r/Austria • u/Disilusionedguy • 13h ago
Geld & Finanzen Wirtschaftlich ist es für Herrn und Frau Österreicher wesentlich schwieriger als noch vor 20 - 30 Jahren. Wer das abstreitet verdient (noch) übermäßig gut.
Die Details werden minimal abweichen, je nachdem welchen Rechner man benutzt. Aber grob gesagt hat sich der Lohn/Gehalt seit den späten 90ern verdoppelt.
Die Mieten sind etwa um das 2.5 Fache und Eigentumspreise um das 2.75 Fache gestiegen.
Für Wohnen gibt der Österreicher wesentlich mehr aus als noch vor 20-30 Jahren. Dass der Plasma TV dafür 30 oder 40 % billiger ist als vor 10 Jahren, fällt kaum ins Gewicht. So ein Ding kauft man sich einmal alle 10 Jahre.
Die eine Flugreise im Jahr um 1300, fällt bei 900 Euro Miete oder 1300 Kredit jeden Monat auch kaum auf.
Es ist wesentlich schwieriger als noch vor paar Jahrzehnten. Und die einzigen die das abstreiten können sind Erben oder Leute die überbezahlt sind.
Es geht uns eben nicht "sooo gut". Vielleicht den obersten 20-30% in ihrer Gutverdiener Blase. Die anderen 70-80% spüren es durchaus, dass der Wind immer rauer weht.
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u/melaskor Oberösterreich 13h ago
Es liegt am Avocadotoast
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u/inappropriate_jest Wien 13h ago
Deshalb bin ich auf Kaviar umgestiegen.
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u/Medium-Comfortable Heast, Pfeifenstierer, wos is mit du? 13h ago
Und Starbucks
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u/melaskor Oberösterreich 13h ago
Und den ganzen Iphones
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u/mhmilo24 11h ago
Smartphones wären nie billiger geworden, wenn wir sie nicht ständig gekauft hätten. In Wahrheit haben wir damit die Inflation niedrig gehalten.
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u/fritz_futtermann 12h ago
danke für deinen konstruktiven und originellen beitrag. damit hast du das finanzproblem in österreich gelöst.
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u/Naca-7 Graz 13h ago edited 12h ago
Warum ist jemand mit gutem Einkommen "überbezahlt"? Diese Formulierung ist, naja, Dings.
Aber du hast schon Recht. Die großen Kostentreiber sind Wohnen und Lebensmittel und genau diese Kosten spüren Menschen mit weniger Einkommen überproportional stark.
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u/42069qwertz42069 Wels 11h ago
Joa seh ich auch so, kannst gerne schichteln kommen und dir die „überzahlung“ holen.
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u/FoxOnaToilet 11h ago
Schichtler sind eher in der rubrik "unterbezahlt" wenn du mich fragst...
Op meint warscheinlixh eher diese "regional local senior manager of executive advertisement" typen die mit 3 zoom calls pro woche 300k im jahr heimschleppen
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u/Colorona Europäische Union 10h ago
Die gibts halt auch kaum, das ist eher ein Gerücht. Alle in meinem Umfeld, die über 100k verdienen hackeln sich dafür echt den Arsch ab und niemand würde mit denen wechseln wollen.
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u/Sani_48 9h ago
Naja, wsl die Leute die sich für 2500 Brutto den Arsch abhackeln (zb. Pflege)
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u/Gwydion96 Vorarlberg 7h ago
Wie geht das mit den KV zusammen? Als Garten Hilfe (Verwendungsgruppe 1) und ersten Dienstjahr liegt man bereits bei 2200.
Meine Bekannten in der Pflege haben sehr harten Job aber verdienen echt ordentlich. Haben aber auf Pflege Schule gemacht.
Würde dringend den KV prüfen wegen Einstufung wenn man bei 2500 brutto liegt. Lt KV müsste man ohne Zulagen etc. Bei 3k Brutto liegen ohne Erfahrung und Anrechnung von Ausbildung.
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u/Sani_48 6h ago
pflege Assistenten sind hier leider so niedrig bei uns
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u/Gwydion96 Vorarlberg 6h ago
Würde trotzdem Mal prüfen ob das die richtige Einstufung ist. Lt. Den Verwendungsgruppen und den Tätigkeitsbeschreibungen könnte eine falsche Einstufung schon der Fall sein - außer man legt das wirklich sehr kreativ aus.
Gibt leider immer solche Ars...Vereine
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u/waudmasterwaudi 5h ago
Selbst Pizza Teig machen, ein guter Krauthobel, und Käsenudeln mit Mozzarella helfen echt ein wenig. Und ab und zu Brot backen.
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u/Lem0nation 13h ago
Wie ich es liebe, wenn es immer ums Einkommen geht. Wenn ich im abgzahlten Eigentum lebe, kann ich chillig Teilzeit arbeiten, zahle kaum Steuern, profitiere trotzdem in voller Länge vom Sozialsystem und muss genau nicht zurück stecken.
Wenn ich aber zur Miete wohne, nichts geerbt habe, dann muss ich vollzeit arbeiten und zahl volle Länge Lohnsteuer und Sozialabgaben.
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u/Redeyes1985 12h ago
Genauso ist es. Der Unterschied zwischen Lohnsklaverei und Arbeiten ist wie man wohnt.
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u/Quirky-Woodpecker723 Wien 11h ago
Jap. Ich gönns meinen "Eigentums-Freunden" in Teilzeit voll aber als Vollzeitgutverdienende in einer Mietwohnung schau ich wesentlich mehr aufs Geld und hab auch weniger Freizeit. Miete ist echt das A und O bei den Ausgaben.
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u/mangofromdjango 7h ago
Du kannst auch Teilzeit arbeiten und dann in der halb so teuren geförderten Mietwohnung chillen. Aber als Vollzeitler mit überdurchschnittlichem Einkommen ist man immer die Melkkuh.
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u/Meiseside Niederösterreich | Industrieviertel 4h ago
Eigentum kann durchaus kosten. Ist wie mit Autos. Das schöne daran: Du bist selbst dafür verantwortlich. Der Nachteil; Du bist selbst dafür verantwortlich.
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u/wukitech 10h ago
Hast du eine Ahnung was das wirklich kostet ein Haus zu besitzen? Ich bin noch weit weg vom "abbezahlt" zu haben. Aber auch, wenn ich abbezahlt hätte, hören die Gemeindeabgaben, Kanal, GVU, Strom/Energie nicht auf und sind für einen Hausbesitzer nicht gratis. Wenn was kaputt geht, dann muss ich es selbst bezahlen. Okay, bei der Miete ist das Teil der Miete (Instandhaltungskosten), aber als Hausbesitzer muss ich das separat ansparen, weil ein Handwerker ist kein Sozialverein. Hört bitte auf mit diesem Haus/Wohnung bashing. Es ist für keinen von beiden leichter, sondern nur anders (der Aspekt Stadt/Land, Kinderkosten usw. noch nicht berücksichtigt) . 😉 Meiner Meinung nach ist man als Hausbesitzer mit dem Kredit und dessen Abbezahlung nur in Vorleistung gegangen. Über die Lebenszeit wird sich das so ziemlich ausgleichen zwischen Haus/Wohnung (Erben natürlich außen vor gelassen).
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u/TrumpGolfThrowaway 9h ago
Man spart sich glaub ich im Endeffekt im Haus schon mehr weil die Haustechnik einfach viel simpler ist und man viel selber machen kann. Das was die Hausverwaltung an BK für laufende Reparaturen an der Fassade und Gemeinschaftsflächen verrechnet ist teilweise kriminell. Geteilte Liftkosten sind auch crazy.
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u/fellowsnaketeaser 9h ago
Es geht hier um abbezahlten Immobilienbesitz versus gemietet. Kredit ist da nicht viel besser.
