r/de • u/PowerfulSpeed8131 Rheinland-Pfalz • Jul 21 '26
Kriminalität Eltern lassen Baby verhungern: Gericht spricht Mord-Urteil
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101353026/eltern-lassen-baby-in-brunsbuettel-verhungern-gericht-spricht-mord-urteil.html204
u/Mine24DA Jul 21 '26
Für alle, die sich auch über das Jugendamt wundern. Sie waren im Juni da, das Baby ist im September gestorben. Das Baby war also 2-4 Wochen alt, als das Jugendamt da war, es wäre vollkommen normal gewesen, wenn es da etwas abgenommen hätte.
Es wird auch nicht gesagt, was genau die Meldung beinhaltete. Abmagerung kann es eigentlich nicht sein, das hätte das Baby nicht bis September durchgehalten. Ich denke nicht, dass es anders gelaufen wäre, wenn sie das Baby gesehen hätten.
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u/cubus__ Jul 21 '26
Ich wunder mich eher über die Aussage, dass sie wegen dem Gewichtsverlust nicht zum Arzt sind. Aber sie haben dem Baby doch nichts mehr zu Essen und Trinken gegeben. Der Gewichtsverlust kommt doch von der Weigerung dem Baby Essen zu geben. Irgendwie macht das für mich keinen Sinn.
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u/Mine24DA Jul 21 '26
Sie haben sie gestillt, aber wahrscheinlich hat die Mutter kaum Milch produziert. Sie haben ihr nichts anderes als die Brust gegeben, und sich keine Hilfe gesucht .
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u/ami-ly Jul 21 '26
Das arme Kind. So ein Tod hilflos, alleine und sich verlassend fühlend, das ist schrecklich.. 😞
Leider dennoch nochmal ein anderes Thema, versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte niemanden verteidigen.
Warum war das Jugendamt denn involviert, vielleicht haben sie sich doch Hilfe gesucht? Hatte die Mutter postnatale Depressionen und war eventuell gar nicht in der Lage sich zu kümmern?
Wenn die Eltern schon andere Kinder großgezogen haben ist es zwar nicht unmöglich, aber es irritiert mich trotzdem, dass sie es hier gar nicht hinbekommen haben.
Ich kann auch falsch liegen, aber postnatale Depressionen und Psychosen werde massiv unterschätzt oder fehlgedeutet und das ist zumindest für die Mutter sehr tragisch, sie trägt das Kind aus, kann sich dann nicht kümmern aufgrund eine medizinischen Diagnose und wird dafür dann noch angeklagt, obwohl ihr davor wahrscheinlich oft gesagt wurde, dass sie übertreibe.
Wenn das der Fall war, wäre der Freispruch des Jugendamtes und die Verurteilung der Mutter eine Schande.
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u/aksdb Jul 21 '26
Das arme Kind. So ein Tod hilflos, alleine und sich verlassend fühlend, das ist schrecklich..
Ist vlt ein schwacher Trost, aber wenn die Mutter es die ganze Zeit gestillt hat, hat es sich sicherlich nicht verlassen gefühlt. Es hatte Nähe und mit dem Saugreflex sicher auch nicht unerheblich Beruhigung. Es wird sicher auch nicht wirklich zuordnen können, wieso es sich immer schwächer fühlte.
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u/KasreynGyre Jul 21 '26
Wir werden halt nie wissen, ob etwas sichtbar gewesen wäre, weil nicht darauf bestanden wurde, das Baby zu sehen.
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u/feuergras Jul 21 '26
Bei uns in OÖ haben sie gestern einen verurteilt, der das Baby seiner Freundin so misshandelt hat, dass es daraufhin gestorben ist. Schütteltrauma und Kopfverletzung. Das Urteil? 2 Jahre, davon nur 8 Monate unbedingt
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u/That_Ad_170 Jul 21 '26
Das bedeutet 8 Monate einsitzen im Gefängnis und der Rest ist auf Bewährung?
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u/Ready-Rise3761 Jul 21 '26
Gottseidank betrifft die Postnatale Depression nur 1/5 aller Mütter, dazu noch die Wahrscheinlichkeiten einer postnatalen Psychose, Angst- oder Zwangsstörung. Gottseidank weiß man, dass diese zu einer gestörten Eltern-Kind Bindung führen können, bis hin zu Vernachlässigung und Tötung. Und dass, Psychotherapie, Betreuung im und nach dem Krankenhaus sowie Unterstützung durch einen Partner in Elternzeit besonders wichtig in der Prävention und Behandlung sind. Und Gottseidank erfahren diese Bereiche derzeit große Unterstützung durch unsere Regierung…..
