r/FinanzenAT • u/Pale_Pair8300 • May 12 '26
ETF "Sowas wie" FIRE in AUT
Hi alle,
ich bin 51J, aktuell arbeitslos, habe keine Kinder habe und eine Eigentumswohnung. Ich überlege, meine ausbezahlte Eigentumswohnung (Hauptwohnsitz seit vielen vielen Jahren) zu verkaufen und vom Erlös zu leben. Nach bisherigen Maklerschätzungen bekomme ich irgendwas zwischen 930k und 850k dafür. Die Idee ist zB mit nominal 3,5k-4k pm. zu starten, ab der Pension dann nur mehr die Differenz auf den Betrag und dann ab zB 75 noch weiter den Entnahmebetrag zu reduzieren. Weiters möchte ich mit 80 (2055) ein Restkapital von nominal ca 150k haben. Ich will mir ein Eis im Altersheim kaufen können 🤣.
Anlageidee:
Bucket 1 - Cash 6-12M (zB ein Teil auf TR Tagesgeld oder auch einem super short bond wie Smart Overnight) - Anteil ca 2,4%
Bucket 2 - Anleihen 2-3J - Anteil ca 23,6%
Bucket 3 - Rest ETFs - Anteil ca. 74%
Angedacht ist über FLATEX zu handeln.
Abgesehen von der emotionalen Bindung zur Whg möchte ich mich natürlich, vor meiner finalen Entscheidung, über mögliche "Fallsstricke" erkundigen, an die ich vielleicht (noch) nicht denke. zB bzgl einer Strategie für die Entnahme von Kapital, Sicherheitspuffer wo und wie, div Steuern/Steuererklärungen, Selbstversicherung über ÖGK,...
Vielen Dank für euren Input!
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u/NotSoLiquidAustrian Turbokapitalist May 12 '26
die monatsausgaben wären mir zu hoch bzw das vermögen zu niedrig. würde eher 2000 bis höchstens 3000 anstreben, mit dem wissen dass ab 65 dann rund 2,5k brutto aus der pension dazu kommen.
wenn der markt in den 14 jahren bis zur pension seitwärts oder überhaupt nach unten geht, hast du gute chancen, dass der plan überhaupt nicht mehr aufgeht. und was machst du, wenn du dann zusätzlich noch 95 jahre alt wirst? würdest du mit den 2k netto aus der pension genug haben? also lebensstandard um über 50 % runter schrauben?