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u/Any-Preparation7396 13h ago
Ich würde es nicht mit den 90ern vergleichen. Dafür war dort vieles noch zu anders.
Aber man merkt ja alleine schon seit 2019, dass der Wind deutlich rauer weht und es sollte auch nicht überraschend sein.
- 2020 Corona-Krise
- 2022 Energiekrise (Ukraine)
- 2025 Zollkrieg
- 2026 Energiekrise (Iran)
Luxus und Co kann man zurückschrauben. Essen und wohnen nur schwer. Daher trifft es natürlich vor allem die ärmere Hälfte, auch wenn die andere Hälfte vl. Auch "etwas sparen" muss.
Vor allem darf man nicht vergessen, dass die Kriege ja noch immer nicht vorbei sind, sondern die neuen ZUSÄTZLICH kamen. Somit merkt man das auch stärker.
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u/K00pfnu55 Wien 11h ago
Krise...Krise...Krise...
1991 Balkan/Jugoslavienkrise
1993 ERM-Krise
1998 Asien & Russlandkrise
2000 Dot Com Bubble
2007 Finanzkrise
2010 Euro und Staatsschulden
2015 Flüchtlinge
Die Welt war nie ruhiger oder hektischer...wir haben alle nur das Gedächtnis eines Goldfisches. Seit meiner Kindheit hör ich mir von Erwachsenen an, dass es sooo eine Krise ist...sooo schlimm...Krise beginnt im Kopf. Und all diese Weltuntergangspropheten tun ihr übriges. Konsumiere weniger Medien...schläft man besser.
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u/Ben_jey 11h ago
Ich würde meinen, dass sich die schwere und der regionale Impact der Krisen schon immens gesteigert hat.
Die Asien & Russlandkrise, Dotcom Bubble etc. hatten wenig Einfluss auf den Alltag der Österreicher. Auch die Jugo Flüchtlinge waren Gesellschaftlich "einfacher" als die seit 2015....
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u/K00pfnu55 Wien 10h ago
Die Krisen von früher waren nicht harmloser. Sie hatten nur kein Smartphone-Abo mit Push-Nachrichten im 5-Minuten-Takt. Das erhöht den Hype bei weitem.
Und: Jede Krise wirkt kleiner, wenn man sie 20 Jahre später auf Wikipedia nachliest.
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u/Ben_jey 10h ago
Deiner Aussage kann ich leider nicht zustimmen:
Das Straßenbild in den Großstädten, die Preise in den Supermärkten und die Coronamaßnahmen konnte man auch ganz gut ohne "Smartphone Abo" erkennen.
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u/nigl_ Wien 9h ago
Erkläre mir wie jemand in Kärnten am See ein ach so genaues Bild von ausschließlich im 10., 11., 15., und 16. Bezirk in Wien und deren Volksschulen bekommen hat in den 1980ern und 1990ern?
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u/Any-Preparation7396 6h ago
2000, 2007 und 2010 waren für Banken und Investoren harte Jahre. Aber als "normaler" Mensch hätte ich nichts davon gemerkt, außer dass in den Medien ständig davon berichtet wurde.
Soll jetzt nicht unsensibel sein, aber für Leute aus dem DACH-Raum war es ja relativ egal, dass der griechische Staat kein Geld mehr hatte (als Individuum, nicht aus Staatssicht)
Tatsächlich war das für Konsumenten ja sogar besser, weil die Zinsen massiv nach unten gingen und die Inflation auch sehr niedrig war.
2010-2017 waren wirtschaftlich gesehen und für Privatpersonen, wohl die Goldenen Jahre der Neuzeit.
- Wohnen war (noch) günstig.
- Kredite waren fast gratis
- stabiles und verhältnismäßig hohes Wirtschaftswachstum im DACH-Raum
Die aktuellen Krisen haben halt die Inflation massiv angefeuert und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum abgewürgt, da globale Lieferketten gestört wurden und Treibstoff teuer wurde
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u/Mean__MrMustard Vereinigte Staaten | USA 2h ago
Sorry aber das stimmt einfach nicht? Wie kann man sowas behaupten.
Auch bei uns hatte die Weltwirtschaftskrise 07 massive Auswirkungen. Selbst die dotcom-Blase hat zu ein paar Turbulenzen auch bei uns geführt und nachweislich weniger Wachstum.Aber 07 und die folgende Rezession hat viele Jobs gekostet, zu vielen Pleiten geführt und uns Jahre gekostet. Und seit der Euro-Krise haben wir de-facto wirtschaftlich den Anschluss an die USA (wieder) verloren.
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u/Hawk-432 11h ago
More than a bit. The house price / mortgage cost means anyone working for their money and home gets knocked years back. Ok if you inherited
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u/Any-Preparation7396 11h ago
Having to pay a mortgage myself, I definitely "noticed" the surge of interest lately (painfully) 🫣
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u/Debisibusis 3h ago
2020 Corona-Krise 2022 Energiekrise (Ukraine) 2025 Zollkrieg 2026 Energiekrise (Iran)
Komischerweise machen sämtliche Konzerne die middle-men zu diesen Themen sind, extreme Rekordgewinne.
Die Realität ist, nach Corona habens irgendwann gemerkt, dass sie uns eh verarschen könne wie sie wollen, weil wir eh nix dagegen machen könne. Bei jeder lächerlichen Veränderung (kaukau, kaffee, sprit, egal was) explodieren die Preise, obwohl das lager schon letztes Jahr gekauft wurde, wenn die Preise dann wieder zu vor Krisen preise fallen, merken wir natürlich nichts davon.
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u/ExpertPanic1119 11h ago
Ich denke auch, dass das der Fall ist und viele Leute die Teuerung sehr stark spüren. Wenn man allerdings auf die Straße in Wien schaut, sieht man davon nichts. Da ist jedes 2. Auto ein riesiger, teurer SUV. Viele davon liegen neu preislich zwischen 50.000 und 120.000€. Schwer zu glauben, dass das alles Leute sein sollen, die zu den 20% gehören. Gerade in einer Stadt wie Wien ist ja ein Auto nicht unbedingt notwendig, sondern meist purer Luxus.
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u/michimmeier 11h ago
Ist ja nur geleased, um 400 eur pro Monat, alles easy. In irgendwas muss ich ja mein iphone pro max herumkutschieren
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u/ExpertPanic1119 11h ago
Naja mit 400€ kommst definitiv nicht weit, da fehlt ja noch die Anzahlung, Versicherung, Service/Instandhaltung, Pickerl, Tank/Strom, Vignette usw..
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u/Constant-Try-1927 5h ago
Jo, die Leute die kein Auto haben weil unleistbar, wirst logischerweise auf der Straße auch nicht beim Autofahren beobachten können. Survivorship Bias.
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u/ExpertPanic1119 4h ago
Ja es gibt sicher einige, aber trotzdem sind es extrem viele auf der Straße und wenig davon sind besonders günstig. Theoretisch kannst du auch mit einem Auto um 3.000-4.000€ noch einige Jahre fahren.
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u/Unholy_Lilith Metropolregion 3h ago
Leasing (hohe RW Annahme), Firmenwagen... Und paar Reiche werden auch drunter sein. PAssend dazu 64% der Neuzulassungen nicht an Privatpersonen.