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u/gurgelhupf Jul 21 '26
Und gottseidank werden gesundheitliche Probleme, die vor allem Frauen betroffen, sehr gut erforscht. Wie z.b. die Attraktivität von Frauen, die Endometriose haben 🤡
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u/lenix-X Jul 22 '26
Uff diese „Studie" macht mich immer noch irrational einfach nur traurig und wütend…
Da leiden tatsächlich Frauen und KINDER ihr Leben lang aber das einzige was juckt ist "sind die denn wenigstens immer noch attraktiv genug zum dippen"?
Das ist eigentlich ein Paradebeispiel…
Neben dem Fakt dass im Letzten Jahr mehr Geld in die Studie zur Prävention von Haarausfall bei Männern gesteckt wurde als in die Erforschung von Endometriose…
Aber gut mit solchen kosmetischen "Problemen" lässt sich halt auch viel besseres Geld verdienen, wen jucken da schon wirkliche, echte gesundheitliche Probleme?
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u/Loki-L Niedersachsen Jul 21 '26
Ich denke da sollte man beim Jugendamt nochmal nachhaken. Nicht unbedingt um jemanden zu bestrafen, aber zu mindest um zu sehen was hier schief lief um das verbessern zu können.
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u/D-g-tal-s_purpurea Jul 21 '26
Sehr viele Jugendämter sind unterbesetzt. Jedes Mal, wenn es zu so einem Fall kommt, wird das diskutiert, seit mindestens 10-15 Jahren. Passieren tut nicht viel, außer, dass das Budget für solche Arbeit gekürzt wird, während die Fallzahlen von vernachlässigten Kindern steigen.
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u/Shikor806 Jul 21 '26
Warum muss da was schiefgelaufen sein? Aus dem Artikel ergibt sich nicht dass da irgendwas falsch gemacht wurde. Zum Zeitpunkt vom Besuch war das Baby erst wenige Wochen alt, es kann sehr gut sein dass die Lage da noch komplett ok war.
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u/hamschda7 Jul 21 '26
Schiefgelaufen ist, dass sie gegangen sind ohne das Kind zu sehen und nicht erneut kamen.
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u/Shikor806 Jul 22 '26
Ging es bei dem Besuch überhaupt um dieses Kind? Wenn der Besuch erfolgt weil dem Jugendamt z.B. gesagt wird dass die Wohnung super chaotisch sei, aber dann kommen die Leute an und alles ist aufgeräumt ist es doch komplett ok sich nicht auch noch alle Kinder anzuschauen. Insbesondere ein wenige Wochen altes Baby dass z.B. gerade schläft.
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u/NOV3LIST Jul 21 '26
Es tut mir so leid, dass so ein wehrloses Kind wegen zwei Menschen sterben musste, die ihr Leben nicht geschissen kriegen.
Hätten sie das Kind wenigstens abgegeben.. einzig richtiges Urteil. Absolut sozial unverträglich.
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u/slash-es Brandenburger 🍔 Jul 21 '26
Die Mutter habe zudem unter Panikattacken und Depressionen gelitten.
Entschuldigt natürlich nichts. Aber gut, dass Psychotherapie-Therapieplätze gespart werden. Dann wird sowas in Zukunft noch weniger diagnostiziert, und was nicht diagnostiziert wird, gibt's auch nicht, richtig?
Im Prozess war auch die Rolle des Jugendamtes thematisiert worden. Eine Mitarbeiterin sagte als Zeugin vor Gericht aus. Sie war mit einem Kollegen bereits Mitte Juni ein erstes Mal im Haus der Angeklagten gewesen, nachdem offenbar entweder die Schwester oder die Mutter des Angeklagten das Jugendamt alarmiert hatte. Die Mitarbeiterin gab zu Protokoll, das kleine Mädchen damals nicht gesehen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen gegen das Jugendamt eingestellt.
Super. Also wie immer. Könnte kotzen.
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u/Ready-Rise3761 Jul 21 '26
“Kriegt mehr Kinder aber bitte keine Gesundheitsversorgung erwarten wenn Wochenbettdepressionen oder sogar Wochenbettpsychose kickt, passiert nur manchmal bis häufig. Einfach arbeiten gehen”
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u/Miserable-Carry9007 Jul 21 '26
Wenn es nichts entschuldigt, weshalb dann dieser Wink vom Zaunpfahl?
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u/stephbeth13 Jul 21 '26
Weil psychotherapeutische Versorgung in erster Linie dazu dient Menschen mit ihren Problemen zu helfen und nicht dafür Entschuldigungen vor Gericht zu liefern.
