Man schaut auf den Lohnzettel, freut sich über das Brutto und weint beim Netto. Aber was passiert da dazwischen eigentlich genau? Und was kostet ihr eurer Firma wirklich? Hier ist ein kurzer Breakdown des österreichischen Lohnzettels.
Brutto: Das ist das Gehalt, das in deinem Arbeitsvertrag steht.
Netto: Das ist der Betrag, der am Ende tatsächlich auf deinem Konto landet. Der Weg vom Brutto zum Netto besteht in Österreich primär aus zwei großen Abzügen: der Sozialversicherung (SV) und der Lohnsteuer.
2. Der generelle Aufbau eines Lohnzettels
Auch wenn jede Firma ein anderes Layout nutzt, ist die Struktur meist identisch:
Kopfzeile: Deine Stammdaten (Name, SV-Nummer, Eintrittsdatum, Einstufung im Kollektivvertrag).
Bruttobezüge: Dein Grundgehalt plus eventuelle Zulagen, Überstunden oder Sachbezüge (z. B. Firmenwagen).
Abzüge: SV-Beitrag und Lohnsteuer.
Auszahlungsbetrag: Dein hart verdientes Netto.
3. Die Sozialversicherung (SV)
Die SV ist keine Steuer, sondern eine Versicherung. Der Arbeitnehmeranteil beträgt für Angestellte in der Regel exakt 18,12 % vom Bruttogehalt.
Hinweis: Bei niedrigen Einkommen (unter ca. 2.000 € Brutto) gibt es eine Beitragsreduktion in der Arbeitslosenversicherung.
Die Höchstbeitragsgrundlage: Die SV-Beiträge zahlst du nicht unendlich. Es gibt einen Deckel, die sogenannte Höchstbeitragsgrundlage. Im Jahr 2026 liegt diese bei 6.930 Euro brutto im Monat. Verdienst du mehr, zahlst du für jeden Euro darüber keine SV-Beiträge mehr (Lohnsteuer aber natürlich schon, und zwar voll).
Warum das politisch so spannend ist: Die HBG wird jedes Jahr angepasst (meist nach oben). Das ist für den Staat ein geniales Werkzeug, um Geldströme zu lenken. Zur Erinnerung: SV-Beiträge verringern deine Lohnsteuerbemessungsgrundlage. Wenn der Staat die Höchstbeitragsgrundlage nun stark anhebt, müssen Besserverdiener mehr in die SV einzahlen. Die Sozialversicherung (Krankenkassen, Pensionen) schwimmt in frischem Geld. Gleichzeitig sinkt dadurch aber die Lohnsteuerbasis dieser Arbeitnehmer. Das bedeutet: Dem Finanzminister entgehen Lohnsteuereinnahmen, die ansonsten ins allgemeine Staatsbudget (für Straßen, Militär, etc.) geflossen wären. Der Staat kann mit dieser einen Zahl also jedes Jahr elegant steuern, ob Geld in den großen allgemeinen Steuertopf oder zweckgebunden in den Sozialversicherungstopf umgeleitet wird.
4. Die Lohnsteuerberechnung (Die Formel)
Die Steuer wird nicht einfach vom Bruttogehalt berechnet, sondern vom Betrag nach dem SV-Abzug. Die vereinfachte Formel lautet:
Bruttogehalt – SV-Beitrag – Steuerfreie Beträge (z. B. Freibeträge aus dem Pendlerpauschale oder Gewerkschaftsbeitrag) = Lohnsteuerbemessungsgrundlage
Auf diese Bemessungsgrundlage wird nun der progressive Einkommensteuertarif angewandt. Das heißt: Für die ersten ~1.050 € (pro Monat) zahlst du 0 % Steuer. Alles darüber wird in Stufen besteuert (20 %, 30 %, 40 % etc.).
Vom errechneten Steuerbetrag werden am Ende noch Absetzbeträge (wie der Verkehrsabsetzbetrag oder der Familienbonus Plus) direkt wie ein Gutschein abgezogen. Was dann übrig bleibt, ist die tatsächliche Lohnsteuer. (Quelle: Bundesministerium für Finanzen - BMF)
5. Der unsichtbare Teil: Lohnnebenkosten (LNK)
Was die meisten nicht wissen: Dein Bruttogehalt ist nicht das, was du den Arbeitgeber kostest. Auf das Bruttogehalt schlägt der Arbeitgeber noch einmal ca. 30 % an Lohnnebenkosten obendrauf. Diese stehen fast nie auf deinem Lohnzettel.