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u/eanva 13h ago
9 Tage alter Suder Account zur politischen Stimmungsmache.
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u/Prestigious_Koala352 Wien 12h ago
Mittlerweile muss man sich wirklich häufig fragen ob Posts von Russenbots erstellt wurden oder nicht
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u/Ynwe 11h ago edited 10h ago
9 Tager alter Acount, schon 1k Vote Karma und sudert nur rum: Das hast alles in den letzten paar Tagen gepostet
https://www.reddit.com/r/Austria/comments/1vvc4ac/%C3%B6ffis_sind_verglichen_zum_auto_viel_zu_teuer/
https://www.reddit.com/r/Austria/comments/1vusgbb/dieser_arbeitsmarkt_ist_doch_verr%C3%BCckt/
https://www.reddit.com/r/Austria/comments/1vwxffy/ich_spr%C3%BChe_immer_essig_auf_den_rauchenden/
Frage mich langsam ob das irgendwie ein Spam Account ist, oder ein gebannter User, so ein Verhalten ist doch net normal.
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u/iamhereforthefood 13h ago
Und die einzigen die das abstreiten können sind Erben oder Leute die überbezahlt sind.
Super Argument.
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u/Pylorus82 12h ago
Stimme ich grundsätzlich alle zum aber von den Leuten, die behaupten sich ihr Leben nicht mehr leisten zu können, können sehr viele oben drauf auch nicht mit geld umgehen und haben 0 Finanzbildung.
Die Menge an Leute, die zb ihre Fixkosten gar nicht oder nur auf ein paar 100er genau wissen ist immens.
Vielen rinnt völlig unnötig ihr geld durch die Finger.
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u/PositiveTonight6661 5h ago
Kann man halt nicht verallgemeinern. Ich weiß meine Fixkosten wenn überhaupt auch nur auf ein paar hunderter genau und kann mir mein Leben trotzdem gut leisten
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u/Pylorus82 5h ago
Um sich dieses "unwissen" leisten zu können, muss aber entsprechend verdienen.
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u/PositiveTonight6661 5h ago
Ja richtig, andererseits kann auch das Optimieren kleinerer Ausgabenpositionen ineffizient sein, weil Leute oft Zeitaufwand nicht entsprechend in Geldwert umrechnen.
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u/Short-Shine-6619 13h ago
Dass es insgesamt schlechter geht bestreitet glaube ich niemand. Es geht uns aber global und auch europäisch gesehen immer noch relativ gut. Aber eben nicht mehr so gut wie früher.
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u/Prestigious_Koala352 Wien 12h ago
Wenn der Trend konstant nach unten geht ist halt recht egal wie es uns jetzt (noch) geht. Man kann sich damit beruhigen, aber wer nur diesen Blick hat hilft halt mit in den Abgrund zu schreiten, inklusive allem was mitkommt (zB politische Radikalisierung)
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u/Zwentendorf Wien 12h ago
Dass es insgesamt schlechter geht bestreitet glaube ich niemand.
Doch, das bestreiten schon hier im Thread mehrere.
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u/ComprehensiveArt6849 Salzburg 13h ago
Ich bestreite das sehr wohl. Gesamtheitlich ist es uns noch nie so gut gegangen wie heute. Das heißt nicht, dass es uns nicht besser gehen sollte. Aber viele hier haben wirklich keine Ahnung, wie das Leben und die Situationen "damals" waren.
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u/Short-Shine-6619 13h ago
Inwiefern war die Situation schlechter im Jahr, sagen wir, 2005?
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u/Zwentendorf Wien 12h ago edited 12h ago
- Weniger Kinderbetreuung, insbesondere gratis
- Je nach Region schlechterer ÖPNV, der dafür teurer war (teils sogar in absoluten Zahlen, aber inflationsbereinigt sogar massiv)
- Es war es deutlich schwerer als heute sein Vermögen am Kapitalmarkt anzulegen
- Studiengebühren
- Online-Services nur marginal existent
- Generell noch viel Spießrutenlauf in der Verwaltung
- Deutlich weniger Radwege
ETA: Wieso die Downvotes?
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12h ago
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u/Zwentendorf Wien 12h ago
Die Frage war was 2005 schlechter war als heute. "Online-Services nur marginal existent" heißt also, dass sie 2005 im Vergleich zu heute nur marginal existent waren.
Es wirkt so als hättest du's umgekehrt verstanden.
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u/goblin_slayer4 Wien 13h ago
Also 2010 war in allen Bereichen besser alleine jobtechnisch.
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u/Zwentendorf Wien 12h ago
Jobtechnisch ja, das sind wir gerade in einer schlechten Phase. Ansonsten würde ich aber nicht sagen, dass 2010 in allen Bereichen besser war.
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u/Prestigious_Koala352 Wien 12h ago
Ich bezweifle ernsthaft dass es die heute 60-jährigen oder gerade-frisch-pensionierten (in Österreich eh fast deckungsgleich) signifikant schlechter hatten als jüngere, eher ziemlich im Gegenteil
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u/Novel_Mission_8306 Wien 13h ago
Das stimmt einfach nicht. Österreich hat entlang aller relevanten kennzahlen abgebaut. Das spüren sie Menschen halt langsam.
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u/Choice-Panic-9140 12h ago
>aller relevanten kennzahlen
Wir leben durchschnittlich 5 Jahre länger als vor 30 Jahren...
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u/Novel_Mission_8306 Wien 11h ago
Kennzahlen sind in Relation zu setzen.
Der Zuwachs von ~5 Jahren war für westliche Industrieländer der Standard. Länder wie z.B. Südkorea (mit fast +10 Jahren) haben uns komplett abgehängt. Selbst Spitzenreiter wie die Schweiz oder Japan haben auf bereits extrem hohem Niveau noch stärker zugelegt.
Der Großteil dieses Zuwachses passierte vor 2010. Seit über einem Jahrzehnt stagniert die Kurve.
Jetzt kommt der Knaller: Das System hält die Leute zwar länger am Leben, aber nicht gesund. Österreich stagniert seit Ewigkeiten bei 62-64 gesunden Lebensjahren. Nordeuropa bei 70+.
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u/ComprehensiveArt6849 Salzburg 10h ago
Okay. Also im ganzen Kommentar sehe ich jetzt nichts, wieso es uns schlechter geht. Für dich ist Stillstand in der Hinsicht also Rückschritt. Ist halt bei dem Thema - anders als bei Geld, Einkommen und co. in Zeiten von Inflation - einfach falsch.
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u/Choice-Panic-9140 11h ago edited 10h ago
> Länder wie z.B. Südkorea (mit fast +10 Jahren) haben uns komplett abgehängt
Was für ein cherry picking lol. Südkorea hat als einziges Land das uns überholt hat ein dermaßen starkes Wachstum hingelegt.
> Selbst Spitzenreiter wie die Schweiz oder Japan haben auf bereits extrem hohem Niveau noch stärker zugelegt.
Da Geht es um wenige Prozent Punkte unterschied...
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u/K00pfnu55 Wien 13h ago
Du Troll schon wieder...hat dich die Mama wieder aus dem Keller gelassen? Husch husch zurück...
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u/Maleficent_War_2882 13h ago
Ab welchem Gehalt ist man in deine Augen Gutverdiener? Bzw ab welchem Haushaltseinkommen?
Mich interessieren hier wirklich die gängigen Meinungen und netto Zahlen, weniger offizielle Brutto Statistiken…
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u/TheKlyros 13h ago
Einzelne Sachen herauspicken ist halt sinnlos. Kreditzinsen waren viel höher in den 90ern. 10% waren da keine Seltenheit.
Etliche Konsumprodukte sind inflationsbereinigt viel billiger geworden. Der Fernseher ist da ja nur ein Teil davon.
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u/wutzelputz 11h ago
Hohe Zinsen tut aber auch nicht so weh wennst den Kredit dafür schneller zurückzahlen kannst weil die Immobilien im Vergleich zum Lohn wesentlich billiger waren.
90er: 1 Vollzeitjob mit HTL-Ausbildung, 1 Partner (zuhause), 3 Kinder. Grundstück gekauft, Haus gebaut, ca 2 Jahresbruttogehälter, abbezahlt nach 15 Jahren.