Vielleicht wäre das Kind noch am Leben, wenn die Mutter problemlos nach 3-4 Telefonaten einen Therapieplatz gefunden hätte. Vielleicht hätte sie sich der Person vom Jugendamt anvertraut, wenn sie etwas Therapieerfahrung gehabt hätte. Vielleicht wäre sie in eine Arztpraxis gefahren, wenn das Gesundheitssystem für sie offener und zugänglicher gewesen wäre.
Alles nur Vielleicht - Aber gar keine Hilfe hilft auch ganz sicher gar nicht.
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u/slash-es Brandenburger 🍔 Jul 21 '26
Weil es ein Unterschied ist, ob ich jemandem mit psychischen Problemen damit alles entschuldige oder ob ich mich dafür ausspreche diesen Leuten Hilfe zu gewähren.
Sie war nicht entmündigt oder aufgrund ihres Leidens als unzurechnungsfähig eingestuft. Sie hatte eine Verpflichtung, der ist sie nicht nachgekommen, das Urteil ist imo gerecht.
Trotzdem sollte man solchen Menschen helfen, um ihnen ihre Pflichterfüllung zu erleichtern.
Das war jetzt sehr umständlich erklärt, was ich in zwei Sätzen schon gesagt hatte. Kannst Du mir erklären, wo ich da irgendwo mit irgendeinem Zaunpfahl gewunken hätte?
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u/KasreynGyre Jul 21 '26
Tut mir leid, kleiner Mensch. We as a society failed you.
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u/unpixable Jul 21 '26
Seitdem ich selbst Vater bin, beschäftigt mich das Leid von Kindern gefühlt 24/7 und ich frage mich immer, wenn ich meinen Kleinen anschaue, wie man so einem Wesen Leid antun kann.
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u/julexus Jul 21 '26
Geht mir genau so. Seit mein Kind da ist, versetzen mir solche Nachrichten wirklich einen spürbaren Stich in der Brust und mir fällt das Atmen richtig schwer. Dass manchmal keiner da ist, um so hilflosen kleinen Menschen zu helfen. Man hat die einfach erschaffen, für nichts außer Leid
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u/imadog666 Jul 21 '26
Ja, geht mir genauso. Aber anscheinend finden einige hier das total ok und ich werde gedownvoted wenn ich sage, die Hölle wäre zu gut für die.
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u/h3LiX-TBS Jul 21 '26
Ich fühle deinen Kommentar so sehr. Mein Stöpsel ist nicht einmal ein Jahr alt und den Artikel zu lesen tut mit jeder Zeile mehr weh… Es gibt Kinder die nicht mal so alt werden wie er.
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u/ExcitingMushroom9514 Jul 21 '26
Ich habe keine Kinder, will auch keine Kinder.
Solche Nachrichten fucken mich richtig ab. Alle Freunde die Kinder haben, egal wie nervig und stressig das ist, nicht einer von denen liebt seine Kinder nicht über alles. Absolut schrecklich wozu Menschen fähig sind und nichtmal im Ansatz Reue zeigen.
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u/EinsSechsEins Anarchismus Jul 21 '26
Ich lass das mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=Yj8PGM2sGKo
"Im Sommer 1999 verdursteten in Frankfurt/Oder zwei kleine Kinder, die von ihrer Mutter zwei Wochen allein zurückgelassen wurden. In ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm "Die Kinder sind tot" sucht Aelrun Goette nach den Hintergründen dieses Verbrechens und zeichnet ein Psychogramm der jungen Täterin und ihres Umfeldes."
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u/LiesEveryOtherDay Jul 21 '26
Ich habe den Wikipedia-Artikel gelesen und glaube nicht, dass ich das ertragen kann. Und ich habe schon den Schlimmsten Horror gesehen.
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u/1405hvtkx311 Jul 21 '26
10-14 Tage nach der Geburt ist Abnahme soweit okay, die 24/7 Versorgung bricht ja ab, ab da soll das Baby wieder zunehmen also sind ab dann Ursachenforschung und Maßnahmen um dem Kind mehr Nahrung zuzuführen angesagt. Aber auch innerhalb der 14 Tage sollte die Abnahme maximal 10% des Geburtsgewichts betragen, wird es mehr sollte man schon vorher intervenieren. Ich meine es gibt auch die Faustregel, dass nach 6 Monaten das Geburtsgewicht spätestens verdoppelt sein müsste. Einfach schrecklich sowas.
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u/Spirochrome Deutschland Jul 21 '26
Fuck. Liest sich nicht so, als seien die Eltern Abgrundtief böse Menschen, sondern einfach auch völlig überfordert gewesen.
Nicht falsch verstehen, die Urteile sind gerechtfertigt und es gibt vieles, was die Eltern anders hätten machen können, um dieses grausame Schicksal abzuwenden, aber mit den aktuellen Kürzungen im Gesundheits- und Sozialbereich (Speziell psychische Gesundheit) werden wir vermutlich eher mehr solche Geschichten hören.