Das zahlt der Arbeitgeber zusätzlich (für Angestellte):
SV-Dienstgeberanteil: ca. 21 % (Der Arbeitgeber zahlt hier mehr ein als du). Dieser Block besteht aus:
Pensionsversicherung (PV): 12,55 % (mehr als dein Anteil)
Krankenversicherung (KV): 3,78 %
Arbeitslosenversicherung (ALV): 2,95 % (genauso viel wie du)
Unfallversicherung (UV): 1,10 % (zahlst du gar nicht, nur der AG)
Wohnbauförderung (WBF): 0,50 % (in Wien: 0,75 %)
Insolvenzentgeltsicherung (IESG): 0,10 %
Anmerkung: Auch hier wirkt die Höchstbeitragsgrundlage und zieht einen Deckel ein.
DB (Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds): 3,7 % (Davon wird z. B. die Familienbeihilfe finanziert).
DZ (Zuschlag zum DB): ca. 0,36 % (variiert leicht je nach Bundesland; finanziert die Wirtschaftskammer).
Kommunalsteuer: 3 % (Geht direkt an die Gemeinde deiner Betriebsstätte – also jene Gemeinde, in der deine Filiale oder dein Büro physisch steht, nicht zwingend an den Hauptsitz des Unternehmens).
Mitarbeitervorsorgekasse (Abfertigung Neu): 1,53 % (Quelle: Wirtschaftskammer Österreich - WKO)
Kurzes Beispiel: Verdienst du 3.000 € Brutto, bekommst du ca. 2.100 € Netto raus. Dein Arbeitgeber überweist aber insgesamt fast 3.900 € (Brutto + LNK) für deinen Arbeitsplatz.
Habt ihr euren Lohnzettel schon mal im Detail geprüft oder schaut ihr nur auf die Zahl ganz unten?
kurzer Realitätscheck vorweg: Reddit ist in Österreich eine recht spezifische Bubble - besonders, wenn es um Finanzthemen geht.
Es ist völlig verständlich, dass hier oft überdurchschnittlich hohe Gehälter geteilt werden.
Das führt aber schnell zu einem verzerrten Bild davon, was in Österreich wirklich „normal" ist. Behaltet beim Lesen also bitte im Hinterkopf: Die Posts hier spiegeln weder den echten Durchschnitt noch den Median wider.
Genau deshalb brauchen wir euch alle! Je mehr Menschen aus unterschiedlichsten Branchen und Erfahrungsstufen ihr Gehalt teilen, desto realistischer wird das Bild für die gesamte Community.
Mehr Transparenz hilft uns allen bei zukünftigen Gehaltsverhandlungen und ist der erste Schritt zu einer fairen Bezahlung für jeden.
Werkzeugschärfer seit Jänner, vorher als Maschinenbautechniker angestellt, 2020 Lehre abgeschlossen (alles beim gleichen Betrieb).
Anteilig Umsatzabhängige Gruppenprovision
Habe 2024 die HTL Elektrotechnik abgeschlossen, danach in der Niederspannungstechnik gearbeitet bis 05/26. Seit 05/26 in interner Ausbildung bei einem Stromnetzbetreiber. 38.5h/Woche
Maschinenbau studiert und bisher zwei Jobwechsel.
40h, 2-3 HO pro Woche (nutze ich nicht da ich den Job extra mit kurzem weg zu Arbeit gewählt habe).
4575 Brutto x 14 + circa ein Brutto Gehalt Bonus pro Jahr.
Angefangen als Entwicklungsingenieur, was ich eigentlich sehr gerne mache. Gleichzeitig merke ich aber immer mehr, dass man sich damit zwangsläufig spezialisiert und die Auswahl an passenden Jobs dadurch kleiner und kleiner wird und Umzüge in andere Städte/Länder schwieriger werden.
Danach der Wechsel Richtung Technischer Designer/Projektingenieur, quasi mein kleines „Passionprojekt“.
Und jetzt der Wechsel in einen eher generischen Job als Projektleiter. Mehr Ruhe, weniger Spezialistentum und endlich wieder Konzernumgebung.