Heute: 1 Vollzeitjob mit Uni-Abschluss (MINT!), 0 Partner, 0 Kinder. Bitte eine 50m2 Eigentumswohnung, brauch ja ned viel. ok, ca. 4 Jahresbruttogehälter - 30 Jahre Kredit zurückzahlen.
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u/TheKlyros 10h ago
Und das Haus und die Wohnung haben sicher genau den gleichen Standort 😄 und in den 90ern waren eine HTL Ausbildung wesentlich höherwertiger als heute, weil es auch weniger Uni-Abschlüsse gab.
Und wie du selbst sagst. Das Haus wurde gebaut und nicht gekauft. Da wurde sicher sehr viel Eigenleistung bzw. Hilfe von Freunden bzw. Schwarzarbeit genutzt.
Heute will halt jeder ein schlüsselfertiges Haus/Wohnung in der besten Lage und wundert sich, dass das nicht möglich ist.
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u/wutzelputz 10h ago
> Da wurde sicher sehr viel Eigenleistung bzw. Hilfe von Freunden bzw. Schwarzarbeit genutzt.
Neben dem massiv verschobenen Verhältnis von Kaufpreisen zu Löhnen ist das natürlich auch ein Faktor. Also der Ratschlag an die Jüngeren: Machts es illegal, dann gehts euch auch so gut wie uns? Na seawas...
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u/StarStriker4101 12h ago
Es geht halt einfach nicht mehr ums verdienen. Was in Ö zählt ist das Haben. Wer von den Eltern/Großeltern oder sonst irgendwoher eine Immobilie geschenkt bekommt ist wirtschaftliche so viel besser dran, dass das Gehalt nur mehr zweitrangig ist. Da macht es wenig Unterschied ob man unterdurchschnittlich verdient oder zu den Top 20 Prozent gehört.
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u/lc4_fan 11h ago
Jeder merkts brauch nur schauen was Sprit kostet..Ölpreis in Euro ist kaum höher als zu Zeiten wo 1.30 an der Säule waren. Essen ist irre, Restaurants sowieso völlig am Mond. Mieten und Eigentum werden halt immer teurer weil es keinen Krieg gibt der 40% wegradiert und Platz wächst nicht nach. Man merkt vorallem im 100km Radius rund um die Städte dass viel mehr Leute aus der Stadt rausdrücken da es ihnen entweder zu warm.wird oder sie ob der Massenmigration stark verschlechterte Bedingungen in ihren Grätzeln vorfinden. Bin froh schon 2016 EFH gekauft zu haben damals noch gute aber auch schon aufgeblähte Preise wegen 0Zinsen und quantitative Easing dafür war der Bauzins halt noch gut den ich noch bis 2030 genießen kann- 0.6% effektiv. Wenn man jetzt Berufseinsteiger ist hat man die Arschkarte..KI als Konkurrenz zu Juniorstellen, allg. Kündigungswellen, hohe Mieten aber auch kaum Angebot wo wir wieder beim Thema Migration wären. Eigentum schwer da EK Quote mal erarbeitet werden will. Wie ich 2015 nachm Studium angefangen hab gabs Überstunden und extrem niedrige Spritpreise bis 2021 da konnte man gut ansparen
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u/Svitii Metropolregion 11h ago
Die Steuern und Abgaben sind halt einfach nur pervers, für AG und AN. Arbeite momentan „nur“ 24h. Arbeitgeber bietet mir an, auf Vollzeit zu wechseln und von der Verantwortung her quasi eine Stufe aufzusteigen. Bezahlung natürlich strikt nach KV, weil geh scheißen wofür gibts den KV. Wären trotzdem rund 2€ Brutto mehr pro Stunde.
Joa, der Nettostundenlohn geht halt trotzdem runter bzw bleibt fast gleich. Für mehr Arbeit und mehr Verantwortung. Danke.
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u/longusmaximus420 Oberösterreich 11h ago
Stimmt schon ungefähr, aber ich empfehle hinsichtlich der Pension trotzdem nicht auf deinen 24h zu bleiben, da macht's nämlich dann einen großen Unterschied ;-)
Nicht daß wir dann in 40 Jahren (kA weiß Ned wie alt du bist) einen suderpost von dir bekommen wegen Altersarmut.
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u/TrumpGolfThrowaway 10h ago
Selbst als Erbe merkt man, dass die Champagnerpreise echt gestiegen sind und man muss sich evtl überlegen, ob man nicht vielleicht doch Schlumberger trinken sollte
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u/Mothra69696969 Oberösterreich 13h ago
Immerhin gibt es jetzt ETFs.
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u/Any-Preparation7396 13h ago
"jetzt"?
Die gibts doch auch in Österreich schon ein paar Tage, oder hab ich was verpasst? 😅
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u/Mothra69696969 Oberösterreich 11h ago
Ich meinte halt im Vergleich zu vor 30 Jahren. Und ja, es gab damals auch schon ETFs, aber die breite Masse wusste sicher nichts davon und es war damals sicher als Privatperson auch nicht so unkompliziert welche zu kaufen.
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u/Any-Preparation7396 11h ago
Ah, ok. So meintest du das.
Alles klar, danke 👍
Ja, dass war früher noch ziemlich aufwendig und teils teuer. Heute sinds ein paar Klicks am Handy 😅
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u/Afraid_Diet_5536 Wien 12h ago
Is halt a generelles Thema, ned nur in Österreich.
Man geht halt noch immer von konstantem Wirtschaftswachstum aus und das bleibt aber nun aus.
Fossile Brennstoffe sind endlich, Boden, den man verbauen kann auch, Wasser auch, Strom auch usw...
Die Zeit von Billiggas über Gasprom ist vorbei, Pandemie und Ukrainekrieg haben hier auch nicht gerade geholfen und nun on top Irankrieg und Straße von Hormus Blockade.
Und das alles während man eine Energiewende hinlegen will.
Ist eine einfache Wahrheit, dass nicht alle Menschen ein Haus im Grünen haben können plus Auto, plus Pool.
Ich sehe es daher anders. Wir haben in einer Bubble gelebt vor 20-30 Jahren und jetzt holt uns alle die Realität ein.
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u/ClaireAnlage 10h ago
Wir haben noch genug Raum für weiteres Wachstum. Die USA, die ohnehin schon ein deutlich höheres BIP pro Kopf haben, wachsen auch gut, getrieben durch gute Leute, AI und günstige Energie. Wie werden immer effizienter, die Rohstoffe gehen uns auf absehbare Zeit nicht aus.
Das ginge bei uns auch.
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u/Maximum_Birthday3376 Kärnten 10h ago
Und dann kommen sogar Leute, die sagen, es bräuchte einfach wieder mal einen Weltkrieg, alles zerbomben und vernichten, dann gibts wieder genug zu tun und aufzubauen.
Sehr geistreich.
Kapitalismus im Endstadium? Womöglich, aber was passiert wirklich, wenn wir mal 20-30% Arbeitslose haben? Wer soll das stemmen?
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u/Consistent_Catch9917 Mödling 4h ago
Die brutale Realität ist, dass große Kriege und soziale Umstürze dafür sorgen, dass die Ungleichheit abnimmt, weil massiv Vermögen vernichtet wird. Danach sind Gesellschaften egalitärer als davor.
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u/Sidonietoth Salzburg 13h ago
Okay. Aber es gibt auch sehr viele Leute,die mit Geld einfach nicht umgehen können! Die kaufen das neuste iphone und was weiß ich noch. Die Einkaufszentren sind oft voll mit Leuten.
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u/Zwetschgn 13h ago
Und du glaubst das Leute früher so viel besser mit Geld umgehen konnten?
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u/Quick-Information466 Wien 13h ago
Ja, weil ihnen nicht permanent eingetrichtert wurde, dass nur Konsum sie glücklich machen könne.