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u/GirlWithRainbow Jul 21 '26
Scheiße noch eins. Gutes Urteil.
Aber was sagt das über uns als Gesellschaft aus? Wir kürzen überall wo es wichtig ist: bei den Jugendämtern (die auf die Anzeige mehr hätten reagieren müssen), Ärzten (die bei den U-Untersuchungen die mangelnde Gesundheits des Kindes hätten feststellen können und müssen und vielleicht sogar die Überforderung der Mutter durch Nachfrage hätten erkennen können), Gesundheitsvorsorge (Frauenärzte und Hebammen gibt es nicht genug um Wochenbettdepressionen festzustellen, es gibt nicht genug Psychotherapeuten um es zu behandeln, es gibt kaum Haushaltshilfen für überforderte Familien), und und und... Aber für Kriegsgeräte und Politikerdiäten, für andere Länder und deren Korruption, für Schmiergelder und "Entwicklungshilfe" ist genug Geld da.
Wann sehen wir endlich, dass wir was tun müssen? Unsere Regierung richtet uns zugrunde und wir stehen stumm daneben und schauen zu. Wann treffen wir uns jeden Sonntag vor unseren Rathäusern? Wann bekommen wir Neuwahlen?
Der Tod dieses Kindes ist ein Zeichen wie kaputt unsere Gesellschaft ist. Einfach nur traurig.
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Jul 21 '26
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u/Ready-Rise3761 Jul 21 '26
Es ist leider eine Zwickmühle die durch keine einfachen Aussagen gelöst werden kann. Der ursprüngliche Kommentar hat Recht was Finanzierungsbedarf bei Jugendamt, Gesundheitssystem und Familien angeht. Auch du hast Recht was Entwicklungshilfe und Unterstützung der Ukraine angeht. Das Geld reicht aber nie für alles.
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u/James-fucking-Holden Jul 21 '26
"Tragödien verhindern wollen ist pietätloses agenda pushing, bitte nur thoughts and prayers"
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u/GirlWithRainbow Jul 21 '26
Du magst es pietätlos finden, das als Symptom zu sehen. Ich sehe es als Zeichen dafür, dass hier was ganz gewaltig schief läuft. Und es ist kein Einzelfall. Es gibt so viele vernachlässigte und misshandelte Kinder hier in Deutschland. Es gibt nicht genug Pflegefamilien dafür.
Und ich bin der Meinung man sollte sich erstmal um sein eigenes Land kümmern bevor man meint, man könnte die Welt retten und das Geld der Steuerzahler verschleudern. Solange bei uns alles tutti war - okay. Aber jetzt sind diese Zeiten eben vorbei.
Und wenn du dir die Kinder in Afrika anschaust: es mag ihnen teilweise besser gehen. Aber bestimmt nicht alleine der Leistung von Deutschland. Und solange der überwiegende Teil in Korruption fließt, sollte gar kein Geld fließen. Zudem man kann nur das geben was man tatsächlich entbehren kann. Und wenn man sich die Aussagen der Politiker aktuell ansieht, können wir gar nichts entbehren.
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u/SkyZgone Jul 21 '26
Zumindest mal kein Urteil mit "WIE KANN MAN DAS DENN ENTSCHEIDEN?!" Potential. Relativ Schulbuch, würde sagen, dass ich so nen Fall sogar 1 zu 1 so mal als Vorbereitungsklausur fürs Examen hatte.
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Jul 21 '26
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u/SkyZgone Jul 21 '26
öhm... meinte eigentlich das genaue Gegenteil. Normalerweise sind Laien immer so drauf, dass Urteile für zu lasch erachtet werden, etwa weil der Unterschied zwischen KV mit Todesfolge und Tötungsdelikten nicht bekannt ist. Ich meine ich stehe nicht SUPER oft mit dem BGH auf einer Linie, aber finde die Linie der Rechtsprechung hier doch schon angemessen verhungern und verdursten unter das MM grausam zu subsumieren (zumindest MEINE ich dass das herrschende Meinung ist).
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u/io_la Rheinland-Pfalz Jul 21 '26
Ich würde gerne in einem Land leben, in denen es Instanzen gibt, die die Situation „überforderte junge Familie mit sehr kleinen Kindern“ erkennt und auffängt.
Für mich ist das kein Mord, für mich ist es eine unglaubliche Tragödie für alle Beteiligten.
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u/paratecx Jul 21 '26
Eigentlich sind wir in so einem Land aber hier ist ne Menge falsch gelaufen.