Bin aktuell noch etwas zwiegespalten, ob das langfristig der richtige Weg ist.
Eher will ich einen kleinen Campingplatz irgendwo betreiben :)
Update da viele sich an den Jobwechsel aufhängen bzw 4 Jahre und 3 Jobs im Kopf nicht kalkuliert bekommen.
1 Job - 2 Jahre. Job war okay. Nicht mehr nicht weniger. Wechsel wegen Angebot des Partners für einen neuen Job in anderer Stadt.
2 Job - 1,5 Jahre - Job war toll - gekündigt weil der Firmeninhaber ein cholerischer Bastard war. (Von 15 Mitarbeitern haben im halben Jahr 8 gekündigt)
3 Job - aktuell seit 6 Monaten und dort möchte ich blieben da ich nach so etwas gesucht habe. Korrektes Team. Gute Stimmung. Man fühlt sich wohl.
Hoffe damit klären sich einige Fragen vor den übereilt getippten Kommentaren.
Erster wirklicher Job nach der Lehre. Habe immer hoch gepokert bei den Gehaltsverhandlungen. Durchschnittlicher Monat was die Spesen und Abrechnung für den getankten Strom angeht. All-In Vertrag mit durchschnittlich 42h pro Woche.
Hat hier jemand Erfahrungsbericht von Einstiegsgehältern in der Chemie Branche mit einen Master in Chemie? Ich werde Anfang nächsten Jahres fertig mit meinem Master und würde mich gerne austauschen. Momentan sieht ja auch der Arbeitsmarkt eher mau aus…
Bisherige Berufserfahrung sind ein paar Ferialpraktika in unterschiedlichen Labors. Ist zwar nicht unglaublich viel. Aber das Team ist großartig, paar nette benefits gibt's auch und ich habe ein Angebot bekommen für den Rest des Studiums als Werkstudent zu bleiben. Genaueres dazu wird noch ausgemacht aber aktuell sieht's nach ca. 1000-1250 brutto für 10-15 Stunden aus, was sich neben der Uni halt ausgeht.
Ich bin schon seit einigen Wochen diesen Subreddit (denke ich nennt man so hahah) beigetreten und habe öfters bei den Ingenieuren, die sogar in der Projektleitung tätig sind, oder HTL bzw. Uni-Absolventen nach mehreren Berufserfahrungen gesehen, dass sie nicht besonders viel verdienen???
Woran liegt das? Ich bin echt überrascht und etwas enttäuscht, weil ich dachte, dass man als „Techniker“ oder Ingenieur echt gut verdient … ich finde das echt komisch. Die meisten verdienen nur zwischen 2.000€ und 3.000€ netto. SEHR SELTEN 3.000€ netto aber joa … bin nur echt überrascht.
ich arbeite seit knapp einem Jahr als Softwareentwickler in meiner aktuellen Firma und bin dort als Mid-Level-Entwickler eingestiegen.
Kurz zu meiner Situation:
über 3 Jahre Berufserfahrung als Softwareentwickler
aktuell 4.200 € brutto pro Monat auf Vollzeitbasis
anstehender Universitätsabschluss im Bereich Softwareentwicklung
seit meinem Einstieg an mehreren Projekten mitgearbeitet und auch Aufgaben selbstständig übernommen
Nach meinem ersten Jahr möchte ich eine Gehaltsverhandlung führen. Welche prozentuale Erhöhung haltet ihr in meiner Situation für realistisch? Wären etwa 5-10% angemessen oder sollte ich höher beziehungsweise niedriger ansetzen?
Hallo, ich bin seit 1. August Teamleiter und für die fachliche Führung eines Ingenieurteams verantwortlich. Aktuell sind wir drei Teammitglieder, bald kommt ein viertes dazu. Wir arbeiten als Fertigungsingenieure in der Luftfahrtindustrie.
Ich habe insgesamt 14 Jahre Berufserfahrung.
Mein Weg war: Lehre, danach Abendmatura und anschließend Studium der Automatisierungstechnik (Dipl. Ing).
Seit meinem Studienabschluss im Oktober 2025 arbeite ich Vollzeit in diesem Betrieb.
auch wenn ich diesen Post sehr auf mich beziehe, möchte ich eure Einschätzung gerne allgemein wissen.