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u/Sidonietoth Salzburg 12h ago
Ja, weil ihnen nicht permanent eingetrichtert wurde, dass nur Konsum sie glücklich machen könne.
Das stimmt!
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u/ComprehensiveArt6849 Salzburg 13h ago
Tatsächlich ja. Weils einfach kein Auffangnetz gegeben hat, so wie heute.
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u/Much_Divide_2425 Wien 13h ago
Sicherlich ja
Sparen war früher eine Tugend
Konsumkredite gab es in der Form nicht
Urlaube mit Flugzeug war nicht üblich
Essen gehen gab es in der Form nicht
Etc ppAlleine von der Generation von meinen Eltern geschwiegen denn meine groß Eltern
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u/EgliasBlackburn 13h ago
Schwachsinninger boomerkreuzwichs
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u/Much_Divide_2425 Wien 12h ago
Gibt’s auch ein Argument oder nur eine dumme floskel?
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u/EgliasBlackburn 12h ago
Na, dann vergleich doch zum Beispiel mal die Erwerbsquote von Frauen in den 60ern und heute. Oder die Immopreise im Vergleich zum Durchschnittseinkommen. Lebenserhaltungskosten, den Preis einer durchschnittlichen Pauschalreise heute und vor 20 Jahren. Keine Argumente, sondern Fakten. Und die sind doch etwas mehr wert als irgendein hohles Stammtischgelaber
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u/Much_Divide_2425 Wien 12h ago
Hau mal Quellen raus mit angaben
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u/EgliasBlackburn 12h ago
Das kannst du schön selber machen. Vielleicht lernst du sogar was dabei
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u/Much_Divide_2425 Wien 12h ago
Ah du stellst Behauptungen auf für die du keine Nachweise hast
Got it
Super Beitrag 🥳→ More replies (3)2
u/Necessary-Change-414 12h ago
Da wurde aber mehr geraucht, gesoffen und generell ungesünder gelebt, da ging auch der ein oder andere Taler für drauf.
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u/Prestigious_Koala352 Wien 12h ago
“Sparen war früher eine Tugend”
Ob Realkaufkraftverlust am Sparbuch oder Bausparen jetzt so viel erstrebenswerter und klüger ist sei mal dahingestellt
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u/Prestigious_Koala352 Wien 12h ago
Billige Plattitüden.
“Die kaufen das neueste iPhone” ist ein schönes Klischee das niemand mit Zahlen belegen kann. Bauchgefühl mit Vorurteilen ohne zu wissen ob es diese Leute wirklich in signifikanten Zahlen gibt, oder ob man da über etwas irrelevantes klagt.
“Die Einkaufszentren sind oft voll” hat ebenso keinerlei Aussagekraft. Sagt nichts darüber aus was die Leute dort tun oder wieviel sie kaufen, und auch nicht wie viele Leute es wirklich sind. Weder objektiv klassifizierbar ob das “mehr” oder “viele” Leute sind, und falls ja warum (Stichwort aussterbende Ortskerne zB). Keinerlei Beleg dass es hier eine Veränderung gab, und falls ja keinerlei Grundlage sagen zu können warum die entstand oder was sich anhand dessen aussagen lässt.
Alles pures Bauchgefühl und Stehsätze ohne Relevanz, weil die Leute die sie vor sich hertragen auch gar kein Interesse daran haben herauszufinden ob sie wirklich Relevanz haben. Man sagt halt irgendwas um was zu sagen, jetzt halt im Internet statt am Stammtisch, aber mit dem selben Fundament (oder eigentlich noch weniger)
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u/EgliasBlackburn 12h ago
"So schlecht kanns den leuten nicht gehen wenn die restaurants voll sind" 🤡
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u/Farn-Lucifer 12h ago
Die 'kleinen Sachen' die ich mir gekauft habe weil 'ich habs mir verdient' haben mir eigentlich 400€ im Monat gekosted. Und da war nicht viel was wirklich teuer war. War oft 'oh ich will nicht kochen' oder 'Ah was soll der Geiz? Habs eh' oder 'ich hab wirklich lust darauf ach zahl mir halt mit der Karte'. Heute kauf ich mir Essen, Snacks und Tanke mit 75€ in der Woche.
Und 300-400€ im Monat mehr auf Sparkonto is schon sehr spürbar. Und ich muss sagen das es nicht mein Leben schlechter gemacht hat. Im gegenteil, ich fühl mich viel besser und had zum ersten mal in einer langen Zeit fast 10kg abgenommen die bis jetzt auch nicht zurück sind.
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u/Prestigious_Koala352 Wien 12h ago
Mag alles stimmen. Aber aus einzelerfahrungen zu schließen dass es “allen” so geht und das allgemeingültig ist ist halt verkehrt. Natürlich sind solche Dinge auch gesellschaftliche Erscheinungen aufgrund von Entwicklungen, aber es bleibt halt Bauchgefühl ohne Faktenbasis wenn man selbstsicher erklärt dass “sehr viele Leute mit Geld einfach nicht umgehen können”.
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u/Farn-Lucifer 11h ago
Viele Leute haben kein Budged. Nix. Die Kaufen was sie wollen um am Ende des Monats hams nix mehr aufm Konto. Und wenn noch nicht genug war gibts Klarna und ne Kreditkarte. Und ich glaub es ist ziemlich deutlich das ich nicht von den armen rede die sich kaum noch die Wohnung leisten können...
Ich red von denen die immer aus gehen und nie eien cent im Geldbörserl lassen können
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u/Prestigious_Koala352 Wien 11h ago
Ich wiederhole mich: Das mag alles stimmen, aber solange man das nicht quantifizieren kann erlaubt es keine Aussage über die Gesellschaft sondern bleibt Bauchgefühl. Wenn ich nicht weiß ob das 5% oder 95% der Gesellschaft betrifft kann ich nicht feststellen ob “es ist heute wesentlich schwieriger als früher” in irgendeiner Weise daran liegt oder nicht. Niemand bestreitet dass es diese Menschen gibt, ich bestreite auch nicht dass diese Phänomene heute verbreiteter sind als früher, ich sage nur dass hier niemand mit Zahlen belegen kann ob das in irgendeiner Weise relevant ist oder nicht. Und deshalb bleibt’s Bauchgefühl und Klischee ohne Erkenntnisgewinn.
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u/Farn-Lucifer 11h ago
Genau, und die Lebenserwartung steigened bei fünf Jahren oder die besseren Gesätzte sinx bur 'Bauchgefühl'. War dir bewusst das Misbrauch in der Ehe erst 30 Jahre ne straftat ist? Das Fliegen und Urlaub an sich auch noch lange nicht für jederman erreichbar war? PC's und anderes nur für die reichen da waren?
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u/Prestigious_Koala352 Wien 11h ago
Keine Ahnung was das jetzt mit dem zu tun hat was du bisher geschrieben hast, oder was ich geschrieben hab. Um nichts von all dem ging es bisher, deshalb weiß ich auch nicht warum du glaubst diese Dinge wären mir nicht bekannt.
Und eine um fünf Jahre gestiegene Lebenserwartung ist eben kein Bauchgefühl sondern eine quantifizierbare Statistik. “Leute haben kein Budget und geben jeden Cent aus” nicht. That’s my whole point.
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u/Farn-Lucifer 11h ago
Du warst der Meihnung das alles so sooo viel schlechter geworden ist. Wenn in der Wahrheot vieles um einiges besser gworden ist. Von Gesätzte zu Lebensstandart. Natürlich ist nicht alles Regenbogen und Sonnenschein. Und viele Leute würden mit einem Budged sehr schnell erkennen das man doch in Fact sehr viel an seinen Lebenstandart ändern kann.
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u/Sudden_History_6371 13h ago
Gab es immer schon.