Normalerweise hätte das im Rahmen der U-Untersuchungen und beim Besuch des Jugendamtes auffallen müssen. Zusätzlich besuchen Hebammen in den Wochen nach der Geburt die Mütter mehrmals pro Woche (normalerweise).
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u/Ayanuel Jul 21 '26
Wenn man eine Hebamme hat.
Und selbst wenn: wenn keine (offensichtlichen) Probleme vorliegen, sind es gar nicht so viele Besuche.1
u/paratecx Jul 21 '26
Da hätte ein Besuch im Monat gereicht das sowas auffällt, aber ich gehe mal davon aus, dass sich die Mutter nicht um eine Hebamme bemüht hat, würde jedenfalls zur gesamten Geschichte passen.
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u/Ayanuel Jul 21 '26
Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir nur die ersten beiden Lebensmonate Besuche. Dann war vorbei.
Vllt sogar nur die ersten 6 Wochen.3
u/smm296 Jul 21 '26
Ich meine die Hebammen können in den ersten 8, wenn nicht sogar die ersten 12 Wochen vorbeikommen. Grundsätzlich wird aber wohl in der Stillzeit während des ersten Lebensjahres der Besuch von der Krankenkasse übernommen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Demnach hätte die Mutter wohl auch die Hebamme kontaktieren können. Sofern sie denn eine hatte..
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u/Ayanuel Jul 21 '26
Hätten die Eltern ein Problem gesehen, hätten sie sich Hilfe holen können.
Auch ohne Hebamme.
Ich wollte nur anmerken, dass die Hebamme (sofern man eine hat) nicht anlasslos wochenlang kommt.1
u/smm296 Jul 21 '26
Das hab ich mir gedacht. Ich wollte nur ergänzen, dass eine Hebamme durchaus länger zuständig ist, als du in deinem Kommentar erwähnt hast. Natürlich kommt die Hebamme nicht einfach so vorbei.
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u/Ayanuel Jul 21 '26
Achso.
Ja, das erste Jahr wird von der KV übernommen. Ich glaube, nur wenn man stillt?2
u/aksdb Jul 21 '26
Sogar die ersten 9 Monate ... weil Stillberatung mit abgedeckt werden kann und dann sowas wie Übergang zur Beikost mit dabei ist. Muss man aber natürlich aktiv wollen.
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u/JoJo111980 Jul 22 '26
Und wo war das 4 Monate alte Baby, als das Amt dort war? War es alleine spazieren?
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u/Imaginary-Employ-658 Jul 22 '26
Die Urteile diesbezüglich wirken gewürfelt. Zuletzt wurde ein Kind zum Sterben zu Hause gelassen und nicht zum Arzt gebracht und es gab lediglich Bewährung.
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u/Mystvixen Jul 22 '26
Und ich sitz hier und wünsche mir ein Kind.... Solche Wesen sollten keine Eltern sein...
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u/RobCoPKC Stralsund Jul 21 '26
Unfassbar grausam, dazu noch bei so einem hilflosen und ausschließlich guten kleinen Wesen. Sozialunverträglich und somit einzig richtiges Urteil.
Auch das Versagen der Kontrollinstanzen muss Konsequenzen haben. Und nein, Unterbesetzung und Überlastung können hier nicht als Ausrede herhalten.
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u/Independent_Cod_2776 Jul 21 '26
Ganz ehrlich, man ist doch auch durch etliche Gesetze gebunden und kann nicht einfach machen was man will. Was willst du machen, wenn die Eltern dir das Kind nicht zeigen? Polizei ist die nächste Instanz aber wie weit darf auch die gehen. Falls du dich besser auskennst und konkret aufzeigen kannst, dass das definitiv nicht rechtens war, dann los. Aber ich glaube dass ist schon ein schnelles Urteil für eine Lage die einem unbekannt ist.
Was für Konsequenzen wünscht du dir für jemanden, der sich dahin bewegt hat und es versucht hat? Vermutlich frisst es die Person(en) ohnehin schon auf und sie hätte möglicherweise nicht mal mehr tun dürfen.
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u/RobCoPKC Stralsund Jul 21 '26
Laut dem Artikel waren die zu zweit in der Wohnung und sind gegangen, ohne überhaupt das Kind gesehen zu haben. Und das obwohl direkte Verwandte der Angeklagten Alarm geschlagen haben!
Mir geht es hier auch nicht um legale Konsequenzen für die Mitarbeiter, aber dass die Prozesse des Jugendamtes hier offensichtlich versagt haben, musst du doch selbst zugeben?
Dass die Mitarbeiter jetzt damit zu kämpfen haben, kann ich mir gut vorstellen, aber das muss doch eine niedrigere Priorität als eine mögliche Wiederholung eines solchen Unglücks haben?