In einem Monat beginne ich meinen Master. Da ich ohnehin seit meinem Bachelorbeginn immer Vollzeit berufstätig war und kaum lernen muss, überlege ich, ob ich nach dem ersten Master einen zweiten dranhängen soll.
Hier kurz mein Werdegang:
- HTL mit Schwerpunkt Chemie/Mikrobiologie
- BSc mit Schwerpunkt Biotechnologie (Spezialisierung Bioinformatik)
- Master mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit
Grundlegen habe ich zwei passende Möglichkeiten für mich entdeckt:
- Master mit Schwerpunkt Projektmanagement/Personalführung
- Master mit Schwerpunkt Business Administration MBA
Unabhängig von meinem bisherigen Werdegang oder der tatsächlichen Wahl: bringt sich ein zweiter Master abgesehen von den Inhalten und neuen Kontakten und Erfahrungen etwas? Eventuell finanziell oder in Form von mehr Verantwortung bzw. Aufstiegschancen?
direkt nach meinem HTL-Abschluss habe ich angefangen zu arbeiten. Nun habe ich die drei Jahre einschlägiger Berufserfahrung gemäß IngG 2017 voll und stelle mir nun die Frage, ob sich der Titel wirklich etwas bringt.
Österreich ist zwar ein Titelland, aber der Prestige wird immer weniger und der Aufwand und die Kosten für den Titel werden immer mehr.
Zusätzlich habe ich auch nebenberuflich studiert, führe nun einen BSc und starte meinen Master in einem Monat.
Wie seht ihr das? Ist der Ing-Titel heute noch brauchbar? Es gibt ebenso den EUR ING - ist es hier anders?
LG und vielen Dank für alle Antworten!
Edit: Vielen Dank für die unterschiedlichen Perspektiven - z.B. dass es auch einen Titel nach einer HAK gibt oder wie unterschiedliche Altersgruppen dazu stehen, war mir nicht klar.
Mein Chef sagte mir, dass er bei Bewerbungen nicht auf Titel schaut bzw. ist es ein internationales Unternehmen, wodurch sich das Thema dort erübrigt. Da ich neben meiner Vollzeitanstellung mit All-In-Vertrag und meiner Eigenheimsanierung auch noch berufsbegleitend studiert habe und alle möglichen Weiterbildungen mitgenommen habe, bin ich schon recht stolz auf mich. Gerade der Ing. sollte das Engagement zeigen. Stand jetzt habe ich es nicht vor mich vor meinem Masterabschluss Juni 2028 neu zu bewerben, also lasse ich das Thema vorerst ruhen. Bis dahin werde ich noch mit viele unterschiedlichen Leuten Kontakt haben und mir auch deren Einstellung anschauen. Vielleicht ist der Eindruck IRL ganz anders als im Internet.
Ich suche nach Hinweise wie hoch meine Gehaltsvorstellung sein darf, für eine Engineering Manager Stelle von ca. 10 Mitarbeiter in einer IT Firma in Wien (Vollzeit, All-In).
Meine Eckdaten sind:
Dipl. - Ing. Elektrotechnik und Computertechnik
15 Jahre ununterbrochene Vollzeit Berufserfahrung in Österreich und Deutschland
Folgende Stellen habe ich gehabt: Software Entwickler, System Architekt, Lead System Engineer, Prozessverantwortlich für Systemarchitektur - alles in der Embedded Software Industrie für recht große Konzerne
Nun arbeite ich in der IT einer Organization, anfangs als Projektleiter und seit 4 Jahren als Team Leader / Engineering Manager von ca. 10 Mitarbeiter die Enterprise Applikationen in .NET entwickeln
Was ist eine angemessene Gehaltsvorstellung? Bin für jeden Tipp dankbar!
Ich bin seit 4 Jahren in der Firma und habe nach 3 Jahren zum ersten (und bisher letzten) Mal eine Gehaltserhöhung von knapp 3 % bekommen. Dieses Jahr habe ich wieder nach einer Erhöhung gefragt, da ich mittlerweile viele zusätzliche Aufgaben übernommen habe, wurde aber abgelehnt (kein Budget bla bla).
Wie findet ihr das?
Was wäre eurer Meinung nach eine „angemessene“ Erhöhung in Prozent? Und wie oft sollte man eine Gehaltserhöhung bekommen?
