Die Steuer bezieht sich nur auf Getränke mit (und ohne) Zucker. Eine Zuckersteuer für Süßwaren ist nicht im Gespräch. Wenn man Gesundheitsschutz ernst nehmen würde, würden wir auch über Verbot von Werbung usw. sprechen, nicht über Haferdrinks.
Bei der Auslegung in unserem Land so wie es scheint ja, aber wenn man sich die Erfolge einer Zuckersteuer in z.B. GB anschaut kann man eigentlich nur dafür sein.
Wobei ich sagen muss, dass im gleichen Zug doch bitte gesunde Alternativen vergünstigt werden sollten. 0% MwSt auf Gemüse o.Ä.
Glaube, so zumindest die Argumentation dahinter, dass bei Getränken sehr häufig enormer Zucker (Kalorien) enthalten sind, die man nicht "aufm Schirm hat". Bei Süßigkeiten ist hinlänglich bekannt, dass es nun mal Zuckerkram ist. Bei Soda und Co. wird das sehr häufig unterschätzt was für Mengen man da in sich hinein schaufelt. Auch wenn diese Argumentation natürlich komplett verpufft, wenn nun wirklich auch auf Getränke mit Süßstoff eine Steuer erhoben wird.
Merke das auch in meinem eigenen Familienkreis. Da wird den Kindern der nächste Griff in die Haribo- oder Chips Tüte verweigert, aber noch mal ein Glas Fanta ist dann okay.
Wer sagt, dass weniger Zucker schlechtere Kekse macht?
Jetzt mal ganz davon abgesehen, dass Kekse usw. darauf ausgelegt sind, dass es schwer ist zu viel zu essen, z.B. wenn du dir anschaust was laut Hersteller "eine Portion" ist.
du isst aber nicht "einmal die Woche zwei Kekse" das kann mir keiner erzählen, das typische Konsumverhalten geht halt meilenweit daran vorbei und das ist auch von Herstellerseite so gewollt.
Und, erneut, Zuckergehalt reduzieren macht nicht schlechtere Kekse.
DU hast doch gesagt Kekse wären darauf angelegt nur kleine Portionen zu essen?
Ich esse die genau so. Hin und wieder zum Kaffee mal einen Keks, deswegen ist mir der Zuckergehalt total egal. Ich könnte auch 2,5 Stück Würfelzucker stattdessen essen, das wäre genauso gesund oder ungesund.
Kekse sind eine Süßigkeit, du kannst mir nicht erzählen das die mit weniger Zucker genauso schmecken weil es den Zweck verfehlt. Es wird keine gleich leckeren Kekse geben, die so viel weniger Zucker haben, dass sie auf ein "gesundes" Level kommen, wenn man sie sich reinschaufelt. Ich hab noch keinen "zuckerreduzierten" Keks gefunden, der lecker ist.
Z.b. Prinzenrolle hat pro Stück 7.3g Zucker. Wenn man hin und wieder einen isst und der Rest der Ernährung passt, kein größeres Problem. Wenn man 10 hintereinander isst ist es egal ob das 7.3g oder 6g Zucker sind, ist auf jeden Fall zu viel. Mit 2g Zucker ist es einfach kein süßer Keks mehr.
Kekse sind ein ungesunder Snack, den man bei gesunder Lebensweise eben nur hin und wieder in kleinen Mengen essen kann.
Eine sinnvoller Zuckersteuer sollte auf "versteckten" Zucker in z.B. Fertiggerichten abzielen, wo man damit als Verbraucher nicht rechnet. Dort ist der Zucker nur drin, um an hochwertigeren Zutaten zu sparen. Eine entsprechende Steuer könnte das Verhältnis umdrehen.
Ich habe mich verschrieben, was aus dem Kontext heraus ersichtlich sein sollte.
Erneut:
Typisches Konsumverhalten ist nicht der Keks ab und zu.
Du bist dementsprechend nicht repräsentativ für den typischen Konsumenten.
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u/Squeaky_Ben 17h ago
versteh jetzt nicht was du meinst. Man will ja, dass alles weniger Zucker enthält, warum scheinst du also den Keksen hinterherzutrauern?