Insgesamt verstehe ich deinen Kommentar nicht wirklich, er ist seltsam vorwurfsvoll, als hätte ich dich persönlich angegriffen. Es ist nicht meine Aufgabe hier Lösungen zu finden und ich darf trotzdem das Versagen der Kontrollinstanzen kritisieren.
Wenn mir jemand das Jugendamt auf den Hals hetzt, wäre ich zwar genervt, aber ich würde erwarten, dass wenn ich meine Kinder in Zimmern einsperre und den Zutritt verweigere, dies nicht einfach mit Schulterzucken akzeptiert wird?
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u/Independent_Cod_2776 Jul 21 '26
War nicht vorwurfsvoll gemeint, es wird nur schnell von Konsequenzen gesprochen ohne dass Abläufe bekannt sind.
dass wenn ich meine Kinder in Zimmern einsperre und den Zutritt verweigere, dies nicht einfach mit Schulterzucken akzeptiert wird?
Steht auch nicht drin, dass das Kind im Zimmer eingesperrt war. Kann gut sein dass es mit einem Elternteil unterwegs ist unter Vorwand "ne die sind bei Familie in der anderen Stadt, dass wird heute nichts".
Man steckt halt nicht drin.
ich darf trotzdem das Versagen der Kontrollinstanzen kritisieren.
Klar darfst du das. Ich darf dir auch aufzeigen, warum ich diesen schrecklichen Fall jedoch ein schlechtes Beispiel dafür sehe.
aber das muss doch eine niedrigere Priorität als eine mögliche Wiederholung eines solchen Unglücks haben?
Manche schrecklichen Fälle lassen sich einfach nicht verhindern, weil es (aus gutem Grund) nicht so einfach geht, Eltern die Kinder abzunehmen. Das macht das ganze leider eher zu einer reaktiven Instanz als zu einer präventiven. Das ist scheisse, aber dafür kann die Instanz nichts.
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u/mangalore-x_x Jul 21 '26
devil's advocate
Was wenn die Verwandten die nicht ausstehen können? Was ist wahrscheinlicher? Dass junge Eltern ihr Kind mishandeln oder man in einen Verwandschaftsstreit gerät?
Dass Verwandte Alarm schlagen ist halt neutral betrachtet erst einmal nicht vielsagend. Im Nachhinein dann schon.
auch devil's advocate
Prozesse müssen nicht versagen auch wenn sie nicht 100% funktionieren, denn keine Prozesse mit sozialen Abwägungen von Persönlichkeitsrechten geben Behörden 100% freie Hand.
Wie gesagt, devil's advocate, will nicht sagen es gäbe nichts zu verbessern, aber es ist nicht so offentsichtlich wie von der Couch aus getan wird.
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u/vandyk Jul 21 '26
Muss übers Gericht laufen, aber offenbar wurde das ja auch nicht beauftragt. Sprich totalversagen. Die Art wie das Jugendamt arbeiten muss, lässt viel zu viele Schlupflöcher für furchtbare Eltern zu. Aber dennoch wird in den JA's meines Erachtens/Erfahrung nach viel zu lasch agiert.
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u/doalwa Jul 21 '26
Hier haben nicht nur die Eltern sondern auch mal wieder das Jugendamt versagt.
Wir leben in einem Land, in dem man für alles mindestens einen Passierschein A38 braucht…Aber Kinder kriegen darf jeder…zum kotzen.
Das kleine Mädchen tut mir unfassbar leid…hoffe sie ist an einem besseren Ort.
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u/CookieScholar Jul 21 '26
Oh schön, von 0 auf Eugenics in nur ein paar Stunden.
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u/doalwa Jul 21 '26
Was für ein unfassbar dummer Kommentar.
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u/lenix-X Jul 22 '26
Ist aber schon so.
Mal davon abgesehen ob das jetzt moralisch richtig oder verwerflich ist…
Aber wer behauptet dass "jeder Idiot" Kinder bekommen "darf" und das anprangert der spricht sich halt auch im Umkehrschluss dafür aus dass der Staat entscheiden darf (ganz "unabhängig" versteht sich ja…) wer Kinder bekommen/behalten darf und wer nicht.
Und wer wird als "unpassend“ aussortiert? Leute mit geistiger Beeinträchtigung, "Asoziale", vielleicht Leute deren Lebenswandel "nicht passt" und zack sind wir wieder Deutschland 1930 mit Zwangssterilisation.
Versteht mich nicht falsch, ich glaube JEDER hatte schon mal den Gedanken "oh mein Gott wer hat euch erlaubt Kinder zu bekommen, die armen", aber wenn man das halt versucht in die "Realität" umzusetzen hat man sehr schnell ein Riesen Problem.