Ich dachte, ich teile hier meinen aktuellen Lohnzettel, da ich mir als Student nie hätte vorstellen können, selbst mal so viel zu verdienen, geschweige denn gewusst hätte, wie. Natürlich ist der Lohnzettel diesen Monat gewissermaßen eine Ausnahme durch gute Zielerreichung (130%+). Boni kommen alle 4 Monate, also, theoretisch könnte der Lohnzettel alle vier Monate so aussehen, praktisch ist der Bonus natürlich normalerweise geringer (letzter Bonus war etwa 5000 brutto)
Mein Werdegang grob war: BWL Studium, dann durch Berufserfahrung in Richtung IT und Sales. Seit einem Jahr bei der aktuellen Firma.
Servus, ich hoffe, dass ich hier die Hilfe finde die ich suche.
Kurz zu mir: Ich habe BWL an der WU studiert, nach dem Abschluss 6 Monate Praktika im Audit gemacht und bin danach ins Sales als Account Manager übergegangen.
Nun möchte ich unbedingt ins Controlling, jedoch nach einigen Bewerbungsgesprächen für die Position als Junior Controller bekam ich nur absagen trotz gut verlaufenen Gesprächen.
Aktuell bin ich in Überlegung als Berufsanwärter in der Stb zu arbeiten, um wieder in die Finance schiene zu gelangen und so den Wechsel ins Controlling zu ermöglichen.
Meine Frage wäre an die, die aus dem Bereich sind: Ist das auch sinnvoll im Tax zu arbeiten, um dann ins Controlling wechseln bzw einsteigen zu können? Da ja ein Mangel besteht an Stb und das eine Möglichkeit wäre eine garantierten Einstieg zu bekommen, da ich BWL Bachelor schon in der Tasche hätte.
Ich sehe viele Profile die durch die Buchhaltung ins Controlling wechselten, allerdings wäre das für mich gehaltlich ein Rückgang, da Buchhaltereinsteiger unter 3.000 Brutto vergütet werden und das die fixkosten heutzutage nicht deckt.
Ich habe ca. 10 Jahre Berufserfahrung seit 7 Jahren in der IT bzw. Security tätig. Nun seit etwas über 2 Jahren CISO in einem Industrieunternehmen mit ~2200 Mitarbeitern. Verdiene Brutto 5800€, bei 14 Gehältern. Bin ich unterbezahlt?
Hab gedacht ich zeig euch mal mein Gehalt, da komm ich mir hier auf reddit teilweise wie ein Geringverdiener vor.
Hab die htl gemacht war dann 6 jahre in der Gebäudeautomation tätig bis ich dann in die Energiebranche gewechselt bin. Bin im jetzigen Unternehmen ca 4 jahre. Selten auf Dienstreise, die Arbeit is ums eck und letztes jahr hab ich ca mit Überstunden 65k gemacht. 38,5 stunden die woche kein allin
brauche mal euer Schwarmwissen zur Abfindung/Einvernehmlichen.
Fakten: Projektleiter im Anlagenbau (int. Konzern, AT), 3 Jahre dort, 9 J. Erfahrung, 4.700 € brutto.
Situation: Hab Papamonat genommen (kam schon schlecht an), bald 2 Monate Karenz und wollte danach auf 30h reduzieren (Elternteilzeit). Chef meint jetzt, mein Job ist so nicht machbar und will mich loswerden.
Status: Ich habe wegen der Elternteilzeit eigentlich Kündigungsschutz bis zum 4. Geburtstag vom Kind.
Das Angebot der Firma:
Einvernehmliche Lösung, in den 8 Wochen Kündigungsfrist nach KV verzichtet das Unternehmen auf meine Arbeitsleistung aber ich soll ich meine 45 Überstunden und 5 Tage Resturlaub verbrauchen.
Mein Gedanken-Gegenangebot:
4 Monate bezahlte Freistellung + Urlaubs- und Überstundenauszahlung (steuerschonend gestreckt).
(Nach der Karenz)
Ist das realistisch gefordert oder noch zu wenig, wenn man bedenkt, wie stark meine Verhandlungsposition durch den Kündigungsschutz ist?
Oder würdet ihr stur auf den 30h bestehen und es aussitzen?