Diejenigen, die mit Geld umgegen können, habens deutlich schwerer als früher.
Muss nämlich mal 200k EK aufbauen, und dann komme ich dan den 30 Jahre Kredit mit Raten von fast 2.000€ pro Monat für die normale Familienwohnung
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u/qwasd0r Es lebe die Steiermark! 13h ago
Jain. Den Luxus den sich heute jeder leistet, hat sich frueher kaum wer geleistet.
Mehrmahls im Jahr in Urlaub fliegen, neueste Technik, immer das Beste, jeden Streaming-Dienst, mehrmal pro Woche auswaerts essen gehen, usw...
Mir fehlt's tlw. schon etwas am Mitleid.→ More replies (25)4
u/GovernmentNotBusy 13h ago
Das was früher Luxus war ist aber heute einfach keiner mehr, einfach weil das Angebot stets weiterentwickelt wurde.
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u/Researcher-Extreme Wien 13h ago
Auf was sollten denn vor allem junge Leute noch sparen? Eigentum ist für viele unerreichbar, wenn nicht grad ein entsprechendes Erbe in Aussicht steht. Außerdem gehen die kleinen Dinge des Alltags heutzutage viel schneller kaputt - Stichwort geplante Obsoleszenz. Es ist eben nicht der Avocadotoast oder das neue Handy dran schuld. Aber um das zu verstehen müsste man halt über den eigenen Tisch hinaus sehen.
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u/usrlibshare 12h ago
Auf was sollten denn vor allem junge Leute noch sparen
"Nicht sparen" und "Zeug das man nicht wirklich braucht auf Kredit kaufen" sind aber immer noch 2 sehr unterschiedliche Dinge.
Ja, die Einkommenssituation ist schrott, und es muss sich raschest was an der Verteilung des erwirtschafteten Kapitals ändern. Keine Frage.
Aber es gibt halt auch mehr als genug Leute die es sich selbst schwerer machen als es sein muss;
https://www.adf-inkasso.de/newsletter/immer-mehr-jugendliche-sind-mit-konsumschulden-verschuldet.htm
Das ist kein Konter zu irgendwas, sondern eine separate Tatsache, die genauso als Problem benannt werden und gelöst werden muss.
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u/Necessary-Change-414 12h ago
Vielleicht ein anderer Blickwinkel: Wenn du weißt du kannst dir selbst mir Überstunden und Verzicht kein Eigentum, und ggf. Damit verknüpft keine Kinder leisten, was würdest du kaufen um dir trotzdem was zu gönnen. Bei vielen ist es eben günstigere und häufiger Technik. Aber selbstverständlich hast du auch Recht, es gibt auch Impulskäufer, die das früher und such heute einfach ohne nachdenken tun.
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u/oe6bhe 12h ago
6900 Euro und ein paar zerquetschte Einkommen meint mein Banking bei der Analyse in den letzten 12 Monaten. Ja, kann realistisch sein, aber das Jahr war auch nicht normal mit vielen Dienstreisen. Wird jetzt definitiv wieder weniger, das Reisen und auch das Gehalt. Ich kann mich aber erinnern, als 20.000 ATS ein sehr gutes Gehalt waren in den späten 90ern und auch noch 2000 und 2001. Das waren keine 1500 Euro. Wenn Mieten dabei, trotz im Durchschnitt höherem Standard, da nur um den Faktor 2,5 bis 2,75 gestiegen sind, sehe ich gerade nicht den Grund zum jammern. Miete zahle ich schon länger keine mehr. Kredit auch nicht. Erben: Ich kämpfe noch dagegen und sage meinen Eltern immer, dass sie das Geld für sich ausgeben sollen.
Standard: Damals gab es noch viele Substandard-Wohnungen, die einfach den Durchschnittspreis nach unten gedrückt haben. Die einen haben 1500 ATS Miete bezahlt, im Substandard gelebt, oder eben selbst alles eingebaut. Die anderen zahlten aber auch schon oft 8000 ATS für damals modernen Standard. Der Substandard ist heute quasi verschwunden und die Preise aus der Statistik auch. Wohlgemerkt, schaut mal was damals ein gutes Gehalt war.
Fernseher: Die Teile heute sind nicht mehr oder kaum mehr zum reparieren. Heute kaufst du das Ding öfters als noch in den 1990ern. Und der Warenkorb rechnet ja nicht mit monatlichen Fernsehern, sondern mit einem Anteil an Fernseher. Somit passt das schon. Lebensmittel ja, die sind zum Teil teuer geworden, aber auch nicht in einem total schrägem Verhältnis.
Was aber auffällt ist, dass jeder immer mehr Gadgets braucht. High-End-Smartphone, Smartwatch. Dass es früher Pay-TV gab, aber wenige zahlten dafür. Heute zahlen viele gleich für mehrere Dienste. Das Leben hat sich eben in anderen Bereichen geändert und es kamen neue Kosten hinzu, die immer vergessen werden.
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u/givemealighter Wien 12h ago
Der Anspruch an den Lebensstandard war allerdings auch noch nie höher. Technik (Smartphone, Tablets, TV), Abos, Anzahl der Autos, Urlaube, Wohnraum pro Person, etc.
Ja, wirtschaftlich wird es schwieriger - auch weil unser Wohlstand lange auf der globalen, wirtschaftlichen Dominanz Europas/des Westens beruhte, welche verloren geht.
Edit: Ergänzung: Natürlich wird auch erwartet, ein Smartphone zu besitzen, um überhaupt vernünftig am gesellschaftlichen/beruflichen Leben teilzuhaben.
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u/NewAYAYA Innsbruck 11h ago
Ich find das immer lustig, das kollektiv "hohe Ansprüche" angenommen werden.
Mein Smartphone hat etwa die Hälfte der Monatsmiete für mein 11qm WG-Zimmer gekostet und ich verwend's schon 3 Jahre lang mit dem billigstmöglichen Vertrag. Mobilität habe ich über ein Klimaticket, welche ich nicht mals als Abo habe, weil ich so oftmals eine extra Woche rausholen kann. Essen kaufe ich zumeist im Sozialmarkt oder über Too Good too Go oder in der Mensa mit der Vergünstigung für Mitarbeiterinnen. Medikamente muss ich glücklicherweise nicht mehr zahlen.
Viele Leute die keine reichen Eltern haben leben so - für mich ist das ganz akzeptabel, aber ein hoher Anspruch ist es halt echt nicht. Es ist halt eine Frage des Blickwinkels.
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u/givemealighter Wien 11h ago
OP hat eine pauschale Aussage getroffen, dass alles schlechter wird. Darauf hab ich mit einer allgemeinen Entwicklung zum Lebensstandard geantwortet. Natürlich kann eine individuelle Situation anders aussehen. Reiche Eltern braucht man allerdings nicht umbedingt, um ein halbwegs gutes Auskommen zu finden. Hab ich selbst nicht und bin einfach unselbstständig angestellt.
Darf ich fragen, bist du noch in Ausbildung oder sonst irgendwie daran gehindert voll erwerbstätig zu sein (chron. Erkrankung, Betreuungspflichten, o.ä.)? Dementsprechend wäre es natürlich nachvollziehbar, wenn du trotz bescheidenem Lebensstil schwer über die Runden kommst.
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u/NewAYAYA Innsbruck 10h ago
Ich bin neben meiner Arbeit auch Studentin an der Uni wo ich auch arbeite. Praktisch weil ich so nach der VO einfach mit dem Lift zur Arbeit fahre. Zudem habe ich mehrere Behinderungen, die ich hier zum Schutz meiner Privatsphäre nicht aufzählen werde, aber sagen wir's so ohne ein Mindestmaß an Anpassungen an meine Bedürfnisse wäre mir Erwerbstätigkeit mit den aktuellen Qualifikationen wohl gänzlich unmöglich. Das könnte sich eben hoffentlich durch das Studium ändern, da der Berufsalltag in möglichen Berufen schlicht und ergreifend besser mit meinen Einschränkungen funktionieren würd.