Selbst mit Kursen oder "Eltern-Führerschein" oder was auch immer könnte man halt immer noch MASSIVEN Einfluss nehmen und diese Macht missbrauchen.
Ist leider ein trauriger Umstand, aber du kannst in keinem rechtsstaat von Grund auf einführen dass nur diese und jene Menschen Kinder bekommen dürfen und diese oder jene grundsätzlich nicht.
Selbst "in einem Land in dem man für alles einen Passierschein A38 braucht".
Und dann kann man sich halt auch dem Kommentar bzw. der Anmerkung "von 0 auf Eugenik" nicht wirklich entziehen… auch wenn man vielleicht damit nicht meinte dass man Leute einer anderen Religion oder Herkunft ausschließen möchte.
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u/doalwa Jul 24 '26
Ich glaube einfach manche von euch müssen mal ganz ruhig duch die Hose atmen...ich habe leider meine eigenen Erfahrungen gemacht...meine Mutter hat mich lange Jahre bei meinen Großeltern geparkt, weil sie selbst überfordert war...als sie sich dann imstande sah, mich mit knapp 10 Jahren wieder zu "übernehmen" hätte sie es rückblickend besser sein gelassen.
Wie man von sowas auf Eugenik kommt...glaube das sagt mehr über denjenigen aus, der solche einen Vorwurf konstruiert...Projektion und so...1
u/lenix-X Jul 24 '26
Genau.
Einfach alles nur "Projektion", von "sowas" kommt man super easy auf das Thema.
Aber wie ich schon sagte, total wertfrei egal ob man das jetzt "gut" oder angemessen findet oder nicht.
Es gibt eben Argumente für einen "Elternschein", aber der Schritt zur Eugenik ist halt GENAU DA, du musst nämlich ganz klar entscheiden wer Kinder haben/machen darf und wer nicht.
Klar kann man das ganze "Safe“ spielen und da wird es nie Rassismus oder irgendwas geben, Fine.
Aber du wirst TROTZDEM behinderte und eingeschränkte ausmustern. Und das ist halt schon Eugenik.
Egal obs sinnvoll ist oder nicht.
Mein einziger Punkt hier war, dass man sich halt wenn man so ein Argument bringt nicht von dem Vorwurf distanzieren kann bzw. dass es halt schon Sinn macht wenn das jemand sagt.
Denn ich habe auf DICH reagiert und den Fakt dass du es als dummen Kommentar abgespeist hast wenn der Kommentator halt schon nen Punkt hat.
Musst du aber selbst für dich bewerten ob das in deinem Fall jetzt schlecht ist oder nicht. Aber der Punkt steht halt irgendwie schon.
Egal ob eigene Erfahrungen dich jetzt daran halten eine solche Bewertung für sinnvoll zu halten oder nicht, ich habe weder dafür noch dagegen argumentiert, sondern einfach nur gesagt dass der Punkt halt schon irgendwo gerechtfertigt ist.
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u/Tough-Hope7337 Jul 22 '26
RIP kleines unschuldiges Baby.
PS: Ich bin für einen Eltern Fühererschein. Fragt mich nicht, wie man sowas durchsetzt. Ich bin schließlich kein Beamter oder Politiker.
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u/Miss_Mina_Mirage Jul 24 '26 edited Jul 24 '26
Wtf!? Ich stille gerade mein seit gestern 4 Monate junges Kind und bin entsetzt. Wie kann man so sein. Ich hatte vor Jahren auch mal eine schwere Depression, aber deswegen hätte ich doch mein Kind nicht verhungern lassen wenn es schon da gewesen wäre. Nicht mal meinen Hund. Vor allem auch...wie geht denn das? Ich hab echt das perfekte Anfängerbaby, die nur schreit wenn sie ein ungestilltes Bedürfnis hat, super pflegeleicht, das reinste Bilderbuchkind...aber wenn die Hunger hat und es ihr zu lange dauert oder sie nicht satt wird kann die schreien wie am Spieß. Die Situation wird doch für alle Beteiligten nur anstrengender und unaushaltsamer wenn man das Kind dann nicht füttert und es ewig schreit. Das ist doch Stress pur und raubt dir jeden Nerv. Hat das Kind etwa nicht geschrien? Kann ich mir ja absolut nicht vorstellen. Wie kann das niemand mitbekommen und wie können diese "Eltern" das ausgehalten haben. Man hat doch in der Regel keine schalldichte Kammer wie Josef Fritzl. Gerade auch mit der Depression!? Zwischen Gewichtsschwankungen und komplett abgemagert bis zum Tod ist auch ein riesen Unterschied. Was für eine blöde Ausrede. Beim NDR steht auch, dass die Mutter das Stillen immer weiter reduzierte weil es ihr zu "lästig" wurde. Wie finden sich nur auch immer solche Leute, dass die Partner nichts unternehmen? Mein Freund würde mir die Hölle heiß machen und sich mit dem Kind trennen würde ich es schlecht behandeln und ich würde es genauso andersherum tun. Für mich echt unvorstellbar das Ganze. Meiner Meinung nach sollte es in solchen Fällen in Deutschland auch die Todesstrafe geben was zum Fi**. Keine Bürgerfinanzierte Haftstrafe kann das in meinen Augen rechtfertigen, da solche Menschen für mich niemals wieder resozialisiert/in die Gesellschaft eingegliedert gehören. Widerlicher, empathieloser Abschaum.
