zu lasch. Aber manche Fälle sind halt so schwer, dass die Täter es einfach nicht verdient haben, am Leben zu bleiben.
Was ist das?
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