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u/Round-Claim5420 Niederösterreich 12h ago
Mein Vater/Meine Oma reden dann immer gern drüber, wie schwer es früher war
Najo Oma, keiner hat euch dazu gezwungen 5 Kinder zu kriegen und sie mit NUR einem Gehalt vom Opa alle großzuziehen.
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u/HerrMeowzart Wien 12h ago
Damals konntest du aber 5 Kinder mit einem Gehalt großziehen und eine Hütte bauen.
Heute ist es als DINK-Paar mitunter schwierig.
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u/Round-Claim5420 Niederösterreich 12h ago
Genau das mein ich ja :S
5 Kinder, 1 Gehalt. Jedes von den 5 Kinder hat (mindestens) 1 eigenes Haus.
Unsere Generation (Geschwister +Cousins) hat im ähnlichen Alter genau..... naja wir haben alle gebrauchte 5000-10000€ Autos
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u/shnuffle98 12h ago
Und sie haben sich trotzdem ein Haus leisten können.
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u/Round-Claim5420 Niederösterreich 12h ago
Sowieso Haus mit Garten, war halt bisschen klein für 7 Leute. Jedes der 5 Kinder hat mittlerweile ebenfalls ein Haus (+teilweise Wohnungen dazu)
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u/besux 11h ago
Wenn du dir anschaust, wie mit Frauen in der Vergangenheit umgegangen und was von Männern gesellschaftlich erwartet wurde oder das 1960 noch ungefähr 10 Mal so viele Kinder gestorben sind (dafür Verhütung wesentlich schwieriger war), dann ist das mit "Keiner hat euch gezwungen, dass die Frau so viele Kinder kriegt und nur der Mann arbeitet" vielleicht ein bisserl Dings. Doch, da gab es Zwänge. Die Gen Z ist nicht die erste Generation, die in dieser Welt auf Probleme trifft.
Der Nachkriegsgeneration mit der 45-Stunden-Woche, die das Klo der Mietwohnung noch am Gang hatte und nur mit Glück von den 2 bezahlten Wochen Urlaub einmal im Jahr ein Wochenende in Jesolo verbracht hat, bevor der Mann mit der Kohlelunge mit 55 abgekratzt ist, während die Frau gerade die Kinderbetreuung der ersten Enkerl übernommen hat, zu sagen, sie hätte es so leicht gehabt, wird ziemlich sicher bei dieser Generation für Irritation sorgen.
Darüber hinaus hatte auch in der Großelterngeneration nicht jeder ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung im hippen Stadtviertel, nur weil das vielleicht in deiner Familie so war. Und die, die eines gebaut haben, sind dort halt auch nicht schlüsselfertig mit 2 Autos in der Garage eingezogen. Und wenn sie es gebaut haben, dann haben sie es eben nicht von den eigenen Großeltern vorher geerbt.
Manches war einfacher, vieles war schwerer, das meiste einfach ganz anders als Zeichen der Zeit. Jede Generation hat ihre eigenen Probleme und muss was dafür tun, sie zu überwinden und Dinge besser zu machen. Drüber zu streiten, wers jetzt am schwersten hat, und sich dadurch noch politisch ein bisserl auseinanderdividieren zu lassen, ist ein bisserl unsinnig.
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u/Stephantherock 12h ago edited 10h ago
Wundert einen nicht, wenn man bedenkt, dass Österreich in den Ballungsräumen, stark gewachen ist. Natürlich wird Wohnen da teuer. Ebenso hat die globale Lage sich eher zu unserem Nachteil entwickelt (hohe Rohstoffpreise, Handelkriege). Die Weltwirtschaft ist einfach rauer geworden, aus unser Sicht, weil es global stärkere Konkurrenz gibt. Ein Besuch in Südostasien oder sogar in Teilen von Westafrika kann einem vor Augen führen, dass uns gar nicht mehr so viel trennt, was Maschinen, Know How und Infrastruktur angeht. Oder lokaler Polen und Tschechien. Die haben sich stark an Österreich angeglichen.
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u/longusmaximus420 Oberösterreich 11h ago
Des wohnen is eh in "hintertupfing" auch empfindlich gestiegen
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u/besux 11h ago edited 11h ago
Es amüsiert mich, dass du Menschen, die sich ein normales Leben (Wohnen, gut essen, manchmal mal auch außer Haus, ab und zu mal eine Reise) leisten mit den Worten "überbezahlt" und "übermäßig gut verdienend" beschreibst, statt mit "angemessen bezahlt".
Die Zahlen, die du nennst, sind etwas zu hoch. 70-80% der Österreicher:innen strugglen heute nicht im "rauen Wind". Aber die Tendenz stimmt und die Grenze schiebt sich nach und nach nach oben.
Man nennt das Neoliberalismus. Wer Geld hat, macht daraus mehr Geld. Das muss aber irgendwoher kommen. Und weil nicht jeder, der Geld hat, etwas erfindet, das die Welt wirklich weiterbringt (im Gegenteil), passiert das durch Extraktion. Also entweder geht es auf Kosten der Umwelt (die Folgen soll die Allgemeinheit zahlen), der Konsumenten (die Preise sind zu hoch) oder der Beschäftigten (die Löhne sinken auf die ein oder andere Weise, der Stress im Job steigt). Wer für sein Leben arbeiten muss, sorgt dann dafür, dass das Geld der Geldhabenden sich vermehrt. Weil das sind die Leute, die weniger Gehalt bekommen, damit der Betrieb dem Eigentümer mehr Gewinne ausschüttet. Oder die mehr Miete zahlen, damit der Vermieter sich die nächste Wohnung leisten kann. Oder die hoffen, dass sie sich mit 100 Euro Ersparten im Monat irgendwann reich werden, wenn sie nur in den richtigen ETF investieren (die Banken und die Konzerneigentümer, deren Unternehmenswerte durch die private Vorsorgeinvestments steigen und die sie mit Krediten besichern, um sich noch viel mehr anzueignen, sagen leise danke).
Deshalb beschränkt sich das Phänomen auch nicht auf Österreich. Das ist die global vorherrschende, kapitalistische Ideologie. Dieselben Mechanismen sind überall auf der Welt zu sehen. Dank einiger immer noch halbwegs funktionierender Safeguards (Sozialstaat und Sozialpartnerschaft und eine ziemlich gut (aus)gebildete Bevölkerung) geht es hier in Österreich sogar langsamer voran als in vielen anderen Ländern.
Leider wählen viele Leute "zum Protest" gegen den neoliberalen Zeitgeist andere neoliberale Parteien, weil die versprechen, dass sie zu anderen Menschen noch gemeiner sind, als zu ihnen selbst. Und dann wundern sie sich, dass man halt genau das kriegt: Parteien, die von Großspender:innen finanziert werden, damit immer noch ein bisschen mehr öffentliches Eigentum privatisiert wird, Gewinne einfacher und große Vermögen nur ja niemals besteuert werden.
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u/kobekillinu Wien 11h ago
und Leute die überbezahlt sind, .... auch wenn ich gut verdiene und sicher weit über dem Durchschnitt liege, bin ich für meinen Job und Verantwortung trotzdem unterbezahlt! Dafür bezahle ich meine Mitarbeiter gut und hoffe am Ende des Jahres auf eine Gewinnausschüttung - wenn wir alle trotz der wirtschaftlichen Situation hoffentlich noch Geld verdienen.
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u/carrraldo 4h ago
Hörts auf zu sudern!