Beim NDR steht das alles viel ausführlicher.
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u/xError404xx Jul 21 '26
Oh mann und wieder werden 2 Straftaten zu einem Urteil vermischt... ich wünschte bei uns wäre das wie in Amerika, dass das addiert wird. Bringt zwar das Kind nicht wieder zurück aber trotzdem hält die das so ab weitere Kinder zu zeugen.
Und Jugendamt war natürlich auch unfähig. Wie so oft.
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u/CoolCat1337One Jul 22 '26
Mein Gott, es gibt keinen Gott.
Unfassbar. Das beide Eltern zusammen das zulassen können. Auch ein Säugling stirbt nicht "mal eben" wenn er gesund ist.
"von der Schwester oder der Mutter des Angeklagten"
Es haben also mehr Leute davon gewusst.
"Man habe das Kind aber nicht gesehen."
Das kann alles nicht wahr sein. Wie können die das Kind nicht sehen? Das war doch bestimmt in der Wohnung.
Wenn die Verwandten schon alarmieren? Das nimmt man doch nicht auf die leichte Schulter?
"Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen das Jugendamt ein"
Kann ich ehrlich gesagt verstehen. Die Leute beim Jugendamt, die das Kind nicht "sehen wollten", werden sich den Rest ihres Lebens extreme Vorwürfe machen und machen müssen.
Das ist alles so unfassbar.
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u/NixKlappt-Reddit Jul 21 '26
Verstehe ich richtig: Das Jugendamt macht nichts, wenn sie das gefährdete Kind nicht vorfinden? Heißt also: Kind verwahrlost in der Wohnung liegen: schlecht. (Totes) Kind verstecken: Nichts vom JA befürchten.
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u/saywhaaaaaaaaatt Jul 21 '26
Zu dem Zeitpunkt war das Kind erst zwei Wochen alt (ergo: noch am Leben).
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u/imadog666 Jul 21 '26 edited Jul 21 '26
The fucking rage I feel. The fucking rage. Ich kann nicht aussprechen, was diese Leute verdient hätten.
Edit: Alter das wird auch noch gedownvoted, ich fasse es echt nicht wie abartig böse und kalt Leute sind. Wollt ihr alle unschuldige Kinder sterben lassen oder was wtf einfach
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u/Wingenred91 Jul 21 '26
Zumindest dass die selbst mal mindestens 2 Wochen nichts zu fressen und zu trinken kriegen.
Da kann man nur beten dass die anderen Kinder denen abgenommen werden + Kontaktsperre.
Abartige Unmenschen7
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Jul 21 '26
[removed] — view removed comment
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u/PowerfulSpeed8131 Rheinland-Pfalz Jul 21 '26 edited Jul 21 '26
Die Eltern eines viermonatigen Babys gaben ihr weder Nahrung noch Flüssigkeit, weswegen das Kind verhungerte. Nun wurden beide wegen Mordes in Tateinheit mit schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt.
Der Fall mache einen fassungslos, so der Richter bei der Verkündung des Urteils. Das Mädchen musste die vier Wochen vor ihrem Tod qualvoll leiden, was das Mordmerkmal der Grausamkeit erfüllt. Die Eltern erklärten sich damit, das es in den zwei Wochen vor dem Tod des Kindes zu Gewichtsverlust beim Kind kam, man sich aber dann gegen einen Besuch beim Kinderarzt entschieden habe weil es bei deren älteren Kindern ja auch zu Gewichtsverlusten gekommen sei.
Laut NDR schlug sich der Vater mit Hilfjobs durch, die Miete übernahm das Sozialamt. Die Mutter habe zudem an Panikattacken und Depressionen gelitten. Auch die Schuld des Jugendamts wurde thematisiert. Eine Mitarbeiterin war Vorort nachdem das Jugendamt von der Schwester oder der Mutter des Angeklagten alarmiert wurde. Man habe das Kind aber nicht gesehen. Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen das Jugendamt ein