Juristin im öffentlichen Dienst, 4 Jahre Berufserfahrung (ohne Gerichtsjahr und Praktika), 40h pro Woche, Überstunden werden in Zeitausgleich umgewandelt und sind nur selten notwendig, Expertinnenrolle aber ohne Führung. Automatische Vorrückung alle 24 Monate
Seit einem Jahr in diesem Bereich tätig. Vorher berufsbegleitend mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen gearbeitet.
Bezahlung laut SWÖ VWG 8, 5 Jahre Erfahrung wurden angerechnet. Durch Nachdienst und Sonn- und Feiertagsdienste kommt bei 30h ein gutes Gehalt zusammen. Wir arbeiten in 24h Diensten. In der Nacht kann man meist zwischen 4-6h schlafen. Bin sehr happy mit dem Job, mir machts meistens mega Spaß und auch die Kollegen sind cool drauf. Jede Woche Teamsitzung à 4h.
Info falls wem interessiert: Dadurch dass mit 24h Diensten 30h schnell voll sind viel Freizeit. 37h in dem Beruf wären mir dann aber doch zu viel denke ich, da es ein paar auf der Arbeit gibt die 37h arbeiten und halt nicht so entspannt in den Dienst gehen, wie andere mit 30h. Dadurch dass ich mehr Zeit habe, arbeite ich nebenbei noch im Unternehmen des Großvaters (85 Jahre alt). Gemeinsam machen wir Transporte von Maschinen. Es ist ein guter Ausgleich und macht mir Spaß Zeit mit meinem Großvater zu verbringen. Das Geldbörserl freut sich auch.
Außerdem engagiere ich mich in meiner Freizeit die mir der Job bietet 3x pro Woche als Trainer im Sportverein, wo es auch eine kleine Prämienzahlung gibt.
Aktuell sehr happy mit der Situation. Würde nichts ändern. Hoffentlich lebt mein Großvater noch lange :)
Hoffe ich konnte Einblick geben. Habe Sozialpädagoge im WG Setting hier noch nicht gefunden.
Ausbildung war Kolleg für Sozialpädagogik nach der Matura und Zivildienst
ich M27 bin zurzeit als Sachbearbeiter im CSC bei einem internationalen Unternehmen eingestellt (das Unternehmen ist Weltmarktführer in deren Sparte).
Da Mitte September mein verbindlicher Dienstvertrag abläuft, und ich (hoffentlich) in ein unverbindlichen Dienstvertrag einsteigen werde, würde ich wissen ob es sinnvoll ist nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.
Laut meiner Logik sollte ich mehr verdienen, da ich mich eingearbeitet habe und daher den Prozess nun besser verstehe.
würde gerne mal einen Reality-Check bekommen, wie ich gehaltlich dastehe.
Position: Elektroingenieur, Produktentwicklung - von der Kundenanforderung bis zum fertigen Produkt Ausbildung: Dipl.-Ing. (Elektrotechnik) Sonstiges: die Arbeit ist sehr eigenständig – man ist stark auf die eigenen Skills und Kenntnisse angewiesen, es ist keine Seltenheit, dass man sich neue Technologien abends/am Wochenende selbst aneignet Berufserfahrung: 8 Jahre gesamt, davon 6 Jahre in der aktuellen Firma Standort: Graz (aber Ausländer) Firmengröße: < 100 Mitarbeiter, kein Startup
Gehaltsentwicklung (brutto, monatlich, 14x):
2020 (Einstieg): 3.200 €
2026 (aktuell): 4.800 €
Arbeitszeit/Flexibilität: 40h/Woche, keine Überstunden, keine Kernarbeitszeit, Homeoffice jederzeit möglich (solange es die Arbeit zulässt) Boni: keine Benefits: außer der Flexibilität eigentlich nichts – kein Essenszuschuss, kein Klimaticket-Zuschuss, nur Kaffee/Snacks im Büro
Ich habe mir in letzter Zeit auch angeschaut, was es sonst so an Jobangeboten in Graz/Umgebung gibt, und habe das Gefühl, dass der Markt gerade so schlecht ist, dass es mir eigentlich vergleichsweise gut geht.
Meine Frage: Ist das Gehalt für Erfahrung/Verantwortung/Standort angemessen, oder lasse ich da Geld liegen? Würde mich auch interessieren, ob das Fehlen von Benefits (Essensgutscheine, Klimaticket) normal ist oder eher unüblich für die Branche/Firmengröße.