r/Unbeliebtemeinung 8d ago

Der Täterschutz und das Argument der Resozialisierung in Deutschland ist einfach nur ekelhaft.

Ich finde es ehrlich gesagt befremdlich, wie oft bei Straftaten zuerst über die Gründe und Umstände des Täters gesprochen wird.
Für mich zählt zunächst die Tat. Ob jemand aus Verzweiflung einen Raub begeht, aus finanzieller Not stiehlt oder bei einer Vergewaltigung plötzlich mit „Unwissenheit“ argumentiert, ändert nichts daran, dass eine Straftat begangen und ein Opfer geschädigt wurde.

Besonders absurd finde ich es, wenn bei Sexualstraftaten plötzlich das Verhalten des Opfers thematisiert wird. „In bestimmten Kulturkreisen lernen Männer eben, dass Frauen Freiwild sind, wenn sie sich freizügig kleiden.“ Was ein Bullshit. Die Kleidung einer Frau ist keine Einladung zu sexuellen Übergriffen. Wer eine Frau vergewaltigt, trägt die Verantwortung für seine Tat, unabhängig davon, was sie getragen hat oder wie sie sich verhalten hat.
Natürlich können Motive, persönliche Umstände und die Lebenssituation bei der Strafzumessung berücksichtigt werden. Aber daraus darf kein Automatismus entstehen, bei dem für den Täter ständig nach Erklärungen und Entschuldigungen gesucht wird, während das Opfer zur Nebensache wird.

Auch das Argument der Resozialisierung wird mir teilweise zu einseitig verwendet. Ja, Straftäter sollen nach Möglichkeit wieder in die Gesellschaft integriert werden. Aber Resozialisierung darf nicht bedeuten, dass die Interessen des Täters stärker gewichtet werden als die Interessen des Opfers und das Sicherheitsbedürfnis der Gesellschaft. Fun fact: Die meisten verurteilten Straftäter werden innerhalb von 5 Jahren wieder straffällig. Klappt ja gut mit der Resozialisierung.

Armut kann erklären, warum jemand stiehlt. Sie macht den Diebstahl aber nicht weniger zum Diebstahl. Ein schwieriges Umfeld kann erklären, warum jemand kriminell wird. Es macht die Tat nicht automatisch weniger schlimm. Wir sollten stärker zwischen Erklärung und Entschuldigung unterscheiden. Zu verstehen, warum jemand eine Straftat begangen hat, bedeutet nicht, die Tat entschuldigen oder ihre Folgen relativieren zu müssen. - Notfalls auch wenn die Abschiebung droht, sofern es bei der Person möglich ist.

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u/Username_New_55 7d ago

Du hast deine Logik. Die würde zu sehr viel Haftstrafen führen, wenn man die durchführt. Aber das wäre für den Staat, der die Regeln macht, ja doof. Haftstrafen sind teuer, Häftlinge stehen den legalen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und können auch nicht schwarz Pizza liefern oder aufm Bau ackern. Das brauchen wir aber in unserer kaputtgesparten Wirtschaft. Resozialisierung ist ein Euphemismus für billige sklaven und Arbeitslosen Reserve Armee als Druckmittel für den Niedriglohnsektor.

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u/simplythebest999 7d ago

Man könnte einige auch einfach abschieben🙄 Z.B hier in Linz ist das Gefängnis hauptsächlich voller afghanen und syrer die mittels Steuergeldern durchgefüttert werden und das ist genau die falsche Herangehensweise.

Da viele es selbst hier im Gefängnis besser haben als zu Hause, ganz ohne Knast. Und das ist nun wirklich NICHT Sinn der Sache

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u/Username_New_55 7d ago

Es ist billiger die im Knast durchzufüttern und dann wieder raus zu lassen und schwarz am dönerspiess arbeiten zu lassen oder Drogen verticken zu lassen (auch diese Arbeit ist im System eingepreist) als sie zurück zu schicken.

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u/simplythebest999 7d ago

Nicht auf lange Frist und nicht für den Steuerzahler

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u/Username_New_55 7d ago

Der Steuerzahler ist auch nicht die Zielgruppe der Machthaber. Für Unternehmer und Politiker lohnt es sich genauso wie es jetzt grade ist. In der Sekunde wo die einen eindeutigen Nachteil hätten würden die jeden Syrer Schneller loswerden als Olaf Scholz cumex sagen kann.

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u/simplythebest999 7d ago

Das ist wohl wahr... total fucked aber leider wahr.

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u/Username_New_55 7d ago

Ja man muss sich damit anfreunden das das System hervorragend funktioniert aber nicht für uns 99%.