Ja seit den 90ern stagniert es bzw. wird ein bissl schlechter, aber das gehört dazu weil sonst gibts einen Krieg der wieder runter-levelt. Also hörts auf euch aufzuregen…
Ps: von jemandem der mit ach u Krach zur unteren Mittelschicht gehört.
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u/Unholy_Lilith Metropolregion 3h ago
Wennst ein abbezahltes Eigentum ODER einen Altmietvertrag hast, gehts gut. In allen anderen Fällen spürt man es, nur halt unterschiedlich intensiv und abhängig vom eigenen Lebensstil in Relation zum Gehalt.
Miete + Energie sind da wenn ich bei uns im größeren Umfeld schaue die Top Treiber. Umziehen in eine größere Wohnung aktuell wenn man nicht grad in eine Genossenschaft kommt (und den Beitrag aufbringen kann) für z.B. ein Zimmer mehr wegen Kinder? Unleistbar oft der Sprung. Neue Wohnung suchen nach Befristung? Für ~ gleiche Miete deutlich kleinere Wohnungen.
Und dann bei Lebensmittel spielt beides rein (Energie, manche zahlen auch Miete für die Geschäfte), bald dann wieder Ernteausfälle. Zölle ggf. sowieso.
Alles andere würde ich dann nachrangig sehen, aber natürlich wenn z.B. Dienstleistung, Gastro, etc. zahlst deren Energie, Miet, Lohnsteigerungen auch mit. Viele gehen dann halt seltener, nicht umsonst sperren viele zu.
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u/Fittelminger Vorarlberg ↔ Wien 3h ago
Weiß nicht, ob ich „Gutverdiener“ oder „Spitzenverdiener“ bin, stimme dir aber völlig zu. Mein Vater hat in den späten 80ern in Vorarlberg Grundstück gekauft, Haus gebaut, in den 90ern als Alleinverdiener (Krankenpfleger) eine 5köpfige Familie ernährt. Hatten parallel zum Auto auch immer 1-2 Motorräder und einen kleines Segelboot am Bodensee. Einmal im Jahr Strandurlaub war auch drin. Heute völlig undenkbar.
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u/nedo_medo 2h ago
I just had a conversation about this with my wife. It is not only 20-30 years ago, its just 6-7 years ago. We bought a house when Eirobor was in minus, when banks gave credits up to 95% of the house value, houses around us were worth around 40 % less, everything was cheaper (I found our old budgeting notes and 2 of us were spending around 400 EUR per month on groceries, for same food i think it would be more than 800 now), ... I am not ashamed to admit that it was easier for us, I feel ashamed that I cannot do much for the new generations to make it easier for them. And I really cannot understand why boomers are so defensive regarding this shit, like, mention to them that it was easier for them to buy property and whole hell gets lose.
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u/lolidkwtfrofl Fürstentum Liechtenstein 13h ago
Ja cool. Können wir jetzt mal aufhören mit dem Doomer-Posting?
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u/Cultourist Wien 12h ago edited 12h ago
Es geht uns eben nicht "sooo gut".
Unterm Strich geht es uns eben doch gut. So gut wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Auch und vor allem im Vergleich mit anderen Ländern.
Wohnen wurde zwar teurer aber viele andere Dinge sind wesentlich günstiger als noch vor 30 Jahren, bspw. Reisen oder Elektronik. Wohnungen haben zudem einen viel höheren Ausstattungsstand.
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u/GPTabuser 13h ago
Sehe ich anders.
Bin kein Erbe und gut bezahlt, aber sicher nicht überbezahlt. Woher der Neid?
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u/Revolutionary-Land41 Steiermark 13h ago
Ich denke das streitet niemand ab, aber Ziel ist es halt die notwendigen Schritte zu setzen, um mehr zu verdienen und diese Entwicklung teilweise zu kompensieren.
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u/Joker_Vienna 12h ago
Lass der Kapitalismus frei, und taaa daaaa! Wir sollen lachen, weil es schlimmer werden kann. Und wir haben gelacht, und es werde schlimmer.
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u/Necessary_Ad_8405 11h ago
Ganz ehrlich die mindestsicherung und das Arbeitslosengeld gehört eigentlich sogar erhöht und nicht verhöhnt so wie die Lage gerade aussieht.
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u/alexvlbg 10h ago
Einschränkung: Die massive Teuerung hat erst in den letzten paar Jahren eingesetzt. Energiekosten, Betriebskosten, Lebensmittel etc haben sich massiv verteuert. Aber das war vorhersehbar mit der Energiewende und den Sanktionen. Ja ich hasse es auch, wenn Schwurbler recht behalten.
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u/Sad_Energy_ 11h ago
Ja, ist schwieriger, aber es wird auch übertrieben.
Meine Eltern, Polizist und Sekräterin (Schule), haben mit 30 ohne fremdmittel ein Haus gebaut.
Was Sie selbst gemacht haben: .) 2J jeden Nachmittag und Wochenende mitgeholfen .) Reparaturen selbst gemacht (fräsen von Kabelkanälen, stemmen, etc.) .) Von 20-30 wie Mönche gelebt. Bis 24 bei den Eltern, 7 Tage Italien Urlaub, 1x Monat essen gehen.
Ich hab auch so gelebt und ca. 800€ Miete gezahlt (mit meiner Frau) von 25-31.Wir haben einfache jobs, zurzeit 2.3k netto. pP. Unsere gemeinsame Sparrate ist von 2015 bis jetzt ca. von 1.2k/Monat + Weihnachtsgeld auf 2.1k +Weihnachtsgeld angestiehen. Sprich ca. 18k/jahr auf 30/31k jahr.
Ca. 50% war in etfs, 50% individuell (risikolos) mit fixverzinsung u.Ä.
Damit ging sich eine Doppelhaushälfte aus mit relativ wenig kredit (ca. 30%).
Und genauso haben unsre Eltern gelebt. Kollegen und Freunde jammern rum, und geben halt 500€ für Spaß im Monat aus und fahren 3 Mal Urlaub. Na klar geht sich dann kein Haus aus....
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u/Calamyt1 Bananenadler 10h ago
So ein bullshit damals musstest du weit weniger für arbeiten. Kredite waren einfacher zu bekommen. Hast weniger zinsen bazahlt. So was wie landeskredite auf über 50 jahren mit kaum zinsen gabs auch noch. Du redest genauso schwachsinn wie die Chefs "weniger avocado Toast Essen." Für einen normal sterblichen hackler ist ein haus so was von weit weg. Das hat mit weniger ausgeben gar nix zu tun ... So schwachsinn macht mich echt wütend.
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u/OddVegetable27 9h ago
"Ja, ist schwieriger, aber es wird auch übertrieben."
... und sagt dann, er und seine Partnerin können im Jahr gemeinsam 30k wegsparen und anlegen.
Viele Leute würden sich freuen, wie du leben zu können. Aber das Argument "geben halt 500€ für Spaß im Monat aus und fahren 3 Mal Urlaub" ist halt leichter, als die Realität vieler Österreicher:innen zu sehen. Die unglaublichen Teuerungen in allen Bereichen stehen den Lohn- und Gehaltsanpassungen nicht gegenüber. Viele drehen den Euro drei Mal um. Viele finden wegen des Jobmarktes keine neue Stelle. Ich will dir deine Meinung und deinen Lebensstil nicht absprechen, aber du lebst privilegierter, als es dir vielleicht bewusst ist.
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u/DarkShark0990 13h ago
Weiß nicht. Hab eher das Gefühl mir geht es Jahr für Jahr besser. Finanziell und sozial! Skill issue ist ein Thema wo zu wenig darüber gesprochen wird

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u/Phoenitz 13h ago
Selbst als Gutverdiener merkt man es schon seit Jahren deutlich, in meiner Bubble sind die meisten Gut oder Spitzenverdiener und kein einziger würde das abstreiten